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RAW entwicklung bei olympus

goorooj

Themenersteller
ich denke es sollte mal ein thread hier stehen und oben angenagelt werden wo jeder seine erfahrungen mit bestimmten RAW programmen mit FT kameras reinhängen kann.

kurzer überblick nachdem ich jetzt einiges ausgetestet habe:

Adobe RAW konverter: nett, aber in den funktionen sehr eingeschränkt.
Olympus software ( egal welche ): kompliziert, aber gute bildergebnisse, besonders von den farben her. funktionen eher wenige.
bibble: die farben werden komplett verfälscht, auch wenn die software selber schnell und eingfach zu bedienen ist. ausserdem haben alle bilder in der default einstellung ein karoraster.
silkypix: sieht gut aus. die farben werden in der vorschau perfekt, bedienung ist auch ok, aber sowohl version 2 als auch version 3 stürzen bei mir beim entwickeln ab, habe kein einziges bild gespeichert bekommen. ausserdem ist die software sau langsam und braucht speicher ohne ende.
raw shooter: bis jetzt der beste kompromiss. die farben werden gut, die bedienung ist unkompliziert, das programm ist schnell, mein favorit.

nicht getestet: lightroom, da ich noch windows 2000 habe und lightroom nur auf XP läuft.

EDIT: nach dem beitrag von rschroed möchte ich darauf hinweisen, dass ich für die E-1 getestet habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
kurzer überblick nachdem ich jetzt einiges ausgetestet habe [...]
Ich werde in absehbarer Zeit noch mehr zu dem Thema beitragen, nachdem ich mich ja eine ganze Zeitlang etwas intensiver mit dem Spezialthema E-500 und Rotwiedergabe beschäftigt habe, und mir nun auch die E-330 daraufhin näher ansehen will. Eine erste Erkenntnis lässt sich aber bereits formulieren:

Ein RAW-Konverter, der für eine E-500 gut ist, kann für eine E-330 völlig unbrauchbar sein und umgekehrt auch.

Dass ein RAW-Konverter mit einer einzelnen E-System-Kamera gut zusammenarbeitet, ist somit leider definitiv keine Garantie dafür, eine Lösung gefunden zu haben, die allgemein mit "Olympus" oder "FourThirds" harmoniert - und da denke ich jetzt insbesondere auch an zukünftige Modelle. Will ich bei jedem neuen Body vor die potenzielle Notwendigkeit gestellt werden, mir einen neuen RAW-Entwickler suchen zu müssen, der dann zudem von der Farbcharakteristik, die man für sich mal gefunden hat, wieder abweicht?

Konkret liefert RawShooter hier mit der E-500 völlig indiskutable, mit der E-330 aber anscheinend recht gute Ergebnisse. Bibble entwickelt aus E-500-RAWs recht angenehme JPEGs ohne die da immer drohende Orangeverschiebung von Rottönen, versagt jedoch völlig bei der E-330: alles Rot kippt brutal ins Violett. Der dcraw-basierte Konverter Raw Therapee ist, wie alles, was auf dcraw basiert, wiederum der Rotproblematik wegen für die E-500 nicht zu gebrauchen, erzeugt jedoch aus E-330-RAWs durchaus Ansehnliches.

Olympus Studio, klar, verhält sich unauffällig; daneben taugen Silkypix 2 und 3 und auch Lightroom anscheinend für beide Kameras. Silkypix 2, das weiß ich vom letzten Urlaub, liefert zudem von E-500 und E-330 ohne irgendwelche Spezialkorrekturen farblich sehr ähnliche und problemlos in Präsentationen miteinander kombinierbare Ergebnisse - ein Aspekt, den zu berücksichtigen nicht schaden kann, wenn man auch mal mit mehreren, ggf. unterschiedlichen Gehäusen unterwegs sein möchte.

silkypix: sieht gut aus. die farben werden in der vorschau perfekt, bedienung ist auch ok, aber sowohl version 2 als auch version 3 stürzen bei mir beim entwickeln ab, habe kein einziges bild gespeichert bekommen. ausserdem ist die software sau langsam und braucht speicher ohne ende.
Die Abstürze klingen nach einem Hardwareproblem Deines Rechners. Unter Options/Troubleshooting gibt es verschiedene Optionen, die hardwarekritische Operationen abschalten oder reduzieren können. Vielleicht kannst Du das Problem damit eingrenzen.

Die Performanceproblematik dagegen kann ich gar nicht nachvollziehen - absolut gesehen nicht, was noch an meiner Geduld liegen könnte ;), aber auch relativ gesehen nicht: Hier gehört Silkypix auf meinen zwei doch schon arg begrenzt ausgestatteten Maschinen (ein Desktop mit 1,3 GHz Duron und 1 GB RAM, ein Notebook mit 1,5 GHz Pentium-M und 768 MB RAM) in beiden Versionen auf jeden Fall zu den flotteren der verfügbaren RAW-Konverter. Irgendwas stimmt da nicht, will mir scheinen.

