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Spiegelloses Vollformat überholt Spiegelreflex

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und dazu ist dieses Argument schon seit Jahren ein Firstworldgejammerr erster Güte.

Das könnte man über die Vorteile der DSLM genau so sagen.

Egal wie sehr man „seine Kamergattung“ liebt und verteidigt sollte man in der Lage sein auch Vorteile und gute Gründe für andere Gattungen zu verstehen und anzuerkennen.

Das gilt dann aber jetzt trotzdem auch umgekehrt, oder etwa nicht? Der energielose Sucherbetrieb einer DSLR, die damit verbundene üblicherweise längere Akkulaufzeit und auch die schnellere Einschaltbereitschaft kann man als Vorteile der DSLR sehen, auch wenn sie unter "Firstworldgejammer" eingestuft werden. Vorteile sind Vorteile.

Oder sind wir hier zu dem Schluss gekommen, dass eine DSLR eigentlich überhaupt keinen Vorteil hat und ich habs bloß nicht mitbekommen?
 
Hallo :)

ich hab auf der Hochzeit meiner Freundin von 14 Uhr bis 23 Uhr etwa 600 Fotos nur der kleinen A7 gemacht, oft geschaut, ob die Fotos ok waren und dann war noch 10% Akku übrig :)


Mit der dicken Nikon mach ich zwar mehr, aber die A7 reicht trotzdem für eine Menge Fotos und mit nem 2. Akku kann ich das doch total easy verbessern. Finde also nicht, dass die Spiegellosen damit ein Problem haben :top:

Liebe Grüße

K.
 
Der energielose Sucherbetrieb einer DSLR, die damit verbundene üblicherweise längere Akkulaufzeit und auch die schnellere Einschaltbereitschaft kann man als Vorteile der DSLR sehen,

Vorteil hat die dslr dann, wenn man ohne zu fotografieren lange durch den sucher schaut, ansonsten geht bei mir monitor/sucher nach 15 sek. aus, und meine Kamera ist wieder sehr schnell einsatzbereit ;) Akkulaufzeit fast identisch zur dslr.
ich habe dslr +dslm und in meiner welt sehe ich beim sucher keine Vorteile zugunsten der dslr, aber ich weiß das andere leute anders die Kamera benutzen und auch zu einem anderen Ergebnis kommen können.;)
 
Oder sind wir hier zu dem Schluss gekommen, dass eine DSLR eigentlich überhaupt keinen Vorteil hat und ich habs bloß nicht mitbekommen?

Beide System haben wie alles im Leben ihre Vor- und Nachteile. Und jeder muss für sich selbst entscheiden, welche für einen selbst überwiegen. Oftmals werden halt wenig praxisrelevante, angebliche Nachteile von den jeweiligen Systemen durch Foren getrieben, wie die Sau durchs Dorf. Und leider meisten von Leuten die das System nie dauerhaft genutzt haben.

Ich nutze jetzt seit knapp 6 Jahren Spiegellos, zwischendurch immer mal wieder DSLR, und habe 3 Jahre zuvor DSLR genutzt. Alleine das ich mit keine Gedanken machen muss ob ich Front- oder Backfocus haben könnte (welches leider immer wieder auch unserer 5DmKIV/III vorkommt, besonders mit Sigma) und ich mal wieder selbst justieren oder einschicken müsste, lässt mich nie wieder zu einer DSLR zurückgehen.

Für andere ist es der Sucher, der Stabi, der Autofokus, die Trackingmöglichlichkeiten, die Bilder pro Sekunde, die Adaptierfähigkeit, die DR (im Vergleich zu Canon auch bei 5DMKIV (beste DR bei Canon) ein echter Unterschied) usw.

Da sind Akkulaufzeiten (ich benutze A7/A7s und selbst dort geht es wunderbar) wirklich kein KO-Kriterium, ich fotografiere aber auch nicht stundenlang in arktischen Regionen (für mich das Einsatzgebiet wo der Akku ein echtes Thema ist) oder bin tagelang in der Tundra unterwegs.

