Warum nicht mal ein Einbeinstativ?
Ich mache fast alle Nahaufnahmen drinnen und draußen mit einem Einbeinstativ. Ebenso Nachtaufnahmen.
Ein Einbeinstativ kann man IMMER irgendwo anlehnen. Und sei es die Tischkante bei Nahaufnahmen. Auch draußen finden sich fast immer Anlehnmöglichkeiten und sei es durch etwas Improvisation, etwa im Wald durch eine aus Ästen zusammengestellte Auflage.
Bodennah benutze ich das Einbein rechtwinklig abgewinkelt zur Verdrehstabilität und Zusatz-Stützmasse gegen Verwacklung. Dabei liegt die Kamera (und ich) auf dem Boden. Denn Blümchen machen sie von der Seite mit komplettem Stiel besser als stinklangweilig von oben.
Ich hatte mit dem Einbeinstativ noch nie das Problem, ein Dreibein zu vermissen! Denn mit dem Einbein bin ich wesentlich schneller, flexibler und gewichtsminimiert als mit dem sperrigen Dreibein. Ich käme nie auf die Idee, etwa auf Wanderungen, Fahrradtouren und Fernreisen ein Dreibein mitzuschleppen. Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob das Foto im Fernbereich oder im Nahbereich entstehen soll.
Gerätschaften:
- Für leichtes Equipment wie µFT-Systeme: Monostat RS-16 PRO ART, 3-teilig, Alu, Drehmuffen, 648 g, 61/155 cm, verdrehfeste Rohre, Kugelkopf:
ReallyRightStuff BH-25, 146 g
- Für schweres Equipment wie Vollformatkameras mit schweren Teles: Gitzo GM5541, 4-teilig, Carbon, Drehmuffen, G-Lock, ALR, 830 g, 53/160 cm, 41/37/32/28 mm Rohrdurchmesser, verdrehfeste Rohre, 25 kg Tragkraft, Kugelkopf:
ReallyRightStuff BH-40, 406 g (oder BH-55).