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Warum verzerren UWW-Objektive?

krotomode

Themenersteller
Hallo,
ich stelle mir die Frage, warum UWW-Objektive Personen so extem verzerren.
Bei TV- Kameras, bzw, TV-Aufnahmen ist mir dieses noch nicht aufgefallen.
Liegt es an der Bauart allgemein, am Preis- hier mein Tokina 12-24?
Wie kann ich es vermeiden, verzerrte Menschen zu bekommen.
Ja klar, nicht mit dem Objektiv knipsen, ist mir auch bewusst.
Hier mal ein Foto von mir, was ich fast unerträglich finde.
Die Location war cool, das Motiv hat gepasst. Ich konnte aus Gründen der Enge nur mit UWW fotografieren.
Danke euch.
 
AW: warum verzerren UWW- Objektive.

Damit muss man leben...
... und gestalten! ;)
 
AW: warum verzerren UWW- Objektive.

Korrigierte UWWs "verzerren" nicht, sondern projizieren rectilinear
So ist es. Die Korrektur der Verzeichnung bringt eine unnatürliche Verzerrung dreidimensionaler Objekte mit sich. Mit einen Fisheye gibt es derartige Verzerrungen nicht, aber dafür hat man dann starke Verzeichnung (gebogene Linien am Bildrand). Man muss sich immer für ein Übel entscheiden.

krotomode schrieb:
Bei TV- Kameras, bzw, TV-Aufnahmen ist mir dieses noch nicht aufgefallen.
Da werden wohl nur sehr selten UWW-Objektive verwendet. Die Objektive der meisten Videokameras bieten noch nicht mal richtigen Weitwinkel, sondern fangen bei einer knappen Normalbrennweite an.
 
AW: warum verzerren UWW- Objektive.

Hallo,
ich stelle mir die Frage, warum UWW-Objektive Personen so extem verzerren.
Bei TV- Kameras, bzw, TV-Aufnahmen ist mir dieses noch nicht aufgefallen.

UWW werden echt kaum eingesetzt - die einzige Ausnahme sind sämtliche Skater- und Snowboardvideos. Da sieht man, dass UWW auch bei Video verzerrt!

Für die meisten EB Drehs werden moderate Weitwinkel hergenommen, so um die 6-7mm an 2/3", das dürfte grob geschätzt ungefähr 26-28mm KB entsprechen (wie rechnet man denn 2/3" in KB um? Ich weiß den Faktor gerade nicht).
Alte Standard Objektive fingen bei 9mm an, das ist wirklich nicht mehr als WW zu bezeichnen. Man sieht allerdings bei einem schönen WW schnell, dass Schwenks und Bewegungen anders aussehen. Ein riesiger Vorteil eines guten Weitwinkels ist natürlich auch, dass die Verwacklung bei Schulterkamera stark nachlässt.

Es kommt natürlich auch auf die Qualität der Linse an, es gibt z.B. 7mm Videoweitwinkel, die haben schon deutlich runde Ecken, und dann gibt es 6mm, da ist alles gerade wie eine Eins.
Alles eine Frage des Preises und des Zoombereichs (der gute Weitwinkel kann dann halt keinen 18fach Zoom mehr haben, sondern "nur" noch 8x)
 
AW: warum verzerren UWW- Objektive.

So ist es. Die Korrektur der Verzeichnung bringt eine unnatürliche Verzerrung dreidimensionaler Objekte mit sich. Mit einen Fisheye gibt es derartige Verzerrungen nicht, aber dafür hat man dann starke Verzeichnung (gebogene Linien am Bildrand). Man muss sich immer für ein Übel entscheiden.

Das Verzeichnen ist keine Eigenschaft eines Objektivs, sondern das Ergebnis einer
Aufnahme (Fotografie) und einer Wiedergabe (Projektion). Sind diese identisch, sieht
das Bild perfekt(!) aus. Passen diese zusammen, gibt es gewisse Effekte. Passen
diese überhaupt nicht zusammen, gibt es heftige Effekte.

Gut zusammenpassen zum Beispiel rectangulare Projektionen der längeren Brennweite.
Aufnahmen mit 135 mm, Wiedergeben mit 80 mm (Beobachter projektornah).
Oder 600 mm + 80 mm.

Erste erkennbare Effekte treten bei 28 mm + 80 mm auf. Dieses "Stecken" wird unterhalb von 24 mm + 80 mm nicht mehr übersehbar.

Effektbeladen sind Fisheyes bei Projektion mit rectangularen Objektiven.

Perfekt passt dagegen wieder die Aufnahme mit einem 14 mm Weitwinkel auf Kleinbildfilm und Betrachten des 150 cm x 100 cm-Abzuges aus 58 cm Abstand.

