Ist es nicht. Nichts anderes passiert in Ps wenn du Farbbereich auswählen und dort lokalisierte Farbgruppen aktivierst.
In Ps gibt es nur auch noch ne + und ne -Pipette dazu um es besser verfeinern zu können.
Das eine wird Kontrollpunkte oder U-Point genannt das andere Maske.
Auch Masken lassen sich dann noch zusammenfassen.
In Lr/ACR gibts ebenfalls Kontrollpunkte bei Verlauf, Pinsel und Co.
Nee, nee … So direkt vergleichbar ist das nicht. Das alles hat mit dem genialen U-Point-Workflow eigentlich gar nichts zu tun. Selbst wenn wir hier mal den Camera Raw-Filter (als fast All-in-One-Filter) ins Spiel bringen und den mit Farbbereichsauswahl inkl. Color-Clusters selektiv anwenden, ist das ein ewiges und nerviges Hin- und Her zwischen Einstellungen und Auswahlbereich. Bei den U-Points ist das interaktiv, live, simple und direkt für sämtlioche Filtereffekte – und außerdem kann man U-Point-Gruppen bilden und so bestimmte Bildbereiche gleichermaßen verändern. Und dabei durch simples Klicken und Ziehen der U-Points und ihrer Regler unter Sichtkontrolle die Effekte, deren Stärke und deren Maskierung beeinflussen. Und bei Bedarf die Maske einblenden, die man durch Minus-Punkte optimieren kann. Und per Alt-Drag mal eben die U-Points duplizieren. GENAU SO sieht IMHO ein moderner und interaktiver Workflow aus!
Das Ganze ist natürlich nie so genau wie eine vorherige Abstimmung per Filter/Einstellungsebene

Für einem nicht-destruktiven Workflow sind die Filter aber nur zusammen mit Photoshop (als Smartfilter) sinnvoll, weil man sonst nach dem Klicken auf »OK« sämtliche schicken U-Points verlieren würde und jeweils von vorn beginnen müsste.