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Was für ein Glas/Material für Diffusor für Diareplikation?

Hallo!
Ich bastel mir gerade wieder eine Appatur für Dia- und vor allem S/W-Negativ Replikation- bzw. Umkehr.
Mir fehlt ein gutes 1:1-1:2 Reproobjektiv bis 200€ (PS: kann mir jemand eines empfehlen?) und eine Möglichkeit difuses Licht zu erzeugen.

Ich habe bisher ein Art Milchglas das auf einer Seite rau ist vom örtlichen Glaser, eine Halogenlampe und ein Minolta MD Macro Rokkor 100/4 mit Extension-Tube verwendet und bin leider nicht 100% damit zufrieden (vor allem Kontrast könnte noch etwas besser sein).
Hat jemand eine Idee?

Danke für alle Tips :)
 
Probier doch das Display eines TFT mit weissem Bild, wenn Du genug Abstand hältst ist die Matrix kein Problem.

Danke für die schnelle Antwort! Jetzt wo du's sagst, die Idee hatte ich auch schonmal! Habe ich sogar schonmal gemacht.

Handgehalten vom PC-Monitor abfotografiert. Negativ liegt nicht ganz plan. (Siehe genau hin! ;))

Funktioniert an sich, nur finde ich die Lösung meinen PC-Monitor drunter zu legen ziemlich unelegant, u.a. weil mein Setup Vertikal ist und in einem Nebenraum steht usw.

Könnte man evlt. einfach ein altes TFT Panel ausschlachen? Die müsste doch selbst gute Diffusor-Folien haben, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
fürs diakopieren nehme ich mittlerweile ein rodagon 4/50 bei blende 8. das klappt ganz gut.

die mdf-platte mit loch ist sehr hilfreich. sie bewirkt, daß der staub auf dem leuchtpult nicht mehr in der schärfenebene liegt. dieser tip kam aus diesem forum.

alte tfts bekommt man für ein paar euro nachgeschmissen. warum also nicht als leuchtpultersatz verwenden?

das dia von pablo hat locker 25 jahre auf dem buckel.

nachtrag: die "art milchglas vom glaser" nennt sich milchüberfangglas (diese weisheit hab ich auch von hier).
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
Wie wärs mit einem leistungsregelbaren Elektronenblitz als Beleuchtung ?
Hat den Vorteil daß er (im Gegensatz zu dem HGbeleuchteten LCD) ein kontinuierliches Tageslichtspektrum abgibt.
Um Vignettierungen (also dunklere Ecken) in Schach zu halten kann es erforderlich sein zusätzlich ein kontrastierendes Transparent außerhalb der Schärfeebene dazwischen zu legen wo man in der Mitte ein bißchen abgedunkelt hat (Grafitstaub verreiben oder mit Siebdruck oder Sprühnebel von Mattschwarz etwas abgedunkelt) - ist ein bekanntes Problem beim Dias abfotografieren.

Das 100er Rokkor ist wohl eines der besten Objektive das Du für diesen Zweck finden kannst - wenn es da Probleme mit dem Kontrast gibt mußt Du mal nachsehen ob alle Linsenoberflächen wirklich sauber sind das würde mich sehr überraschen wenns am Objektiv liegen sollte - ich hab mit dem gleichen Objektiv schon ähnliche Experimente gemacht die Ergebnisse waren hervorragend (mit Microfourthirds Kamera).

Viel Erfolg - Dewenne
 
Die Dias fotografiere ich mit dem 60mm Makro an der 550D direkt.

Dazu schraube ich das Objektiv am Leitzprojektor heraus und postiere die Kamera so vor den Projektor, dass das Dia formatfüllend aufgenommen wird.
 
und hier ein gestern aufgenommenes leitz-testdia in voller größe:



das ist immer das startdia einer aufnahmeserie. damit wird anschließend das verlustfreie zuschneiden im batch eingestellt.
 
alte tfts bekommt man für ein paar euro nachgeschmissen. warum also nicht als leuchtpultersatz verwenden?

Welchen Sinn sollte denn eine so große Leuchtfläche haben, wenn nur KB oder evtl. Mittelformat auszuleuchten ist?

Dafür reicht eine nackte Glühbirne (12V Halogen an geregeltem Netzteil wäre ideal) und ein kleines Stück Diffusor (Plastik aus dem Haushalt, z.B. von einer weißen Speiseeeispackung) völlig aus, plus Abschirmung gegen Streulicht, wie man sie beim Leuchtpult oder Monitor genauso braucht. Wenn vorhanden, kann man die Farbtemperatur noch mit einem blauen Filter neutraler machen, z.B. einem Lee CTB 3/4 oder Full von einem Musterheft, das ja viele ihr eigen nennen.


