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Thema Schärfentiefe oder Tiefenschärfe

Peter-79

Themenersteller
Ich habe verstanden oder selber erfahren das die Tiefenschärfe von primär der Blende abhängig ist! Aber das ich auch mit der Brennweite und bem Abstand zu Objekt und die Tiefenschärfe variieren kann!

Aber kann mir mal jemand sagen wenn ich mit einem 200mm 2,8 Objektiv Fotografiere kann ich theoretisch den selben Schärfe verlauf wie bei einem z.B. 85 mm 1.2 erreichen?

Oder wie kann man das vergleichen? Bitte keine Links auf so einen Rechenschieber! den Kapiere ich nicht!

Danke im Vorraus!
 
Aber kann mir mal jemand sagen wenn ich mit einem 200mm 2,8 Objektiv Fotografiere kann ich theoretisch den selben Schärfe verlauf wie bei einem z.B. 85 mm 1.2 erreichen?

Einen ähnlichen Schärfeverlauf schon, aber es wird trotzdem ganz anders aussehen, da das 200mm Objektiv den unscharfen Hintergrund stärker vergrößert, und damit nur ein kleinerer Ausschnitt des Hintergrunds zu sehen ist.
Zur Verdeutlichung: http://www.youtube.com/watch?v=H4Utlw0XiHU
-> der Hintergrund vergrößert sich stetig, weil die Brennweite erhöht wird, während die Kamera so zurückfährt, dass die Personen in gleicher Größe abgebildet bleiben. Man sieht, dass unterschiedliche Brennweiten also nie "das selbe" Bild erzeugen werden, auch wenn der Schärfeverlauf sich durch die Blende ähnlich gestalten lässt.
 
Ja aber wie ist das in Zahlen oder Vergleich ?

200 2.8 entspricht --


100mm 1,7
85mm 1,2
50mm 1,4
so ungefähr was meint ihr?

Ja das mit der Gradzahl und dem Hintergrund ist mir klar! nur falls man mit einer anderen Brennweite immer den selben Ausschnit fotografieren würde welchen Schärfeverlauf erhält man?
 
Stell mal ein Motiv bei 200/2,8 nahe an der Naheinstellgrenze scharf und beobachte den Hintergrund. Dann gehst Du ein paar Meter zurück und stellst das gleiche Motiv wieder scharf. unsw. learning by doing
 
Ja aber wie ist das in Zahlen oder Vergleich ?

200 2.8 entspricht --


100mm 1,7
85mm 1,2
50mm 1,4
so ungefähr was meint ihr?

Das geht so nicht. Im Nahbereich hinter dem Objekt macht sich eine Unterschiedliche Blende stärker bemerkbar, wenn es weiter weg geht, ist die Brennweite wichtiger.

Du findest zwar für jede Brennweite und für jeden Hintergrundabstand eine passende Blende, so dass die Freistellung gleich zu einem 200 f/2.8 ist, aber für einen anderen Hintergrundabstand ist diese Blende eine andere. Den gleichen Schärfeverlauf bekommst Du nicht hin.
 
Ich versuch's mal ganz einfach:
Bei gleichem Bildausschnitt (z.B. Brustportrait) und gleicher Blende ist die Tiefenschärfe (der Bereich, der auf dem Foto scharf erscheint, z.B. Nasenspitze bis Ohr) gleich.
Das heißt aber lange noch nicht, das der (unendlich) weit entfernte Hintergrund gleich unscharf ist. Dieser ist z.B. bei doppelter Brennweite trotz gleicher Tiefenschärfe doppelt so unscharf usw.
Kann man alles aus der Linsengleichung ableiten oder einfach mir glauben ;)
 
Schärfentiefe und Tiefenschärfe wird in der Literatur synonym verwendet. Die Lexika verweisen bei Tiefenschärfe auf den im allgemeinen gebräuchlicheren Begriff Schärfentiefe.