Und so ist eben, die Gründe sind individuell, für mich und anscheinend auch für die Industrie sind die Hauptargumente auf Seiten der DSLM. Und wie gesagt, wenn man es nicht selbst über einen längeren Zeitraum ausprobiert hat, werden einem gewisse Vorteile einfach nicht auffallen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann zeig mir bitte diese Zahlen. Ja, DSLMs nehmen zu, DSLRs ab.
Aber wo sind die Zahlen die zeigen, dass DLSRs in Zukunft vom Markt verschwinden werden?

Eines darf man meine ich jedenfalls als sicher annehmen. Dass das Angebot an DSLR sich verringern wird. Dann wird Canon eben keine fünf oder sechs verschiedene APS-C DSLRs mehr anbieten, sondern nur noch zwei oder drei.

Bei den Sucher der allermeisten DSLRs dürfen die Besitzer sich glücklich schätzen. Das sie mit ihrem tollen OVF und den weit verbreiteten Finsterzooms nicht mehr manuell die Schärfe einzustellen brauchen. Sonst würde sicherlich so manche DSLR an einer Hauswand zerschellen. :D
 
Und dann alle 50 Aufnahmen den Akku wechseln.

Das muss nicht sein, A7III oder A9 z.B. halten selbst bei intensiver Nutzung problemlos einen Tag durch...

So wie ein Revolverheld, immer den Finger am Abzug. :)

Wenn Du, wie im geschilderten Fall, eine Aufnahme möchtest, hast Du die Kamera doch eh in der Hand,. Wenn ich bei meiner A7 in dieser Situation den Auslöser antippe, bevor ich sie am Auge habe, ist das Sucherbild da, wenn ich in den Sucher gucke. Da muss man argumentativ nicht den Revolverhelden bemühen oder gar mimen ;)

Es fällt scheinbar unheimlich schwer den DSLRs auch Vorteile einzugestehen...

:confused:

Auch wenn ich die nicht mehr sehe und umgekehrt vll. eher ein Schuh draus wird, wollte ich nur kurz etwas dazu beitragen, dass Du Dein Problem mit dem EVF umgehen kannst. Ist aber auch okay, wenn Du Deinen, nach heutigem Stand der Technik vollständig umgehbaren Punkt als Problem sehen möchtest, alles gut :)
 
Das gilt dann aber jetzt trotzdem auch umgekehrt, oder etwa nicht? Der energielose Sucherbetrieb einer DSLR, die damit verbundene üblicherweise längere Akkulaufzeit und auch die schnellere Einschaltbereitschaft kann man als Vorteile der DSLR sehen, auch wenn sie unter "Firstworldgejammer" eingestuft werden. Vorteile sind Vorteile.

Ich kann nichts zum Akku der Z oder R sagen, aber der neue Akku der A7III/RIII hält einfach ewig, mindestens 2 1/2 -3 mal so lange wie der Vorgänger. Ich brauche manchmal mehrere Wochen um einen Akku leer zu bekommen und mehrere tausend Bilder am Stück sind kein Problem mehr. Auch bei Minusgraden im zweistelligen Bereich hält der Akku ewig. Den Ersatz-Akku habe ich noch nie benötigt. Selbst wer beruflich auf Hochzeiten 12 Stunden oder länger sehr intensiv fotografiert und filmt, dürfte mit höchstens 2 Akkus locker auskommen. Wie bereits jetzt oft erwähnt wurde, ist der Akku kein Thema mehr. Gibt es DSLR, bei denen der Akku länger als bei Sonys dritter Generation DSLM hält?
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt es DSLR, bei denen der Akku länger als bei Sonys dritter Generation DSLM hält?

