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Warum und wie konvertiert Ihr in DNG?

PhotoPhoibos

Themenersteller
Guten Abend zusammen,

ich überlege momentan, ob ich Raws im Format DNG archiviere. Sollte ich das?

Wenn ja: Sollte ich auch 'alte' Raws in DNGs konvertieren (was viel Zeit kostet)?

An welcher Stelle sollte man die Umwandlung von Raws in DNGs beispielsweise in Lightroom in den Workflow einbauen?

Vielen Dank für Eure Erfahrungsberichte und

immer gutes Licht

PhotoPhoibos.
 
das ist ähnlich der diskussion apple-pc oder canon-nikon...
für beide seiten gibt es sehr viele vor- und nachteile - und genau so enden auch die diskussionen darüber.

die suchfunktion wird dir einen haufen material dazu liefern ;)
 
Pentax kaufen. Kann direkt in DNG aufnehmen :evil:

Warum ich DNG bevorzuge ist, dass es in meinen Augen eine gewisse Sicherheit gibt, weil es ja das Adobe-Format ist. Ob man in 10 Jahren noch eine proberitäre Datei von anderen Herstellern öffnen kann, ist halt die Sache. Aber das weiß man bei DNG ja genauso wenig. Deshalb halte ich wie mein Vorredner.
 
Pentax kaufen. Kann direkt in DNG aufnehmen :evil:

Warum ich DNG bevorzuge ist, dass es in meinen Augen eine gewisse Sicherheit gibt, weil es ja das Adobe-Format ist. Ob man in 10 Jahren noch eine proberitäre Datei von anderen Herstellern öffnen kann, ist halt die Sache. Aber das weiß man bei DNG ja genauso wenig. Deshalb halte ich wie mein Vorredner.

kleiner tipp: "proprietäre" ;)
 
Hallo!

Auch ich konvertiere meine RAW's in DNG's... Dies tue ich direkt beim Import des Bildes nach Lightroom... Eine Sicherheitskopie des Bildes (unentwickelt) bleibt aber noch als Sicherung auf ne externen FP zurück (Speicherplatz kostet ja sogut wie nichts mehr).

Als einen weiteren Vorteil von DNG sehe ich, dass man keine XMP - Files bracuht, sondern die Entwicklungs- und Metadaten direkt in die DNG geschrieben werden können...

Gruß Scalary
 
Ich bekomme DNGs in Capture One nicht auf. Selbst die neueste Version verschluckt sich da. Deshalb bin ich skeptisch geworden und habe mir alle nach der DNG-Konvertierung gelöschten RAWs von den verschiedensten Datensicherungskopien wieder zusammengesucht.
 
naja, es gibt wohl ettliche Möglichkeiten und vorallem verschiedene Anwendungsfälle, wo man aber zwangsläufig auch anders mit den Daten umgehen sollte.

1. Das DNG ist, im gegensatz zu den RAW-Formaten, ein Offenes RAW-Profil, welches jedem Hersteller schon heute offen zugänglich ist.
Es wäre somit ein leichtes bereits heute ein Stanardisiertes Format in allen Kameras vo zu finden.
Das würde auch dazu führen, dass das Argument "es speichert die Aufnahme-Daten nicht mit" auch aufgehoben wäre, da die Integrierung solcher zusätzlichen Funktionen auch gleich mit genommen wird.

2. Das DNG wird sich in Zukunft eher durch setzen als irgendwelche einzelne RAW-Formate von Kameraherstellern.
Tatsache ist dabei, dass die ganze RAW-Geschichte noch "zu jung" ist, um die langzeitfolgen spühren zu können.
Dies wird wohl erst in einpaar Jahren geschehen, wenn wirklich die ersten Kameras nicht mal mehr von der Hauseigenenen neuen Software unterstützt werden.

