Ich habe jetzt eine neue Routine eingebaut, die vollautomatisch ohne jeden Eingriff eine Schätzung der Tiefe eines 2D Bildes durchführt. Dabei werden hauptsächlich die Bildgeometrie, die im Bild vorhandenen Objekte und etliche Aspekte der Frequenzverteilung mathematisch ausgewertet und eine Tiefenkarte völlig automatisch erstellt.
Bei Testserien (sowohl randomisiert als auch selektiert) zeigt sich ein ziemlich gutes Ansprechverhalten, in etwa 90% kommt die Berechnung zu einem Ergebnis, das in etwa ein menschlicher Bearbeiter auch von Hand als Tiefenkarte malen würde. Anaglyphen ließen sich in 100% der Fälle anschauen, das menschliche Gehirn kann kleinere Fehler ganz gut kompensieren.
Der Filter arbeitet umso besser, je eindeutiger eine Szene eine klar erkennbare Geometrie und Raumstruktur hat, Schwächen gibt es insbesondere dann, wenn völlig unter- oder überbelichtete Bereiche vorhanden sind (bei nur Scharz oder nur Weiss sind eben keine Daten zum analysieren mehr da).
Weiter habe ich noch Anaglyphen-Darstellungen für optimierte Anaglyphen eingebaut, nach der Methode von Dubois (rot/cyan und blau/gelb, wobei für letzteres die Koeffizienten von Dubois eine optimierte Color Code Darstellung ergeben).
Ich poste mal ein Beispiel von der vollautomatischen Tiefenerkennung aus den Testserien, was haltet Ihr davon?