Anscheinend:

Ich weiß jetzt zwar nicht, von welcher A7 die Kollegin weiter oben spricht, aber ich nehme an es ist die A7III, da es da mal einen eigenen Thread von ihr wegen des Umstiegs gab. Und das ist ja schonmal eine Aussage in diese Richtung:

Hallo :)

ich hab auf der Hochzeit meiner Freundin von 14 Uhr bis 23 Uhr etwa 600 Fotos nur der kleinen A7 gemacht, oft geschaut, ob die Fotos ok waren und dann war noch 10% Akku übrig :)


Mit der dicken Nikon mach ich zwar mehr, aber die A7 reicht trotzdem für eine Menge Fotos und mit nem 2. Akku kann ich das doch total easy verbessern. Finde also nicht, dass die Spiegellosen damit ein Problem haben :top:

Liebe Grüße

K.

Zwar, wie sie selbst sagt, für ihr Nutzungsverhalten unproblematisch, aber immerhin.

Anderes Beispiel. Ich geh halt gern in den Bergen wandern und da trifft man ab und an Gemsen, Steinböcke, Adler, sonstwas in der Ferne. Dann schaut man mal durchs lange Tele, ob sichs lohnt, und lässts dann bleiben oder auch nicht. Das geht halt mit der DSLR ohne Akkuverbrauch. Da war ich letztes Jahr auf einer 8-Tages-Tour auf dem Kilimandscharo und hab meine D7100 mit einem Ersatzakku dabei gehabt. Ich könnte mir vorstellen, dass das mit DSLM nicht gereicht hätte. Oder auf der anschließenden 5-Tages-Safari.

Und klar, man muss es nicht aufbauschen, dass es ein überlebenswichtig riesiger Vorteil pro DSLR ist. Aber er ist in dem Falle da und man braucht ihn genausowenig unter den Teppich kehren. Die Diskussion dreht nämlich zuletzt recht stark in diese Richtung, dass die DSLR-Dinosaurier nichts können, was mit einer DSLM nicht besser gehen würde.
 
Hallo,

aber es geht doch garnicht darum, welche Vorteile DSLR haben, sondern dass die Hersteller immer mehr auf DSLM gehen, deswegen weniger DSLRs zukünftig verkauft werden und DSLMs dann halt den größeren Marktanteil haben...

Is doch völlig egal, ob i-jemand Eure DSLR als „Dinos“ bezeichnet, das würde mir sowas von Schnuppe sein, was jemand über meine Kams sagt :lol:

Ja, bestimmt hat jede Kam für Leute Vorteile, aber das muss überhaupt nix bedeuten, wie sich der Markt entwickelt, wenn eben die meisten Leute
Warum auch immer mehr auf DSLM stehen und die Hersteller das pushen.

Liebe Grüße

K.
 
Dieses Signal macht es noch deutlicher wo die Reise hingeht:

https://petapixel.com/2019/05/29/ca...Tnz0REGxff8y2_BgGlI8HUwAfql7of3kypU1IHQ7wV_V4

Die 7D am Ende?

Also wo du überall Zeichen siehst. Nur weil allen Anschein nach das Top APS-C DSLR Modell eingestampft wird? Das heißt doch gar nichts. Das ist nur die Chance für andere DSLR Modelle sich weiterzuentwickeln und mehr tolle Technik in den Body zu bekommen! Canon war schon immer darauf bedacht, wenige aber dafür mit viel Technik gespickte Modelle an den Mann/Frau zu bringen. Andere Hersteller haben immer schön wild eine Kamera nach der anderen auf den Markt geworfen, die sich dann nur in Nuancen und hier und da mal sinnlos abgespeckt unterschieden haben, aber nicht Canon! Ergo, ist dies nur konsequent und ein weitere Nachweis, dass die DSLR so weiter lebt wie Canon es schon immer im Portfolio hatte!
 
Da war ich letztes Jahr auf einer 8-Tages-Tour auf dem Kilimandscharo und hab meine D7100 mit einem Ersatzakku dabei gehabt. Ich könnte mir vorstellen, dass das mit DSLM nicht gereicht hätte. Oder auf der anschließenden 5-Tages-Safari.
Ich verwende jetzt schon seit Jahren eine A7s und hatte die u.a. auch auf mehreren bis zu 14-Tages-Touren im Gepäck, in denen meine Solarzellen/Powerbank die einzige Auflademöglichkeit war. Witzigerweise kann ich den Akku in der Kamera direkt per USB wieder aufladen; das geht bei DSLRs schonmal so gar nicht.

