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Wie wichtig sind heute noch Filter

Grundsätzlich sind Filter Geschmackssache, wobei der ND-Filter oft notwendig ist, der Pol-Filter nicht unbedingt. Manchmal sind Reflexionen erwünscht und er schluckt in meinen Augen viel Licht. Ist eben sehr subjektiv ;)
 
Grundsätzlich sind Filter Geschmackssache, wobei der ND-Filter oft notwendig ist, der Pol-Filter nicht unbedingt. Manchmal sind Reflexionen erwünscht und er schluckt in meinen Augen viel Licht. Ist eben sehr subjektiv ;)

Einen Polfilter benutzt man man ja auch nicht permanent, sondern gezielt.
In wie weit sich der Polfilter auswirkt ist abhängig vom Winkel des einfallenden Lichtes. Man kann also nicht allgemeingültig sagen: der Polfilter macht den Himmel blau... .
 
ist doch eigentlich gar nicht so schwer.. :)

.. übrigens sind pol-filter drehbar, damit man den grad
der reflektion (alte rechtschreibung) einstellen kann.

ich habe mal zwei kleine beispiele eingestellt...
das ergebnis wäre mit EBV eben nicht darstellbar.
(diese eher langweiligen bilder sind nur als verdeutlichung
der wirkung gedacht ;) )

auf dem dritten bild ist zu sehen wie der himmel durch einen
pol-filter herausgearbeitet werden kann..
das bild ist NICHT bearbeitet - nur verkleinert!
 

Anhänge

Gutes Bsp. Marcus.
Bei Bild 3 sieht man einen schönen Himmel mit Wolken...aber leider wirkt das Bild auch allg. etwas dunkel.
Wenn du es dann wieder aufhellst, schauts doch auch nicht anders aus, wie ohne Filter, oder?
Das war zumindest mein Eindruck bei den Testfotos, die ich mit einem Polfilter gemacht habe.
Durch Reduzierung der Lichter bekommt man die Wolken auch ohne Filter zum Vorschein.
Dann noch etwas an der Luminanz und Sättigung der Blautöne drehen und schon hat man ein tolles Ergebnis.
Das ist doch dann vergleichbar, wie mit einem Polfilter, oder?
 
Ebenso nasse Felsen, Steine etc. etc. Die Strukturen, die unter der Spiegelung zum Vorschein kommen kann man ja nicht per EBV reinmalen.

Dem möchte ich nicht uneingeschränkt zustimmen.
Zum einen funktioniert der Polfilter bei runden Gegenständen nicht überall gleichzeitig, bzw. die Spiegelungen werden an den unterschiedlichen stellen unterschiedlich gedämpft. Zum anderen ist es manchmal möglich, die Spiegelungen zu entfernen, indem man die Lichter per EBV wiederherstellt.
Nichtsdestotrotz halte ich einen Polfilter unter dem Strich für eine sinnvolle Sache:top:
Je nach Anwendungsgebiet versteht sich.
 
Einen Polfilter benutzt man man ja auch nicht permanent, sondern gezielt.
In wie weit sich der Polfilter auswirkt ist abhängig vom Winkel des einfallenden Lichtes. Man kann also nicht allgemeingültig sagen: der Polfilter macht den Himmel blau... .

Ich habe auch nie behauptet, dass ich ihn permanent benutze oder das er den Himmel blau macht ;)
Manchmal sind die Effekte eben auch nicht erwünscht und er schluckt Licht, was bei Porträts tendenziell eher ein Nachteil ist. Es ist, wie so vieles, reine Geschmacksache.

Einige benutzen den Pol-Filter als Immerdrauf, was ich für absoluten Quatsch halte. Wenn auch hochwertig, beeinflusst er die Optik und selbst "deaktiviert", schluckt er Licht.
 
Gutes Bsp. Marcus.
Bei Bild 3 ...aber leider wirkt das Bild auch allg. etwas dunkel...
Wenn du es dann wieder aufhellst, schauts doch auch nicht anders aus, wie ohne Filter, oder?...Durch Reduzierung der Lichter bekommt man die Wolken auch ohne Filter zum Vorschein....Dann noch etwas an der Luminanz und Sättigung der Blautöne drehen und schon hat man ein tolles Ergebnis...

Finde eigentlich nicht das das Bild "dunkel" wirkt.. Mal kurz mit Tablet gegen gecheckt.. eigentlich OK.. Aber das nur am Rande..

