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Monitor auf sRGB kalibrieren

Weiss zwar nicht, ob LR tatsächlich was an den JPGs selber verändert (glaub ich eher nicht), aber es "muss" das Bild ja in seinen benutzten Farbraum konvertieren. Und dabei können dann schon mal solche Effekte wie hier beschrieben passieren.
Passiert umgekehrt ja auch beim Exportieren. Deshalb gibt es in LR ja auch einen Softproof auf sRGB.

Wenn man solche Helligkeitsveränderungen an einem Bild feststellt, wäre es mal einen Versuch wert, einen Softproof auf den ursprünglichen Farbraum zu machen. Wobei es zumindest bei mir nur grob ungefähr hinhaut mit dem Softproof auf sRGB.

vg, Festan
 
Weiss zwar nicht, ob LR tatsächlich was an den JPGs selber verändert (glaub ich eher nicht), aber es "muss" das Bild ja in seinen benutzten Farbraum konvertieren. Und dabei können dann schon mal solche Effekte wie hier beschrieben passieren.
Das ist einer der Tricks von "Melissa". Keine andere Soft hellt ein Tiff/16 (sRGB) auf. Die Bilder sehen in Faststone, Irfan oder XnView alle identisch aus ;)

Den gleiche Effekt gibts ja eh bei RAWs. Die sonstigen Konverter die ich kenne zeigen ein RAW (alle Regler auf 0) sehr ähnlich dem eingebetteten Jpeg. Nein, die zeigen nicht erst das Jpeg an ;) Adobe entwickelt dagegen schon spürbar beim Einlesen.

Ich verstehe das auch nicht als Kritik. Man sollte diese Eigenart halt nur kennen.
Für mich fühlt sich das wie eine Gradiationskurve an, die abhängig vom Inhalt schon kleinwenig die Tiefen und Lichter zurückholt.
Nur machen sie das nicht nur bei RAW, sondern mindestens auch bei Tiff/16.
 
Zuletzt bearbeitet:
So, ich hab meinen neuen CS270 jetzt mal auf sRBG kalibriert (mit dem Spyder 4 als Messgerät).
War leider gar nicht so einfach, da ich erst eine Lookup Tabelle für die Tonwertkurve gemäß sRGB Spezifikation erstellen musste. Standardmäßig kennt der Eizo Colornavigator nur normale Gammas.
Damit hat es aber dann reibungslos geklappt.

Ich habe auf 6500K kalibriert. Trotzdem kam mir alls noch ein bisschen zu warm vor.

Ich habe dann meine Spyder-Software wieder installiert, weil die eine Colorimeter Funktion hat. Ich habe dann damit den Weißpunkt mal nachgemessen.

Unschönerweise ist der Messwert ca. 5900K statt 6500K.

Ich versteh jetzt leider gar nichts mehr. Ich hab doch das selbe Messgerät zur Kalibrierung verwendet.

Beim CS270 gibt es auch einen sRGB Preset. Wenn ich von der kalibrierten Einstellung auf den Preset wechsle, ändert sich fast nichts. Ich gehe somit davon aus dass ich bei der Kalibrierung auch nichts falsch gemacht habe, da das sRBG Preset ebenfalls auf 6500K eingestellt ist.

Kann mir bitte jemand erklären, warum ich jetzt mit dem Colorimeter einen Wert von 5900K messe?
 
Ich habe dann meine Spyder-Software wieder installiert, weil die eine Colorimeter Funktion hat. Ich habe dann damit den Weißpunkt mal nachgemessen.

Unschönerweise ist der Messwert ca. 5900K statt 6500K.

Ich versteh jetzt leider gar nichts mehr. Ich hab doch das selbe Messgerät zur Kalibrierung verwendet.

Beim CS270 gibt es auch einen sRGB Preset. Wenn ich von der kalibrierten Einstellung auf den Preset wechsle, ändert sich fast nichts. Ich gehe somit davon aus dass ich bei der Kalibrierung auch nichts falsch gemacht habe, da das sRBG Preset ebenfalls auf 6500K eingestellt ist.

Kann mir bitte jemand erklären, warum ich jetzt mit dem Colorimeter einen Wert von 5900K messe?

Was zeigt denn Colonavigator für einen Messwert an beim Weisspunkt ???

