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Wieso reizt euch eine Festbrennweite?

  • Themenersteller Themenersteller Gast_195589
  • Erstellt am Erstellt am
Wieso reizt euch eine Festbrennweite?

In meinem Fall, weil die Objektive deutlich kleiner sind, eine wesentlich bessere Abbildungsleistung haben und Lichtstärker sind :top:

Mit einem Zoom würd ich nie Portraits machen.

Naja außer vielleicht mit dem 70-200 f/2.8 an Canon :D
 
Als wenn optische Qualität im Sinn von 1000% Schärfe oder der perfekte Verlauf der Schärfe-Ebene immer das einzige Kriterium für ein gutes Foto wären. Ich kenne Bilder (z.T. auch eigene), die hätten qualitativ mit einer D20 und 10-500er Zoom gemacht sein können. Die festgehaltene Stimmung sorgte für den Aha-Effekt.

Wenn ich die zwei Aufgaben (Schärfe und -verlauf) erledigt haben will, kommt eine FB vors Gehäuse. Wenn es mir darum geht, flexibel Fotos zu machen, nutze ich die Zooms. Und nach einigen Jahren Übung werden das inzwischen auch nicht nur Schnappschüsse.

Wenn ich wieder mal im Haben-Wollen-Rausch bin, setze ich mich vors LR und schaue mir meinen Mixed-Ordner an. Wenn ich ehrlich bin: ich habe oft Schwierigkeiten, die Kamera-Generation oder das Objektiv zu erkennen. Das hilft am besten, wieder mit dem zufrieden zu sein, was man hat. Wenn man/frau das vorhandene beherrscht.
 
Ich habe noch einen Zusatzpunkt: Das Objektiv lässt sich sehr einfach mit einem Umkehrring für Makroaufnahmen verwenden.

Prinzipiell ginge das sicher auch mit Zoomobjektiven, aber die sind oft viel schwerer.

Ich habe gestern mal eine Festbrennweite mit 52 mm Umkehrring an meine Rentax K30 angeschlossen und das hat gut funktioniert.

Mit dem 18-135 Zoom wäre das viel schwieriger, zumal hier die Elektronik abgeschaltet ist, die mein Festobjektiv (Danubia 35 mm Brennweite) gar nicht hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht für wieviel das für euch in Frage kommen, aber bei einer FB hat man durchgängig durch ein Shooting den gleichen Look, Perspektive ist jetzt nicht das richtige Wort dafür.
 
Ich weiß nicht für wieviel das für euch in Frage kommen, aber bei einer FB hat man durchgängig durch ein Shooting den gleichen Look, Perspektive ist jetzt nicht das richtige Wort dafür.

Ich verstehe, was Du meinst.
Wenn man eine Festbrennweite verwendet und dann die Aufnahmen in gleicher Weise vergrößert, bleiben Aufnahmewinkel und andere Eigenschaften konstant. (Verzerrung, Farbverarbeitung, Fehler.)
 
Mich reizen Festbrennweiten eigentlich „nur“ aus zwei Gründen:

1) Ich entscheide mich für eine Brennweite und fertig. Ich weiß ungefähr, wie groß der Bildausschnitt ist und wie weit ich mich von Subjekten entfernen muss. Bei einem Zoomobjektiv dagegen muss ich ständig im Hinterkopf haben, dass Bildausschnitt und Perspektive in einem dynamischen Zusammenhang stehen. Ich versuche deshalb mittlerweile, mein Zoomobjektiv mehr wie mehrere Festbrennweiten in einem zu verwenden, also bewusster die Brennweiten zu wählen und nicht dauernd am Zoomring zu spielen. Aber das erfordert Disziplin. Kurz: Festbrennweiten helfen mir, mich stärker auf das Fotografieren zu konzentrieren.

2) Zoomobjektive haben sehr aufwändige Konstruktionen, ergo sind hochwertige Zooms sehr teuer. Bei Festbrennweiten kann ich schon für relativ wenig Geld eine hohe Bildqualität und hohe Geschwindigkeit erhalten, bei (MFT-) Zooms gibt es nur die teure Oberklasse und den unteren Durchschnitt. An meiner MFT-Kamera hätte ich wahnsinnig gerne das Sigma 18–35mm f/1.8: Schnell, gute Bildqualität, und auf KB umgerechnet 36–70mm ist so ungefähr mein am häufigsten verwendeter Brennweitenbereich. Gibts nur leider nicht nativ. Das Olympus 12–40mm f/2.8 wär auch toll, aber mit 1000€ dann doch etwas teuer. Und wenn ich dann sehe, dass mein Panasonic 25mm f/1.4 für die Hälfte des Preises zwei Blenden schneller ist, dann sind die Festbrennweiten schon sehr reizvoll.
 