Bei Deiner Vorgehensweise musst Du aber dann aber selektiv den Himmel abdunkeln.. Das kann schon aufwändig sein.

Der "Effekt" ist ja nicht ein "abdunkeln" des Bildes (wie bei einem Blau/Grau-Verlaufsfilter z.B.) sondern es wird nur das reflektierte Licht "herausgefiltert"... Also es gelangt etwas erst gar nicht auf den Sensor das eben den Himmel "aufgehellt" hätte bzw. für unser Auge aufhellt.

Das sieht man am deutlichsten bei seitlich einfallendem Licht - oder wie bei meinem Bucht-Beispiel halt an den Wellen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Polarisationsfilter
Ist sicher auch ganz interessant zum einlesen.

Ein Pol-Filter ist ein Gestaltungselement wie ein Blitz oder ein Reflektor.. halt nur mit anderem Ergebnis.
Mit einem "Abdunkelungsfilter" darf man den halt nicht verwechseln. Das ist technisch etwas anderes.
 
Dem möchte ich nicht uneingeschränkt zustimmen.
Zum einen funktioniert der Polfilter bei runden Gegenständen nicht überall gleichzeitig, bzw. die Spiegelungen werden an den unterschiedlichen stellen unterschiedlich gedämpft. Zum anderen ist es manchmal möglich, die Spiegelungen zu entfernen, indem man die Lichter per EBV wiederherstellt.
Nichtsdestotrotz halte ich einen Polfilter unter dem Strich für eine sinnvolle Sache:top:
Je nach Anwendungsgebiet versteht sich.

Der Polfilter ist natürlich nicht das Allheilmittel für jede Situation. Aber gerade bei Bachläufen, wenn das Gestein am Ufer nass ist, oder eben wenn in einem Wald das Laub nass ist, kann man mit gezieltem Einsatz des Filters schon einiges an Struktur und Farben herauskitzeln. Insgesamt kommt der Polfilter vielleicht bei 5% meiner Bilder zum Einsatz. Bei den restlichen 95% würde er sich eher nachteilig auswirken. Man sollte schon wissen, wann er Sinn macht und wann nicht. Ein guter Graufilter sollte dagegen in jeder Fototasche sein, wenn man Landschaftsaufnahmen macht und gerne mit Belichtungszeiten experimentieren möchte.

Bei dem folgenden Beispiel wäre es ohne Polfilter nicht möglich gewesen, die Felsstrukturen unter dem Wasser so kontrastreich zu dem fliesenden Schaum herauszuarbeiten. Da war sowohl Pol- als auch Graufilter vor der Linse. Wenn man sich den trockenen Fels links ansieht, erkennt man schön, was der Polfilter gerade aus nassen Flächen an Farbsättigung und Strukturen herauskitzeln kann.


Pöllatschlucht16 von mistarowalowa auf Flickr
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch hier... der Kontrast zwischen klarem, grünem Wasser mit Blick auf den Grund zu dem schäumenden Fluß des Wassers wäre ohne Polfilter nicht möglich gewesen. Die Spiegelung auf der Wasseroberfläche hätte das alles überdeckt und flau gemacht.
Mit Polfilter in der Tasche ist es das reinste Vergnügen bei beschissenem Wetter rauszugehen und Bilder zu machen. Werden die schönsten Fotos! Isch schwör!
Ich möchte an dieser Stelle mal den Radomir Jakubowski zitieren, den ich für einen der aussichtsreichsten Nachwuchs-Naturfotografen in D halte. Sinngemäß sagt er, dass er ohne Regen und Polfilter gar nicht erst raus geht, um Bachläufe und dergleichen zu fotografieren. Bei schöner, trockener Witterung ist die Hälfte von der Wirkung schon verschenkt. Ich stimme dem voll und ganz zu.

Edit: Hab sogar einen Artikel dazu gefunden, der das besser verdeutlicht, als meine schrunzigen Hobbyfotos.
http://kwerfeldein.de/2012/07/09/nass-nasser-am-nassesten-bachfotografie/


Pöllatschlucht18 von mistarowalowa auf Flickr
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier mal zwei Bilder vom gleichen Motiv.
Einmal im Herbst: Im Herbst lag mein Schwerpunkt natürlich auf Farbe und so wollte ich die tolle Farbe des Wassers herausarbeiten, weswegen ich die störenden Spiegelungen mit dem Polfilter weggenommen habe.

