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Prämierte Bilder

... Vor allem diese excellente Wortwahl, man merkt richtig wieviel Respekt du anderen Menschen entgegenbringst :ugly:
Ich hoffe im RL haust du nicht so auf die Kacke, sonst läufst du Gefahr mal deine Kamera vor den Augen so eines Möchtegerns aufessen zu müssen.

Eine sachliche Diskussionskultur scheint nicht gerade Deine Stärke zu sein.
 
Und war der Sonnenschein zwingend erforderlich oder hätte es auch schlüssigere passendere Lichtstimmungen gegeben ?
Anscheinend ja, sonst hätte er ja die Aufnahme nicht gemacht ne? Was wären denn "passendere und schlüssigere" Lichtstimmungen gewesen? :) Später Abend ne schöne Dämmerung? HDR/DRI-Fotos vom Aldi? Ja, so hätten einige nen Aldi fotografiert.
Das wichtigste ist ja bei der Serie: er hat kein Werbe-Schild fotografiert und jeder schreit, dass es ein Aldi/Lidl/Plus und sonstige Supermarkt wäre. Finde ich sehr interessant.

Kannst du das beweisen ?
Geradestellen kann man auch auf der Horizontachse.
Wobei Ich davon ausgehe das GF benutzt wurde.
Hätte das Bei Ohne Titel 01 und 06 Sinn gemacht ?
Wieso soll ich das beweisen? Wer das nicht sieht ist entweder blind oder lebt in ner anderen Welt. Wieso zum Teufel sollte er bei 01 und 06 die Horizontachse grade stellen? Das ergibt überhaupt keinen Sinn, da jeder sieht, dass er die Linien diagonal verlaufen lassen wollte.


Schließ nicht von dir auf Andere.
Im GF -Forum gibt es Einige die schon seit Jahren in diese Stillrichtung Arbeiten .
Da Ist die ALDI Rarkplatzfotografie schon zum Festen Begriff für eine Gruppe Fotografen geworden.
Das kann gut sein :). Habe leider vergessen zu schreiben, dass ich solche Bilder noch nicht in einem Wettbewerb gesehen habe ;).


Wieso ?
Wurden hier schon Substanziel irgendwelche Stärken der Bilder Erläutert ?
Bezogen auf die Siegerserie hatte Ich meinen Standpunkt doch schon umfangreich begründet.
Ich habe die Stärken aufgelistet. Ich könnte noch weiter machen, aber anscheinend ist doch der Neid (meine nicht dich damit ;)) der Anderen so hoch, dass man einfach kräht schlecht. Aber was genau ist daran schlecht? In der galerie rufen sie alle nach Konstruktive Kritik aber keiner (außer du, hab deinen Post nicht mehr im Kopf) hat eine solche Kritik geleistet. Aber alle schreien sie, dass die Fotos schlecht sind. Verstehe ich nicht und finde ich sehr schade, da das Publikum hier doch intelligent ist, oder nicht? :)



Bist du sicher das du schonmal einen Aldi gesehen hast? Oder seilst du dich zum Einkaufen aus 'nem Helikopter ab und kennst Discountermärkte nur aus der Vogelperspektive? ;)
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Nichts! Setzen 6. Ich habe solche Architektur schon gesehen und natürlich auch genutzt. Aber deine Frage ist einfach sinnlos, da es nichts mit den Fotos zu tun hat. Was hat mein Sehen denn mit den Fotos zu tun? Vielleicht hilfst du mir da auf die Sprünge?
Nur anscheinend sind die Fotografien ja soooo normal, dass sie doch einen hochkarätigen Wettbewerb gewinnen. Vielleicht hat das jeder schon gesehen nur stellt sich mir die Frage, ob auch jeder einen solchen Ort auch SO festgehalten hat und hätte?