3. Das DNG ermöglicht einem den zugang an die RAW-Dateien, auch mit einer älteren Software.
der aktuelle ACR unterstützt z.B. auch die D3x. Während der 4.6er auf CS3 diese nicht unterstützt und dies auch nicht upgedatet mehr wird.
Unterm Strich, wer einen LR-PS-Workflow hat, ist nicht auf die neuste Software angewiesen. sondern kann auch mit einer "älteren" Version von PS die RAWs öffnen.
Somit entfällt wohl auch ei Argumentation der Preispolitik. Denn Adobe bietet den DNG-Converter zum Nulltarif an.
Was auch dazu führt, dass sogar sehr "aktuelle" Kameramodelle über das DNG-Format in einer uralten Photoshop-Version geöffnet werden können.

4. Die Dateigrösse eines DNG ist (ohne eingebettetes RAW) kleiner als das eigentliche RAW. Ein RAW aus meiner D200 misst etwa 15MB. Mache ich davon ein DNG habe ich noch 7.5MB.
Woran das liegt? Keine Ahnung. Bette ich das RAW als "Sicherheit" (Für was auch immer) in das DNG mit ein, dann ist die Datei logischerweise grösser. Nämlich ca. 17MB.
Also wer seine RAW's neben DNG aufbewahrt... naja... dies kann in einem Aufwisch geschehen, nämlich das RAW direkt ins DNG einbetten lassen und fertig.

5. Die Zukunft spricht m.E. 'DNG'. Das fängt dort an, wo Hersteller wie Phase-One oder Hasselblad das DNG als Standart-RAW übernommen haben. Und geht weiter, dass bereits andere Hersteller von DSLR's auch bereits das DNG anbieten.
Canon und Nikon, wie alle anderen auch, werden wohl in Zukunft nicht darum herum kommen, sich daüber Gedanken zu machen.
Photoshop gehört halt nach wie vor zu der High-End-Klasse in er Bildentwicklng sowie Bearbeitung.
Das es wohl erst über die Übernahme des DNG-Foramts dazu kommt, dass auch z.B. Einstellungs-Daten in den ACR übernommen werden könnten, wird früher oder später auch ein Killerkriterium dafür sein.
Aber solange es noch nicht so viele sind die das DNG bereits anbieten, fährt, vorallem Nikon, noch das Extra-Züglein, um noch einpaar Euro dazu zu verdienen.

Bis es aber so weit ist, können noch einpaar Jahre vergehen.
 
Meine Gründe für die Nutzung von DNG:

- Platzersparnis, vorwiegend bei älteren Kameras (Oly E-1, Oly E-330)
- Preview in voller Größe, welche bei Adobe Produkten direkt aktualisiert wird
- Einbettung aller Metadaten (EXIF, IPTC, XMP, Geodaten), somit keine Sidecars
- Einbettung der ACR/LR-Einstellungen (Rezepte)
- Standardisiertes, übergreifendes Format (ich habe mit der 10D angefangen und arbeite nun mit Olympus - den DNGs merkt man den Wechsel nicht an)

Viele Grüße
Franklin
 
ich überlege momentan, ob ich Raws im Format DNG archiviere. Sollte ich das?

Wenn man sich in der Digitalwelt auf eine Sache verlassen kann, dann sind das kommende Inkompatibilitäten. DNG ist ein Versprechen über die Immunität des Formats dem gegenüber.

Das bedeutet aber auch, daß man gar nicht auf das Versprechen zurückgreifen muß, solange man seine EDV nicht inkompatibel verändert. Oder etwas präziser ausgedrückt: Solange Du noch auf Rechner zugreifen kannst, die Deine derzeit verwendete Software ausführen, bringt ein Formatwechsel nichts im Sinne der Archivierung. Wenn Du also erst in ferner Zukunft Dein System wechseln willst, dann solltest Du Dir auch erst dann Gedanken über einen Formatwechsel Deines Archivs machen.

Davon abgesehen hat DNG auch ein paar kleine technische Vorteile, z.B. meist bessere Kompression als das Herstellerformat (ist Speicherplatz noch wichtig?) und die Integration von Bearbeitungsschritten nicht destruktiv arbeitender RAW Entwickler, also zusätzliche keine XMP Dateien mehr.
 
Vielen Dank. Das hat mich schon weiter gebracht. Da ich mit Lightroom arbeite, werde ich die DNG-Konvertierung wohl in meinen Workflow einbauen - zumal ich mit unterschiedlichen Raw-Formaten arbeite. Dabei spielt auch der Gedanke eine Rolle, demnächst die EDV-Plattform zu wechseln.

