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Gerüchteküche Eos 40d

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Wenn man ja wenigstens schon wüsste ob's beim 1,6er Crop bleibt... Will eigentlich nicht mehr bis zum Herbst/Winter mit dem Einstieg in DSLR warten. Im Moment gibt's die 30D mit EF-S 17-55 IS so verlockend günstig (und dann auch noch Cash-Back, was leider nicht mehr all zu lang läuft)... Wenn der Nachfolger der 30D dann eine wirklich lohnenswerte Anschaffung ist (mir wichtige Features aufweist) und der Preis sich normalisiert hat, ist der Body ja schnell getauscht. Nur wenn es ein anderer Crop wird, säße man auf seiner EF-S-Optik (oder bereits mehreren) und kann von vorne anfangen...!?

1. Man weiß mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass ein Nachfolger der 30D 1.6er Crop haben wird.

2. ich verstehe die Furcht vor EF-S Objektiven nicht. Bisher sind die ständig im Wert gestiegen - für mein EF-S 10-22 müsste ich heute fast 100 EUR mehr auf den Tisch legen, wenn ich mir vor einem Jahr diese Gedanken gemacht hätte.

Wenn jetzt die 40D keinen 1.6er Crop hätte, dann wäre EF-S trotzdem wertstabil, da es weiterhin 400D-User gäbe, welche diese Objektive haben wollten.

Selbst wenn Canon EF-S einstampfen würde, würden die Gebrauchtpreise zunächst mal eher steigen als fallen, da derNeumarkt für EF-S-Objektive wegfallen würden und Fotografen, welche ein Cropkamera besitzen nur noch die Möglichkeit eines Gebrauchtkaufs hätten.

Das war bei der Pleite von Minolta mit der Dynax 7D beispielsweise genauso. Die Gebrauchtpreise sind nach der Ankündigung kurz ziemlich gesunken und danach extrem in die Höhe gegangen.

Fazit: objektiv (im wahrsten Sinne des Wortes) gibt es nichts was gegen eine Investition in EF-S Objektive spricht.

Gruß,
Jens
 
Wann machen die mal was für den Dynamikumfang der CCD's. Das ist ein Trauerspiel bei den Digis. Die schaffen ja nicht mal einen ordinären Negativfilm geschweigeden einen Diafilm.
So schlecht ist hier eine Digicam nun auch nicht, für einen Negativfilm sollte es wirklich locker reichen.
Dafür hat man bei extremen Dynamikanforderung den Vorteil, sich mit DRI spielen zu können. Ist zwar etwas aufwendig, aber zeige mir die damit vergleichbare analoge Lösung.
Es darf bloß niemand über die Dynamik jammern und gleichzeitig mit seiner DSLR nur JPGs machen.
Erwin
 
2. ich verstehe die Furcht vor EF-S Objektiven nicht. Bisher sind die ständig im Wert gestiegen - für mein EF-S 10-22 müsste ich heute fast 100 EUR mehr auf den Tisch legen, wenn ich mir vor einem Jahr diese Gedanken gemacht hätte.

Wenn jetzt die 40D keinen 1.6er Crop hätte, dann wäre EF-S trotzdem wertstabil, da es weiterhin 400D-User gäbe, welche diese Objektive haben wollten.

Selbst wenn Canon EF-S einstampfen würde, würden die Gebrauchtpreise zunächst mal eher steigen als fallen, da derNeumarkt für EF-S-Objektive wegfallen würden und Fotografen, welche ein Cropkamera besitzen nur noch die Möglichkeit eines Gebrauchtkaufs hätten.

Das war bei der Pleite von Minolta mit der Dynax 7D beispielsweise genauso. Die Gebrauchtpreise sind nach der Ankündigung kurz ziemlich gesunken und danach extrem in die Höhe gegangen.

Fazit: objektiv (im wahrsten Sinne des Wortes) gibt es nichts was gegen eine Investition in EF-S Objektive spricht.

Ich habe selbst drei EF-S bzw. nur für APS-C geeignete Objektive. Ich gehe mit Dir absolut konform, dass der 30D-nachfolger sicher Crop 1.6 haben wird. Und bin auch ziemlich überzeugt, das es die nächsten 5 Jahre nicht auf dem Einsteigerlevel (3 und mögliche 4-stellige EOS) sondern auch "eins drüber" - sprich bei den 2-stelligen Canon EOS Crop 1.6 geben wird.