Echt erfrischend sich mit einem Könner wie dir zu unterhalten. Vor allem diese excellente Wortwahl, man merkt richtig wieviel Respekt du anderen Menschen entgegenbringst :ugly:
Ich hoffe im RL haust du nicht so auf die Kacke, sonst läufst du Gefahr mal deine Kamera vor den Augen so eines Möchtegerns aufessen zu müssen.
Ich passe mich nur dem unterirdischen Niveau in dem Thread an. :) Anscheinend fühlst du dich angesprochen aber kannst aber nix zum Thema beitragen. Ergo kriegst du wieder ne 6.
Und schön, dass du mir beweist das du ja so viel Respekt vor anderen Menschen hast mit deiner Drohung. Tz Tz Tz.
 
Die "Aldi"-Fotos sind sehr interessant unter dem Aspekt einer künstlerischen Betrachtungsweise. Zunächst sind sie grafisch gestaltet: Flächen und Linien sind heraus gearbeitet. Eine Ausrichtung am Horizont hätte wahrscheinlich weniger Dynamik gebracht als die Diagonalen, wofür sich Uhrig entschieden hat. Für mich absolut nachvollziehbar.
Dann wird keine Werbung, kein Firmenschild gezeigt, wie schon geschrieben wurde. Die Form, das Gezeigte bekommt dadurch etwas exemplarisches, das eben nicht konkret an Aldi, Lidl, etc. gebunden ist.
Schließlich handelt es sich um ein gnadenlos alltägliches, schamlos banales Motiv. Fast jeder hier betritt sicher regelmäßig eine solche nüchterne "Verkaufsraum-Kiste". In dieser Umsetzung bekommt diese Konsum-Industrie-Architektur durchaus eine ästhetische Komponente, die aber auch gleichzeitig aufzeigt, daß nicht mehr drin ist: "So sieht es aus, schöner wird es nicht". Die relativ grelle Lichtsituation unterstützt diese Darstellung, die für mich auch einen kritischen Standpunkt ausdrückt. Auch emotional transportiert das etwas. Es ist ein Ort, an dem ich eigentlich nicht verweilen möchte, er ist mir zu abweisend, zu festungsartig, zu beklemmend. Aber tatsächlich lassen wir uns unsrer Umwelt überall so zurichten, weil wir nicht mehr genau hinsehen.

Kunst kann im besten Falle anregen, die Umwelt besser wahrzunehmen. Wer diese Fotos sieht, wird sich sagen: "Das kenne ich doch, irgendwo habe ich das schon mal gesehen. Ach ja klar, so sieht das doch bei Aldi in unserem Stadtviertel aus. So genau habe ich da noch nie hingesehen."

Diese Banalität der Motive kann erschrecken, und das mag der Grund sein, daß hier so viele diese Bilder so schlecht beurteilen: "Ich gebe mir Mühe, das besondere Motiv zu finden und es besonders ab zu lichten und besonders nach zu arbeiten, gebe riesige Summen dafür aus und die kommen daher und knipsen einfach rum, womöglich noch mit einer Kompaktknipse! Das geht aber gar nicht!!" Vielleicht ist das auch in der Tiefe eine Abwehr gegen diese Banalität in unserer Umwelt, die an den Bildern, die sie uns zeigen, ausgelassen wird.

Wenn Kunst sich aber mit der Welt um uns beschäftigt und sie uns zeigt, dann kann es nicht nur um das "Schöne", das "Besondere", das "einzig Wahre" gehen. Wer nur so etwas sehen und zeigen will, der flieht eigentlich lieber aus dem Alltag. Das ist nicht verboten und ist auch Ausdruck unserer Sehnsucht nach dem "Schönen". Aber die Welt um uns ist nicht so und wenn wir das nicht zur Kenntnis nehmen wollen, haben alle diejenigen weiterhin ein leichtes Spiel, die uns dieses architektonisch trockene ästhetische Brot vorsetzen.

Gruß, Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber alle schreien sie, dass die Fotos schlecht sind. Verstehe ich nicht und finde ich sehr schade, da das Publikum hier doch intelligent ist, oder nicht? :)

Ich weiss da Kribelt es jetzt Einige in den Fingern zu Antworten.:evil:
Aber es geht nicht um Intelligents!