Nachtrag:

Trotzdem hast du recht @platti, hier anzufragen. Das ist mir gerade klar geworden, aufgrund mir einleuchtenden Erklärung der Wikipedia:

"Umgangssprachlich werden die Begriffe Tiefenschärfe und Schärfentiefe synonym verwendet. Das ist jedoch fachlich und sprachlich nicht korrekt, denn die Tiefen(un)schärfe steht semantisch auf einer Stufe mit z. B. Bewegungsunschärfe, Verwacklungsunschärfe, Beugungsunschärfe[1]. Die Schärfentiefe ist eine Strecke im Raum und damit ein Zahlenwert, die Tiefenschärfe hingegen beschreibt Verwischungsstärken und -formen im Bild und ist damit ein Stilmittel. Insbesondere für das Erscheinungsbild der Tiefenunschärfe hat sich der Begriff Bokeh etabliert." (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schärfentiefe)

Da wundern sich die etablierten Lexika, dass sie weggefegt werden.:grumble:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe verstanden oder selber erfahren, daß die Tiefenschärfe von primär der Blende abhängig ist.
Das ist falsch. Sie hängt primär von der Entfernung ab. Sie hängt natürlich auch von der Blende ab, doch deren Einfluß ist vergleichsweise gering.


Aber das ich auch mit der Brennweite und dem Abstand zu Objekt und die Tiefenschärfe variieren kann.
Nicht "auch", sondern "primär".


Aber kann mir mal jemand sagen, wenn ich mit einem 2,8/200-mm-Objektiv fotografiere, kann ich theoretisch denselben Schärfeverlauf wie bei einem z. B. 1,2/85 mm erreichen?
Nein. Du kannst zwar die gleiche Schärfentiefe erzielen, aber niemals exakt den gleichen Schärfeverlauf. Selbst die Lage des Schärfebereiches vor und hinter der Einstellebene wird unterschiedlich sein. Denn mit der kürzeren Brennweite (bei gleichem Abbildungsmaßstab, also entsprechend kürzerer Entfernung) ist die Schärfentiefe vor der Einstellebene kleiner und hinter der Einstellebene größer als mit der längeren Brennweite. Auch die Perspektive wird eine andere sein, so daß die rechnerisch gleiche Schärfentiefe sich auf ein ganz anderes Bild bezieht.

In der Praxis allerdings ist der Unterschied der Schärfeverläufe zwischen 85 mm und 200 mm (bei gleicher Schärfentiefe) kaum der Rede wert. Das ist eher eine rein akademische Betrachtung. Interessant allerdings wird es, wenn du ein Weitwinkel und ein Tele vergleichst; da werden die Unterschiede dann auch praktisch relevant.

-- Olaf
 
Schärfentiefe und Tiefenschärfe wird in der Literatur synonym verwendet. Die Lexika verweisen bei Tiefenschärfe auf den im allgemeinen gebräuchlicheren Begriff Schärfentiefe.

Also Wikipedia verweist nicht nur auf Schärfentiefe, sondern auch auf einen Anderen Artikel. So habe ich es zumindest auch gelernt und es sind klar zwei komplett verschiedene Sachen. Hier mal die gröbsten Zitate von Wiki.

Schärfentiefe:
Der als Schärfentiefe bezeichnete Schärfebereich ist die Ausdehnung des Bereichs im Objektraum eines abbildenden optischen Systems, der auf der Bildebene hinreichend scharf abgebildet wird.

Tiefenschärfe (Abbildungstiefe):
Die Abbildungstiefe ist derjenige Bereich im Bildraum eines abbildenden optischen Systems, in dem ein hinreichend scharfes Bild eines fokussierten Objektes entsteht. Das bedeutet, die Bildebene (ein Bildsensor, ein fotografischer Film) kann im Bereich der Abbildungstiefe verschoben werden, ohne dass das Bild eines Objektes merklich unscharf wird. Die Abbildungstiefe stellt damit das Gegenstück zur Schärfentiefe dar, denn diese ist der Bereich im Objektraum, welcher auf der Bildebene hinreichend scharf abgebildet wird.
 
@Zauberhannes

Zunächst einmal macht Wikipedia das Selbe wie die anderen Lexika, sie verweist auch auf den Begriff Schärfentiefe:

"Der Ausdruck Tiefenschärfe bezeichnet die

* Abbildungstiefe in der geometrischen Optik und in der Mikroskopie
* Schärfentiefe in der Fotografie" (Quelle: https://www.dslr-forum.de/showthread.php?p=5747879#post5747879 am 23.10.2009 um 13:00 Uhr)

Wikipedia verweist also auf zwei unabhängige Verwendungen des Begriffs. Und im Bereich Fotografie eben auf "Schärfentiefe". Erst dort wird dann auf eine unterschiedliche Bedeutung in der Fotografie eingegangen. Worauf ich in meinem Post aber schon hingewiesen habe.

