wie Phishkopp schon richtig schreibt, solltest du dir wirklich PS CS5 überlegen. Du hast den grösstmöglichen Nutzen, die meisten Supportmöglichkeiten und PS einmal richtig erlernt, bringt es dir auf lange Sicht viel Freude und Nutzen.
Die Argumente für den Marktriesen sind teils erdrückend, stimmt schon. Aber Freude und Nutzen auf lange Sicht hat man auch jenseits der Adobewelt, da das Erlernen des Umgangs mit einem Programm
immer ein wenig Hirnschmalz fordert. Das ist — kein Argument.
Daß etwas die größte Verbreitung hat, ist kein Indiz dafür, daß anderes erstens keine Berechtigung und zweitens geringeren Nutzen hat. Man denke nur an z. B. VHS, Video 2000 und Betamax. VHS hat auf dem Markt für Heimanwender alles plattgemacht, obwohl es bessere Alternativen gab. Und ich behaupte mal kackfrech, wenn sich Programme im allgemeinen nicht so einfach vervielfältigen und knacken ließen, wäre die Verbreitung Photoshops im besonderen außerhalb der winzigen Gruppe professioneller Anwender praktisch nicht vorhanden, einfach deshalb, weil es selbst als Studenten- oder Schülerversion zu teuer ist. Wenn ich mein Geld mit Bildbearbeitung verdiene, klar, dann greife ich zu Photoshop, dann greifen alle Vorzüge von Kundendienst, Funktionsvielfalt und Verbreitung des Produkts. Aber als popeliger Hobbyanwender? Soviele ehrliche Häute (Käufer) findet selbst Sherlock Holmes nicht, daß sich die Verbreitung Photoshops glaubhaft erklären ließe.
Du sagst: «Hey, ich hab’ doch auch ne Kameraausrüstung für 5000 Euro, da sind die 250 bis 1000 Kröten für das beste aller Bildbearbeitungsprogramme doch wohl obligatorisch.» Ja, — sollte man meinen. Aber wer soll das glauben? Einzelne Spinner* mögen ja ihre Kohle ganz korrekt für eine Photoshoplizenz und alle paar Jahre für ein Update abdrücken. Aber die breite Masse? LOL!
Für jedes Programm, lassen sich gute und an den Haaren herbeigezogene Argumente finden. Aus diesen Informationen und Irreführungen mußt du, timwinzentsen, für dich rauswurschteln, was für ein Programm am besten für dich paßt. Schätze mal, von allen bisher genannten kostenpflichtigen Programmen gibt es Testversionen, sodaß du vorm Kauf ausgiebig herumprobieren kannst. Und der Gimp ist trotz der für dich scheinbaren Unnahbarkeit ein mächtiges Werkzeug. Und hey, du mußt nicht mit dem teuersten beginnen, nur weil alle sagen, es führe später kein Weg drum herum. Das stimmt für viele, jedoch nicht für alle. Das sind nur Meinungen!
Aber gleichgültig, wie du dich entscheidest, wenn du dich ernsthaft als Fotograf betätigen willst, ob als Hobbyknipser oder zum Geldverdienen, den Umgang mit deinem Werkzeug zu erlernen, wird dir nicht erspart bleiben, egal, für welches Programm du dich hier entscheidest. Eins ist mal sicher, Ein-Klick-Lösungen mögen anfänglich verlockend sein, auf lange Sicht versperren sie dir den Weg zu verstehen, was du tust.
Aber ich ergehe mich in Binsenweisheiten … lassen wir das. Du kriegst das schon hin.
Klar ist es erstmal teuer, (…)
… und bleibt teuer. Preiswert ist es nur für professionelle Anwender.
(…) aber Weihnachten steht vor der Tür und Sponsoren findest du vielleicht in der Familie.
Geht nicht, die müssen schon die neue Kamera mitfinanzieren.
*Enthusiasten, Liebhaber, Kenner