Das Publikum hier ist zum Einen viel zu Breit gefächert um auf ein gemeinsames Verständnis zu kommen ,
und zum anderen in weiten Teilen weder willens noch in der Lage soweit
über den Eigenen Schatten zu springen und Auszublenden das da ein Preisgeld gezahlt wurde und man das selbst ja sowieso viel besser gekonnt hätte...

Sogesehen ist das Forum erwiesener massen ungeeignet um über Bilder und andere Sichtweisen zu diskutieren .

mfg christian
 
Bist du sicher das du schonmal einen Aldi gesehen hast? Oder seilst du dich zum Einkaufen aus 'nem Helikopter ab und kennst Discountermärkte nur aus der Vogelperspektive? ;)

Vielleicht hat das jeder schon gesehen nur stellt sich mir die Frage, ob auch jeder einen solchen Ort auch SO festgehalten hat und hätte?

Eigentlich wollte ich hier ja nichts mehr schreiben, weil ich zunehmend den Eindruck habe, dass Fotografie hier wirklich bloß aus technischen Gesichtspunkten gesehen wird und das Verständnis für Kunst sich primär in Sätzen manifestiert, die man auch in 'nem 350-Seelen-Dorf in der Provinz bei der Enthüllung einer modernen Skulptur im öffentlichen Raum hören könnte.

Nur soviel: Vielleicht lohnt es sich für den einen oder anderen mal darüber nachzudenken, dass es gerade eine der Haupttendenzen der Kunstgeschichte seit früher Zeit ist, zunehmend Profanes und Banales für kunstwürdig zu erklären und in den künstlerischen Diskurs aufzunehmen. Es ist noch keine tausend Jahre her, da galten nur Ritter, Helden, Könige und Kaiser für würdig, um in narrativer Literatur abgehandelt zu werden - und Minnesänger wie Walther von der Vogelweide, die (auch) die Liebe einfacher Menschen thematisierten, führten zu einer literarischen Revolution. Es gab auch eine Zeit, in der nur sakrale Motive für in der darstellenden Kunst abbildungswürdig gehalten wurden - und irgendwann wurden auch profane Motive gemalt. Und die Salonmaler waren entsetzt über die Nackte zwischen zwei angezogenen Herren beim "Frühstück im Freien" - sowas sei doch der Kunst nicht würdig. Nicht zu vergessen: all die Künstler, die 1937 unter dem Label der "entarteten Kunst" ausgestellt wurden, weil ihre Werke - des Expressionismus, des Dadaismus, der Neuen Sachlichkeit, des Surrealismus etc. - nicht einem bestimmten Schönheitsideal entsprachen und nicht würdig schienen, als Kunst bezeichnet zu werden... Und ein letzter Hinweis auf die Pop-Art und z. B. Warhols Suppen- und Pfirsichdosen sollte genügen, um zu verdeutlichen, dass die Ausweitung des Artifiziellen in den Raum des Banalen hinein von jeher zur Kunst gehört und dass das, was als Raum des Banalen verstanden wird, auch nichts anderes ist als ein soziales Konstrukt.

Mit anderen Worten: Warum sollte ein Gebäude einer Supermarktkette, wenn es durch eine Abbildung in den künstlerischen Diskurs aufgenommen wird, weniger kunstwürdig sein als Warhols "Peach Halves"?! Auch die waren vorher schon von Millionen von Konsumenten im Supermarkt gesehen worden ...
 
Eigentlich wollte ich hier ja nichts mehr schreiben, weil ich zunehmend den Eindruck habe, dass Fotografie hier wirklich bloß aus technischen Gesichtspunkten gesehen wird und das Verständnis für Kunst sich primär in Sätzen manifestiert, die man auch in 'nem 350-Seelen-Dorf in der Provinz bei der Enthüllung einer modernen Skulptur im öffentlichen Raum hören könnte.

