Das muss er selbst im Fotoladen testen, denn es kommt primär auf Ergonomie (mit Objektiven) an.
Das ist richtig, Hände sind verschieden und es hilft nichts anderes als das selbst auszuprobieren, hat der TO ja schon anvisiert.
Was nutzt die beate angepriesene mFT, wenn einem beim Halten die Finger krampfen, da zu klein oder ungünstig?
Also für gewöhnlich ist das nicht das Problem bei der OM-1, diese hat einen Griff, der ausgeprägter ist, als bei vielen APS-C und manchen "Vollformat" Kameras, und für ganz extreme gäbe es ja auch noch die die E-M1X Version, hier nicht relevant. Für mich war damals ausschlaggebend, daß ich die EM-5 Mk2 mit Zusatzgriff (ohne Batterie) ergonomischer fand, als alles von Ca-Ni-So....und der EM-1.
Inzwischen schätze ich auch die Flexibilität mit einer 1.8 FB oder den F4 Zooms, das in ganz kompakt mitnehmen zu können.
Zudem ist mFT eine Verschlechterung ggü. APS-C, vor allem bei höheren ISO: kleinerer Sensor. Ich denke, der TE hat nicht zufällig von APS-C gesprochen.
Der Unterschied in der Sensorfläche sind 224mm² zu 368mm². Im Vergleich zu dem Schritt zu 864mm² von Kleinbild ist das nicht soo die Verschlechterung, wie der Name suggeriert. Mit ca. 2/3 Blendenstufen Abstand ist das einer der geringsten Abstände von Sensorformaten. Der TO will Gewicht sparen und da sind Kompromisse erforderlich, hier spielt das erst eine Rolle wenn man von 6400 ISO und mehr redet.
Ich sehe beim TO keine kritische High-ISO Anwendung, auch wenn haben sicher immer besser ist als brauchen. Hat man wirklich wenig Licht, kann ein Fotograf, der bislang im wesentlichen auf Zoom gesetzt hat, mit einer Festbrennweite -dafür hat man ja Wechselobjektive- den "Sensornachteil" dann durch lichtstärkeres Glas mehr als ausgleichen, sofern, das Motiv das zulässt. Bessere Dämmerungsperformance wird immer mit weniger Schärfentiefe erkauft. Egal ob das über ein größeren Sensor, oder ein lichtstärkeres Objektiv geschieht.