Auch die High-End-Profis nehmen eine Leiter mit:
http://www.zunfthaus-radolfzell.de/index.php?article_id=30
Der Profi hier nutzt eine Contax 645 mit >20 Megapixel Digiback von Phase One für das Bild.
Um die Perspektive zu verbessern hat er eine 2 Meter hohe Leiter dabei.
Der erste Schritt wäre dein Workflow.
Du solltest deine Aufnahmen im RAW -Format aufnehmen.
Bei der Aufnahme solltest Du die Kamera exakt nach dem Objekt ausrichten. Eine Gittermattscheibe hilft dir dabei sehr. (habe ich auch in meiner 5D und seitdem fallen die Bilder weniger seitlich).
Suche Dir einen hohen Standort, um eben diese Perspektive von unten weiter zu Minimieren.
Lasse mehr Raum um das eigentliche Objekt deiner Begierde, um nachher eine Perspektivkorrektur besser durchführen zu können.
Nimm eher ein noch mehr weitwinkliges Objektiv und halte dann die Kamera nicht zu weit nach oben, lass unten eben Boden/Freiraum zum späteren Abschneiden.
Zu Hause öffnest Du das RAW mit dem von Canon mitgelieferten Programm Digital Photo Professional (DPP). Damit kannst Du beim RAW-Bild die Tonnen/Kissenförmige Verzerrung deines Objektives auf Knopfdruck korrigieren.
Das danach ausgegebene jpg-Bild kannst Du dann in einem weiteren Perspektiv-programm wie Photoshop oder den bereits genannten eben weiter korrigieren.
Ja, das ist Arbeit. Leider. Aber das brauchen gute Ergebnisse immer.
Die Alternative wäre eben das Teure TS-E 17 oder 24. Und selbst dort wären sicher noch weitere Nacharbeiten nötig.