Eizo verwendet für den Spyder eigene Korrekturprofile wohingegen Datacolor generische verwendet, Eizo ist da wesentlich genauer.

Wenn zwischen dem Einmessen und dem sRGB Preset beim Eizo sogut wie kein Unterschied ist, ist alles Bestens. Dem Eizo liegt ja ein Messprotokoll bei mit dein eingemessenen Werten.
 
Was zeigt denn Colonavigator für einen Messwert an beim Weisspunkt ???

Color Navigator: 6500K / 0,3128 / 0,3291

Spyder Elite Colorimeter-Messung: ca. 6000K / 0,322 / 0,327

Das mit den speziellen Profilen bei Eizo ist mir bekannt. Außerdem weiß ja Eizo auch viel mehr über die Beschaffenheit des Monitors. Spyder kalibriert ja quasi ins Blaue.

Aber trotzdem würde ich 500K nicht mehr als "nicht genau", sondern als "ich bin nicht mal ein Schätzeisen" einstufen.

Ich hab spaßeshalber mal den Monitor (in Custom-Einstellung auf 6500K) mit der Spydersoftware "kalibriert". Das Ergebnis ist in der Tat deutlich kälter.
 
Ich würde nichts auf die von Spyder gemessenen Werte geben sondern da eher der Werkskalibrierung von Eizo und auch der Kalibrierung durch Colornavigator vertrauen, wenn beide sogut wie gleich sind, hast du ja den Beweis, daß alles Bestens ist, denn den einen hat Eizo eingemessen, den anderen du mit deinem Sypder.
Ist so gut wie kein Unterschied zu sehen, haben zwei unabhängige Messgeräte gemessen und dein Spyder funktioniert demnach auch korrekt.

Es würde mich nicht wundern, wenn die Spyder 4 Software nicht das passende Profil für den Typ der Hintergrundbeleuchtung hat bzw. Eizo da genauere Profile verwendet, Eizo weiss ja was verbaut ist, Spyder misst es und nimmt ein vorgegebens Standardprofil was mehr oder weniger alle verschiedenen Typen von GB-r LED abdecken muss und somit nicht das genaue Spektrum kennen kann.
 
Das würde aber bedeuten, dass ich mit einem nicht hardwarekalibrierbaren Wide Gamut Monitor, der eine ähnliche Hintergrundbeleuchtung hat wie der Eizo, durch die Kalibrierung alles extrem verschlimmbessere und nie zu einem halbwegs vernünfig kalibrierten Monitor komme.

Oder wirkt sich die Sache mit der unbekannten Hintergrundbeleuchtung in erster Linie nur auf den Weißpunkt aus?
 
Mit einer Softwarekalibierung wird man niemals die Ergebnisse einer Hardwarekalibierung erreichen.

Das war u.a. der Grund warum ich von Spyder zum i1 Display Pro gewechselt bin, mein Spyder 5 war z.B. nicht in der Lage meinen iMac 5k in der Farbtemperatur korrekt zu kalibrieren, er war immer deutlich zu warm im Vergleich zu meinen CS270 und CX271 obwohl alle mit dem gleichen Spyder kalibriert, mit dem i1 Display hingegen haben alle Geräte den gleichen Weisspunkt.
 
Mit einer Softwarekalibierung wird man niemals die Ergebnisse einer Hardwarekalibierung erreichen.

Das ist schon klar. Aber dass die Abweichungen so extrem sind. 500K sind ja keine Kleinigkeit. Die Zeitschrift CT hatte schon ein paar mal die Kalibrierung mit diesen Billig Colorimetern getestet und fand die Ergebnisse immer brauchbar. Und die haben alles immer mit einem Profi Colorimeter nachgemessen. Der letzte Test ist aber schon eine Weile her. Kann sein, dass es damals noch keine LEd Hintergrundbeleuchtung gab, Vielleicht ist diese ja für die miserablen Ergebnisse verantwortlich?

... mein Spyder 5 war z.B. nicht in der Lage meinen iMac 5k in der Farbtemperatur korrekt zu kalibrieren, er war immer deutlich zu warm im Vergleich zu meinen CS270 ...