Auf anamorphotische Aufnahmen könnte ich auch noch verweisen ...

Viele Dinge, die in der populären Volks-Meinung als "Fakten" hingestellt werden, sind dualer Natur. Ein Teleobjektiv hat eine größere Unschärfe hinter dem Fokuspunkt, ein Weitwinkel vor dem Fokuspunkt (jeweils bei gleichem Abbildungsmaßstab und mit dem anderen Objektiv verglichen). Wenn man durch eine Öffnung fotografiert, kann man das beeindruckend zeigen.

Da werden wohl nur sehr selten UWW-Objektive verwendet. Die Objektive der meisten Videokameras bieten noch nicht mal richtigen Weitwinkel, sondern fangen bei einer knappen Normalbrennweite an.
Falsch.
Schwenks mit UWW gibt es und diese sind nicht zu übersehen. Kommen ab und zu im Fernsehen, meist als Inhouse-Steadycam-Aufnahmen.
Den Effekt kann man auch mit DSLRs nachempfinden, indem man beim Schwenken durch den Sucher schaut.
 
AW: warum verzerren UWW- Objektive.

D...............
Schwenks mit UWW gibt es und diese sind nicht zu übersehen. Kommen ab und zu im Fernsehen, meist als Inhouse-Steadycam-Aufnahmen.
Den Effekt kann man auch mit DSLRs nachempfinden, indem man beim Schwenken durch den Sucher schaut.

Klar, finden tut man alles.
Nichtsdestotrotz wird der SWW bei bewegten Bildern nur sehr dezent genutzt, weil die Probleme größer sind als beim statischen Bild.
Die Verzerrungen werden durch Änderung des Ausschnitts eben besonders deutlich, wenn sich entweder die Kamera bewegt (durch Schwenk, Fahrt) oder auch durch Tiefenbewegung oder Gestik eines dicht vor der Kamera stehenden Menschen.

Ein guter Kameramann kann das mitunter als Gestaltungsmittel bewußt einsetzen, einem schlechten ist nix besseres eingefallen....:p

Gruß messi
 
AW: warum verzerren UWW-Objektive

Es ist halt die Frage, was man erreichen will: Für Architekturfotografie ist ein Weitwinkel wie das 12-24er geeignet, weil es alle geraden Linien gerade lässt, was bei Häusern gut aussieht, bei Personen aber gräßlich.

Andersrum ist es mit dem Sigma 8 mm: Das setze ich oft ein, wenn ich den Himmel ablichte. Eine Sonnenhalo bleibt bei einem Fischauge rund, beim 12-24er würde sie zu einer hässlichen Beule verzerrt. Ein Fischaugenbild kann man auch schön abrollen und hat ein Panormafoto.
Jedes Objektiv hat seinen Zweck, verzerren jedoch tut keines von beiden sichtbar.
Verzerrungen sind Objektiv(konstruktions)fehler, Verzeichnungen dagegen ein bewusstes Objektivdesign (Fisch vs. UWW).
 
ich sehe immer wieder im fernsehen, dass weitwinkel eingesetzt werden. eigentlich nur in innenräumen und man erkennt es, wenn die kamera schwenkt... dann musst du einfach mal auf die personen achten, die nun von der bildmitte zum rand wandern...
 
AW: warum verzerren UWW-Objektive

Verzerrungen sind Objektiv(konstruktions)fehler, Verzeichnungen dagegen ein bewusstes Objektivdesign (Fisch vs. UWW).
Ich kenne das allerdings anders:
- Verzeichnung: Restfehler eines Objektivs (Fehler den Herstellers)
- Verzerrung: Perspektivische Enstellung (Fehler des Fotografen)

Gegen (Objektiv-)Verzeichnungen kann man kaum etwas machen, da konstruktiv vorgegeben. In gewissem Umfang lassen solche Fehler softwaremäßig mildern.

Gegen perspektivische Verzerrung hilft
- Kamera während der Aufnahme exakt ausrichten
- Shift-Objektiv verwenden
- mit Software unter Ausschnittverlusten bis zu einem gewissen Grad ausbügeln.
 
AW: warum verzerren UWW- Objektive.

Das Verzeichnen ist keine Eigenschaft eines Objektivs, sondern das Ergebnis einer
Aufnahme (Fotografie) und einer Wiedergabe (Projektion).
Selbst wenn bei Projektion die Verzeichnung einer Optik wiederum durch Verzeichnung kompensiert (oder verschlimmert) werden kann, so bleibt es dennoch eine Verzeichnung und damit eine Objektiveigenschaft. Als solche wird sie auch vermessen und in Datenblättern von Zeiss, Leica, Schneider, ... als eine (Fokus- und Brennweiten-abhängige) Eigenschaft des Objektivs angegeben.