Trotzdem ist aus der Sicht mittelfristigen Werterhalts m.E. schon ein Fragezeichen bei nur Crop-tauglichen Objektiven angebracht.
Wenn es eines tages wirklich erschwingliche DSLR mit FF-Sensoren gibt, und APS_C nur noch am Einsteigerlevel, dann wird mit Sicherheit ein enormer Preisverfall bei den APS_C Objektiven eintreten. Der MArkt wird überschwemmt mit "unseren" APS-C-Linsen, die Einsteiegr-Kamera-Käufer wollen aber kein z.B. EF-S 17-55/2.8 selbst wenn es um 500 Euro verschleudert wird, sondern lieber ein 15-fach Superzoom, "mit viel Tele, bitte".

Das von Dir gebrachte Beispiel Minolta ist deshab irrreführend, weil die Gebraucht-Preise für Minolta-Objektive erst dann und genau dann wieder angezogen haben, als klar war, dass Sony weitermachen wird und die Minolta-Objektive weiter passen. Ansonsten wären die preise spätestens jetzt auf Altglas-Niveau angelangt.

Insgesamt ist noch offen, ob die Entwicklung wirklich zu FF_DSLRs gehen wird und vor allem, wie schnell das geschehen wird. Ich stimme Dir aber voll und ganz zu, dass meghr als genug Zeit bleibt, um APS-C Objektiven noch viele fantastische Fotos zu machen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal eine andere Richtung :)
Wann machen die mal was für den Dynamikumfang der CCD's. Das ist ein Trauerspiel bei den Digis. Die schaffen ja nicht mal einen ordinären Negativfilm geschweigeden einen Diafilm.

Das darfst du Canon nicht fragen, die verbauen bei allen DSLRs nur CMOS:evil:
 
1. Man weiß mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass ein Nachfolger der 30D 1.6er Crop haben wird.

2. ich verstehe die Furcht vor EF-S Objektiven nicht. Bisher sind die ständig im Wert gestiegen - für mein EF-S 10-22 müsste ich heute fast 100 EUR mehr auf den Tisch legen, wenn ich mir vor einem Jahr diese Gedanken gemacht hätte.

Wenn jetzt die 40D keinen 1.6er Crop hätte, dann wäre EF-S trotzdem wertstabil, da es weiterhin 400D-User gäbe, welche diese Objektive haben wollten.

Selbst wenn Canon EF-S einstampfen würde, würden die Gebrauchtpreise zunächst mal eher steigen als fallen, da derNeumarkt für EF-S-Objektive wegfallen würden und Fotografen, welche ein Cropkamera besitzen nur noch die Möglichkeit eines Gebrauchtkaufs hätten.

Das war bei der Pleite von Minolta mit der Dynax 7D beispielsweise genauso. Die Gebrauchtpreise sind nach der Ankündigung kurz ziemlich gesunken und danach extrem in die Höhe gegangen.

Fazit: objektiv (im wahrsten Sinne des Wortes) gibt es nichts was gegen eine Investition in EF-S Objektive spricht.

Gruß,
Jens

THX für die Antwort!

Also wenn es so sehr wahrscheinlich bei 1,6 bleibt (auch in anderen Foren das mittlerweile mehrfach gelesen habe) dann hält sich ja das "Risiko" mit EF-S in Grenzen. Das Argument, dass sich im Einsteiger-Bereich der 1,6er Crop noch wahrscheinlicher eine Weile hält ist natürlich verständlich. Was in 5 Jahren ist kann eh niemand vorhersagen und selbst dann werden die Gebrauchtpreise von den zwei imho leckersten EF-S (17-55er und 60er Makro) nicht ins bodenlose fallen, zumal in der Zeit die Objektive ihren Anschaffungspreis längst wert waren. Mir geht es nur darum, dass ich mich nicht in ein bis zwei Jahren bereits ärgere, eine fast vollständige Ausrüstung komplett wieder verkaufen zu müssen, wenn ich dem Reiz einer 40D (die gewünschten Features vorausgesetzt) nicht widerstehen kann. Es ist ja auch in keinster Weise ausgeschlossen, dass ich mit der 30D langzeit-glücklich werde. Man will sich nur die Option des unkomplizierten Body-Wechsels offen halten...

