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Z Seltsames Verhalten beim Abblenden mit Z6II

starend

Themenersteller
Hi,

heute hatte ich wieder ein seltsames Erlebnis mit der Nikon Z6II und dem Z 2,8/70-200 Objektiv. Ich nutze nur die manuelle Einstellung um durch das abgeblendete Objektiv direkt die Bildwirkung beurteilen zu können. Heute musste ich aus gestalterischen Gründen das Objektiv wirklich sehr stark abblenden. Dabei ist mir aufgefallen das dass Objektiv nur bis zu einem gewissen Wert abgeblendet wird, aber nicht auf den von mir eingestellten sehr großen Blendenwert von 22. Jetzt habe ich das mit allen Objektiven ausprobiert und dabei festgestellt das die Objektive von der Kamera nur bis auf maximal 5,6 abgeblendet werden. Ich finde dieses Verhalten sehr befremdlich, weil man so gar nicht die Kontrolle über die Tiefenschärfe hat. Von den vorher von mir verwendeten Fujis kenne ich das gar nicht. Da konnte man über den gesamten Bereich in die Tiefenschärfe schauen. Gibt es irgend eine Möglichkeit das bei der Nikon einzuschalten? Oder ist das aus irgendwelchen Gründen so gewollt?
 
Da konnte man über den gesamten Bereich in die Tiefenschärfe schauen. Gibt es irgend eine Möglichkeit das bei der Nikon einzuschalten?
Abblendfunktion/DoF Preview auf eine Funktionstaste legen, bei Betätigung wird auf den eingestellten Wert abgeblendet

Oder ist das aus irgendwelchen Gründen so gewollt?
Das ist so gewollt, sehr kleine Blenden gehen zu Lasten der AF Leistung und LiveView-Qualität. f/5,6 war eben der Kompromiss den Nikon getroffen hat, wohl auch in der Erwartung dass dabei alle relevanten Probleme bezüglich Focus-Shift verschwunden sein sollten.
 
Danke für die Antworten! Das ist natürlich ein richtiger Rückschritt wenn ich wieder eine Abblendtaste drücken muss. Dabei dachte ich das man technisch über so etwas mittlerweile hinaus ist. Als Fotojournalist brauche ich die komplette Kontrolle über das Bild und nicht nur bis Blende 5,6. Wie doof. Mittlerweile empfinde ich die Nikon als eine Kamera die sich ziemlich zwischen mich und meine Motive stellt. Ich glaube das ich vielleicht noch mal andere Kameramarken ausprobieren sollte oder wieder zurück zur Fuji sollte.
 
Danke für die Antworten! Das ist natürlich ein richtiger Rückschritt wenn ich wieder eine Abblendtaste drücken muss. Dabei dachte ich das man technisch über so etwas mittlerweile hinaus ist. Als Fotojournalist brauche ich die komplette Kontrolle über das Bild und nicht nur bis Blende 5,6. Wie doof. Mittlerweile empfinde ich die Nikon als eine Kamera die sich ziemlich zwischen mich und meine Motive stellt. Ich glaube das ich vielleicht noch mal andere Kameramarken ausprobieren sollte oder wieder zurück zur Fuji sollte.

Erstgemeinte Frage: Handhaben das andere Hersteller anders?

Ich finde das "bis 5,6" einen guten Kompromiss: Bei f 22 tröpfeln ja nur noch ein paar Photonen auf den Sensor, AF funktioniert bei wenig Licht dann auch nicht mehr. Und die Eigenheiten seines Werkzeugs muss man ja bei jeder Kamera lernen, wenn andere DSLRs das anders machen, braucht man halt Workarounds in anderen Situationen (low light ...).
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man die Schärfentiefe im Sucherbild wirklich beurteilen kann. Das sieht dann am großen Monitor oder am Print doch ganz anders aus. Mit allen anderen Nachteilen ist mir ein Druck auf eine Taste schon lieber.
Auch sehe ich so besser ob die Schärfe am richtigen Punkt liegt. Bei Abblendung zeigt das Sucherbild gleich mal alles scharf (mit Lupe würde es man schon sehen) und später am Monitor bemerke ich vielleicht, dass die Schärfe doch am falschen Punkt lag.
 