Hinzu kommt, dass im Zeitalter digitaler Bildwandlung eine reale Projektion durch Optiken oft gar nicht mehr zustandekommt. Bilder werden geprintet oder an Flachbildschirmen betrachtet.
 
AW: warum verzerren UWW-Objektive

Ich kenne das allerdings anders:
- Verzeichnung: Restfehler eines Objektivs (Fehler den Herstellers)
- Verzerrung: Perspektivische Enstellung (Fehler des Fotografen)
Mhm, ist ja lustig. Aber das ist wahrscheinlich ähnlich wie mit Tiefenschärfe und Schärfentiefe... ;)
Für mich ist eine Zeichnung halt ein bewusster Vorgang. Ein Bild wird gezeichnet, nicht gezerrt. Eine Zerrung (im Bein, z.B.) ist dagegen etwas unerwünschtes. So habe ich mir das damals gemerkt.
 
AW: warum verzerren UWW-Objektive

Mhm, ist ja lustig. Aber das ist wahrscheinlich ähnlich wie mit Tiefenschärfe und Schärfentiefe... ;)
Für mich ist eine Zeichnung halt ein bewusster Vorgang. Ein Bild wird gezeichnet, nicht gezerrt. Eine Zerrung (im Bein, z.B.) ist dagegen etwas unerwünschtes. So habe ich mir das damals gemerkt.
Ich denke, hier hapert es an konventionellen technisch-physikalischen Grundgegriffen!

Die Verzeichnung von Objektiven hat nun wirklich nichts mit bewusster Zeichnung eines Bildes (Künstlerisch? Kunst?) zu tun, sondern ist ein fester Begriff aus der technischen Optik!

Ebenso hat die perspektivische Verzerrung ("am Bein"...) absolut nichts mit unerwünschten Körperreaktionen zu tun, sondern mit Eigenschaften der Darstellenden Geometrie bzw. Projektion, also der Mathematik! Was ändert sich, wenn man auf eine nicht parallele Fläche projiziert?

Fort- und Weiterbildung des Moderators wären dringend angeraten... :)
 
AW: warum verzerren UWW-Objektive

Ich denke, hier hapert es an konventionellen technisch-physikalischen Grundgegriffen!

Fort- und Weiterbildung des Moderators wären dringend angeraten... :)

weiterbildung um eine Eselsbrücke genauer zu definieren? ;) .... eigentlich überzeugt eine gute gemachte Eselsbrücke genau dadurch, dass sie "merkwürdig" ist ... und das im Doppelsinn.
 
AW: warum verzerren UWW- Objektive.

Selbst wenn bei Projektion die Verzeichnung einer Optik wiederum durch Verzeichnung kompensiert (oder verschlimmert) werden kann, so bleibt es dennoch eine Verzeichnung und damit eine Objektiveigenschaft.

Beim Abbilden von Raumwinkeln auf Flächen muß immer etwas leiden (kein optisches Problem, sondern ein mathematisches Problem -- kennt man schon von Atlanten).
Um festzulegen, was Verzeichnungen sind, muß man eine Referenz festlegen.

Als solche wird sie auch vermessen und in Datenblättern von Zeiss, Leica, Schneider, ... als eine (Fokus- und Brennweiten-abhängige) Eigenschaft des Objektivs angegeben.
Das ist bezogen auf die Abbildung, die eine Lochbildkamera erzeugen würde.
Das Problem ist allerdings der Titel des Threads "Warum verzerren UWW?". Wenn man dies klären will, reicht das Erklären von Verzerrungen im Rahmen "Lochbildkamera = Referenz" nicht mehr aus.

Hinzu kommt, dass im Zeitalter digitaler Bildwandlung eine reale Projektion durch Optiken oft gar nicht mehr zustandekommt. Bilder werden geprintet oder an Flachbildschirmen betrachtet.
Optikfreie Augen?
Wenn ich einen Print oder eine Wiedergabe auf einem Großfernsehgerät aus einer geeigneten Entfernung betrachte, erhalte ich bei rectangularen Objektiven eine Wiedergabe, die keinerlei Abweichungen vom Original enthält (zumindest für Einäugige).
Geh ich näher heran oder entferne mich weiter, bekomme ich in den Außenbereichen Abweichungen.
 
Die "Verzerrung" entsteht weil dein Körper nicht mit dem Sensor parallel ist.

Den gleichen Effekt sieht man bei WW-Aufnahmen von von unten aufgenommenen Hochhäusern. Die eigentlich parallelen Gebäudekanten laufen auf dem Bild nach oben zusammen.

Bei dir werden dein Oberkörper und Kopf deshalb etwas kleiner dargestellt. Aber wir glauben dir, dass du einen riesen Bizeps hast;)
 
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