Ciao,
Robert
 
silkypix: sieht gut aus. die farben werden in der vorschau perfekt, bedienung ist auch ok, aber sowohl version 2 als auch version 3 stürzen bei mir beim entwickeln ab, habe kein einziges bild gespeichert bekommen. ausserdem ist die software sau langsam und braucht speicher ohne ende.

Da stimmt aber etwas nicht bei Dir, evt. noch mal neu installieren! Bei mir läuft Silkypix schnell und absolut stabil. Wäre schade drum, den Konverter jetzt ad acta zu legen. Für mich (auch E-1) der beste RAW-Konverter von denen die ich getestet habe, guter Workflow, sehr gute Farbdarstellung. Deswegen habe ich mir vor kurzem die Lizenz gekauft.

Mit RSE z. B. bin ich dagegen überhaupt nicht zufrieden gewesen, zwar guter Workflow, aber im Ergebnis indiskutabel (flaue, matschige Farben, Rottöne auch ziemlich daneben). EDIT: Ich muß allerdings dazu sagen, dass ich RSE schon vor über einem Jahr getestet und schnell wieder vom Rechner verbannt hatte. Und damals hatte ich noch die E-300. Möglicherweise stellt sich das ja mit der E-1 anders dar, ich werde es aber nicht mehr ausprobieren.

Gruß
lasthour
 
Zuletzt bearbeitet:
E-500 + Bibble 4.9:

Von den Farben her wesentlich besser als RSE. Problematisch sind z.B. grüne Wiesen, die gern mal in Neongrün statt Sattgrün umschlagen.

Die Schärfealgorithmen sind auch noch nicht das Gelbe vom Ei, da nutze ich lieber andere Software.

Alles andere (eingebautes Minimal-NoiseNinja, Verzerrungskorrektur mit Linsenprofilen, Tonwertkurven, Vignetierungsentfernung) etc. finde ich ziemlich gut.

Standardhandgriffe: Alle RAWs markieren, dann die Auto-Tonwertkorrektur ausschalten, Highlight-Recovery ausschalten und die Demosaicing-Funktion anschalten (damit verschwinden die von goorooj erwähnten Karos, die unter bestimmten Bedingungen wirklich nerven können). Damit hat man erstmal eine gute Basis.
 
Hallo

die Erfahrung mit Silkypix und der Verabeitungsgeschwindigkeit kann ich bestätigen. Ansonsten erscheind mir Silkypix ziemlich interessant.

Olympus liefert bei mir ebenfalls die besten Farben, jedoch ist mir der geamte Prozess in der Oly-Software zu langsam.

Rawshooter ist für mich, mit der E-1 der besteKompromiss.- Einziges Problem sind für mich Jpegs, die ich auf anderen Rechnern betrachte. Die erscheinen zu blass (da stimmt wohl was mit dem Farbraum nicht..)

Gruß

Andreas
 
Bibble 4.9d

Also ich kann mich über die Farben nicht beschweren! Mit den Defaulteinstellungen ist es nicht 100%, aber es ist kinderleicht einzustellen und passt dann auch.
Das Mosaikmuster hat mich Anfangs auch gewaltig gestört, aber die Einstellung "Demosaicing" hilft deutlich. Ausserdem kommt das bei mir nur vor, wenn das Bild größer als angezeigt ist und entsprechen auf Anzeigegröße skaliert werden muß.

Faszinieren an Bibble ist die Funktionsreife und die PlugIn-Schnittstelle. Es gibt diverse PlugIns von Sean Puckett die WIRKLICH klasse sind! Man kann im RAW-Konverter nun schon so viel abdecken, das ich kaum noch auf externe Programme zurückgreife.

Die Modulierbarkeit, die Batchfähigkeit und die Ergebnisse sind alles zusammengenommen herausragend! Und dazu läuft Bibble auf allen gängigen Plattformen.
WinXP, Mac, und Linux also ein Programm für alle Rechner. Kein Umstellen mehr des Arbeitprozesses.
Das war für mich die entscheidende Kombination um es zu kaufen.

Wer Bibble übrigens etwas helfen möchte Oly besser zu unterstützen kann die tun in dem er ein RAW, oder auch mehrere, und einen entsprechenden Kommentar an Bibble hochlädt:

http://support.bibblelabs.com/webboard/viewtopic.php?t=6297
 
Ich habe bisher gute Erfahrungen mit dem MacOS X RAW-PlugIn (das auch von 'Aperture' verwendet wird) gemacht.

