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Schnee & Blaustich

Da hast du zwar recht. Aber braucht jemand ohne Bearbeitungskenntnisse einen kalibrierten Monitor? Einen Blaustich im Schnee denke ich kann man auch ohne ausmachen.
Ausmachen, vielleicht. Aber korrigieren?
Ich halte es für mehr als sinnvoll, ja nachgerade von essentieller Bedeutung, an einem kalibrierten und profilierten System zu arbeiten, denn es ist ja nunmal die einzige Schnittstelle der digitalen Bilddaten und dem menschlichen Auge. Wenn's da nicht stimmt, stimmt's nirgends.
 
Ausmachen, vielleicht. Aber korrigieren?
Ich halte es für mehr als sinnvoll, ja nachgerade von essentieller Bedeutung, an einem kalibrierten und profilierten System zu arbeiten, denn es ist ja nunmal die einzige Schnittstelle der digitalen Bilddaten und dem menschlichen Auge. Wenn's da nicht stimmt, stimmt's nirgends.

Siehste, ich halte die Kalibrierung für eine Detailfrage. Ein Bild muss nicht "stimmen", es muss nur "gefallen". Verschiedene Monitore werden aufgrund ihrer Beschaffenheit und technischen Einschränkungen auf jeden Fall Farben anders darstellen, auch wenn sie kalibriert sind. Genauso wie jedes Papier nicht jede Farbe schlucken kann bzw. jedes Drucksystem jede Farbe erzeugen kann.

Ein Bild ist dazu da, zu "gefallen", nicht zu "stimmen", das ist meine Meinung. Genauso wie ein Musikstück auf jeder Anlage anders klingen wird. Da kann man auch nicht jede auf das gleiche kalibrieren für alle Frequenzen.
 
Möchte die Gelegenheit nutzen um darauf hinzuweisen das der Filter "warmes Leuchten" in Gimp erstens Farbstiche auf Schneebildern wunderbar entfernen und zusätzlich Schneebildern einen angenehm märchenhaften Effekt verleihen kann.
Für die Fotos mit dem Hund ist das vielleicht nicht das richtige, trotzdem kann es ja für den ein oder anderen mal interessant sein das auszuprobieren.

Beispiel hab ich auch:


 
Wozu gibts Histogramm? Wozu ne Pipette, die den RGB-Wert eines Pixels anzeigt? Da kann man auch ohne kalibrierten Monitor einen Blaustich beweisen.
Man kann nachweisen, dass der Schnee bläulich ist, und man kann dafür sorgen, dass der Schnee mehr oder weniger weiß wird. Aber dann sieht er nicht mehr wie Schnee aus. Schnee im Schatten muss ein bisschen bläulich sein, sonst sieht er nicht echt aus. Nicht ganz einfach, nur aus den Messwerten das richtige Maß zu treffen.

L.G.

Burkhard.
 
Siehste, ich halte die Kalibrierung für eine Detailfrage. Ein Bild muss nicht "stimmen", es muss nur "gefallen". Verschiedene Monitore werden aufgrund ihrer Beschaffenheit und technischen Einschränkungen auf jeden Fall Farben anders darstellen, auch wenn sie kalibriert sind. Genauso wie jedes Papier nicht jede Farbe schlucken kann bzw. jedes Drucksystem jede Farbe erzeugen kann.

Ein Bild ist dazu da, zu "gefallen", nicht zu "stimmen", das ist meine Meinung. Genauso wie ein Musikstück auf jeder Anlage anders klingen wird. Da kann man auch nicht jede auf das gleiche kalibrieren für alle Frequenzen.
Tut mir leid, aber hier sitzen Sie einem grundlegenden Irrtum auf! Oder Sie ein Verfechter der verfälschenden Bildmanipulation!

Ein Bild muss für einen Profi nicht nur stimmen, sondern sogar haargenau stimmen! Anderenfalls laufen ihm die zahlenden Kunden weg! Ich kann es mir absolut nicht leisten, farbverfälschte Fotos abzuliefern! Der zahlende Kunde erwartet saubere handwerkliche Arbeit, die mit "gefallen" absolut nicht gegeben ist!
 
Tut mir leid, aber hier sitzen Sie einem grundlegenden Irrtum auf! Oder Sie ein Verfechter der verfälschenden Bildmanipulation!

