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Nikkor 14-24 oder Tamron 15-30?

haylebob

Themenersteller
Guten Morgen,

bin auf der Suche nach einem UWW für meine D750/810 und pendele zwischen den beiden Optiken hin und her. Vielleicht habt ihr ja eines der Gläser im Einsatz oder hattet es im Einsatz und könnt mir aus der Praxis ein bisschen weiterhelfen was die Leistung der beiden betrifft.

danke schonmal und schöne Grüße
Michael
 
Die geben sich beide fast nichts, das Tamron hat einen etwas günstigeren Brennweitenbereich nach oben bis 30mm und den Stabi. Beide bilden sehr gut ab und man macht bei beiden nichts falsch.
 
Das Thema wurde hier schon einige Male durchgekaut.
Ich stand voriges Jahr auch vor der Entscheidung - und habe mich fürs Tamron entschieden, da es günstiger ist und einen sehr effizienten Stabilisator hat. Optisch sind beide Objektive wohl etwa gleichauf, wenn man gute Exemplare vergleicht.
Nach einem Dreiviertel Jahr Benutzung kann ich sagen: Das Tamron 15-30/2,8 ist prima und ich habe mich richtig entschieden! (y)
 
Ich habe auch das Tamron und bin nach wie vor sehr zufrieden. Auf die 14mm kann ich verzichten, die 30mm nach oben habe ich schon oft gebraucht. Und dazu der Stabi für Situationen, wo man kein Stativ verwenden kann/darf, aber mit den ISOs nicht so stark raufgehen will.

Und dazu kommt noch der große Preisunterschied...
 
Laut dpreview.com ist das Tamron mindestens gleich gut, bei großen Blenden eher sogar noch eine Spur besser. Insbesondere hat es die geringere Bildfeldwölbung, so daß der Schärfeverlauf von der Mitte zum Rand gleichmäßiger ist. Es ist zwar klobiger, ist dafür billiger und besitzt einen optischen Bildstabilisator. Aufgrund seines größeren Brennweitenbereiches ist es insgesamt etwas universeller einsetzbar ... natürlich nur, wenn man den Bereich von 24 bis 30 mm auch nutzt.
 
Ich stand vor der gleichen Entscheidung und habe mich fürs Tamron entschieden - so wie gefühlt viele andere Nutzer auch, das Glas scheint dem Nikon den Rang abzulaufen...

Das Tamron ist imho universeller, zu den o.g. Vorteilen zudem weniger gegenlichtempfindlich und mit schöneren Blendensternen, weniger Coma, besserem Nano Coating, etc.
 
Ich habe bisher keinen Test gesehen, in dem das Tamron 15-30 schlechter abgeschnitten hätte als das Nikkor 14-24. Es wird auch aus wirklich jeder Quelle gelobt.
 
Ich nutze das Tamron seit 3 Urlauben (> 1 Jahr, ca. 3000 Fotos), bis jetzt ist mir nichts negatives aufgefallen. Keine Ausfälle oder Verschleißerscheinungen. Bin nachwievor von dem Objektiv überzeugt.

Da ich kein Stativ Fan bin, dafür ein d810 bei ISO64 Fan, möchte ich freihändig möglichst lange Verschlusszeiten halten. Und genau hier kommt mir der VC und gute Schärfeverteilung bei Offenblende engegen (z.B.: Innenräume, Dämmerung, etc.) zu Gute. Hier ist das Nikkor für mich merklich schlechter:

http://www.cameralabs.com/reviews/Tamron_SP_15-30mm_f2-8_Di_VC_USD/sharpness.shtml

Sicher ist 14mm beim UWW auch wichtig, je weiter desto besser;). Aber in meinem praktischen Betrieb haben die o.g. Kriterien Vorrang.

Mit den 24mm vs. 30mm sehe ich nicht so kritisch, die D810 hat gute Cropreserven.

Mir sind auch keine Tests bekannt, wo das Tamron schlechter als das Nikon ausgefallen wäre. Insofern ist das Gesamtpaket für mich attraktiver als das Nikkor. Letzendlich nicht nur billiger, sondern tatsächlich preiswerter.
 
Ich habe bisher keinen Test gesehen, in dem das Tamron 15-30 schlechter abgeschnitten hätte als das Nikkor 14-24.
Im Test der c't Fotografie (Ausgabe irgendwann Anfang des Jahres) hat das Nikkor eindeutig besser abgeschnitten als das Tamron.