Ein alter Monitor ist auch sonst gar nicht so schön als Lichtquelle geeignet, wie man auf den ersten Blick meinen könnte. Wenn man das Ding nicht an einen PC hängen will, eingestellt auf weißes Bild und deaktivierten Bildschirmschoner (dann dürfte das RGB-Raster bei dieser Anwendung jedoch sehr stören), dann gilt es das Gerät nämlich etwas umfangreicher umzubauen.

Man muß für diesen Zweck die "bildgebenden" Glas- und Kunststoffschichten demontieren, damit die Hintergrundbeleuchtung freiliegt. Weiter gilt es, den Wandler, der die Röhren versorgt, direkt an die Stromversorgung zu klemmen, sonst schlägt wegen fehlendem Signal die automatische Abschaltung zu. Elektrotechnisch ist das weder ganz trivial noch ungefährlich!

Und wenn das alles geschafft sein sollte: Hier werkelt Leuchtstoffröhrentechnik mit den bekannten spektralen Problemen. Ich weiß nicht, ob das hier praxisrelevant ist, es besteht aber zumindest ein Risiko von lästigen Farbstichen.

Als "normales" Fotolicht für Makro, Produktaufnahmen bis rauf zu Porträts ist ein (ausgemusterter, aber grundsätzlich funktionsfähiger) TFT-Monitor zusammen mit einem PC aber durchaus interessant. Hauptsächlich als Effektbeleuchtung. Durch Wahl einer geeigneten Bildvorlage lassen sich unterschiedlichste Farben erzeugen und auch Muster, z.B. Verläufe oder Striplight.
 
Welchen Sinn sollte denn eine so große Leuchtfläche haben, wenn nur KB oder evtl. Mittelformat auszuleuchten ist? ...

gar keinen. aber ich hab das lp mal sehr preiswert auf dem flohmarkt erwischt und setze gerne vorhandene hard- und software ein. das ist bei den m42-zwischenringen (3 euro, flohmarkt) genauso. das rodagon 4/50 kostete mich bei ebay schlappe 29,50 inclusive versand und ist sein geld wert.

und von wegen großes leuchtpult ... bei meinen versuchen 2005 hatte ich ein noch größeres im einsatz. :D

https://www.dslr-forum.de/attachment.php?attachmentid=2064251&d=1324807958
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für alle Antworten!

@rotfl_de
Schöne Konstruktion! Die MDF-Platte hat ich inspiriert auch sowas zu machen! Fine ich hübscher als die Diaprojektor-Methode
Wo hast du das Leica-Testdia her? Sowas würde ich auch gerne haben :)

@Dewenne
Beim Blitzen bekomme ich leider Probleme mit meiner Kamera! Die kleine NEX hat leider keine Möglichkeit einen externen Blitz anzuschließen. Einer der wenigen großen Nachteile der NEX

Das mit dem Rokkor stimmt insoweit, dass beim Diareplizieren tatsächlich besser als das Cosina 100/3.5 und das Tamaron 90/2.8 war (hatten beider mehr CAs und gewölbtere Schärfebereiche). Aber das Rokkor ist nicht symmetrisch Aufgebaut und die Leistung fällt unterhalb von 1:2 deutlich ab, was bei MFT nicht so ein große Rolle spielt wie am APSC-Sensor der NEX (1.5x crop) oder vor allem FF, da die benötigte physikalische Vergößeg für MFT ja nur 1:2 ist :)

@Frank Rainer
Was? Du benutzt überhauptkeinen Diffusor für das Licht??? Genau das habe ich auch mal probiert und die Ergebnisse waren wirklich sehr viel schlechter als mit zusätzlich eingebauten Milchüberfangglas. Und bin mir sicher dass so'n olles Milchüberfangglas mit Diaprojektor halt noch lange nicht so Optimum darstellt.



(diese Dia ist 28 Jahre alt)


(dieses nochmal ~5 Jahre älter)


@Lichtbildle
Danke für den Hinweise! Ich glaube ich verwerfe die Monitor-Idee mal komplett und bau mein Setup so ähnlich auf wie rotfl_de mit einer (allerdings mit einer billigen) nativen Hintergrundbeleuchtung.

Danke an alle :) Mir wurde deutlich weitergeholen!
 
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externer blitz an der nex:

bei bedarf lenke ich den internen blitz mit einem taschenspiegel auf die decke um. die externen blitze mit drangeflanschten blitzsensoren reagieren da ganz gut drauf. :D

[ATTACH_ERROR="dslrToolsAttachRewrite"]1793079[/ATTACH_ERROR]
 
Die Klassiker für so Kopien wären ja die Apo Rodagon-D Optiken 75/4 und 75/4.5.
Rodenstock PDF 2 MB

Allerdings ist auch da die Beugung schon ein Problem. Und APO ist nicht unbedingt wörtlich zu nehmen.