Ein Bild muss für einen Profi nicht nur stimmen, sondern sogar haargenau stimmen! Anderenfalls laufen ihm die zahlenden Kunden weg! Ich kann es mir absolut nicht leisten, farbverfälschte Fotos abzuliefern! Der zahlende Kunde erwartet saubere handwerkliche Arbeit, die mit "gefallen" absolut nicht gegeben ist!

Genau hier sitzt du einem Irrtum bzgl. mir auf: Ich bin kein Profi, der davon leben muss, und verkaufe auch die allerwenigsten Bilder ;)...

Klar, bei Auftragsarbeiten sieht die Sache anders aus. Der TO ist aber sicher kein Profi, wenn er (bzw. es ist glaub ich ne sie) keine Bildbearbeitung macht und einfach nur schöne SChneefotos haben will. Also spielen Auftragsarbeiten eines Fotografen, der davon lebt, hier keine Rolle ;)...
 
Genau hier sitzt du einem Irrtum bzgl. mir auf: Ich bin kein Profi, der davon leben muss, und verkaufe auch die allerwenigsten Bilder ;)...
Deswegen solltest du aber nicht verallgemeinern, nach dem Motto: "Ich brauche das nicht, also braucht man das nicht."

Ob jemand von einer korrekten Arbeitsweise abweicht, sollte ihm selbst überlassen bleiben. Dazu muss er die korrekte Arbeitsweise allerdings kennen.
 
Möchte die Gelegenheit nutzen um darauf hinzuweisen das der Filter "warmes Leuchten" in Gimp erstens Farbstiche auf Schneebildern wunderbar entfernen und zusätzlich Schneebildern einen angenehm märchenhaften Effekt verleihen kann.

Jemanden, der sagt "ich in Bildbearbeitung nicht fit bin" Gimp ans Herz zu legen - ich weiß nicht so recht.


Beispiel hab ich auch:

Mhm. Weder warm, noch leuchtend...
 
also Fazit: für mich als Anfängerin, nicht im Raw-fotografierende und kein Held der Bildbearbeitung sein... gilt: ich kann nichts ändern an dem Blaustich, es sei denn ich werde in allen Sachen besser und kann es umsetzen ?!?!?!:(
Mh, also den korrekten Weisabgleich in Deiner Cam einzustellen, sollte nun nicht das größte Problem sein. Das sollte zu den Basics gehören, und steht im Handbuch. RAW mußt Du deshlab nicht fotografieren.
 
Mh, also den korrekten Weisabgleich in Deiner Cam einzustellen, sollte nun nicht das größte Problem sein. Das sollte zu den Basics gehören, und steht im Handbuch. RAW mußt Du deshlab nicht fotografieren.

Das ist auch gerade oft das Thema und ein Problem...
Ich weiß auch nicht warum man nicht einfach einen Graukeil kurz vor die Kamera hält um den WB zu kalibieren wenn man schon nur in jpg arbeitet.
Ohne dies ist es immer sehr schwer und auch die großen Gehäusen liegen sehr beim WB daneben.
Somit entweder Graukeil und manueller WB bei kritischen Licht oder raw Format.

Zum Thema kalibierter Monitor...ich habe mich auch sehr lange dagegen gestellt.
Sobald man aber mehr als ein Bild mit einem Rotstich aus dem Druck bekommt hat man seine Lektion gelernt.
"Nur" für den den hausgebrauch und nur an Monitoren kann ich nur sagen, da ist was dran mit ist eh überall anders nur wenn ein Farbstich schon so vorhanden ist wird es nicht besser. Somit wenn man nur im SRGB unterwegs ist und eh immer andere Ausgabequellen hat die eh ned kalibiert sind ja ok kann man machen aber besser werden die Bilder davon nicht.;)

Deshalb lieber die 150 Euro ausgeben und sich mal eine günstiges Colorimeter besorgen.
Wer später mehr im Printbereich unterwegs ist kommt um Adobe RGB und einen entsprechenden kalibierten Monitor eh nicht rum (gibt es aber inzwischen schon ab 600 Euro inkl. 95-98% Adobe RGB Abdeckung).
Somit da kann ich Scoripo nur zustimmen, dass ist eine der Grundlagen genauso wie ein guter WB.:top:
 
Dennoch ändert das ja nichts an der Tatsache, dass selbst ein perfekt vorgenommener Weißabgleich bei blauem Himmel Farbreflexionen in den Schnee zaubert.

