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Nikon Df im Vergleich zu Olympus und Sony

Archilex

Themenersteller
Komme garade von meinem Fotohändler zurück.

Ich war dort mit meiner D800E und einem 35/1,4 und habe mir die Df mit 50/1,8 und die OM-D E-M1 angesehen und alle drei Kameras verglichen.

Die Df hat zunächst das was ich befürchtet habe: Auf den Rädchen nicht die Auto-Funktionen. Und die Blende nicht als "Rädchen". Das Bedienkonzept ist damit für mich leider keine Alternative, da ich umständlich zwischen M, S, A und P hin und herschalten und dazu noch im Menü die ISO-Automatik an uns ausmachen muss. Also 5 Modi die ich einstellen kann, anstelle einfach auf das ISO-Rad eine ISO-Auto, auf die Zeit ein Zeit-Auto und auf eine Blenden-Rad ein Blenden-Auto zu legen, damit man auf den zugegeben sehr schön zu bedienenden Rädchen jeweils auch die Automatik findet.

Die Kamera ist dazu noch sehr groß geraten. Zu groß für meinen Geschmack.

Die E-M1 ist unglaublich. Ist zwar kein fairer Vergleich, da ich durchaus ein Spiegelfreund bin, aber diese Kamera und Ihr Konzept haben mich restlos überzeugt.

Ich wurde heute einmal enttäuscht und einmal begeistert. Für mich leider von der falschen Marke, da ich noch etwas zögere meinem Workflow eine Olympus mit Oly-Raws einzugliedern. Aber: Die 1er bleibt für mich ein Spielzeug und Nikon hat derzeit keine wirkliche Kamerainnovation zu bieten.

Leider ist das Retrokonzept, welches ich hier anfangs gegen die Enttäuschten verteidigt habe nur Retro und nicht mit der nötigen Intelligenz gemacht, dass der Retro-Look auch mit den Vorzügen einer völlig anderen und intuitiven Bedienung verbessert wurde. Noch dazu unnötig groß.

Dann habe ich mir heute noch bei einem anderen Händler die Sony Alpha 7 angesehen und kam mit Nikon nun völlig ins Unreine.

Man kann also einen kleinen Sensor in ein großes Gehäuse bauen!!! Nur unwesentlich größer als die E-M1. Was auch immer gerade Nikon treibt aber ich glaube, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Nikon den Anschluss verlieren wird.

Ich bin nach meinem heutigen "Kameraspaziergang" durch einige Läden entsetzt, was die Konkurrenz alles so zu bieten hat. In jedem Fall kann ich seit heute die Enttäuschen hier im Forum verstehen. Ich bin zwar immer noch der Meinung, dass die Kamera ihre Berechtigung hat, aber das Konzept hätte man wirklich deutlich besser umsetzen können und es ist nicht die Kamera die Nikon über das nächste Jahr bringen wird.

Oly und Sony werden im nächsten Jahr den Markt aufrollen, wenn bei den beiden noch die richtigen Objektive nachkommen. Falls Oly ein 7-14/2,8 zum 12-40/2,8 und 40-150/2,8 bringen wird, gehört sie mir und ich habe endlich meine "kleine Kamera" gefunden nach der ich so oft als Alternative-Immerdabei für die DSLR gesucht habe. Soviel steht für mich fest.

Grüße
Alexander
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Nikon Df • Diskussion

Was auch immer gerade Nikon treibt aber ich glaube, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Nikon den Anschluss verlieren wird.
ich denke das ist schon längst passiert nur wollen es viele nicht sehen.
das bedeutet natürlich nicht, dass die kameras von nikon schlecht sind, aber zählt man 1 und 1 zusammen...naja, ich hoffe noch länger objektive für nikon zu bekommen befürchte aber, dass riesen schneller fallen können als einem lieb ist.