Immer gutes Licht

PhotoPhoibos.
 
Wo bleiben die Kritiker?
Natürlich wäre ein einheitliches Format wünschenswert. Aber ist DNG wirklich das, für das es viele halten wollen?

Meine Gründe dagegen:
- nicht alle Konverter unterstützen DNG
- konvertieren kann man immer noch später
- Adobe hat auch schon bei dem vermeintlich offenen PDF versucht, sich mit proprietären Erweiterungen von Mitbewerbern abzusetzen
- Metadaten kann man auch in RAW-Dateien ablegen (exiftool und co)
- für optimale Qualität muß auch ein generischer Konverter das Kameramodell berücksichtigen
- solange es Opensource gibt, wird man auch exotische Formate lesen können, die heute unterstützt werden
 
weil schlicht die Arrgumente die du hier aufschreibst kaum nach zu vollziehen sind.

- nicht alle Konverter unterstützen DNG
Gängige Programme unterstützten auch das DNG.
Kleine Gegenfrage, welcher Konverter unterstützt "grundsätzlich" jedes einzlene RAW? Genau... garkeiner. Heute muss ein "Kompromiss" einprogrammiert werden, welcher möglichst viele RAW-Dateien behandeln kann. Zusätzlich kommt dazu, wenn du alte Software besitzt aber ne neue Kamera... tja, schade gewesen.
Nochmals... eine D3x wird von CS3 bereits nicht mehr unterstützt. Muss ich desswegen gleich CS4 kaufen?
Das gewisse Konverter Probleme mit dem Format haben, scheint mir lediglich eine Fehlprogrammierung zu sein. Und kaum ein Problem des Formates.

Allgemeine Frage: Unterstützt GIMP das DNG?

- konvertieren kann man immer noch später
ach ja? Interessante These. Sagen wir, du verpasst den Zeitpunkt einer "generellen" Umstellung. Und 3 Jahre später stellst du fest, dass du dich damit jetzt beschäftigen musst, wirds ziemlich mühsam überhaupt das Zeug noch zu finden, welches mit deinen Alten RAWs noch umgehen kann.
Heutige Daten sind in 3 Jahren Alt.
Das DNG bringt diesbezüglich weder einen gewinn noch einen Verlust. Aber sicherlich eine höhere Sicherheit als das Kameraspezifische RAW.
Mit einem eingebetteten RAW im DNG dafür die Kompaktheit und auch Sicherheit alle Elemente in einer Datei noch zu haben.

- Metadaten kann man auch in RAW-Dateien ablegen (exiftool und co)
Und die RAW-Entwicklung? Diese wird feinsäuberlich in einer 2ten Datei XMP erstellt. Für was weiss halt niemand.
Im DNG wird alles schön in das DNG geschrieben. Die Datenstruktur ist dementsprechend aufgeräumt. Schnappschussfunktionen ermöglichen sogar in einem DNG mittlerweile mehrere Entwicklungen zu tätigen.

- für optimale Qualität muß auch ein generischer Konverter das Kameramodell berücksichtigen
wer sagt das? Nochmals, Hasselblad, Ricoh, Phase-One betreiben ihr RAW auf DNG-Basis. Wenn nun jeder Lieferant diesen "Standard" übernehmen würde, könnten die Converter ect auch deutlich mehr aus den vollen Schöpfen und dementsprechend Optimiert werden.
Die Implementierung des Aufnahmeprofils wäre ein Teil. Dazu kommt, das, wenn sich alle an das gleiche Schema halten, wohl auch deutlich mehr Möglihckeiten sich bieten was das DNG anbieten kann oder für die Konverter zu Verfügung stellen könnte.
Also solch eine Aussage zu machen, ohne dass man überhaupt auch die Auswirkungen einer Standartisierung kennt, ist eher gwaagt.

- solange es Opensource gibt, wird man auch exotische Formate lesen können, die heute unterstützt werden
für einen Durchgängigen Workflow wohl eher nicht die gewünschte Vorgehensweise. Zumal man dan mehr damit beschäftigt ist, gängige "Open-Source"-Software zu suchen, welche noch mit dem eigenen RAW umgehen kann.
 