Nur ist es so, dass unser Gehirn das im Alltagsleben in der Wahrnehmung "rausrechnet" - Schatten erscheinen uns so eher schwarz oder grau als bläulich...

Eine Kamera widerspiegelt die Dinge anders als die Kombination menschliches Auge/Gehirn.

Und wenn wir den Menschen als das Maß aller Dinge nehmen, kommen wir nicht umhin, die Darstellung einer Kamera per Bildbearbeitung an die Gepflogenheiten der menschlichen Wahrnehmung anzupassen.

Dabei ist sowohl eine gut kalibrierte Technik gefragt als auch entsprechendes Feingefühl des Bearbeiters - denn die beste Technik nützt dann nichts, wenn der Mensch, der damit arbeiten muss, weder über einen fotografischen Blick noch über entsprechende Erfahrungen mit Farbstimmungen in der Natur verfügt.

Das kann man aber lernen, indem man sich dafür sensibilisiert und in freier Natur lernt, genau hinzuschauen und ein Gefühl für das richtige Maß zu entwickeln.

Ein allzu technisches Herangehen sehe ich mit der Gefahr verbunden, dass man dabei den Blick für die Einzigartigkeit der Natur verliert, weil man nur darauf fixiert ist, alles mit Gewalt zu "neutralisieren".

Das Paradebeispiel ist der romantische Sonnenuntergang, "technisch" korrigiert über eine Weißabgleichsscheibe. :ugly:

LG Steffen

Der Fotograf von heute wird vor die Entscheidung gestellt, ob er nur technisch abbilden will oder ob er aus der Erinnerung gestalten will. Letzteres ist mit der Malerei verwandt, subjektiver - und ein gänzlich anderes Herangehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein allzu technisches Herangehen sehe ich mit der Gefahr verbunden, dass man dabei den Blick für die Einzigartigkeit der Natur verliert, weil man nur darauf fixiert ist, alles mit Gewalt zu "neutralisieren".
Sehr richtig nur ist das Handwerk die Pflicht und die Interpreation die Kür.:)

Ich persönlich! greife gerne auch in den "perfekten" WB ein um eine Lichtsituation zu unterstützen nur die Basis muß dazu stimmig sein.
 
Sehr richtig nur ist das Handwerk die Pflicht und die Interpretation die Kür.:)

Yupp - denn man kann nur dann über etwas subjektiv hinaus gehen, was man prinzipiell als Handwerk beherrscht.

Das verstanden manche in der "Baustelle" nicht, wenn ich die Anfänger so erst einmal auf die Beherrschung der technischen Grundlagen (Histogramm) "hindressiert" habe - die "Leichtigkeit beim Fliegen" kommt dann später ganz von allein - und das kann man als Stil auch nicht vermitteln - das wächst irgendwann von allein - wenn alles andere sitzt, was man als Grundlagen dazu braucht.

Ist aber auch nichts neues, dass die Jugend erstmal mit dem Kopf durch die Wand will und den dritten Schritt lieber vor dem zweiten gehen möchte. :)

LG Steffen
 
Jemanden, der sagt "ich in Bildbearbeitung nicht fit bin" Gimp ans Herz zu legen - ich weiß nicht so recht.

Mhm. Weder warm, noch leuchtend...

Na man öffnet das Bild in Gimp, geht auf den Filter, macht drei Einstellungen und wendet ihn an. halte das für sehr einfach :-)
Warum der Filter "warmes" Leuchten heißt weiß ich auch nicht, ich finde aber das er etwas leuchtendes, schimmerndes hat...
 
Andreas Feiniger bringt dazu eine schöne Anekdote in seiner Großen Farbfotolehre:

Sein Vater, der Maler Lyonel Feininger, gab auch Kurse für akademische Malerei. Eines Tages wurde er von seinen Studenten kritisiert, er male doch die Bäume in einem bestimmten Landschaftsbild violett und nicht naturnah. Warum so und das könne nicht sein. Da die Diskussion nicht zielführend war, brachte er seine Schüler gerade zu einer bestimmten Uhrzeit und einer bestimmten Wetterlage an den Ort, der als Vorlage für die kritisierte Landschaftsstudie gedient hatte. Und ... man sah, die Farbe der Bäume war unter diesen Bedingungen tatsächlich so "unnatürlich", wie er es in seinem kritisierten Bild dargestellt hatte.

Nur zum Überdenken, für die brachialen "Weißabgleichsverfechter".
 