Die Kaufentscheidung zum 30D + 17-55 IS USM - Kit verdichtet sich... :D

LG! :)
 
Mir geht es nur darum, dass ich mich nicht in ein bis zwei Jahren bereits ärgere, eine fast vollständige Ausrüstung komplett wieder verkaufen zu müssen, wenn ich dem Reiz einer 40D (die gewünschten Features vorausgesetzt) nicht widerstehen kann. Es ist ja auch in keinster Weise ausgeschlossen, dass ich mit der 30D langzeit-glücklich werde. Man will sich nur die Option des unkomplizierten Body-Wechsels offen halten...

Eigentlich kommt man sehr gut ohne EF-S aus. Wenn man das Sigma 12-24 nimmt, hat man sogar UWW.

Gruß,
Goldmember
 
THX für die Antwort!

Also wenn es so sehr wahrscheinlich bei 1,6 bleibt (auch in anderen Foren das mittlerweile mehrfach gelesen habe) dann hält sich ja das "Risiko" mit EF-S in Grenzen.

Ich sehe da sogar überhaupt gar kein Risiko. Das Problem an den KB-Sensoren ist nämlich nicht die geringe Abverkaufsstückzahl. Vielmehr ist die Herstellung solch großer Sensoren unverhältnismäßig viel teurer, weil man viel weniger Chips auf einen Wafer bekommt, der Wafer aber immer noch dasselbe kostet.

Weiterhin ist es so, daß der Wafer natürlich immer noch dieselbe Anzahl defekter Stellen aufweist. Hast Du nun auf einem Wafer, der 120 APS-C Sensoren trägt 4 defekte Stellen, dann hast Du im schlimmsten Fall 4 unbrauchbare Sensoren. 116 Stück sind dann einwandfrei und können verkauft werden.

Belichtest Du auf denselben Wafer KB-Sensoren für die 5D, dann passen aber nur noch 16 Stück drauf. Pech ist, daß Dir die 4 schadhaften Stellen auf dem Wafer nun u.U. wieder 4 Sensoren killen, aber diesmal 4 von 16!!!

DAS ist es, warum in absehbarer Zeit Sensoren in KB-Größe noch sehr teuer bleiben werden. Da muß sich in der Halbleiterfertigung erst noch einiges tun, damit die Preise sich da spürbar nach unten bewegen....
 
Das darfst du Canon nicht fragen, die verbauen bei allen DSLRs nur CMOS:evil:

Sorry mit den CCD. Wollte Canon nicht beleidigen. Sind klar CMOS.

@epp4:

Die Bearbeiterei wird aber wenn man im AL oder Nachtaufnahmenbereich sich tummelt schnell sehr umfangreich und zeitraubend. Klar sind die Möglichkeiten gigantisch.

Grüße

Petrus
 
Ich habe selbst drei EF-S bzw. nur für APS-C geeignete Objektive. Ich gehe mit Dir absolut konform, dass der 30D-nachfolger sicher Crop 1.6 haben wird. Und bin auch ziemlich überzeugt, das es die nächsten 5 Jahre nicht auf dem Einsteigerlevel (3 und mögliche 4-stellige EOS) sondern auch "eins drüber" - sprich bei den 2-stelligen Canon EOS Crop 1.6 geben wird.

Trotzdem ist aus der Sicht mittelfristigen Werterhalts m.E. schon ein Fragezeichen bei nur Crop-tauglichen Objektiven angebracht.
Wenn es eines tages wirklich erschwingliche DSLR mit FF-Sensoren gibt, und APS_C nur noch am Einsteigerlevel, dann wird mit Sicherheit ein enormer Preisverfall bei den APS_C Objektiven eintreten. Der MArkt wird überschwemmt mit "unseren" APS-C-Linsen, die Einsteiegr-Kamera-Käufer wollen aber kein z.B. EF-S 17-55/2.8 selbst wenn es um 500 Euro verschleudert wird, sondern lieber ein 15-fach Superzoom, "mit viel Tele, bitte".

Wenn wir also mal wirklich davon ausgehen, dass EF-S in drei, vier Jahren langsam auslaufen würde, dann wäre, selbst wenn Deine schlimmsten Vermutungen zuträfen, der Wertverlust immer noch nicht so hoch, wie er bei den üblichen Gegenständen des heutigen Lebens ist (man denke mal nur an LCD-TV, Computer oder Auto).