- nicht alle Konverter unterstützen DNG
Gängige Programme unterstützten auch das DNG.
Kleine Gegenfrage, welcher Konverter unterstützt "grundsätzlich" jedes einzlene RAW? Genau... garkeiner. Heute muss ein "Kompromiss" einprogrammiert werden, welcher möglichst viele RAW-Dateien behandeln kann. Zusätzlich kommt dazu, wenn du alte Software besitzt aber ne neue Kamera... tja, schade gewesen.
Nochmals... eine D3x wird von CS3 bereits nicht mehr unterstützt. Muss ich desswegen gleich CS4 kaufen?
Es ist gerade Adobes Politik, daß ältere Versionen vom ACR ausgenommen werden, daß man stets neue SW kaufen muß.

Allgemeine Frage: Unterstützt GIMP das DNG?
Ist Gimp die einzige Opensource-SW, die Du kennst?

ach ja? Interessante These. Sagen wir, du verpasst den Zeitpunkt einer "generellen" Umstellung. Und 3 Jahre später stellst du fest, dass du dich damit jetzt beschäftigen musst, wirds ziemlich mühsam überhaupt das Zeug noch zu finden, welches mit deinen Alten RAWs noch umgehen kann.
Heutige Daten sind in 3 Jahren Alt.
Man braucht einen PC, auf dem Windows läuft, und den Adobe DNG Konverter (gibt es eigentlich irgendeinen anderen DNG Konverter? Komisch.)
Ich könnte heute ruckzuck umstellen. Gar nichts mühsam.

Und die RAW-Entwicklung? Diese wird feinsäuberlich in einer 2ten Datei XMP erstellt. Für was weiss halt niemand.
Im DNG wird alles schön in das DNG geschrieben. Die Datenstruktur ist dementsprechend aufgeräumt. Schnappschussfunktionen ermöglichen sogar in einem DNG mittlerweile mehrere Entwicklungen zu tätigen.
Genau, man nagelt sich voll auf Adobe fest. Toll! Und wenn man mal nicht Adobe verwenden will oder kann? Dann ist alles umsonst.

wer sagt das? Nochmals, Hasselblad, Ricoh, Phase-One betreiben ihr RAW auf DNG-Basis. Wenn nun jeder Lieferant diesen "Standard" übernehmen würde, könnten die Converter ect auch deutlich mehr aus den vollen Schöpfen und dementsprechend Optimiert werden.
Du must unterscheiden zwischen generischem DNG und konvertierten. Gegen generisches DNG habe ich gar nichts, würde es sogar voll befürworten. Das Problem ist konvertiertes DNG. Zu meinem Argument siehe diverse Diskussionen bei OpenRaw oder im Bibble Forum (Entwickler).

Die Implementierung des Aufnahmeprofils wäre ein Teil. Dazu kommt, das, wenn sich alle an das gleiche Schema halten, wohl auch deutlich mehr Möglihckeiten sich bieten was das DNG anbieten kann oder für die Konverter zu Verfügung stellen könnte.
Also solch eine Aussage zu machen, ohne dass man überhaupt auch die Auswirkungen einer Standartisierung kennt, ist eher gwaagt.
Es ist ein Unterschied, was DNG heute ist und was es idealerweise einmal sein kann/könnte. Ich setze nicht auf Hoffnungen wie Du scheinbar.

für einen Durchgängigen Workflow wohl eher nicht die gewünschte Vorgehensweise. Zumal man dan mehr damit beschäftigt ist, gängige "Open-Source"-Software zu suchen, welche noch mit dem eigenen RAW umgehen kann.
Es geht wohl eher um die (meiner Meinung nach unbegründete) Angst, daß man eines Tages Dateien hat, mit denen man nichts anzufangen weiß.
 
naja.. nochmals, aber anscheinend ist dir das nicht bekannt.