Die Lösung von Nikon ist technisch insofern gut durchdacht, dass Fehlfokussierungen durch Focus Shift vermieden werden und der AF bei kleinen Blenden noch gut messen kann.

"Darüber hinaus" ist da sicher kein Hersteller, man kann natürlich andere Kompromisse wählen. Die Frage ist, wo die dann wieder stören. Eine durchgehende Fokussierung bei Arbeitsblende beispielsweise macht bei wenig Licht Probleme.

Zaubern kann kein Hersteller.
 
Ich mag ja schon bei Macro und Produktfotografie dies diregt sehen, zumal dort eh MF überwiegt, ohne Taste zu drücken. Aber man kann nicht alles haben.
 
Naja, ich war das halt von meiner Fuji so gewohnt das sie auf alle Blenden abblendet und man so einen direkten Eindruck von der Tiefenschärfe direkt beim Durchschauen hat. Eigentlich sollte doch gerade wenn es bei manchen Objektiven zu einer Fokusverschiebung beim Abblenden kommt, der Autofocus das doch korrigieren können. Natürlich ist eine ganz präzise Kontrolle der Tiefenschärfe über den Sucher nicht möglich, aber ob 5,6 oder 22 das kann man schon gut im Sucher beurteilen. Na, egal. Jetzt habe ich wieder eine Abblendtaste an der Kamera. Ganz wie früher. Es ist meine erste Nikon nach wirklich langer Zeit. Die Nikon davor war eine D1x, die ich damals sehr zu hassen gelernt hatte.
 
damit du noch 1 aspekt mehr zum hassen hast ;)

was mich wirklich etwas stört ist nicht so sehr, wie nikon das umgesetzt hat und man die abblendtaste benützen muss. aaaber: wenn du bei der eingestellten blende den schärfebereich genau kontrollieren willst, gehst du in die 100% ansicht. und jetzt drück da mal die abblendtaste, um wirklich die schärfe(ebene) bei gewollter blende zu beurteilen...
dann wirst du merken, dass das nicht geht.
bei anderen herstellern (getestet bei sony) geht das.

dh ich brauche in so einem fall mehrere "krücken": abblendtaste, um schnell gesamten bildausschnit grob zu bewerten (zb blendenstern) und dann "muss" ich ein foto machen, um anschließend (!) in der 100%-ansicht die schärfe(ebene) kontrollieren.

hat mich aber nicht 'genug' gestört - ich mag meine nikon trotzdem sehr gern :)
 
Wie soll der AF das korrigieren, wenn nach der Fokussierung die Blende geändert wird?
Mittels einer im Objektiv gespeicherten Tabelle der Verschiebung, beim Schliessen der Blende wird die Schärfeebene entsprechend verlagert und beim Aufblenden wieder zurückbewegt.
Damit wäre die Focusshift Problematik bereits bei DSLR mit überschaubarem Aufwand drastisch reduzierbar gewesen aber soweit bekannt hat das kein einziger Hersteller implementiert.
 
Mittels einer im Objektiv gespeicherten Tabelle der Verschiebung, beim Schliessen der Blende wird die Schärfeebene entsprechend verlagert und beim Aufblenden wieder zurückbewegt.
Damit wäre die Focusshift Problematik bereits bei DSLR mit überschaubarem Aufwand drastisch reduzierbar gewesen aber soweit bekannt hat das kein einziger Hersteller implementiert.
Der Aufbau kommt einem nur solange überschaubar vor, bis man das Problem weiter durchdenkt.

Da reicht keine Tabelle. Die Verschiebung ist abhängig von Brennweite, Blende und Entfernung. Dagegen ist ein Tuning-Chip für ein Auto eine Kleinigkeit.

Und weil kleinste Abweichungen im Auflagemaß auch noch mit hineinspielen, sollte das dann noch über ein Dock individuell anpassbar sein. Aber in wenigen Arbeitstagen könnte man so ein Objektiv sicherlich justieren.

Vielleicht gibt es Gründe, die wir nicht kennen, warum das nicht so einfach machbar ist. ;)
Bestimmt nicht, weil noch keiner auf die Idee gekommen ist.
 