Ich verstehe, was Du meinst.
Wenn man eine Festbrennweite verwendet und dann die Aufnahmen in gleicher Weise vergrößert, bleiben Aufnahmewinkel und andere Eigenschaften konstant. (Verzerrung, Farbverarbeitung, Fehler.)

So ist das. Kenn paar die Models nur mit 50 oder 85mm fotografieren damit durch die Serie die Wirkung gleich bleibt.
 
Hi!

Das kann ich nicht sagen wieso.

Es ist NICHT die Schärfe.

Ich besitze einige FB die sind schlecht aber machen gute Bilder.

Mit "schlecht" meine ich rational belegbare Eigenschaften (Schärfe, Vignettierung, CA's), "gute Bilder" sind bei mir ein Gefühl.

(Meine Signatur hatte ich bei der Entdeckung dieses Threads schon geändert!)

???

! da baffe
 
Was reizt mich an der Festbrennweite?

Die Lichtstärke der Festbrennweite macht einige Aufnahmen überhaupt erst möglich. Ja, ich arbeite manchmal auch mit Blende 1,4 und Iso 3200.
 
Wenn ich ehrlich bin reizen mich Festbrennweiten persönlich gar nicht. Das soll aber nicht heißen, da sie unnötig sind. Es gibt sicher einige Situationen, wo ihre Vorteile unübersehbar sind. Genau so gut gibt es Momente wo Zoom Objektive einfach praktikabler sind. Beides gilt es zu akzeptieren, letztendlich kommt es hauptsächlich auf das Einsatzgebiet an.

Eine Beschränkung auf eine Brennweite, kann Anfängern helfen sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, soweit stimme ich zu. Ab einem gewissen Level sollte jeder Fotograf in der Lage sein ein Bild ordentlich zu komponieren, völlig egal welche Brennweite er verwendet. Zur Schulung der fotografischen Sichtweise gibt es aber auch andere, für mich effektivere, Methoden. Ich sage meinen Leuten immer. "Sucht für euer Motiv schon vor dem Auslösen einen aussagekräftigen Bildtitel. Fällt euch nach 10 Sekunden nichts passendes ein, hat das Bild auch keine Aussage und ihr könnt es auch sein lassen. Habt ihr einen Titel gefunden, dann versucht diese Bildaussage möglichst gut umzusetzen." Diese Vorgehensweise ist für mich viel effektiver als eine Einschränkung durch die Brennweite.

Bildqualität hin oder her, sie ist in der Regel relativ zweitrangig. Die erzielbare Qualität mit hochwertigen Zoomobjektive ist für meinen persönlichen Geschmack und Anwendung völlig ausreichend. Für ein gutes Bild ist es völlig bedeutungslos mit welcher Technik es entstanden ist. Einzig und allein die Leistung des Fotografen zählt.

Das Gewichtsargument ist ein schlagkräftiges. Noch habe ich kein Problem damit, mit DSLR und angesetzten 70-200/f2.8 durch die Gegend zu laufen. Wenn mir das irgendwann zu schwer ist würde ich eher über die Anschaffung einer spiegellosen mFt Kamera nachdenken, auch wenn ich mich mit dem EVF bisher nicht anfreunden kann.

Ich habe mal für mich eine kleine persönliche Statistik der verwendeten Objektive der letzten beiden Jahre erstellt. Das Ergebnis ist, daß ich wohl mit 2 Objektiven über die Runden kommen würde (75% EF 70-200mm 2,8 L IS II USM, 15% EF 16-35mm 2,8 L II US). Die restlichen Objektive sind eigentlich nur sporadisch im Einsatz (6% EF 24-105mm 4,0 L IS USM, 2% EF 100mm 2,8 L Makro IS USM, 2% Sigma 50mm 1,4 EX DG HSM).

Letztendlich wird jeder mit den Objektiven die besten Ergebnisse erzielen mit dessen Umgang er am meisten Spaß hat. Die Freude beim Fotografieren schlägt sich häufig in den Bildern nieder.