Die Akkuladung hält für ca. 3h Aktivzeit; ob ich während der Zeit 1000 oder nur 5 Fotos mache, spielt da nicht so die große Rolle (und ja, beide Zahlen sind tatsächlich möglich). Soll heißen, so ein Akku kann auch mehrere Tage ohne Probleme halten, wenn man die Kiste nur ab und zu benutzt. Hatte auch schon Festivals, bei denen quasi 50% Dauerbetrieb war, d.h. nach 12 Stunden waren dann definitiv 2 Akkus leer. Bei ihrem letzten "großen" (vergleichbaren) Einsatz hatte meine 5D3 ca. 8 Stunden durchgehalten, wobei ich nicht mehr weiß, wieviel der Zeit sie wirklich aktiv war (mindestens 50%).

Soweit, so gut. Jetzt muß man sich noch vor Augen halten, daß der Akku in der 5D3 mindestens doppelt so groß ist wie der in der A7s. Bei gleichem Platzverbrauch kann ich also 2 Akkus pro 1x 5D3-Akku mitnehmen, und dann sieht das Verhältnis schonmal gleich anders aus. Wenn man sich dann noch überlegt, daß eine A7III mehr als doppelt so lange pro Akku durchhält wie bei der A7s -- aber auch einen größeren Akku mitbringt, der trotzdem noch kleiner ist als der in der 5D3 -- dann sollte klar sein, warum dieses leidige Akku-Thema praktisch nur in absoluten Extremfällen überhaupt Relevanz hat.

PS: Ohne Stromverbrauch guckt man auch mit DSLRs nicht durch lange Teles, außer es gibt eine Stabilisierungsmöglichkeit -- man liegt auf dem Boden, oder hat alles auf einem Stativ montiert etc. Zumindest ich kann keine 300mm ruhig genug halten, um mal durchzugucken; der Objektiv-Stabi friert das Bild quasi auf den Punkt fest, und dafür braucht es Saft uffe Tube, der vom Akku kommt :D
 
@soistdas Ganz ehrlich: Deine Sichtweise ist leider ziemlich verklärt und trägt extrem Canon-Romantisierung in sich.

Canon hat noch nie mit „Technik gespickte Modelle“ herausgebracht und steht seit Jahren in der Kritik, dass Kameras wie die 6D II (besonders die), die 5DMKV nur lauwarme Neuauflagen ihrer Vorgänger sind, die a) viel zu teuer waren für das was sie bieten und eben nicht „top notch“ im Vergleich zur Konkurrenz sind.

Dazu kommt das es gefühlt alle 1,5 Jahre eine neue 70D, 77D und 80D gab und natürlich die immer gleichen Einstiegsmodelle. Auch eine R und RP ist nicht „gespickt mit Technik“. Hier wäre mein Tipp auch mal über den Tellerrand zu gucken, und was die anderen Hersteller so gemacht haben (Nikon: D500, D750, D850 - Sensoren). Da hängt Canon bis auf ihr Dual Pixel System leider schon lange hinterher.

Und natürlich ist es ein Zeichen, wenn die ehemalige APS-C Zugpferdkamera sehr wahrscheinlich eingestellt wird. Aber wer die letzten Canons als „Technikgespickt“ ansieht, der glaubt wahrscheinlich wirklich, dass Canon noch munter weiter in DSLR investiert, und das obwohl sie sogar selbst angekündigt haben, dass der Weg jetzt DSLM lautet.
 
Auch eine R und RP ist nicht „gespickt mit Technik“. Hier wäre mein Tipp auch mal über den Tellerrand zu gucken
tu das mal ;)
ich vermute wenn wir wirklich mal die Kameras im Detail vergleichen stellst auch du fest das sich alle in summe ihrer "gespickten" Technik nicht groß unterscheiden.
die eine hat alt Ibis im Body, die andere den schwenk und klappmonitor...und so könnte das Spielchen weitergehen ;)
das schöne ist doch das sich jeder den Hersteller aussuchen kann den er mag, und dann gibt es bei denen noch die unterschiedlichen sensorformate und dslr und dslm, was will man eigentlich mehr?
 