Ich bin nach meinem heutigen "Kameraspaziergang" durch einige Läden entsetzt, was die Konkurrenz alles so zu bieten hat.
das sollten die manager o.ä. von nikon vlt. einmal machen ;)
das schlimme dabei ist meiner meinung, dass sie ja sehr wohl die technik haben. es scheint am willen zu fehlen - von wem auch immer. ich bin überzeugt davon, dass die in kürzester zeit eine FX/DX spiegellose produzieren könnten, aber da gibt es wohl jene die meinen man solle nicht den eigenen DSLR markt abgraben - der soweit ich weiß ja das erste mal überhaupt rückgängig ist!

wenn ich nur daran denke wie lange es gebraucht hat bis man endlich die isoautomatik mit dem rädchen abstellen konnte - ohne menü. dabei müsste man m.e. schon beim ersten oder zweiten gebrauch auf diese funktion kommen. wenn man sie dann peinlicherweise nicht einbaut, dann doch zumindest mit einem firmwareupdate....ach nein, das bringt keine weiteren verkäufe... allerdings bringt es zufriedenen kunden.
 
AW: Nikon Df • Diskussion

[ das sollten die manager o.ä. von nikon vlt. einmal machen ;)
das schlimme dabei ist meiner meinung, dass sie ja sehr wohl die technik haben. es scheint am willen zu fehlen - von wem auch immer. ich bin überzeugt davon, dass die in kürzester zeit eine FX/DX spiegellose produzieren könnten, aber da gibt es wohl jene die meinen man solle nicht den eigenen DSLR markt abgraben - der soweit ich weiß ja das erste mal überhaupt rückgängig ist!

[/QUOTE]

Ich jedenfalls habe meine Olympus Ausrüstung verkauft, als sichtbar wurde, dass Olympus auf elektronische Sucher setzt. Ich bin glücklich über die Alternative Nikon un debenso glücklich über die Nikon df. Jeder der mit elektronischen Suchern glücklich ist soll es doch sein und Olympus oder SONY KAUFEN - BITTESCHÖN !! Ich jedenfalls nicht. Ich habe lange auf eine Kamera, wie die df gewartet.

aageten
 
Da dies nihct speziell mit der Nikon FD Diskussion zu tun hat, hab es aus dem Thread heraus gelöst und in den FotoTalk verschoben.
 
AW: Nikon Df • Diskussion

ich denke das ist schon längst passiert nur wollen es viele nicht sehen.
das bedeutet natürlich nicht, dass die kameras von nikon schlecht sind, aber zählt man 1 und 1 zusammen...naja, ich hoffe noch länger objektive für nikon zu bekommen befürchte aber, dass riesen schneller fallen können als einem lieb ist.

Na ja. Nikon ist so schlecht nicht aufgestellt -- 300 Mio Gewinn ist zwar weniger als gedacht, aber immer noch Gewinn. Sony ist technisch pleite und trotzdem lustig am Produzieren, Olympus ist pleite und ebenso lustig am Produzieren. Der japanische Markt stützt den Aktienkurs seiner Akteure selbst und die Schwerkraft hat Pause. Soviel zur wirtschaftlichen Komponente.

Die technische: 2013 war ein Jahr der Katastrophen, das dritte in Folge. Fukushima zuerst, danach Thailand, und nun im Jahr der Sammlung die Probleme mit der D600 und dieser etwas unglücklich vermarktete Bastard Df. Bis auf das Minderheitenprogramm des 800er gab es keine technischen Höchstleistungen, die den Marktnerv getroffen hätten (wie D700, D3, D7000, D800) zu sehen. Die D700 und D300 Upgrader sind immer noch im Regen, die D600 würde unrühmlich verscharrt und die D4 kommt nicht in die Gänge. Also fragt man sich: haben die die Entwickler alle rausgeschmissen, und wenn ja, warum so hohe Ausgaben für R&D?

Aber …*Nikon hat schon mehr durchgestanden und die massiven Ausgaben für Forschung und Entwicklung waren hoffentlich nicht die Entwicklung der Df, des 800er, der D610 oder der D7100. Die Df als Gerät passt nicht in mein Beuteschema, aber sie zeigt, dass sich Nikon Gedanken macht, wie in Zukunft Baukastensysteme funktionieren könnten. Von Kamera A den Sensor, von B den AF, von C das Video, etc. Und so gesehen würde ich annehmen, dass sich 2014 im ernsthaften Segment wieder einiges bewegt. Baustellen gäbe es ja genug - D4x? D800s? D400? 24-70/2.8 VR?