Teilweise hört es sich hier so an, als ob Leute Objektive als Wertanlage kaufen. Wenn ich mit einem Objektiv drei, vier, fünf Jahre schöne Fotos mache, dann ist es doch auch egal, ob ich beim Verkauf 100 EUR weniger bekomme.

Was man bei aller EF-Beschränkung im Hoffen auf eine günstige FF-Cam nicht vergessen sollte: selbst wenn es irgendwann mal günstig Vollformat gibt - wer sagt eigentlich, dass Canon das Bajonett bis dahin nicht generell geändert hat?? :ugly:

Das von Dir gebrachte Beispiel Minolta ist deshab irrreführend, weil die Gebraucht-Preise für Minolta-Objektive erst dann und genau dann wieder angezogen haben, als klar war, dass Sony weitermachen wird und die Minolta-Objektive weiter passen. Ansonsten wären die preise spätestens jetzt auf Altglas-Niveau angelangt.

Wenn ich mich richtig erinnere, war eigentlich sofort klar, dass Sony weitermachen würde, wenngleich es die Alpha 100 zu diesem Zeitpunkt noch nicht gab.

Der Grund, warum die Preise in die Höhe gingen, war aber IMHO ein anderer: es gibt einfach sehr viele Leute, die eine stattliche Anzahl an Minolta-Objektiven und Zubehör noch aus der Analogzeit besitzen und diese sahen sich plötzlich dazu gezwungen zu handeln, wenn sie diese digital weiterbenutzen wollten.

Umgekehrt gab es auch viele, die eine D7D oder D5D hatten und dann aufgrund der Ungewissheit, welche Objektive es von Sony geben würde, ebenfalls zuschauen mussten, dass sie für ihre Cam noch das geeignete Objektiv bekommen. Und genauso wird es IMHO auch sein, falls Canon irgendwann mal EF-S "abkündigt". Man darf nicht vergessen, dass der Ausschnitt dieses Forums ja nicht die Wirklichkeit wiedergibt: viele sind nicht so wechselwütig und wollen ihre Kamera behalten, für die sie auch Objektive brauchen.

Insgesamt ist noch offen, ob die Entwicklung wirklich zu FF_DSLRs gehen wird und vor allem, wie schnell das geschehen wird. Ich stimme Dir aber voll und ganz zu, dass meghr als genug Zeit bleibt, um APS-C Objektiven noch viele fantastische Fotos zu machen. :)

So sehe ich das auch! :)

Eigentlich kommt man sehr gut ohne EF-S aus. Wenn man das Sigma 12-24 nimmt, hat man sogar UWW.

Das Problem ist, dass man dann schnell dazu neigt, Crop 1.6 als Kompromiss zu sehen und deutlich weniger Spaß hat, weil man beispielsweise kein Standardzoom mit vernünftiger Brennweite hat und immer wechseln muß (ich weiß, wovon ich spreche, wenngleich es bei mir auch nicht an der EF-S-Vermeidung liegt).

Gruß,
Jens
 
Ich sehe da sogar überhaupt gar kein Risiko. Das Problem an den KB-Sensoren ist nämlich nicht die geringe Abverkaufsstückzahl. Vielmehr ist die Herstellung solch großer Sensoren unverhältnismäßig viel teurer, weil man viel weniger Chips auf einen Wafer bekommt, der Wafer aber immer noch dasselbe kostet.

Weiterhin ist es so, daß der Wafer natürlich immer noch dieselbe Anzahl defekter Stellen aufweist. Hast Du nun auf einem Wafer, der 120 APS-C Sensoren trägt 4 defekte Stellen, dann hast Du im schlimmsten Fall 4 unbrauchbare Sensoren. 116 Stück sind dann einwandfrei und können verkauft werden.

Belichtest Du auf denselben Wafer KB-Sensoren für die 5D, dann passen aber nur noch 16 Stück drauf. Pech ist, daß Dir die 4 schadhaften Stellen auf dem Wafer nun u.U. wieder 4 Sensoren killen, aber diesmal 4 von 16!!!