Nur hat man der Z7 nicht die gleiche Leistungsfähigkeit, in allen Bereichen, wie eine D850, wie eben auch umgekehrt.
Manchmal sind es Kleinigkeiten, die einem zum Kauf des einen oder anderen zwingen.

Eben;). Die Kleinigkeiten...

Ich merke schon, neue Zahlen liegen nicht vor. Dann kann ich mich wieder schlafen legen.
 
Dann zeig mir bitte diese Zahlen. Ja, DSLMs nehmen zu, DSLRs ab.

Glaub mir - es ist gar nicht so schwer, sich der Links zu bedienen, die bereits gepostet wurden.

Aber wo sind die Zahlen die zeigen, dass DLSRs in Zukunft vom Markt verschwinden werden?

Zeig mir vorher die Stelle, wo ich behauptet habe, dass die DLSRs in Zukunft vom Markt verschwinden werden. Ich rede immer (auch) davon, dass die DSLRs wesentlich mehr kosten werden in Zukunft. Und ich habe auch schon geschrieben, dass ich es für möglich halte, dass die DSLRs des einen oder anderen Herstellers verschwinden, einfach deswegen, weil es sich bei den dann geringen Umsätzen kein Gewinn mehr erzielen lässt.

Allein diese Diskussion hier zeigt, das es einige (gleich viele wie die DLSM Adepten in diesem Thread) Leute gibt, die auch in Zukunft lieber mit DSLR fotografieren möchten.

Also _das_ bestreitet wirklich niemand. Ich möchte auch ein milliardenschweres Bankkonto haben. Nutzt nur nix. Niemand war bislang bereit, mir so viel Geld auf mein Konto zu überweisen, also muss ich wohl weiterhin mit diesem unerfüllbaren Wunsch leben. Und genauso wird es mal mit den DSLRs sein: Wollen kann man ja mit solchen Kameras fotografieren - ob man es sich leisten kann, das wird dann die Frage sein.

Die Gründe dafür sind doch vollkommen egal.

Ganz richtig. Und vor allem sind diese Gründe den Herstellern egal. Wenn die mal sehen, dass man mit spiegellosen Systemkameras mehr Geld verdient als mit den DSLRs, dann .... ach, ich glaub, ich wiederhole mich.

Wenn wir schon von der abstrusen Idee ausgehen, dass die Diskussion hier repräsentativ wäre, dann würde sich der Markt ca 50:50 aufteilen.

Wer geht davon aus, dass diese Diskussion hier repräsentativ wäre? Komische Vorstellung.

Nur weil DSLMs evtl günstiger zu produzieren sind (gibts dafür Belege?) ...

Ist das Dein Ernst? Was ist denn der Unterschied zwischen einer DSLM und einer DSLR? Genau: Der Spiegel. Ansonsten hat eine DSLM im Grunde genau das Selbe wie eine DSLR. Ok, es gibt einen zweiten Monitor, aber dessen Ansteuerung unterschiedet sich in nix von dem Kontrollmonitor außen, also bleibt nur noch das überaus günstig herstellbare Display im Sucher. Ich bin überzeugt davon, dass dieser Monitor weniger Kosten verursacht als der Spiegel samt Klappmechanismus und dem Verschluss dahinter. Zudem kann auch das zusätzliche AF-Modul eingespart werden. Glaubst Du im Ernst, dass all das keine Kosten verursacht?

... wird doch kein Hersteller die Hälfte der Kunden freiwillig aufgeben, oder?

Schon vergessen, als Canon das FD-Bajonett von einem Tag zum nächsten über Bord geworfen und damit alle Kunden vor den Kopf gestoßen hat? Damals haben die Leute genauso argumentiert wie Du: Canon wird doch nicht all diese Kunden freiwillig aufgeben. Haben sie aber - und wie wir heute wissen, sind sie daraus stärker hervorgegangen als sie es je mit dem Verharren auf das damalige Bajonett hätten schaffen können.