Signifikant scheint mir, dass Canon gleich paralysiert da steht, dazu noch mit dem Manko des antiquierten Sensors. Dass Sony die A7(R) auf dem Markt hat interpretiere ich so, dass Schutzfristen für den Sensor abgelaufen sind. Nun darf Sony seinen eigenen Sensor frei verwenden und das wiederum könnte ein Indiz dafür sein, dass die D800 am Ende ihres Lebenszyklus angekommen ist. Dann gibt es bald nur noch die D800E für die Auflösungsfanatiker, darunter die D800s als (teureren) Ersatz der D800, gleichzeitig mehr Speed für die D700 und D300 Upgrader, eventuell mit einem massiven Cropmodus, um sich die D400 zu sparen. Wäre Nikon cool (was es aber nicht ist :)) würden die eine D300 / D700 Trade-In Aktion oder sowas vom Zaun brechen, um den Gebrauchthandel zu stimulieren und gleichzeitig einiges an sehr brauchbarer Gerätschaft vom Markt zu bekommen. Aber da sind wir im Land der Träume :)

Was zur Df zu sagen bleibt: Das Ding hat offenbar sein Publikum gefunden und wir wollen hoffen, dass sich mehr als die von AndyE kolportierten 5000 Units pro Monat bewegen. Die D4 liegt schon wie ein Stein in den Regalen, der Sensor aber braucht sein Publikum. Vielleicht auf ein Wiedersehen in der D800s? Wie auch immer, die Df war schon ein gutes Signal, allerdings braucht es für Markterfolg ein bisserl mehr als ein paar unergonomische Lifestyle-Rädchen. Noch bin ich guter Dinge, dass sich 2014 -- immerhin ein Photokina-Jahr mit Winterolympiade -- ein paar Dinge in der Profilinie tun werden. Wenn nicht, kann man sich immer noch absprechen, wer das Licht löscht -- für Weltuntergangsparolen ist es mir noch zu früh.
 
Wir vergleichen Äpfeln mit Birnen, stellen dabei fest das beides Obst ist, uns der Apfel aber besser schmeckt als die Birne. Was sehen wir daran? Der Apfel schmeckt uns besser als die Birne.

Was ich an diesen "Vergleichen" immer komisch finde ist das man nicht äquivalent testet. Möchte ich bei mFT z.B. etwas ähnliches zum 24-70 F2.8 haben, brauche ich ein 12-35 F1.4 und das wäre so ein großer Trümmer, das es auch keiner mehr kaufen würde und auch nicht könnte.

Für mich ist klar das bald der Spiegel wegfällt, das Auflagmaß dann etwas kürzer wird und die Bodys auch etwas kleiner, aber die großen Kameras werden bleiben. An den kleinen Bodys möchte ich ungern ein 24-70, 70-200 oder ähnliche Objektive über mehrere Stunden halten.
 
wer hätte auch schon gedacht was mit kodak passiert? auch riesen fallen, wenn sie zu schwerfällig werden. ich hoffe das passiert mit canikon nicht, bei kodak haben sicher auch viele gehofft...
 
[...]

Die Df hat zunächst das was ich befürchtet habe: Auf den Rädchen nicht die Auto-Funktionen. Und die Blende nicht als "Rädchen". Das Bedienkonzept ist damit für mich leider keine Alternative, da ich umständlich zwischen M, S, A und P hin und herschalten und dazu noch im Menü die ISO-Automatik an uns ausmachen muss. Also 5 Modi die ich einstellen kann, anstelle einfach auf das ISO-Rad eine ISO-Auto, auf die Zeit ein Zeit-Auto und auf eine Blenden-Rad ein Blenden-Auto zu legen, damit man auf den zugegeben sehr schön zu bedienenden Rädchen jeweils auch die Automatik findet.[...]

Das kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ist das Rad an der Rückseite nicht genau dieses "Blendenrädchen"? Also auf "A" stellen und Zeitautomatik ist an, oder auf "S" stellen und Blendenautomatik ist an? Es gibt doch extra ein M, S, A, P-Rad.