DAS ist es, warum in absehbarer Zeit Sensoren in KB-Größe noch sehr teuer bleiben werden. Da muß sich in der Halbleiterfertigung erst noch einiges tun, damit die Preise sich da spürbar nach unten bewegen....
Da hast du dich aber wohl ein bisschen verrechnet. Der Flächenunterschied zwischen APS und FF beträgt 1.6 im Quadrat, also ca. Faktor 2.6.
Du rechnest aber gleich um den Faktor 7.5 runter. Sicherlich kann man den Faktor nicht linear rechnen. Je größer die Teile, umso größer auch der "Verschnitt". Mit einem Faktor 3 wird man wohl hinkommen. D.h. das Verhältnis zwischen APS und FF sieht dann 120 zu 40 aus.

Sicherlich ist auch die Defektdichte ein Argument, weil eine größere Chipfläche die Ausfallrate nicht nur flächenlinear, sondern überproportional steigen lässt.
Aber wenn es wirklich nur am Sensorchip selbst liegen würde, warum FF so teuer ist, dann würde ich den FF-Sensor in einer 1500 EURO DSLR-Klasse schon bald kommen sehen.

Es liegt wohl mehr an der geringen Stückzahl, die den Preis so weit oben hält. Wie schon früher einmal gesagt, lass einen Hersteller aus welchen Gründen auch immer auf den "Consumer-FF-Zug" aufspringen und der Preis wird abstürzen. Ich gebe zu, die Wahrscheinlichkeit dafür ist wirklich gering, aber die Marktdynamik würde in kurzer Zeit FF-Sensoren mit sich bringen, die kaum teurer sind, als die derzeitigen APS-Teile.

Man schaue sich nur die TFT-Bildschirme an, wie hier der Preis bei den 20 und 21" Geräten abgestürzt ist. Da hieß es auch zunächst felsenfest, die größere Fläche hält den Preis hoch. Und jetzt sind selbst Nicht-TN-Displays in 21" unter 500.- zu haben.
Erwin
 
Da hast du dich aber wohl ein bisschen verrechnet. Der Flächenunterschied zwischen APS und FF beträgt 1.6 im Quadrat, also ca. Faktor 2.6.
Du rechnest aber gleich um den Faktor 7.5 runter. Sicherlich kann man den Faktor nicht linear rechnen. Je größer die Teile, umso größer auch der "Verschnitt". Mit einem Faktor 3 wird man wohl hinkommen. D.h. das Verhältnis zwischen APS und FF sieht dann 120 zu 40 aus.

Das war nicht exakt ausgerechnet, die Zahlen waren völlig willkürlich gewählt - ich wollte nur grob veranschaulichen worum's geht :)

Irgendwo in diesem Forum gab's auch mal nen Beitrag, in dem ein Brancheninsider das wirklich ganz exakt aufgedröselt hatte und der Unterschied ist wirklich krasser als 120 zu 40! - Weiß nur die genauen Zahlen nicht mehr :mad:

Das irgendwann bezahlbare KB-Sensoren kommen werden, daran habe ich keinen Zweifel, aber das wird noch ein Weilchen dauern :(
 
Weiterhin ist es so, daß der Wafer natürlich immer noch dieselbe Anzahl defekter Stellen aufweist. Hast Du nun auf einem Wafer, der 120 APS-C Sensoren trägt 4 defekte Stellen, dann hast Du im schlimmsten Fall 4 unbrauchbare Sensoren. 116 Stück sind dann einwandfrei und können verkauft werden.
Dieses Argument wird ja immer wieder als Begründung für die hohen Preise der VF-Sensoren und Cams genannt - mich würde mal interssieren wieviel Wahrheit da dran ist und wieviel "urban legend" - ich bin sicher kein Experte, weiss aber, dass auch bei den APS-C Sensoren genügend defekte Stellen schon ab Werk drin sind, die dann einfach ausgemappt werden, und zwar AFAIR von der Kameraelektronik, Merkt kein Mensch. Das gleiche wird sicher doch auch für VF-Sensoren angewendbar sein, weshalb man solche Sensoren mit 50-100 defekten Pixelstellen sicher nicht wegwerfen müsste.
Ich glaube, dass mindestens 50% des Preises einfach "künstlich" hochgehalten werden, weil Canon eben mit dem VF-Sensor ein Alleinstellungsmerkmal hat und es sich leisten kann. Schon deshalb würde ich mir einen zweiten Anbieter einer Vollformat-Kamera wünschen.
 
Ich glaube, dass mindestens 50% des Preises einfach "künstlich" hochgehalten werden, weil Canon eben mit dem VF-Sensor ein Alleinstellungsmerkmal hat und es sich leisten kann. Schon deshalb würde ich mir einen zweiten Anbieter einer Vollformat-Kamera wünschen.

