*g, kommt heute Abend. Ich werde mich aber auch nur auf die ersten 3 (mit miniFeedback) beschränken. Von Technik und Bildqualität abgesehen, ist es letzten Endes immer nur Geschmacksache - ein Bild als solches sollte nat. "funktionieren" und in sich stimmig sein.
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Das wichtigste bei einer Nachtaufnahme ist der Weißabgleich - als Basis für weitere Bearbeitung. Hierbei lege ich nicht unbedingt den Wert auf Neutralität oder vermeintliche Abbildung der Realität, sondern nur auf eine harmonische Gesamtstimmung nach Geschmack mit Hinblick auf ein Endbild (ich wollte am Ende rel. warmes Licht für "Heimeligkeit"
). Also zuerst steht bei mir eigtl. immer eine Idee (Bild schon fertig im Kopf), dann schaue ich, wie ich (möglichst zielgerichtet) dort hin komme.
Vorbereitung in LR:
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Danke, gerade bei diesem Bild wurde extrem wenig gemacht und ging wohl schneller, als es hier nieder zu schreiben.Darf ich da mal nach dem Workflow fragen? Mir gefällt es von der Lichtstimmung her extrem gut!
Das wichtigste bei einer Nachtaufnahme ist der Weißabgleich - als Basis für weitere Bearbeitung. Hierbei lege ich nicht unbedingt den Wert auf Neutralität oder vermeintliche Abbildung der Realität, sondern nur auf eine harmonische Gesamtstimmung nach Geschmack mit Hinblick auf ein Endbild (ich wollte am Ende rel. warmes Licht für "Heimeligkeit"

Vorbereitung in LR:
- Zuerst die Reihe in LR gezogen
- Camera Calibration auf "neutral"
- WB (ich hatte 2606 / +4) rel. neutral, Stimmung kommt später
- CA Häkchen
- Vibrance -8
- Saturation -3
- HSL (Hue Blue -6 )
- captureSharpening auf 0
- nur die Standard color NR
- Settings synchronisiert auf die restl. Bilder
- Reihe erweitert auf 5 Bilder (+1EV/-1EV) und als 16bit Tif exportiert nach SNS-HDR
- Hier habe ich leider keine Werte mehr, da ich mir die Datei nie als Projekt speichere, sondern nur als Tif direkt in PS übergebe
- Aber bei dem Bild habe ich rel. nat. entwickelt
- dabei drauf geachtet, dass Schatten noch dunkel bleiben (ohne abzusaufen) und die einzelnen Lämpchen auch noch durchgehend Zeichnung behielten (aber trotzdem noch leuchten), ohne Überstrahlungen der Details am Geländer (immer auch den Blick auf dem Histogramm lassen dabei)
- also schauen, dass Schatten dunkel und Lichter hell bleiben und die Gesamtlichtstimmung dabei weitgehend erhalten bleibt
- nicht übertreiben bei den Mikrodetails und Mikrokontrasten (!), um es rel. realistisch zu halten
- hier kamen nur noch globale Kurven zum Einsatz (das mache ich eigtl. immer nur nach Gefühl, bis es dem o.a. Bild im Kopf in etwa gleicht) auch für die Wärme (rot und grün in den Lichtern hochgezogen)
- Sättigung (vibrance adj. Layer)/Kontrast (Kurve) erhöht
- sehr große Vignette drauf - zieht den Blick (subtil) noch mehr auf die Lichterketten - deswegen vorher drauf achten, dass sie nicht überstrahlen. sie sind sozusagen der sogen. "Held" des Bildes und gleichzeitig aber auch Indikator dafür, dass es ein HDR sein muss. Sonst hätte hier btw. auch ein einzelnes Bild gereicht
- verkleinert auf 1200px und nachgeschärft in srgb gewandelt
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