Warum sollte dieses Kunstück nicht nochmal gelingen können?

Schau dir doch mal die ganzen Leute mit den 4-stelligen Canons oder den D3xxx Kameras an.
In der Liga gibt es schon seit Jahren kaum Argumente, warum man ein deutlich größeres DSLR Gehäuse wählt und nicht was sehr kompaktes Spiegelloses nimmt.
Aber die Leute wollen das, das hat mit Technik nichtmal am Rande zu tun.

Das ist Deine Interpretation. Ich schließe daraus, dass den Herstellern von DSLRs einfach nichts Neues mehr einfällt und man deswegen keinen Umstieg in Erwägung zieht. Und der Grund, warum nichts Neues mehr kommt, ist schlicht dieser blöde Spiegel. Durch das Verschwinden dieses Spiegels werden wir einen ähnlichen Entwicklungsschub erleben wie wir ihn seit der Erfindung der DSLR erleben durften. Auch zu Beginn der DSLR-Ära war ja bekannter Maßen nicht alles eitel Wonne. Das begann schon bei der ungemein miserablen Auflösung, häufig genug war die Geschwindigkeit ein Problem, dann das kleine Aufnahmeformat APS-C, es gab wesentlich weniger Funktionalitäten gegenüber den analogen Top-SLRs usw. Damals hatte die Menschheit ähnlich wie jetzt argumentiert, dass sich dieses neumodische Zeug niemals wird durchsetzen kann, da deren Schwächen zu deutlich sind. Wer wollte damals ernsthaft daran glauben, dass eine 3 Megapixel Kamera jemals dem analogen Film ernsthaft Paroli bieten kann? Und einen Profi schon gar nicht.

Jetzt kommt sicher wieder, dass die ab morgen alle mit dem Telefon knipsen werden,
aber mit was habt ihr angefangen? Mit einer A9 oder nur einer A7III

Polemik ist auch hier wenig hilfreich. Nochmal: Vergleiche die Anfänge aller technischen Entwicklungen und deren weitere Entwicklung - und deswegen verstehe ich schlichtweg nicht, wieso jemand ernsthaft behaupten kann, DSLRs wird es immer geben. Das haben seinerzeit wohl auch die Pferdezüchter gedacht, als das erste Fahrzeug mit einem Verbrennungsmotor unterwegs war. Bill Gates hat mal behautet, dass man nie mehr als 256 Kilobyte Hauptspeicher in einem Computer brauchen wird. Noch ärger: IBM hat den weltweiten Bedarf für Computer zwischen 3 und 5 Stück vorausgesagt. Die Geschichte ist voll von skeptischen Aussagen von Menschen, die die Zeichen der Zeit einfach nicht oder komplett falsch eingeschätzt haben. Aber Du hast ja offensichtlich die beste Glaskugel aller Zeiten.
:)
 
Und nochmals, es geht hier nicht darum, was "ich du er sie es" von DSLM oder DSLR halten. Sondern nur um was die Hersteller in Zukunft als absatzfähig erachten. Alles andere ist doch OT.
Leider lässt sich die Taktik der großen Player schwer vorhersehen ... dennoch sind Trends erkennbar.
Versucht mal die Sicht eines Herstellers einzunehmen; was könnten die Überlegungen sein?
Meine Ideen wären:
- als Hersteller neue Bedürnisse schaffen, die jetzt keiner vermisst, aber später vielleicht alle wollen (z.B. wie damals 4K)
- eine Basis schaffen für neue Objektive oder neues Zubehör (Neues kann man teurer verkaufen)
- ein konkurrenzfreudiges Image generieren, um Nachwuchsfotografen oder- filmer anzulocken
- KI bzw. Software verbessern, um die Abwanderung der Automatikliebhaber ins Smartphonelager zu verhindern

So und nu, geht das besser mit oder ohne Spiegel?
 
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