tschuldige, hab nicht aufs Datum geguckt!
Ich kann nur von meinen Erfahrungen reden.
Durch Zufall bin ich an eine alte 18x24cm Plattenkamera aus der eh. UdSSR gekommen.
Mangels Film und der eigenschaft, das 18x24 relativ billig zu haben ist und nicht zugeschnitten werden muss, habe ich viel mit Papier in der Kamera experimentiert. Natürlich gibt es auch direktpositiv Papier, wers braucht?
Es ist nicht einfach, mit dem Papier zu arbeiten. Die Empfindlichkeit liegt so bei etwa 3-6 ASA, muss man vorher Belichtungsreihen machen. Das heißt, lange belichten und da man schärfe nur durch abblenden wirklich hinkriegt, sehr lange belichten. Die Dicke des Papiers ist in der Tat ein Problem. man hat nicht die Planeben wie mit Film, da Dicker, deswegen musst du abblenden, weil du sonst nur durch Zufall die richtige Schärfeebene triffst. Gut, zugegeben, meine Plattenkamera hat kaum Verstellungsmöglichkeiten und ist ansonsten auch unpräzise (nichtmal ein Verschluss) und eigentlich für Glasplatten gemacht, was das Problem noch verstärkt, aber selbst wenn man das korrigiert ist der Effekt doch noch spürbar. Außerdem ist Fotopapier sehr Hart. Man sollte das weicheste Papier nehmen, was du findest, ansonsten sieht es so aus wie zu oft gescannt. Entwickeln ist einfach. DuKA, 3 Bäder, Negativ trocknen lassen. Dann ein "leeres" Papier hinlegen und dein Negativ drauflegen, soadd Emulsion auf Emulsion liegt, eine SAUBERE! Glasplatte drauf legen und mit einem Vergrößerer, falls der nicht vorhadenen, mit einer homogen leuchtenen Lampe bestrahlen und schon hast du dein Kontaktabzug. Natürlich hat das ein eher experimentellen Character. Perfektion ist was anderes, aber es ist ungemein spannend. Vielleicht besorge ich mir mal günstig Röntgenfilm und experimentiere damit...
hier ein Beispielbild
http://www.flickr.com/photos/28572545@N04/6755426829/in/photostream