Allerdings würde ich nicht zu viel auf Tests geben. Dort werden nur technische Parameter, insbesondere die Schärfe, getestet, aber nicht der gesamte Bildeindruck.
Bei den Bildern, die ich bisher gesehen habe, empfand ich die Bilder des Nikkors als harmonischer, insbesondere in der Schärfeverteilung, während das Tamron ein sehr harsches Bokeh hat. Allerdings solltest du auch auf mein Urteil nicht allzu viel geben, denn ich habe die Objektive nur sehr am Rande verfolgt, da sie mir für ein UWW zu schwer und zu groß sind (sie würden zu oft nicht mitkommen).

Der Stabi ist übrigens ein Vorteil in dem Brennweitenbereich. Mein 18er ist das einzige Objektiv, bei dem ich den Stabi wirklich vermisst habe, da man damit oft in Innenräumen (u. A. Kirchen) fotografiert, wo man abblenden möchte, um alles durchgehend scharf zu haben und andererseits kein Licht hat.
 
Nicht anhalten :lol: denk nicht mal über das Sigma 12-24 nach wenn du auf gute Bildqualität und schärfe aus bist, das Ding ist meiner Meinung nach an den Rändern eher weniger geil.

Ich habe auch das Tamron genommen, folgende Fakten haben mich dabei beeinflusst. Zum einen natürlich der Preis, hab meins Neu für 850€ bekommen, da konnte ich den einen Millimeter verschmerzen, aber ja man sieht einen Unterschied im Blickwinkel wenn du zwei Bilder nebeneinander betrachtest, in diesem Brennweitenbereich macht 1mm schon einiges aus. Auf der anderen Seite, die 30mm f2.8 am langen Ende sind oft hilfreich, da man nicht wechseln muss und für viele Situationen diese Brennweite noch reicht.

Der Stabi, ja darüber streiten sich die Geister, die eine Fraktion behauptet, dass bei UWW dieser nicht nötig ist, die andere Fraktion punktet mit z.B. extrem geilen Bildern aus Kirchen in denen es schummriges Licht gibt, dort sehe ich es ein das der Stabi etwas bringt.

Schau mal auf Youtube, Stephan Wiesner hat gerade ein Video zum Tamron gemacht, er erklärt schön Vor-&Nachteile der Linse.

Sie ist eben groß und schwer, dafür kriegst du einiges geboten.
Ich habe auch lange überlegt, werde es aber mit nach Kanada die Tage nehmen und Bilder liefern.
 
Bei den Bildern, die ich bisher gesehen habe, empfand ich die Bilder des Nikkors als harmonischer, insbesondere in der Schärfeverteilung, während das Tamron ein sehr harsches Bokeh hat.
Das hängt natürlich von der Hauptanwendung ab. Aber für Landschaften könnte mir kaum etwas mehr egal sein als das Bokeh. Ich habe mit dem Tamron vielleicht zum Spaß 2-3 Bokehbilder gemacht, aber wenn man Details in Landschaften freistellen will, dann tue ich das mit anderen Linsen (längere Brennweite).

Ich finde dafür, was auch nicht ganz unerheblich ist, dass das Tamron viel schönere Blendensterne macht (weniger Strahlen, dafür intensiver; keine überlangen Strahlen, wie ich sie vom Nikon schon oft gesehen habe). Bei DPReview sieht man das schön: https://www.dpreview.com/articles/4651324149/tamron-15-30-f2-8-vs-nikon-14-24-f2-8-shootout/2
Allerdings ist dort der eindeutige Sieger das Canon (aber nur bezügl. Blendensterne gemeint!). Das ist sicherlich noch mehr Geschmackssache als vieles andere, ist mir bewusst.
 
Bei den Bildern, die ich bisher gesehen habe, empfand ich die Bilder des Nikkors als harmonischer, insbesondere in der Schärfeverteilung, während das Tamron ein sehr harsches Bokeh hat. Allerdings solltest du auch auf mein Urteil nicht allzu viel geben, denn ich habe die Objektive nur sehr am Rande verfolgt, da sie mir für ein UWW zu schwer und zu groß sind (sie würden zu oft nicht mitkommen).

