Da steht aber auch wortwörtlich "Grund zur Beunruhigung", wenn man schon Woerter weglaesst
Du verstehst es also nicht. Ist OK.
Fraglos doch!
Du kannst für Dich festlegen, wie Du den Begriff verstehst, für Andere nicht.
Ihr seid mal wieder solche Gscheidhaferl. Natürlich hat das Wort "derzeit" die von Euch so schön dargelegte Bedeutung. Aber hier geht es doch nicht um kaputte Dächer, um Gesundheitsdiagnosen oder darum, ob es mir gut geht, sondern darum, dass Pippilotta gemeint hatte, dass die Aussage
"haben derzeit keinen Grund zur Beunruhigung" eine andere Bedeutung hätte als die von mir gewählte Formulierung
"haben (mit den vorliegenden Zahlen) keinen Grund zur Beunruhigung". Und das könnt ihr drehen und wenden, wie ihr wollt und da brauch ich keine Begriffe extra für mich definieren, das stimmt einfach nicht. Das ist keine unterschiedliche Aussage. Ich hab die Klammer extra mit reingschrieben, da ich sie ja in meinem Text weggelassen habe, was aber vom Kontext her klar gewesen sein müsste.
Und da kommen wir zum Kontext: Es wurden monatlich wiederkehrende Zahlen analysiert, wo jeder weiß, der sich mit dem Thema beschäftigt, dass nächsten Monat wieder neue Zahlen kommen und der Zeitbezug von vornherein in der Analyse mit drinsteckt.
Denn die ständige Wiederkehr der CIPA-Veröffentlichungen impliziert das "derzeit" gleich mit. Sozusagen auf die Dauer, bis wieder neue Zahlen kommen. Man hätte auch dazu schreiben können "mit den vorliegenden Zahlen" wie in meiner Klammer oder ein "aktuell", was auch immer. Und wenn ich das aber ganz weg lasse, habe ich trotzdem keine andere Aussage. Denn wann hätten sie wohl Gründe zur Besorgnis: doch erst wenn neue Zahlen rauskommen und es eine neue Analyse gibt. Mit den vorliegenden (derzeitigen, aktuellen) Zahlen ja erstmal nicht.
Diese Transferleistung, dass man bei der Formulierung auch Bezug auf den Kontext nimmt, hätte ich eigentlich vorausgesetzt. Aber das war wohl zuviel erwartet. Und nach Euren albernen Bemerkungen dreh ich jetzt einfach den Spieß rum, und sage Euch auch als Antwort:
Ihr verstehts nicht, ist ok.
Zu Euren Beispielen:
Mir gehts gut und mir gehts derzeit gut. Die Aussage, wie es mir gerade geht, ist bei beiden Sätzen identisch. Und wenn ich eine neue Diagnose mache (sprich neue CIPA-Zahlen veröffentlicht werden), kanns wieder anders ausschauen. Gilt aber dann für beide Sätze gleichermaßen. Und dass es mir nicht ewig gut geht, ist genauso sicher, wie das Amen in der Kirche und genauso sicher, wie dass es nächsten Monat neue CIPA-Zahlen gibt. Von daher schwingt das "derzeit" auch im anderen Satz gleich mit, weil jeder aus dem Kontext weiß, dass sich das ändern kann. Somit kann ich für meine Zustandsbeschreibung das "derzeit" weglassen, ohne dass sich die Aussage über meinen Zustand ändert.
Oder etwa nicht?
Das Beispiel mit der Erkrankung kann nicht gleichgesetzt werden, da es sich offensichtlich um unterschiedliche Krankheiten handelt.
Aber zurück zum Thema:
Vor allem macht es richtig viel Sinn, sich einen guten Monat heraus zu picken, wenn die Bilanz für 5 Monate deutlich niedriger ausfällt und der Kuchen auch noch durch mehr Anbieter geteilt werden muss.
Das ist für manche aber anscheinend nicht so leicht rauszulesen gewesen.
Bei Objektive ghenrell aber auch bei Objektive für 35mm KB und größer, sieht es derzeit anders aus. Im Mai nur 77,8% vom Vorjahr an Stückzahlen und Wertmäßig nur 89,3%. Da haben die Hersteller
derzeit einen Grund zur
Besorgniss Beunruhigung.
Ja, das könnte auch auf die Stimmung drücken, denn mit Objektiven wird ja normalerweise ganz gutes Geld verdient.
falsch, versuchs noch mal.
Naja, ich geh mal davon aus, dass der DSLR-Objektiv-Markt für solch speziellere Linsen doch recht stark gesättigt ist und der geringe Bedarf leicht vom Gebrauchtmarkt bedient werden kann. Da machts schon Sinn, Kapazitäten runterzufahren, die vielleicht an anderer Stelle benötigt werden oder insgesamt einem "Gesundschrumpfen" dienen. Auch Sigma wird den Niedergang bei den Stückzahlen irgendwie auffangen müssen.