So ist das hier. Das sind die selben Personen, die in Galerien vor Bildern stehen und blöken, dass sie das so auch hätten fotografieren können.
In der Tat herrscht hier kleingeistiges Spießertum vor.
 
In der Tat herrscht hier kleingeistiges Spießertum vor.

Moin!
Evtl. nicht zuletzt auch dank Deiner Aktivitäten hier?!

Wärst Du in der Lage hier etwas zu verändern, wenn hier denn etwas verändert werden müsste?!

Ich bin übrigens ein Spießer und habe eine sehr konservative Einstellung zur Kunst im Allgemeinen und zur Fotografie im Speziellen..

mfg hans
 
Zuletzt bearbeitet:
Die "Aldi"-Fotos sind sehr interessant unter dem Aspekt einer künstlerischen Betrachtungsweise. Zunächst sind sie grafisch gestaltet: Flächen und Linien sind heraus gearbeitet. Eine Ausrichtung am Horizont hätte wahrscheinlich weniger Dynamik gebracht als die Diagonalen, wofür sich Uhrig entschieden hat. Für mich absolut nachvollziehbar.
Dann wird keine Werbung, kein Firmenschild gezeigt, wie schon geschrieben wurde. Die Form, das Gezeigte bekommt dadurch etwas exemplarisches, das eben nicht konkret an Aldi, Lidl, etc. gebunden ist.
Schließlich handelt es sich um ein gnadenlos alltägliches, schamlos banales Motiv. Fast jeder hier betritt sicher regelmäßig eine solche nüchterne "Verkaufsraum-Kiste". In dieser Umsetzung bekommt diese Konsum-Industrie-Architektur durchaus eine ästhetische Komponente, die aber auch gleichzeitig aufzeigt, daß nicht mehr drin ist: "So sieht es aus, schöner wird es nicht". Die relativ grelle Lichtsituation unterstützt diese Darstellung, die für mich auch einen kritischen Standpunkt ausdrückt. Auch emotional transportiert das etwas. Es ist ein Ort, an dem ich eigentlich nicht verweilen möchte, er ist mir zu abweisend, zu festungsartig, zu beklemmend. Aber tatsächlich lassen wir uns unsrer Umwelt überall so zurichten, weil wir nicht mehr genau hinsehen.

Kunst kann im besten Falle anregen, die Umwelt besser wahrzunehmen. Wer diese Fotos sieht, wird sich sagen: "Das kenne ich doch, irgendwo habe ich das schon mal gesehen. Ach ja klar, so sieht das doch bei Aldi in unserem Stadtviertel aus. So genau habe ich da noch nie hingesehen."

Diese Banalität der Motive kann erschrecken, und das mag der Grund sein, daß hier so viele diese Bilder so schlecht beurteilen: "Ich gebe mir Mühe, das besondere Motiv zu finden und es besonders ab zu lichten und besonders nach zu arbeiten, gebe riesige Summen dafür aus und die kommen daher und knipsen einfach rum, womöglich noch mit einer Kompaktknipse! Das geht aber gar nicht!!" Vielleicht ist das auch in der Tiefe eine Abwehr gegen diese Banalität in unserer Umwelt, die an den Bildern, die sie uns zeigen, ausgelassen wird.

Wenn Kunst sich aber mit der Welt um uns beschäftigt und sie uns zeigt, dann kann es nicht nur um das "Schöne", das "Besondere", das "einzig Wahre" gehen. Wer nur so etwas sehen und zeigen will, der flieht eigentlich lieber aus dem Alltag. Das ist nicht verboten und ist auch Ausdruck unserer Sehnsucht nach dem "Schönen". Aber die Welt um uns ist nicht so und wenn wir das nicht zur Kenntnis nehmen wollen, haben alle diejenigen weiterhin ein leichtes Spiel, die uns dieses architektonisch trockene ästhetische Brot vorsetzen.

Gruß, Jürgen

Das mag ich.
 
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