Der Stabi ist übrigens ein Vorteil in dem Brennweitenbereich. Mein 18er ist das einzige Objektiv, bei dem ich den Stabi wirklich vermisst habe, da man damit oft in Innenräumen (u. A. Kirchen) fotografiert, wo man abblenden möchte, um alles durchgehend scharf zu haben und andererseits kein Licht hat.

Bokeh/Maximale Freistellung im WW/UWW Bereich ist natürlich auch ein Anwendungsfall. Allerdings kann ich mich nur an 2 Bilder (von ~3000) erinnern, wo ich es gezielt haben wollte. Braucht man dafür ein UWW Zoom? Gibt doch wesentlich lichtstärkere WW FB's.

Ja, der Stabi. Von vielen beim WW und UWW belächelt, ich finde ihn schon genial. Eben mal angelehnt recht verlässlich von Bewegt-Szenen (Karussel, Wasserfall, Menschenmengen, Herumlaufende Kinder, etc.) Fotos mit 1/8Sek. mti 15-30mm machen ist schon charmant. Obwohl es für die richtig schönen Wasserfall Effekte natülich noch zu kurz ist, aber als Notlösung durchaus akzeptabel. Da kann ich mich noch so sehr anstrengen, mit 1/8Sek kriege ich ohne VC keine 15mm, geschweige 30mm gehalten.
 
Re: Nikkor 1:2,8/14-24 oder Tamron 1:2,8/15-30?

Wenn 1:2,8 nicht im Fokus steht, geht auch das Sigma 12-24 II [...]. Wenn man UWW-Zoom an FX mit 1:2,8 BRAUCHT, würde ich auch zum Tamron tendieren ...
Ich würd's lieber am Brennweitenbereich festmachen. Das 12-24 ist eher etwas für den Künstler, das 15-30 mehr für den rasenden Reporter. Hohe Lichtstärke ist immer gut, aber in diesem Bereich nicht soo wichtig.
 
Ja, der Stabi. Von vielen beim WW und UWW belächelt, ich finde ihn schon genial.
Belächelt wird er eigentlich nur von denen, die nicht verstehen, wie vielseitig ein VC ist.

Man kann im Vergleich zu ohne VC auch mit den ISO runter, was bei Landschaften nicht unwichtig ist. In der blauen Stunde o.ä. statt ISO 1600 nur ISO 400 empfinde ich als riesigen Vorteil - und das ist noch konservativ geschätzt, möglich ist je nachdem auch ISO 200. Die Dynamik steigt, ebenfalls die Farbdarstellung.

Videos mache ich zwar praktisch keine, aber da hilft der VC bei jeder Linse, ganz egal wie weit oder eng.

Zwar arbeite ich, wo immer es geht, mit Stativ, aber man hat auch mal keines dabei oder darf keines verwenden (oder der Slot Canyon ist so eng, dass man ein Dreibein gar nicht erst aufstellen kann, aber das ist eine andere Geschichte :) ).
 
Hallo liebe Leute,

ich habe soeben das Nikkor 14-24mm meines Schwagers reinbekommen und kann es nun mit meinem Tamron 15-30mm vergleichen. Ich hatte das Nikkor letzten November zwei Wochen auf einer Tour mit einer Band im Einsatz und war sehr, sehr begeistert - diese Begeisterung kam mir persönlich beim Tamron noch nicht auf, weshalb ich einmal einen 1:1 Vergleich anstellen wollte.

Da es nun doch schon recht dunkel draussen ist warte ich bis morgen, aber der erste Kurztest tendiert auf die Schnelle definitiv zum Nikkor. Während es im unteren Drittel gegen das Tamron definitiv den kürzeren zieht, ist's über das komplette restliche Bild schärfer und kontrastreicher. Mehr dazu dann aber wenn ich Outdoorvergleichsbilder habe.

LG,
Luk
 
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Mein Nikon 14-24 ist super und ich habe noch nie gedacht, dass ich ein anderes uww bräuchte; bei mir schließt sich jedoch auch das Nikon 24-70 an - und daran das Nikon 70-200. Mit der "Trinity" bist du aus allen Objektiv-Überlegungen raus und Du wirst innerlich glücklich und sehr zufrieden.

P.s. Ich möchte jetzt nicht in erster Linie betonen wie toll ich meine Objektive finde, sondern mehr aufzeigen, dass man ganzheitlich denken sollte (wenn man nicht ständig in seinem Objektivpark rangieren möchte).

P.p.s. An dem Nikon 200-500 arbeite ich noch
 
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