Andreas Feiniger bringt dazu eine schöne Anekdote in seiner Großen Farbfotolehre:

Sein Vater, der Maler Lyonel Feininger, gab auch Kurse für akademische Malerei. Eines Tages wurde er von seinen Studenten kritisiert, er male doch die Bäume in einem bestimmten Landschaftsbild violett und nicht naturnah. Warum so und das könne nicht sein. Da die Diskussion nicht zielführend war, brachte er seine Schüler gerade zu einer bestimmten Uhrzeit und einer bestimmten Wetterlage an den Ort, der als Vorlage für die kritisierte Landschaftsstudie gedient hatte. Und ... man sah, die Farbe der Bäume war unter diesen Bedingungen tatsächlich so "unnatürlich", wie er es in seinem kritisierten Bild dargestellt hatte.

Nur zum Überdenken, für die brachialen "Weißabgleichsverfechter".

Schön gesagt. Klar, wenn man eine Auftragsarbeit (wie einer hier) hat, für irgendein Fashion- oder Produktshooting, dann ist das ne ganz andere Sache. Wenn man aber Kunst kreiieren will, dann muss es schön aussehen, und nicht korrekt. Viele Sachen sehen mit korrektem WB ... "korrekt" aus, aber haben kein Feuer, kein Leben.
 
[...]
also Fazit: für mich als Anfängerin, nicht im Raw-fotografierende und kein Held der Bildbearbeitung sein... gilt: ich kann nichts ändern an dem Blaustich, es sei denn ich werde in allen Sachen besser und kann es umsetzen ?!?!?!:(

Es gibt als Anfänger(in) viele Möglichkeiten in die Materie einzusteigen, gerade auch vor dem Hintergrund des Internets.
Als reiner Hobbyist hat man einen großen Vorteil: man bestimmt selbst wie schnell und wie tief man in die Materie einsteigen will, es ist ja kein Druck von Auftraggebern da. Foren bieten viel Infos, diverse Links und Literatur. Man bestimmt selbst wie schnell und wieviel man lernt. Und wenn sich die ersten Erfolgserlebnisse einstellen merkt man dass man auf dem richtigen Weg ist, gelegentlich gibt es natürlich auch Frusterlebnisse.
Jeder hat mal klein angefangen, auch die bekannten Profifotografen. Man muß nur den eigenen Weg finden der einen das erlernen der Materie (man muß ja kein Profifotograf werden...) leicht macht. Der größte Erleichterungsfaktor am lernen ist Spaß, wenn man den hat (vielleicht auch aufgrund von Erfolgserlebnissen) geht es recht schnell und wenig mühsam.
Einfach anfangen, sich nicht entmutigen lassen, sich anfangs nicht von professionellen Ansprüchen mancher Ratgeber erschrecken lassen und Du wirst sehen das die Ergebnisse besser werden. Alles auf einmal kann man nicht.
 
... habe einmal kurz (in ca. 3 Minuten: Download - Korrektur - Upload) Deine Bilder bearbeitet (also den Blaustich entfernt) und damit Du siehst, wie die Korrektur aussieht die Bilder hier wieder eingestellt. Ich hoffe, das ist o.k., ansonsten kurze Info und die Bilder werden umgehend wieder gelöscht.

Es wurde lediglich der bläuliche Schnee markiert und die Software berechnete alle Farben auf der Grundlage, dass der markierte blaue Punkt (Schnee) weiß werden soll, alle Farben neu. Mein Monitor ist übrigens nicht kalibriert.
Fazit:
Außer bei dem ersten Bild empfinde ich die veränderten Bilder als unwirklich. Die Farbe des Fells des Hundes wirkt allerdings in allen angepassten Versionen wärmer, weil der Blauanteil bei der Korrektur vermindert wurde.

Für jedes Bild vor dem Auslösen einen manuellen Weißabgleich zu machen verhindert vielleicht den Blaustich aber vermutlich auch die Bilder. Gerade bei Naturaufnahmen von bewegten "Zielen" lebe ich lieber mit einem Farb- oder auch Belichtungsfehler statt auf das Foto zu verzichten. Das anschließende Farbkorrigieren geht am PC schnell und braucht nur eine wirklich ultrakurze Einweisung in die verwandte Software.
 
Bildbearbeitung ist keine Hexerei. Man muß kein Crack sein, sowas geht schon mit Grundkenntnissen, man muß es nur ein paar mal gemacht haben.
 
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