DNG ist ein freies, öffentliches Format.
Heisst die Programmierung ist so offen, dass jedem Hersteller selber überlassen ist, ob er das Foramt implementieren will oder nicht.
Canon wie auch Nikon, und noch einpaar andere, streuben sich stark gegen diese Implementierung.
Während andere anscheinend ihren Vorteil im Digitalen Workflow sehen.

Und nochmals, es ist schlicht unhaltbar zu behaupten, dass Adobe die Leute dazu zwingt sich immer die neuste Software zu zu legen.
Denn genau DNG ermöglicht, dass auch RAWs aus neueren Kameras auch noch auf "uralten" Systemen funktionieren.
So bin ich genau nicht dazu verpflichtet immer dem neusten Schrei hinter her zu laufen.
Das DNG-Converter-Tool ist "KOSTEN"-LOS.

Dann, ob du jetzt Adobes Produkte vewendest oder etwas anderes... gängige Produkte, die es wohl auch noch in Zukunft geben wird, unterstützen schon heute DNG.
Capture unterstützts ja auch.
Somit bindet Adobe das DNG nicht an ihre Produkte, sondern verfolgt doch schon ziemlich klar die verbreitung eines Standards welcher jeder verfolgen sollte.

Und ja, ich glaube feste dran, dass sich da noch einiges zum positiven Entwickeln wird.
Vorallem im Bereich des DNG's sowie auch die bereitstellung der z.B. Aufnahme-Profile in das DNG.
Da ist noch einiges Möglich. Und ich bin zuversichtlich dass da noch einges, gutes kommen wird.

Also ich seh das nicht so skeptisch wie du.
Ob ich in Zukunft nichts mehr mit den DNG anfangen kann, oder mit den Lieferantenspezifischen RAWs... naja, das spielt ja dan wohl nicht sone Rolle.

Aber ich bin ehrlich, DNG bietet einfach der bessere Ansatz, Daten die in Jahren wieder mal hervor kommen, eher noch aufgemacht werden können, als uratle RAW von denen mannciht mal mehr weiss von welcher Kamera sie jetzt stammen.
 
Hallo,

ich nutze weiterhin mein schönes Minolta RAW Format - auch als Backup. Das Argument, dass irgendwann irgendein Dateiformat nicht mehr lesbar ist, kann ich nach über 20 Jahren am PC nicht gelten lassen. Mir ist noch KEIN Format untergekommen, welches sich heute nicht mehr öffnen lässt.

Wer jetzt meint dass einige obskure Dateien heute vor dem Öffnen konvertiert werden müssen, hat vergessen, dass um ins DNG Format zu kommen auch in den meisten Fällen umgewandelt werden muss :D

Wozu soll ich mir jetzt darüber schon den Kopf zerbrechen womit ich in 20 Jahren meine Raws lesen möchte. Viel wichtiger ist die sichere Lagerung und Speicherung der Dateien! Eine nicht lesbare DVD mit RAW ist genauso unnütz wie eine nichtlesbare mit DNGs :p

mfg,
Tom.
 
Solange DNG ein reines Adobe-Format ist, das von anderen Softwareherstellern entweder gar nicht oder nur sehr halbherzig unterstützt wird, sehe ich es nicht als geeignetes Archivformat.