Seltsam, dass es bei dir genau in die andere Richtung gegangen ist. Wie groß war denn da die Abweichung (geschätzt in K)? Oder hat man es nur im direkten Vergleich gesehen? Bei mir ist der Unterschied so groß, dass ich das auch ohne Vergleich locker sehen sehen kann.

Kannst Du beim Spyder gb+r einstellen?

Was genau meinst du damit?
 
Das ist schon klar. Aber dass die Abweichungen so extrem sind. 500K sind ja keine Kleinigkeit. Die Zeitschrift CT hatte schon ein paar mal die Kalibrierung mit diesen Billig Colorimetern getestet und fand die Ergebnisse immer brauchbar. Und die haben alles immer mit einem Profi Colorimeter nachgemessen. Der letzte Test ist aber schon eine Weile her. Kann sein, dass es damals noch keine LEd Hintergrundbeleuchtung gab, Vielleicht ist diese ja für die miserablen Ergebnisse verantwortlich?

Du gehst nachwievor davon aus, daß die Spydersoftware richtig misst, davon würde ich nicht ausgehen, denn den Gegenbeweis hast du ja, sowohl die Eizo Werkkalibrierung als auch die eigene Kalibrierung mit Colornavigator stimmen überein. Da wird die Spydersoftware wohl daneben liegen oder gar das vom Colornavigator erstellte Profil vorher nicht entfernt haben. Es ist grundsätzlich immer eine schlechte Idee, zwei Kalibrierungssoftwares dem selben Monitor zuzuordnen, denn jede versucht für sich ihr Profil zu laden und für die Kalibrierung vorher ein neutrales zu laden.

Es ist auch nichts neues, das Spyder in der Farbtemperatur immer einen anderen Wert als das i1 Display hatte, das fällt nur den wenigsten auf, viele haben halt nur einen kalib. Profimonitor und da ist die Farbtemperaturgenauigkeit dann nicht so wichtig.

Bei meinem iMac war es ein so deutlicher Farbtemperaturunterschied, den hat jeder sofort gesehen, der war mehr als deutlichst daneben. Bei meinem MacBook Pro hatte ich genau dasselbe, Spyder 3 alles ok, Spyder 4 & 5, Farbtemperatur komplett daneben, i1 Display Pro alles passt wieder, keine Ahnung was Spyder ab 4 da gemacht hat.
 
Du gehst nachwievor davon aus, daß die Spydersoftware richtig misst, ...

Nein, nicht wirklich. Mich interessiert jetzt nur noch wie das zustande kommt.

Es ist grundsätzlich immer eine schlechte Idee, zwei Kalibrierungssoftwares dem selben Monitor zuzuordnen, denn jede versucht für sich ihr Profil zu laden und für die Kalibrierung vorher ein neutrales zu laden.
Der Spyder-Kram war nur temporär zum Spielen drauf. Ich will ja nicht riskieren, dass er mir irgendwo dazwischenpfuscht. Die Eizo Software hat aber auch ein Warnsystem drin, dass erkennt, wenn jemand in die Grafikkarten LUT reinschreibt.

Spyder 3 alles ok, Spyder 4 & 5, Farbtemperatur komplett daneben ...

Der letzte Test in der CT war mit dem Spyder 3. Da gabs auch nichts zu beanstanden. Der 4er und 5er wurde bisher nicht getestet.
 
Es spielt keine Rolle, was man einstellt. Das Ergebnis ist immer schlecht.

Nunja, die Farbtemperatur mit dem Spyder ist halt eine leicht andere, das darf man aber nicht überbewerten, wenn man alle seine Monitore mit der gleichen Software kalibriert haben ja alle die selbe etwas andere Farbtemperatur, und man kann super damit arbeiten, auffallen tut es eben nur wenn man unterschiedliche Systeme einsetzt z.B. einen Monitor mit Softwarekalibrierung und den nächsten mit Hardwarekalibrierung wo dann unterschiedliche Ergebnisse bei herauskommen. Colornaviagtor kann zwar zwei Monitore matchen, ist aber ja eigentlich nicht Sinn der Sache.
Was mir damals schon immer aufgefallen war, z.B. mit Argyll CMS lieferte der Spyder bei mir immer bessere Ergebnisse, mag auch daran liegen, daß er genau wie das i1 Display Pro einfach mehr Farben einmisst. Wobei Argyll CMS das Korrekturprofil aus dem Original Spyder Treiber ausliest.