Dennoch bleibt, dass die Literatur und allgemeine Lexika (auch Brockhaus) keine Unterscheidung benennen und die Begriffe synonym verwenden. Was ist nun richtig? Sprache ist fließend. Ich denke so lange klar ist, das mit Tiefenschärfe und Schärfentiefe das Selbe gemeint ist, ist das OK. Wenn es nicht klar ist, dann muss man im Kontext klären. Bei einer Sehr fachlichen Diskussion, bei der die feinen Unterschiede z.B. bedeutend sind, müsste man die Begriffe unterscheiden und sich der Bedeutungsunterschiede klar sein. Hier hingegen kann man ja im Grunde beide Begriffe verwenden und es mach für die Aussagen faktisch keinen Unterschied ob man sie synonym meint oder differenziert.
 
Wassertiefe -> Schärfentiefe: Wie tief ist das Wasser -> Wie groß ist die Schärfenausdehnung (mit der Definition was noch "scharf" ist)?

Tiefenwasser -> Tiefenschärfe: Wie sieht das Wasser in der Tiefe aus? -> Wie (scharf oder unscharf, Bokeh) sieht das Bild in der Unschärfe aus?

:D
 
@Zauberhannes

Zunächst einmal macht Wikipedia das Selbe wie die anderen Lexika, sie verweist auch auf den Begriff Schärfentiefe:

"Der Ausdruck Tiefenschärfe bezeichnet die

* Abbildungstiefe in der geometrischen Optik und in der Mikroskopie
* Schärfentiefe in der Fotografie" (Quelle: https://www.dslr-forum.de/showthread.php?p=5747879#post5747879 am 23.10.2009 um 13:00 Uhr)

Wikipedia verweist also auf zwei unabhängige Verwendungen des Begriffs. Und im Bereich Fotografie eben auf "Schärfentiefe". Erst dort wird dann auf eine unterschiedliche Bedeutung in der Fotografie eingegangen. Worauf ich in meinem Post aber schon hingewiesen habe.

Dennoch bleibt, dass die Literatur und allgemeine Lexika (auch Brockhaus) keine Unterscheidung benennen und die Begriffe synonym verwenden. Was ist nun richtig? Sprache ist fließend. Ich denke so lange klar ist, das mit Tiefenschärfe und Schärfentiefe das Selbe gemeint ist, ist das OK. Wenn es nicht klar ist, dann muss man im Kontext klären. Bei einer Sehr fachlichen Diskussion, bei der die feinen Unterschiede z.B. bedeutend sind, müsste man die Begriffe unterscheiden und sich der Bedeutungsunterschiede klar sein. Hier hingegen kann man ja im Grunde beide Begriffe verwenden und es mach für die Aussagen faktisch keinen Unterschied ob man sie synonym meint oder differenziert.

:top:

Genauso ist es. In den meistens Fällen kann man den einen Begriff durch den anderen ersetzen, ohne die Aussagen zu verfälschen.

Rein mathematisch bzw. physikalisch ist fast immer der Begriff Schärfentiefe korrekt, weil sie in Tabellen und auch auf der Skala am Objektiv in Meter bzw. cm angegeben wird.

Fotografisch und gestalterisch dagegen ist Tiefenschärfe viel wichtiger, weil es meist ziemlich egal ist, wie weit ein unscharfer Gegenstand entfernt ist. Aber ob er nur leicht unscharf ist oder völlig verschwommen, ist ein großer Unterschied.

Die Schärfe sieht man dem Bild direkt an, die Tiefe dagegen nicht. Genaugenommen enthielte ein Bild, das von vorne bis hinten völlig scharf ist, keinerlei Informationen über die Entfernungen bzw. die räumliche Staffelung. Ein teilweise unscharfes Bild dagegen schon. Ähnliches gilt auch für Bewegungsunschärfe.

Gruß

Palantir :)
 
Wassertiefe -> Schärfentiefe
Tiefenwasser -> Tiefenschärfe:

Tiefenschärfe -> Bildschärfe
Schärfentiefe -> Schärfenbild

Die Diskussion ist müßig, da die beiden Begriffe in der Fotografie vollkommen synonym verwendet werden. Zwar ist durch aus eine Differenzierung möglich (vor der Aufnahme: Schärfentiefe - auf dem fertigen Bild: Tiefenschärfe) doch diese Differenzierung ist irrelevant.