Im Winter dagegen wollte ich eine kühle Stimmung, mit wenig Farbsättigung. Da ist die Spiegelung plötzlich ein wesentlicher Bestandteil, um das Bild trotz desaturierter Färbung noch irgendwie lebendig zu machen. Der Polfilter hätte das Winterbild eher verschlechtert.

Es kommt halt einfach drauf an, woraufs grad ankommt. :-)

Ein Graufilter plus Stativ war natürlich bei beiden Aufnahmen beteiligt, um auf die Belichtungszeiten zu kommen.


Lechfall bei Füssen von mistarowalowa auf Flickr


Lechfall_Winter-2 von mistarowalowa auf Flickr
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Winter dagegen wollte ich eine kühle Stimmung, mit wenig Farbsättigung. Da ist die Spiegelung plötzlich ein wesentlicher Bestandteil, um das Bild trotz desaturierter Färbung noch irgendwie lebendig zu machen. Der Polfilter hätte das Winterbild eher verschlechtert.

Du haettest den Polfilter ja auch um 90 Grad drehen koennen - wenn Du die Spiegelung abschwaechen kannst, musst Du sie logischerweise mit einer anderen Stellung des Polfilters auch verstaerken koennen.
 
Ganz ehrlich... ich hab das noch nicht probiert. :-)
Ich fand die natürliche Spiegelung aber genau passend.
Werd das trotzdem mal bei Gelegenheit austesten, vielleicht lassen sich damit ja auch ein paar nette Effekte umsetzen.
 
das ist ja gerade das "lustige" daran..

durch das "drehen" kannst du den grad der filterung bestimmen..

wobei.. mal ganz ehrlich.. klasse fotos :top::top::top::top:

ps: belichtungszeit bei der treppe würde mich mal interessieren
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass man den Filter durch Drehen einstellt weiss ich, aber ich bin nicht auf die Idee gekommen, dass das ja auch in die andere Richtung, also verstärkend, funktionieren könnte... *kopfkratz*:D
 
Mit Polfilter in der Tasche ist es das reinste Vergnügen bei beschissenem Wetter rauszugehen und Bilder zu machen. Werden die schönsten Fotos! Isch schwör!
Ich möchte an dieser Stelle mal den Radomir Jakubowski zitieren, den ich für einen der aussichtsreichsten Nachwuchs-Naturfotografen in D halte. Sinngemäß sagt er, dass er ohne Regen und Polfilter gar nicht erst raus geht, um Bachläufe und dergleichen zu fotografieren. Bei schöner, trockener Witterung ist die Hälfte von der Wirkung schon verschenkt. Ich stimme dem voll und ganz zu.
Finde ich logisch absolut einleuchtend. :)


Der Polfilter ist natürlich nicht das Allheilmittel für jede Situation. Aber gerade bei Bachläufen, wenn das Gestein am Ufer nass ist, oder eben wenn in einem Wald das Laub nass ist, kann man mit gezieltem Einsatz des Filters schon einiges an Struktur und Farben herauskitzeln.
...
Bei dem folgenden Beispiel wäre es ohne Polfilter nicht möglich gewesen, die Felsstrukturen unter dem Wasser so kontrastreich zu dem fliesenden Schaum herauszuarbeiten. Da war sowohl Pol- als auch Graufilter vor der Linse. Wenn man sich den trockenen Fels links ansieht, erkennt man schön, was der Polfilter gerade aus nassen Flächen an Farbsättigung und Strukturen herauskitzeln kann.


Pöllatschlucht16 von mistarowalowa auf Flickr
Tolles Foto! :top:

Wie nutzt Du eigentlich mehrere Filter gleichzeitig? Steckfilter-System? Cokin, Hitech, Lee?
 
Wie nutzt Du eigentlich mehrere Filter gleichzeitig? Steckfilter-System? Cokin, Hitech, Lee?

Ich benutze normale 77mm Schraubfilter, da meine wichtigsten Objektive alle 77mm haben. Kann man ja sozusagen in Reihe übereinander schrauben.
Die Filter sollten dann natürlich möglichst schlank sein, damit das nicht vignettiert. Bei meinem 18-35 an Vollformat geht das bis ca 20mm. Beim 24-70 steht mir auch mit 2 Filtern der ganze Brennweitenbereich zur Verfügung.
 
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