Optimal für die Beleuchtung wäre wohl eine Art Ulbrichtkugel um sehr homogenes Licht zu bekommen. Allerdings wirds da schwieriger eine große Lichtmenge rüber zu bekommen. Da ist das Kondensorsystem eines Diaprojektors natürlich genial.
 
In diesem Post https://www.dslr-forum.de/showthread.php?p=9636225#post9636225 hat das Mitglied "Activelle" empfohlen Kondensoren von Vergrößeren zu verwenden - das ja auch irgendwie großen Sinn macht!

Hat jemand damit Erfahrungen?
Mit dem Kondensor aus meinem Diaprojektor habe vom Kontrast eher ich schlechte Erfahrungen gemacht.

@rotfl_de
Danke für den Tip mit dem Umlenken des internen Blitzes! Leider habe ich keine Slave-Blitze. Und außerdem wüsste ich auch nicht wie ich den Blitz diffus genug kriege.

@ZoneV - das Rodagon D kenne ich schon, das wird häufiger genannt, nur leider taucht es nicht so regelmäßig bei iBäh auf und kostet über 180€ gebraucht. Ich frage mich ob es wirklich das einzige 1:1 optimierte Objektiv für Kleinbild ist - ich kann's mir iwie nicht so ganz vorstellen. Für Mittel- und Großformat gibt es große Auswahl an 1:1 Objektiven, für Kleinbild konnte ich bisher nur das Carl Zeiss S Planar 60mm oder so (noch etwas teurer und noch seltener) und halt das Rodagon D finden.
 
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Ich habe dafür einmal die Durchlichteinheit eines Flachbettscanners verwendet. Das ist sehr gleichmäßig, ist vom Farbspektrum her perfekt und sehr hell.

In meinem Fall war das bei einem schon älteren Flachbettscanner von HP dabei. Das war am Scanner angesteckt und wurde von dort versorgt. Ich hatte das verkehrt am Tisch aufgelegt und die Dias oben draufgelegt und mit einer Kamera am Stativ mit Makroobjektiv abfotografiert.

Vielleicht hat jemand in Deinem Bekanntenkreis einen solchen alten Scanner, den er nicht mehr braucht oder Du bekommst ihn irgendwo günstig.

So hat das bei mir ausgeschaut. Wenn man mehrere macht, dann wird man das wohl stabiler aufbauen und es sollte freilich nur dort Licht durchkommen, wo das Dia ist und alles andere abgedeckt sein:
 
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externer blitz an der nex:

bei bedarf lenke ich den internen blitz mit einem taschenspiegel auf die decke um. die externen blitze mit drangeflanschten blitzsensoren reagieren da ganz gut drauf. :D

Eine Möglichkeit wäre es auch ein schwarzes - also unbelichtetes - Stück Diafilm vor den Blitzreflektor zu geben. Da geht angeblich IR-Licht durch, das den Servoblitz auslöst aber fürs Bild nicht wirksam wird.
 
Eine Möglichkeit wäre es auch ein schwarzes - also unbelichtetes - Stück Diafilm vor den Blitzreflektor zu geben. Da geht angeblich IR-Licht durch, das den Servoblitz auslöst aber fürs Bild nicht wirksam wird.

wird beim nächsten einsatz ausprobiert, falls ich noch irgendwo ein stücken schwarzen diafilm auftreib.
 
... Ich frage mich ob es wirklich das einzige 1:1 optimierte Objektiv für Kleinbild ist - ich kann's mir iwie nicht so ganz vorstellen. Für Mittel- und Großformat gibt es große Auswahl an 1:1 Objektiven, für Kleinbild konnte ich bisher nur das Carl Zeiss S Planar 60mm oder so (noch etwas teurer und noch seltener) und halt das Rodagon D finden.

Die Apo Rodagon D sind ja eigentlich auch nicht für KB optimiert.
Es gibt durchaus noch andere - allerdings sind die vom Preis her teils noch ungemütlicher, kannst Dich da mal durchwühlen:
http://www.macrolenses.de/objektive.php

Zeiss S-Planar 74mm/4
Zeiss Jena Mikrotar 120mm/6,3
Leitz Photar 120mm/5.6
Nikon Printing Nikkor 105/2.8
und weitere...

Aber zum Teil sind die auch für größere Filmformate. Und die Blendenzahl wird bei 1:1 noch verdoppelt zur effektiven Blende - da wird dann die Beugung auch schon teils problematisch bei DSLR Pixelgrößen.

Ich hab mein Apo-Rodagon-D 75/4 via Ebay aus ner größeren Serie die der Verkäufer hatte. Leider war das nicht nur verschmutzt, sondern auch mit argen Vergütungsschäden.
 
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