Party:
Wir haben nicht genug Bier, fahr mal zum Getränkemarkt und bringe ...
a) noch Faßbier für die Party mit.
b) noch ein Bierfaß für die Party mit.

Wer bei dieser Aufforderung ...
a) ... das Bier in Tüten umfüllt ...
b) ... ein leeres Faß mitbringt ...
der muss zwischen Tiefenschärfe und Schärfentiefe unterscheiden, für alle anderen ist es egal.
 
Also Wikipedia verweist nicht nur ... sondern auch ...
Bei Wikipedia steht viel wissenswertes, aber auch viel Mist.


Tiefenschärfe (Abbildungstiefe):
Die Abbildungstiefe ist derjenige Bereich im Bildraum eines abbildenden optischen Systems, in dem ein hinreichend scharfes Bild eines fokussierten Objektes entsteht. Das bedeutet, die Bildebene (ein Bildsensor, ein fotografischer Film) kann im Bereich der Abbildungstiefe verschoben werden, ohne dass das Bild eines Objektes merklich unscharf wird. Die Abbildungstiefe stellt damit das Gegenstück zur Schärfentiefe dar, denn diese ist der Bereich im Objektraum, welcher auf der Bildebene hinreichend scharf abgebildet wird.
Die Abbildungstiefe (auch als Fokustiefe bekannt) wird richtig -- wenn auch unvollständig -- beschrieben. Falsch ist aber die Behauptung, das sei dasselbe wie Tiefenschärfe. Abbildungstiefe und Tiefenschärfe sind zwei verschiedene Dinge. Ersteres ist eine Strecke im Bildraum, letzteres ist eine Eigenschaft des fertigen Bildes.


Die Diskussion ist müßig ...
Das ist sie nur für Narren und Ignoranten.


... da die beiden Begriffe in der Fotografie vollkommen synonym verwendet werden.
Nur weil sie umgangssprachlich meist synonym verwendet werden, heißt das noch lange nicht, daß sie tatsächlich synonym sind. Du magst das für müßig halten ... aber es gibt auch noch Leute mit etwas mehr Sprachgefühl als du. Jeder, der beispielsweise den Unterschied zwischen einem Dachziegel und einem Ziegeldach zu begreifen imstande ist, sollte auch den zwischen Schärfentiefe und Tiefenschärfe erfassen können.

-- Olaf
 
Da in der Fotografie der Begriff "Tiefen" auch für dunkle Bildbereiche verwendet wird ist der Begriff "Tiefenschärfe" irreführend, denn - genau genommen - würde man damit die Schärfe in den dunklen Teilen des Bildes bezeichnen. (So wie sich Tiefenwasser auf das Wasser in der Tiefe bezieht)

Schärfentiefe dagegen ist eindeutig und auch logischer: Hier geht es um die Tiefe(-nausdehnung) der Schärfe.

Schöne Grüße
Chris
 
Das ist sie nur für Narren und Ignoranten. .... ... es gibt auch noch Leute mit etwas mehr Sprachgefühl als du. Jeder, der beispielsweise den Unterschied zwischen einem Dachziegel und einem Ziegeldach zu begreifen imstande ist,

Wenn angefangen wird falsch zu zitieren und oder entfremdete Beispiele zu bringen und daraus Werturteile über andere Menschen zu fällen statt sachliche Informationen zum Thema beizutragen gilt eine Diskussion für mich als beendet.

Schau dir mein Posting nochmal an und dann zu deinem Beispiel - in einem entsprechenden Kontext ...

Bei eurem Dach, für was habt ihr euch denn nun entschieden?
a) Dachziegel
b) Ziegeldach

... ist der Unterscheid irrelevant.

So ist es auch mit Schärfentiefe und Tiefenschärfe in der Fotografie - eine Differenzierung ist nicht nur irrelevant, sie würde die Komunikation erschweren.

... Nur weil sie umgangssprachlich meist synonym verwendet werden, heißt das noch lange nicht, ...

Sie werden nicht "umgangssprachlich meist synonym verwendet" sondern sind im Duden (ohne den Zusatz "ugs.") als synonym verzeichnet.

Wenn sowohl Kontext die synonyme Verwendung ermöglicht als auch der Duden sie erlaubt, dann verstehe ich den Fanatismus nicht, der einige Leute bewegt einen der Begriffe als "falsch" abtun zu wollen.
 
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