Es spricht ja nichts dagegen, neuere Kamera-RAWs über DNG den älteren ACR-Versionen zugänglich zu machen (wenn man zufällig eine Kombination aus älterem Phpotoshop und neuerer Kamera besitzt - wieviel Prozent der Nutzer sind davon wohl betroffen?), aber das ist dann eine Lösung für hier und jetzt und qualifiziert DNG noch lange nicht als Langzeitlösung, die den herstellereigenen RAW-Formaten irgendwas voraus hätte.
Die Idee hinter DNG ist schön und gut, und wenn auch die Kamerahersteller darauf eingehen würden, wäre das ein Schritt in die richtige Richtung. Tun sie aber nicht, und es deutet sich bisher kein Politikwechsel an. Solange man DNG nur über einen zusätzlichen Konvertierungsschritt nutzen kann, bleibt es eine Behelfslösung. Erschwerend kommt hinzu, dass DNG nicht von den herstellereigenen RAW-Konvertern gelesen wird und somit eine wichtige Qualitätsoption wegfällt; ich denke z. B. an RAWs aus Nikon-Kameras mit dem 6-MP-Sensor, dessen Moiré-Neigung kein Fremdkonverter so gut im Griff hat wie die speziell angepassten Nikon-Konverter. Archiviert man nur noch in DNG, nimmt man sich von vornherein diese Möglichkeit.
Auch Fremdkonverter müssen für optimale Qualität stets an das jeweilige Kameramodell angepasst werden, um dessen Besonderheiten zu berücksichtigen. Da wird ein nicht unerheblicher Aufwand getrieben, geeignete Profile zu erstellen. Dateien aus Exouten-Kameras, die nach DNG konvertiert wurden, kann man allenfalls mit einem 08/15-Verfahren konvertieren. So viel bringt die universelle Kompatibilität von DNG in der Praxis also nicht, wenn man wirklich qualitätsorientiert bearbeitet.
Und man darf schon fragen, wieso Adobe zwar über den DNG-Umweg die Nutzung älterer Photoshop-Versionen möglich macht, nicht jedoch direkt. Das ist eine genauso egoistische Firmenpolitik wie die der Kamerahersteller.

Bisher kennt man eigentlich nur das Problem, dass ältere RAW-Konverter nicht mehr die Dateien neuerer Kameras lesen können. Umgekehrt können jedoch neue RAW-Konverter auch noch RAW-Formate aus der Gründerzeit öffnen. Sollte irgendwann das Format einer Uralt-Kamera von neueren Raw-Konvertern gar nicht mehr unterstützt werden, und sollte sich bis dahin überraschend doch DNG durchgesetzt haben, kann man die alten Dateien immer noch konvertieren. Das Konverter-Tool läuft uns nicht davon.

Die Frage ist, ob man in zehn oder zwanzig Jahren noch Formate früher DSLR-Modelle öffnen kann. Die Frage ist aber auch, ob DNG bis dahin ein Standard ist und außer von Adobe nennenswert unterstützt wird. Wenn man nicht gerade eine Exoten-Kamera hat, schätze ich die Langzeitkompatibilität des herstellerseitigen RAW-Formats größer ein als die von DNG.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich stimme dem vorhergenden Beitrag weitgehend zu. Man kann die kameraspezifischen Raw-Dateien ja auch in 10 Jahren noch in das DNG-Format konvertieren, denn der Source-Code des DNG-SDKs ist ja nun mal in der Öffentlichkeit und kann auch auf zukünftige Betriebssysteme und Prozessoren angepasst werden. Außerdem gibt es auch noch DCraw. Mit der Konvertierung ins DNG-Format verliert man letzten Endes Rawkonverter, denn eine Rückkonvertierung ins Original-Format läßt Adobe ausdrücklich nicht zu. Außerdem gehen bei der Konvertierung ins DNG-Format die kameraspezifischen Makernotes der originalen Raw-Datei verloren. Diese sind zwar nicht so wichtig, aber manche Leute ergötzen sich einfach daran. Momentan gibt es beim DNG-Format das Problem, das es keine Abspeicherung von Objektiv-Korrektur-Infos zuläßt, wie sie Panasonic praktisch bei allen neuen Kameras (LX3, FZ28 und G1) erfordert. Deshalb konvertiert der DNG-Konverter die Raw-Dateien dieser Kameras nicht in DNG-Raw-Dateien sondern in lineare DNG-Dateien, die eigentlich überhaupt nichts mehr mit Raw zu tun haben und mehr 16 Bit TIFF-Dateien ähneln. Diese linearen DNG-Dateien sind deshalb auch riesig groß. Adobe hat deshalb eine neue DNG-Version angekündigt, die solche Objektiv-Korrektur-Infos erfassen kann. Es stellt sich dann die spannende Frage, ob alte Konverter, z.B. ältere PS Versionen oder der Rawshooter, die nur alte DNG-Dateien unterstützen, auch mit den neuen DNG-Dateien funktionieren. Wenn diese Rückwärtskompatibilität verloren geht, führt Adobe das DNG-Format ad absurdum. Kamera-Hersteller unterstützen mit ihren eigenen Rawkonvertern nur ungern das DNG-Format, denn dann könnte man durch patchen auch die Raw-Dateien anderer Kameras z.B. mit dem DPP von Canon entwickeln.
 