Ansonsten gibt es hier einiges zu lesen:
http://www.avsforum.com/forum/139-d...er-5-vs-i1display-pro-colormunki-display.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Nunja, die Farbtemperatur mit dem Spyder ist halt eine leicht andere, das darf man aber nicht überbewerten, wenn man alle seine Monitore mit der gleichen Software kalibriert haben ja alle die selbe etwas andere Farbtemperatur, und man kann super damit arbeiten, ...[/url]

Heißt das, dass der Rest der Spyder Kalibrierung eigentlich ok ist? Dann könnte na ja durch Hochsetzen der Ziel Farbtemperatur trotzdem noch passable Ergebnisse erzielen, oder?

Ich hatte den Spyder übrigens mal auf meinen Notebook losgelassen. Ich war begeistert. Vorher konnte man überhaupt keine Fotos darauf betrachten. Jetzt ist es durchaus passabel. Für solche Sachen scheint er also durchaus zu funktionieren.
 
Der Spyder als solches ist absolut brauchbar, wenn eine Farbtemperatur etwas daneben liegt und man keine Referenz danebenstehen hat, merkt man es ja nichtmal.

Die Kalibrierung ist ansonsten vollkommen ok und brauchbar, das i1 Display Pro ist halt nochmal etwas besser, gerade in den dunklen Partien.

Bei meinem iMac und Macbook Pro hingegen war nur der Spyder 3 brauchbar, 4 & 5 erzeugten einen solche Farbtemperaturabweichung, daß sie nach der Kalibrierung nicht mehr nutzbar waren, das sprang förmlich ins Auge.
 
Na zumindest funktioniert der Spyder 4 mit der Color Navigator prima zusammen. Ist ja auch baugleich mit dem Eizo eigenen Gerät.

Aprpopos Color Navigator:
Beim ersten Kalibriervorgang bin ich in eine Falle reingetappt. Da gibt es irgendwo eine Checkbox "Schwarzwert in der Tonwertkurve berücksichtigen". Standardmäßig ist dort das Häkchen gesetzt.
Dies hat aber zur Folge, dass die Tonwertkurve im Profil nicht mehr bei 0 anfängt, sondern bei einem höheren Wert. Bei Photoshop und Lightroom merkt man das gar nicht, weil dort standardmäßig die Schwarzwertkompensation aktiviert ist. Bei allen anderen CMS fähigen Programmen sind aber die ersten 10 Kästchen im Testbild aus Beitrag 91 komplett schwarz.
Wenn man also in allen CMS fähigen Programmen die gleiche Darstellung haben will, muss man das Häkchen dort wegmachen. Oder man deaktiviert bei dn Adobe-Programmen die Schwarzwertkompensation, dann hat man halt überall 10 schwarze Kästchen.
Außer bei LR, denn hier kann man offenbar die Schwarzwertkompensation gar nicht abschalten (oder weiß jemand wie das geht?)

Ich setze mittlerweile bei den sRGB basierten Kalibrierungen stattdessen aber mit der Funktion "Festgelegtes Profil verwenden" das Profil auf das Windows sRBG Standardprofil. Damit bin ich sicher, dass auf allen Programmen (auch den nicht CMS fähigen) das gleiche angezeigt wird.

Und das war ja genau das, weshalb ich den Thread aufgemacht hatte.

Ich habe mir jetzt noch eine zweite Tonwertkurve als Kalibrierziel erstellt, bei der der Schwarzwert des Monitors noch teilweise mit berücksichtigt wird. Daduch dass ich das gleiche Profil wie zuvor verwende, werden dann die tiefsten Tiefen noch etwas dunkler dargestellt.
Die ersten beiden Kästchen sind hier jetzt komplett schwarz, was ja eignentlich richtiger ist, da die ganz dunklen Töne ja dunkler sind als der Schwarzwert des Monitors und sie der Monitor somit gar nicht darstellen kann.
Insgesamt sehen Fotos damit einen Hauch satter aus, die Tiefenzeichnung geht aber trotzdem nicht verloren.

Schlussendlich bereue ich es nicht, den CS270 gekauft zu haben. Mein Problem ist damit nun (wenn auch leider nicht zum Nulltarif) gelöst. :)
 
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