Der Aufbau kommt einem nur solange überschaubar vor, bis man das Problem weiter durchdenkt.
Da reicht keine Tabelle. Die Verschiebung ist abhängig von Brennweite, Blende und Entfernung.
Das ist ein Datensatz aus vier Elementen von recht überschaubarem Umfang der sich je nach Datentypen und -punkten in <64kB ausgeht. Noch erschliesst sich mir die Unüberschaubarkeit nicht aber ich werde weiter daran arbeiten sie zu finden.

Dagegen ist ein Tuning-Chip für ein Auto eine Kleinigkeit.
Wenn Du das sagst wird es wohl so sein.

Und weil kleinste Abweichungen im Auflagemaß auch noch mit hineinspielen, sollte das dann noch über ein Dock individuell anpassbar sein.
In welchem Umgang und wie genau tun sie das? Weshalb ist eine Anpassung per Dock erforderlich?

Wäre spitze wenn Du mir das konkret an einem Beispiel erklären könntest.


Aber in wenigen Arbeitstagen könnte man so ein Objektiv sicherlich justieren.
Ja, womöglich. Vielleicht sind es auch nur einige Stunden oder Sekunden, hängt vom Grad der Automatisierung ab und ob das einmal für die gesamte Serie vermessen wird, was grundsätzlich ausreichen müsste, oder im Rahmen der Qualitätskontrolle für jedes Exemplar einzeln erfolgt.
 
In welchem Umgang und wie genau tun sie das? Weshalb ist eine Anpassung per Dock erforderlich?
Setz mal ein annähernd parfokales Zoom vor eine Auszugsverlängerung. Dann siehst du, dass eine Brennweitenveränderung den Fokus stark verändert.

Aber erklär doch mal, warum denn niemand so etwas implementiert hat, wenn es doch so einfach ist?
 
Setz mal ein annähernd parfokales Zoom vor eine Auszugsverlängerung. Dann siehst du, dass eine Brennweitenveränderung den Fokus stark verändert.
Du hast von "kleinsten Abweichungen im Auflagemass" (#14) geschrieben, normale Toleranzen dabei bewegen sich im zweistelligen µm-Bereichen. Bist Du tatsächlich der Meinung dass dies bezüglich Fokusshift einen für die Praxis relevanten Einfluss hat? Wenn ja, wieviel bei einer Beispieloptik Deiner Wahl?


Aber erklär doch mal, warum denn niemand so etwas implementiert hat, wenn es doch so einfach ist?
Eventuell weil man auch ohne genug verkauft hat und es nicht erwartet wurde signifikante Mehrgewinne dadurch zu erzielen. Hätte sich schlicht nicht rentiert, damit ist das Thema für den Hersteller noch lange vor genaueren Überlegungen zur technischen Umsetzung beendet.

Bei Korrekturdaten zur Vignettierung und Verzeichnung fiel die Entscheidung eben anders aus und die meisten aktuellen größeren Systeme verfügen darüber.
 
Bei Korrekturdaten zur Vignettierung und Verzeichnung fiel die Entscheidung eben anders aus und die meisten aktuellen größeren Systeme verfügen darüber.
Da sind die Anforderungen an die Präzision deutlich geringer als bei der Fokussierung und es gibt einen Kundennutzen. Letzteres ist hier fraglich, wie auch die Diskussionen hier im Forum in den Jahren seit Einführung der Z zeigen.

Wir wissen überhaupt nicht, ob die Sensorik der Z-Objektive überhaupt in der Lage wäre, die notwendigen Daten für eine solche Berechnung zu liefern. Bei der Vielzahl von adaptierten Objektiven mit mechanischer Blendenübertragung ist das eher nicht der Fall. Allein durch das Drehspiel im Bajonett kann man Abweichungen von einer halben Blende erreichen.

Ich finde es gerade sehr positiv, dass Nikon - wie andere Hersteller von spiegellosen Kameras auch - Fehlerquellen ausschließt.

Da nehme ich auch in Kauf, gelegentlich einen Knopf zu drücken.
 
Dann müsstest du die Splitscreenview machen. Dann bleibt die Blende eingestellt und man 100 Prozent des rechten und Linken Bildrandes. Fuji x stellt auch bis 5,6 und danach muss man ebenfalls ablenden. Also nicht anders als Nikon

Mann kann auch über ein Tablet die Kamera steuern, dann siehts du es komplett wie es dargestellt wird. Weil die Kamera nur zum Scharfstellen die Blende öffnet.
 
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