Gruß Roland
 
Ich sage meinen Leuten immer. "Sucht für euer Motiv schon vor dem Auslösen einen aussagekräftigen Bildtitel. Fällt euch nach 10 Sekunden nichts passendes ein, hat das Bild auch keine Aussage und ihr könnt es auch sein lassen. Habt ihr einen Titel gefunden, dann versucht diese Bildaussage möglichst gut umzusetzen." Diese Vorgehensweise ist für mich viel effektiver als eine Einschränkung durch die Brennweite.


Gruß Roland

Du kannst das noch leicht steigern, indem du sagst ich will ein Bild das ich ausdrucke und an die Wand hänge und nicht nur auf der Festplatte ablege.
Erfahrungsgemäß wird man doch noch kleinlicher und überlegt wie man das Bild gestaltet. Hmm die Position passt noch nicht ganz usw.


Ansonsten trifft dein Text die Thematik sehr passend.
 
Ich verfolge hier öfter mal die Kaufberatungs Threads und lese immer wieder den Wunsch nach einer Festbrennweite. Was reizt euch persönlich daran, ohne jetzt hier einen Vor-/Nachteile Thread daraus zu gestalten. Was sind eure Gründe für den Kauf einer Festbrennweite
Freistellung und Lichtstärke. Ganz besonders im Weitwinkelbereich bekommt "Tiefe" ins Bild. Ein 24/1.4 ist offenblendig durchaus mit Charm behaftet. Ansonsten helfen FB's durch mögliche kurze Verschlußzeiten gegen Verwacklungen und Bewegungsunschärfe.
 
Die technischen Vorteile von Festbrennweiten sind für mich - bis auf Größe/Gewicht - eher irrelevant. Nice to have, aber nicht wirklich wichtig - es geht eher um eine bestimmte Art von Sehen, die damit gefördert wird; zudem eine veritable Methode, sich vom Motiv zu lösen und dem eigenen Bild Raum zu geben*. Das ist schon mit einer/wenigen Brennweiten schwierig genug - mit 286 zusätzlichen wird es selten besser. Zumeist, so nehme ich es wahr, steigt dadurch lediglich die (durchaus "hübsche") Beliebigkeit. Die oft erwähnte "Flexibilität" halte ich eher für ein Danaergeschenk, oder um es mit mit Orson Welles zu sagen: “The absence of limitations is the enemy of art.”

Zudem gibt es für einige meiner Mittel-/Großformat/RF-Systeme gar keine oder kaum Zooms.

* Es gibt natürlich Bereiche/Aufgabenstellungen, wo eher das Gegenteil gewünscht ist, dort sind Zooms ein Segen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Witzigerweise haben die unterschiedlichen Objektive ja auch ihre eigene Charakteristik. Mein 50er Zeiss zum Beispiel hat eine andere Bildwirkung wie das 24-70. Natuerlich gleiche Brennweite und Blende. Der Unterschied ist nicht gewaltig aber er faellt einem auf wenn man die Bilder vergleicht.
 
--> Viel bessere Qualität, mehr Freistellung (ja, ich fotografiere meist offen f/1.4 oder f/1.8) und kleiner sowie leichter.

Zudem das wichtigste, meine Fotos mit FBs sind viel durchdachter, ausgesuchter, überlegter und einfach meist schöner. Das kommt daher, dass ich immer genau überlege, wie ich ein Motiv genau mit dieser Brennweite ablichten kann.

Zoom kann jeder. :D
 
Wegen der größeren möglichen Blendenöffnung, der besseren Abbildungsleistung bei gleichem Blendenwert (im Vergleich zu den meisten Zooms) und den kompakteren Ausmaßen.

Da ich Film belichte und nicht digital arbeite, muss das nicht unbedingt für alle so richtig sein. Für mich sind Festbrenner unersetzbar. Zooms gibt es auch kaum brauchbare für M42, PK (analog mit LX, MX und ME super) und MF. Analog ist die Blendenöffnung noch wichtiger als digital, da die Filmempfindlichkeit fix ist und viel über Zeit und Blende geht. Pushen ist mMn eher eine Notlösung.
Ansonsten ist es mir meist egal, welche Linse vor dem Sensor oder Film hängt. Hauptsache ist, ich komme zu dem Bild, das ich haben will, dafür sollte also zumindest die Brennweite passen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich würde sehr stark das Petzval-Objektiv reizen, wegen der besonderen Stimmung (wirbliches Bukeeh) - ist aber außerhalb meines Budgets.

Festbrennweiten zeigen oft einen sehr eigenen Charakter.
 
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