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SpyderChecker od. ColorChecker Passport wirklich notwendig?

ghostrydder

Themenersteller
Hallo zusammen!

Auf diversen Online-Shop Seiten werden immer wieder Kamerakalibrierungstools, wie der SpyderChecker oder der ColorChecker Passport, beworben. Nachdem diese Tools gar nicht so billig sind, stellt sich irgendwie die Frage nach deren Sinnhaftigkeit...
Reicht es da nicht im Prinzip vor dem Shooting mit einer Graukarte den Weissabgleich zu machen? Oder selbst wenn der Abgleich net gemacht wird, wenn ich die Graukarte fotografiere und den Weissabgleich anschließend in Lightroom mache, kann ich diese Farbtemperaturkorrektur ja auf alle Bilder als Batchprozess anwenden, oder? Vielleicht verstehe ich da was falsch, aber ich möcht' mich lieber erkundigen bevor ich in so ein Tool investiere ;).

mfg g.
 
Farben sind ja eigentlich definiert, entweder z. B. in RGB oder Lab.

Wenn Du z. B. ein Kleid für einen Katalog fotografierst, wirst Du genau das Rot des Kleides treffen müssen. Sonst ist das nichts für den Katalog.

Es geht also um Farbkonsistenz! Wenn Du Dir mal anschauen willst, wie unterschiedlich die Ergebnisse der Programme sind, dann lade Dir mal diese Datei herunter (auch andere sind eingeladen): https://sfm.hidrive.strato.com/lnk/mVFRgyNb
Darin ist eine PSD-Datei mit drei Ebenen: CNX2, ACR 4.4 und eben eines mit dem Profil des Colorcheckers. Da siehst Du die Unterschiede.
 
SpyderChecker und ColorChecker Passport sind Tools zum Profilieren der Kamera (also etwas, das man für Katalog- und Reproduktionsfotografie braucht). Das ist kein Ersatz für den manuellen Weißabgleich, sondern was völlig anderes. Einen Weißabgleich muss man, wenn man diese Tools verwendet, immer noch zusätzlich machen.
 
dann lade Dir mal diese Datei herunter (auch andere sind eingeladen): https://sfm.hidrive.strato.com/lnk/mVFRgyNb
Darin ist eine PSD-Datei mit drei Ebenen:
Mich würde der Vergleich interessieren, aber leider kann ich mit meiner Software die Ebenen nicht alle sehen. Hast Du auch eine Variante für Nicht-Photoshop-Besitzer (z. B. drei JPEGs)?
 
Müsste ich nachher basteln. Was für ein Programm hast Du? Gimp kann öffnen.
 
Ok, danke für die Beispiele!

Hmm, irgendwie stellet sich für mich die Frage wie relevant das für den Hobby-Amateurbereich ist... Für Kataloge fotografiere ich nicht und die absolute Farbtreue ist jetzt nicht so das Thema... Ich glaub' das kann ich mir sparen...

mfg g.
 
Ja, durchaus. Ich habe es weil ich gern ohne viel Photoshop arbeite und hatte mal nach einem Studiotag die Diskussionen mit einem Model, dass die Farben nicht passen. :) Sie hatte recht. Im Workflow dauert das nur Sekunden mehr, wenn man dann aber Programme wie CNX oder so rausläßt. Ich wollte noch immer mal daran arbeiten, dass mit CNX zu nutzen.
 
(TIFF-LZW mit Ebenen-ZIP - wegen Farbprofil und so)
Wenn das auch nicht klappt: ich hätte noch das DNG und das Profil zum selbst spielen!
Danke für Deine Mühen, aber es klappt nicht. Das TIFF wird in allen meinen Programmen mit nur einer Ebene angezeigt (Gimp schimpft zusätzlich wegen 16 Bit), und mit dem DNG+Profil kann ich ohne Adobe-Anwendung nichts anfangen.

Ich hatte mir auch schon überlegt, den ColorChecker Passport zu besorgen (natürlich nicht für die Alltagsfotografie, aber für bestimmte Sachen). Dazu müsste ich dann noch mindestens PSE8 kaufen, um einen kompatiblen RAW-Konverter zu haben.

PS: Kannst Du nicht einfach die drei Varianten als JPEGs hochladen (auch hier im Forum)?
 
Nu aber, Breiti! :D Ich hoffe, man sieht noch Unterschiede... :o

CaptureNX 2
colorchecker-pinguin-CNX2.jpg


Adobe Camera RAW 4.4
colorchecker-pinguin-ACR4.4.jpg


X-Rite ColorChecker-Passport-Profil
colorchecker-pinguin-ColorCheckerPassport.jpg
 
Ja, danke! Jetzt klappt es auch in der Adobe-freien Zone. :)

Wenn man davon ausgeht, dass die ColorChecker-Variante die korrekteste ist, erstaunt mich, dass das Ergebnis von ACR deutlich näher am Soll liegt als jenes aus CNX. Gewisse Unterschiede bleiben (nicht zuletzt in der Graubalance), die so eine Kameraprofilierung für die besagten Spezialfälle durchaus lohnend machen. Aber ich denke, man sieht auch, dass der "Normalfotograf" das auf keinen Fall braucht.
 