ach ja? Interessante These. Sagen wir, du verpasst den Zeitpunkt einer "generellen" Umstellung. Und 3 Jahre später stellst du fest, dass du dich damit jetzt beschäftigen musst, wirds ziemlich mühsam überhaupt das Zeug noch zu finden, welches mit deinen Alten RAWs noch umgehen kann.
Irgendeinen, der mit einem C-Compiler umgehen kann, werde ich sicher auch in 30 Jahren noch finden, wenn ich es selber nicht kann (die physikalische Lesbarkeit meiner Daten setze ich jetzt mal voraus, die ist ja unabhängig vom Format). Und falls es bis dahin noch genügend "Trottel" geben sollte, die es weiter entwickeln, hat sich vieleicht sogar jemand mal damit beschäftig, ein paar herstellerabhängige Tags aus dem RAW sinnvoll auszuwerten. Wenn nicht, wird das Ergebnis immer noch so gut aussehen können wie das aus einem heute nach DNG konvertierten NEF, das aller Hertsellerangaben beraubt wurde.

Mit einem eingebetteten RAW im DNG dafür die Kompaktheit und auch Sicherheit alle Elemente in einer Datei noch zu haben.
Diese Lösung halte ich für die einzig sinnvolle, wenn man sich dafür entscheidet, DNG zu verwenden.

Und die RAW-Entwicklung? Diese wird feinsäuberlich in einer 2ten Datei XMP erstellt. Für was weiss halt niemand.
Daß dies einzig vom RAW-Konverter abhängig ist, hat wohl noch fast niemand bemerkt. Warum ändert CNX2 die NEFs, wenn man die Entwicklung des Bildes ändert? Bibble Pro dagegen legt ein weiteres File ab. Beides hat seine Vor- und Nachteile, leider kann man sowas aber nicht auswählen.

- solange es Opensource gibt, wird man auch exotische Formate lesen können, die heute unterstützt werden
für einen Durchgängigen Workflow wohl eher nicht die gewünschte Vorgehensweise. Zumal man dan mehr damit beschäftigt ist, gängige "Open-Source"-Software zu suchen, welche noch mit dem eigenen RAW umgehen kann.
Einen durchgängegen Workflow habe ich jetzt schon mit RAW/NEF nicht. Das klappt allenfalls mit ein paar ganz wenigen handverlesenen Konvertern, die sich dann in das von mir bevorzugte Bildbearbeitungsprogramm einklinken. Ein eigenständiges Tool kann man zur Not sogar im Quelltext archivieren und es wird in 10-20 Jahren sicher genauso gute (oder schlechte) Ergebnisse liefern wie ein x-beliebiger DNG-Konverter, der Dank der Konvertierung der herstellereigenen Formate auf keine Besonderhieten zurückgreifen kann.

Der Grund für mich, nicht nach DNG zu konvertieren, hat sich seit Jahren nicht geändert:
https://www.dslr-forum.de/showpost.php?p=327980&postcount=33

Einzig die Lösung mit der Einbettung des RAW/NEF in das DNG wäre für mich eine tragbare, die aber noch mehr Platz benötigt.

Außerdem gehen bei der Konvertierung ins DNG-Format die kameraspezifischen Makernotes der originalen Raw-Datei verloren. Diese sind zwar nicht so wichtig, aber manche Leute ergötzen sich einfach daran.
Weisst Du, was da genau verloren geht? Objektiv-Korrektur-Daten sprichst Du ja schon selber an. Diese könnten durchaus im DNG abgelegt werden, nur könnte damit kein "generischer" DNG-Konverter etwas anfangen. Panasonic müsste also einen eigenen DNG-Konverter herausbringen, der diese (zulässige) DNG-Erweiterung auch korrekt auswertet. Aber offensichtlich sind solche Daten (die stehen in der Regel auch in den Makernotes) für Dich ja "nicht so wichtig".

Gruß Bernhard
 
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