Ich sehe mich auch gerade nach einer Alternative oder vielmehr Ergänzung zu meiner D800 um. Die D800 finde ich übrigens sensationell - immer noch. Bin absolut zufrieden. Die A7/Azr wäre vielleicht eine Vollformatalternative, aber die Objektivpreise sind sehr sportlich. Da gibts bei Canon-Nikon wesentlich mehr Auswahl und auch attraktivere Preise. In einigen Jahren sieht es da vielleicht besser aus.

Zu den Innovationen von Nikon, die Df ist eher ein alternatives Bedienungskonzept, nicht wirklich eine Innovation und für das Geld würde ich eher eine D800 nehmen. Die Nikon 1 hingegen ist tatsächlich innovativ. Ich habe mir gerade gestern das System mit Objektiven angesehen. Die Linsen sind tatsächlich extrem klein und leicht. Und sehr günstig ist das auch. Eine Alternative zu FX ist das zwar für mich nicht, aber Nikon will sich ja nicht kannibalisieren. Voraussichtlich werde ich das als Ergänzung wählen. Und da gibts es bereits viele sinnvolle Objektive von SWW bis Tele. Wobei mich reizen eher die 3 FB mit den 35mm-Äquivalenten 28, 50 und 85mm.
 
wer hätte auch schon gedacht was mit kodak passiert? auch riesen fallen, wenn sie zu schwerfällig werden. ich hoffe das passiert mit canikon nicht, bei kodak haben sicher auch viele gehofft...

Was viel öfter passiert: Totgesagte leben länger ... vor allem im technischen Bereich habe ich das schon sehr oft erlebt.

Und zudem ist hier schwer Äpfel mit Birnen verglichen, wenn man sich anschaut, warum Kodak pleite ging.


Aber wenn es Spaß macht, Abgesänge auszurufen ... nur weiter so.
 
Der Megaseller wird die Df wohl nicht werden, wohl auch nicht sein sollen. Eine Df kostet beinahe das Doppelte einer D 610. Mir persönlich fehlt da der effektive Mehrwert. Ich finde Retro zwar schick, aber so schick, das es mir den Preisaufschlag wert wäre nun auch wieder nicht.

Einer Spiegellosen im Design, und der Größe einer FE / FM 2 bei welcher das bisherige Objektivangebot nutzbar bleibt, hätte ich wohl nicht widerstehen können.
 
wer hätte auch schon gedacht was mit kodak passiert?

Dazu die Parallele: Fuji. Denen wird es auch nicht gerade prächtig ergangen sein, dann auch dort brachen die Filmverkäufe praktisch über Nacht weg. Aber wie das in Japan so ist, da geht nichts so schnell unter, weil das eine sehr traditionsbewusste Gesellschaft ist, in der viele "unsichtbare" Netze gespannt sind, die einen hemmungslosen Fall wie bei wirklich anonymen Aktiengesellschaften im Westen verhindern. Das kann man mögen oder auch nicht, es ist eben so.

Bei Kodak waren die Ursachen für das Problem ironischerweise die selben, die Nikon und Co. fette Gewinne verschafft hatten: was die Leute früher per Film und Ausarbeitung an Kodak bezahlt hatten, floss plötzlich Richtung Canon und Nikon. Nun ist die Phase erledigt, die Cashcow "Kompakte" wird zum Lazy Dog und der ist nur mit viel Mühe dazu zu bringen, sich gegen die Mobiltelefone zu stemmen. Womit sich das Geschäft halt auf das reduziert, was es vor dem Boom war: Gerätschaft für den gehobenen Anspruch der Professionals und ein bisserl Lifestyle.
 
AW: Nikon Df • Diskussion

Na ja. Nikon ist so schlecht nicht aufgestellt -- 300 Mio Gewinn ist zwar weniger als gedacht, aber immer noch Gewinn...... Olympus ist pleite und ebenso lustig am Produzieren.

Olympus schätzt seinen Jahresgewinn aktuell auf ca. 125Mio. USD. Das ist eine Verzehnfachung der letzten Vorhersage. Wo ist die Pleite?