Bei CNX kommt es ja auch drauf an, wie stark die Einstellungen in der Kamera "verbogen" wurden. Ich wollte mal nächsten Samstag im Studio den Test wiederholen. Echter Mensch - dann achte ich auf die Einstellungen der Kamera.
 
Vielen Dank für Eure Antworten, das hat mir sehr geholfen!! Werd' das Geld in anderes Equipment investieren, das für mich sinnvoller ist :)

mfg g.
 
(gräb...)

Ok, danke für die Beispiele!

Hmm, irgendwie stellet sich für mich die Frage wie relevant das für den Hobby-Amateurbereich ist... Für Kataloge fotografiere ich nicht und die absolute Farbtreue ist jetzt nicht so das Thema... Ich glaub' das kann ich mir sparen..
Aus der pragmatischen Sicht, lohnt sich das sogar extrem. Schade, daß es nicht versucht wurde ;)
Ich hab in den letzten Jahren in der Familie und Bekanntenkreis 6 Jpegknipser zu RAW gebracht. Verschiedene Kameras, verschiedene sRGB-Monitore.
WideGamut Granaten und ihre Hardwarekalibrierung stand nie zur Debatte.

Die kennen sich mittlerweile alle und das einzige wirkliche Problem waren immer die Farben. Was sich am meisten im Herbst bei gleichen Locations zu ähnlichen Uhrzeiten herausstellte (wohnen alle "im Umkreis").

An sich keine brauchbare Referenz :ugly:, aber seitdem sie die Fotos auch mal untereinander getauscht haben, war ich dauernd in Meckerdebatten verwickelt :) Die Geister die ich rief...
Es hat mich selbst gewundert wie oft built-in Farbrofile daneben liegen.

Irgendwann hatte ich die Idee den X-Rite ColorChecker Classic rumzureichen. Und deren "ColorChecker 18% Gray Balance".

Mit der eher schlichten Vorgabe
"Fotografiere beide draußen beim halbwegs guten Wetter zwischen 13 und 15 Uhr, aber ohne direktes Sonnenlicht drauf, ab.
Nimmt keine einstellungen im Konverter, setzt nur erst den Weißpunkt und dreht dann an allen möglichen Profil und Farbreglern, bis euch die Farben genauso vorkommen wie auf der Tafel.
Setzt den Weißpunkt zurück und speichert den Rest mit in eure bisherigen Standard-Entwicklungsvorgaben.
Vergleicht das mit vielen anderen Fotos die ihr schon gemacht habt. Weißpunkt nicht vergeßen."

GEWAGT :) Und es dauert schonmal 1 Monat bis einer damit ein für ihn zufriedenstellendes Ergebnis bekommt. Die ganzen Regler und ihre Abhängigkeiten mußten sie erstmal RICHTIG kennenlernen...

Letztendlich hat das aber die reale Farbtreue, wie auch die untereinander beim Tausch von RAWs, MASSIV verbessert. Zu jeder Uhrzeit, jeder Jahreszeit und jedem Ort.

In der Nachbearbeitung bei Stimmung oder Farbgebung wird zwar weiter an allen möglichen Reglern gedreht :), aber diese halbwegs grob-realistische Farbwiedergabe als Preset hat die Gemüter völlig beruhigt :)

Nicht unbedingt auf exakt diese Weise erledigt ;), aber insgesamt kam mir die Farbkalibrierung zwischen der Kamera und dem Konverter schon immer um Welten wichtiger vor als die des Monitors.
Wenn man sich wirklich mal anschaut wie daneben manchmal die Konverter build-in liegen, beschäftigt sich die Monitorkalibrierung eigentlich nur mit Neuancen...

Das Virale sieht das meist anders bzw. verschweigt das andere. Der dürftigste Kolorimeter bringt halt beachtlich mehr Marge als eine gute Farbkarte...
 
Wenn ich sehe wie liebend gerne du immer an color vibrancy ziehst, hätte ich eher gedacht, dich interessiert sowas am wenigsten (?) ;)
 
Wenn ich sehe wie liebend gerne du immer an color vibrancy ziehst, hätte ich eher gedacht, dich interessiert sowas am wenigsten (?) ;)

Mach ich das?
Vielleicht fehlen mir ja nur die richtigen Farben :)

Ich finde derzeit die Farben der Canon 5DIV merklich anders als die Farben der 5DII. Vielleicht gibt es da was zu tun.

Von sauberen oder gleichen Farben zu starten, sollte ja immer ein Vorteil sein. Egal wohin man will.
 
Ich will Beispiele sehen :)

Hier sind welche … Am Besten die Bilder in zwei unterschiedliche Browser-Fenster laden und dann hin- und herschalten. Wo Blau drinnen ist, gibt es (zarte) Abweichungen. Wenn es wirklich um ultimative Farbtreue geht, unverzichtbar. Wenn man am Ende sowieso nach Gefühl regelt, ist der Monitor deutlich wichtiger. Weil man dann die Farben richtig im Verhältnis zueinander sieht und die absolute Farbe bedeutungslos ist.
 
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