Für schnelle Bildergebnisse reicht es mir völlig aus, die Bilder in iPhoto zu laden und anschließend evtl. noch zu begradigen, den Weißabgleich anzupassen oder die Belichtung leicht zu korrigieren. Für diese alltäglichen Kleinigkeiten ist ein "richtiger" RAW-Konverter eher Overkill.

'Aperture' habe ich nur auf Arbeit. Es ist zum genaueren Arbeiten schon um Welten besser als iPhoto, nimmt aber für die einfachen Dinge auch nicht mehr Zeit in Anspruch.

Die erste Variante des RAW-Plugins war stark fehlerbehaftet, was mit zu den schlechten Kritiken der ersten 'Aperture'-Versionen geführt hatte, aber seit Aperture 1.1 (bzw. dem RAW-PlugIn 1.1) sind die Ergebnisse sehr gut.
 
Aperture 1.5 und E1. Sehr gut. Rot kann etwas heikel sein. Insbesondere schärfen und entrauschen verträgt sich mit der E1 sehr gut. Sonst ist alles 100pro.

Lightroom kann Aperture bei einer E1 nach meiner Erfahrung nacht nicht das Wasser reichen.

B
 
also ich hab jetzt mal alle optionen durchprobiert mit silkypix, läuft immer noch nicht. alle anderen programme laufen.
also: für die konfiguration silkypix auf einem 3 jahre alten w2k pro PC kanns probleme geben. zumindest gibts die bei mir.
 
Das dürfte weder am 3 Jahre alten PC liegen, noch am Betriebssystem. Die Daten erfüllt mein Zweitrechner und dort läuft es.

Bei der Geschwindigkeit muss ich aber leider auch bestätigen, das die Vorschau auf einem aktuellen PC mit Core 2 Duo schon mal gerne 20 Sekunden dauert. Das schlägt sogar Olympus Master, was ich bis auf die Ordnervorschau eigentlich gar nicht so langsam finde.

Stefan
 
Bei mir läuft Silkypix schnell und absolut stabil. Wäre schade drum, den Konverter jetzt ad acta zu legen. Für mich (auch E-1) der beste RAW-Konverter von denen die ich getestet habe, guter Workflow, sehr gute Farbdarstellung. Deswegen habe ich mir vor kurzem die Lizenz gekauft.

Was kostet die Silkypix-Lizenz eigentlich?
 
Mal eine Frage:

Gibt es eine Möglichkeit, Olympus-RAW ohne jeden Weißabgleich und sonstige Nachbearbeitung in drei separate TIFFs, jeweils eins pro Farbkanal, zu entwickeln? Hat sowas schon mal jemand gemacht? ImagePlus, ein Tool hauptsächlich für die Astrofotografie, kann sowas für eine kleine Auswahl von Canon- und Nikon-Modellen.

Grüße,
Robert
 
Mal eine Frage:

Gibt es eine Möglichkeit, Olympus-RAW ohne jeden Weißabgleich und sonstige Nachbearbeitung in drei separate TIFFs, jeweils eins pro Farbkanal, zu entwickeln? Hat sowas schon mal jemand gemacht?

("Ohne jeden Weißabgleich"? Meinst Du damit "so wie aus der Kamera"?)

Bibble hat ein S/W-Plugin, bei dem man als Konvertierungsmethode u.a. einzeln nacheinander die drei Grundfarben anwählen könnte.
 
("Ohne jeden Weißabgleich"? Meinst Du damit "so wie aus der Kamera"?)
Nein, ich meine mit unveränderten 12-Bit-RGB-Daten, so wie sie im RAW stecken.
Bibble hat ein S/W-Plugin, bei dem man als Konvertierungsmethode u.a. einzeln nacheinander die drei Grundfarben anwählen könnte.
Danke!

Eine weitere Option scheint natürlich dcraw zu sein...

Mal sehen. Ist jetzt nicht wirklich akut - interessiert mich aber grundsätzlich, für ein Testverfahren, um den nackten Sensor auf Dynamikbereich und Rauschverhalten hin zu auszuwerten, über das ich neulich gestolpert bin.

Ciao,
Robert
 
Nein, ich meine mit unveränderten 12-Bit-RGB-Daten, so wie sie im RAW stecken.Danke!

Eine weitere Option scheint natürlich dcraw zu sein...

Mal sehen. Ist jetzt nicht wirklich akut - interessiert mich aber grundsätzlich, für ein Testverfahren, um den nackten Sensor auf Dynamikbereich und Rauschverhalten hin zu auszuwerten, über das ich neulich gestolpert bin.

Ciao,
Robert

Na ja, an die "nackten" Daten wirst Du wohl nicht kommen, da müsstest Du wohl kameraintern den Datenbus anzapfen. Soweit ich weiss, sind die RAW-Daten in einem (kameraspezifischen) Bildprozessor schonmal vorverarbeitet.
Ist das so?
 
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