Sie schreiben zwar rote Zahlen im Imaging-Segment, begründen das aber - wie alle anderen Hersteller - mit dem Zusammenbruch des Kompaktkameramarktes. M.E. wird dieser Kameratyp mittelfristig verschwinden, und die Preiskämpfe im unteren SLR-Segment lassen kaum auskömmliche Margen zu. Der spannende Kampf geht also um die Besetzung des höherpreisigen Segments, vor allem in den asiatischen Zukunftsmärkten.

Nikons Problem: Sie stehen in dieser Situation alleine da. Ihr Mutterkonzern Mitsubishi war lange Zeit stärkster Olympus-Aktionär. Mir ist völlig unklar, warum diese Einflussmöglichkeit aus der Hand gegeben wurde. Auf der anderen Seite stehen Verbündete: Pana arbeitet mit Fuji und Leica zusammen, Sony mit Olympus und Zeiss. Je schwieriger die Marktsituation wird, desto grösser wird der Druck, Synergien zu suchen und neue Produkte zu bringen. In dieser Hinsicht sehe ich Nikons Gegner sehr gut aufgestellt.
 
AW: Nikon Df • Diskussion

Olympus schätzt seinen Jahresgewinn aktuell auf ca. 125Mio. USD. Das ist eine Verzehnfachung der letzten Vorhersage. Wo ist die Pleite?

Sie schreiben zwar rote Zahlen im Imaging-Segment, begründen das aber - wie alle anderen Hersteller - mit dem Zusammenbruch des Kompaktkameramarktes.

Oh, oh, bitte hier ganz vorsichtig an die Betrachtung heran gehen!

Olympus ist ein Mischkonzern. Der von Dir angeführte Gewinn kommt zum Großteil aus der Medical-Sparte und etwas aus dem Rest.

MIT Ausnahme des Foto-Bereiches - hier hoher Verlust! Der wird z. Zt. als Klotz am Bein des Konzernes gesehen!

Siehe hier:http://www.heise.de/foto/meldung/Olympus-Konsequenzen-fuer-Fotosparte-1947568.html

Da ich in einem ähnlichen Konzern arbeite, weiß ich wie schnell solche Bereiche ausgegliedert, verkauft oder aufgelöst werden!

Drücke Foto-Oly trotzdem die Daumen!
 
AW: Nikon Df • Diskussion

Nikons Problem: Sie stehen in dieser Situation alleine da. Ihr Mutterkonzern Mitsubishi …*
In dieser Hinsicht sehe ich Nikons Gegner sehr gut aufgestellt.

Ich denke, du schätzt da die Lage in Ostasien westlich-europäisch ein und dieser Fehler hat schon die Niederländer, Engländer, Spanier, Franzosen und andere unverrichteter Dinge wieder abziehen lassen.

"Gegner" sehe ich da nämlich keine. Der Markt ist sehr schön segmentiert, es gibt kaum Überschneidungen bei den höherwertigen Produkten. Wo Nikon etwas fehlt, bietet das Canon an und umgekehrt und Sony spielt bei SLT den Technologie-Scout im Höchstpreissegment. Da ist keine Überlappung zu sehen, die drei ergänzen sich prächtig, niemand "wildert" in des anderen Revier. Zufall?

Diese "Marktschlachten" sind Marketingbotschaften der Medien, die jucken auf der weit entfernten Insel kaum jemanden wirklich.
 
In seinem Heimatland hat Olympus nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 30 Prozent an den spiegellosen Systemkameras. Und auf diese Kamerasparte will sich der Hersteller künftig stärker konzentrieren.
Die Kompaktsparte hingegen soll deutlich eingedampft werden.
aus dem Artikel

Mit mFT macht Oly gute Gewinne, die Kompaktkamerasparte dagegen ist wie bei allen Herstellern regelrecht über Nacht abgesoffen. Dass die Imaging-Sparte aktuell also insgesamt rote Zahlen schreibt braucht nicht verwundern, sagt aber nichts über den Verbleib aus. Lediglich, dass die Imaging-Sparte bald nur noch aus mFT bestehen wird.

Das sieht bei Canonikon übrigens nicht anders aus.

A sharp downturn in the single-lens reflex camera market this year has come as a blow to companies such as Nikon and market leader Canon Inc, after the shrivelling of the compact camera market as consumers switched to smartphones for taking photos.
Reuters
 
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