Puh, wünschen würd ich's mir auch. Als alter "Analogie" kann ich mich mit den blöden Crop-Brennweiten einfach nicht anfreunden, das würd für mich als Grund schon ausreichen. Könnte ich mir die 5D leisten hätte ich sie auch schon längst......
 
Irgendwo in diesem Forum gab's auch mal nen Beitrag, in dem ein Brancheninsider das wirklich ganz exakt aufgedröselt hatte und der Unterschied ist wirklich krasser als 120 zu 40! - Weiß nur die genauen Zahlen nicht mehr :mad:
Das hängt wohl davon ab, welches Maß die zugrunde liegende Scheibe hat. Wenn da ein für FF äußerst ungünstiges Grundmaß vorhanden ist, könnte natürlich ein massiver Verschnitt vorliegen.

Wenn ich es richtig verstanden habe, war dies anfangs auch ein Problem bei den TFTs. Da war die Grundplatte für die kleineren Bildschirmgrößen optimal und ein 18" bzw. 19" produzierten jede Menge Verschnitt.

Wenn einmal ein FF in größeren Stückzahlen kommt, was natürlich eine Grundvoraussetzung für einen günstigen Preis ist, dann werden sicherlich auch Substratgrößen eingeführt, die den Verschnitt gering halten. Und dann ist der Faktor zu APS sicherlich nicht mehr über 3.
Erwin
 
Es liegt wohl mehr an der geringen Stückzahl, die den Preis so weit oben hält. Wie schon früher einmal gesagt, lass einen Hersteller aus welchen Gründen auch immer auf den "Consumer-FF-Zug" aufspringen und der Preis wird abstürzen. Ich gebe zu, die Wahrscheinlichkeit dafür ist wirklich gering, aber die Marktdynamik würde in kurzer Zeit FF-Sensoren mit sich bringen, die kaum teurer sind, als die derzeitigen APS-Teile.

Die Stückzahl ist gering und die wird auch relativ gesehen gering bleiben, selbst wenn sich FF durchsetzen würde. Lass mal neben der 5D noch das 30D-Segment Vollformat haben - das wäre gerechnet auf die Gesamtanzahl produzierter Digitalsensoren nur unerheblich mehr.

Und danach, dass ein anderer Hersteller mitzieht, sieht es auch nicht aus. Ev. ist die Problematik und Wirtschaftlichkeit bei CCD-Sensoren nochmal eine andere.

Man schaue sich nur die TFT-Bildschirme an, wie hier der Preis bei den 20 und 21" Geräten abgestürzt ist. Da hieß es auch zunächst felsenfest, die größere Fläche hält den Preis hoch. Und jetzt sind selbst Nicht-TN-Displays in 21" unter 500.- zu haben.
Erwin
Aber du vergleichst hier ein Produkt, welches in nahezu jedem Haushalt anwendung findet mit einem hoch spezialisierten Produkt. Bei LCDs und CPUs macht die Masse wirklich was aus, Canon hingegen produzieren ihre Sensoren selbst in begrenzter Stückzahl - neben all den Spekulationen, ob es möglich wäre hier durch Masse wirklich günstiger zu werden ist vor allem auch entscheidend, ob Canon überhaupt einen Sinn darinn sieht. Weil so wie es im Moment aussieht, wertden sie auf absehbare Zeit nicht von einem Mitbewerber gezwungen, günstige FF-Cams anzubieten.

Dieses Argument wird ja immer wieder als Begründung für die hohen Preise der VF-Sensoren und Cams genannt - mich würde mal interssieren wieviel Wahrheit da dran ist und wieviel "urban legend" - ich bin sicher kein Experte, weiss aber, dass auch bei den APS-C Sensoren genügend defekte Stellen schon ab Werk drin sind, die dann einfach ausgemappt werden, und zwar AFAIR von der Kameraelektronik, Merkt kein Mensch. Das gleiche wird sicher doch auch für VF-Sensoren angewendbar sein, weshalb man solche Sensoren mit 50-100 defekten Pixelstellen sicher nicht wegwerfen müsste.

Ich denke nicht, dass wir unbedingt von einzelnen defekten Pixeln sprechen und ein Sensor besteht auch nicht nur aus diesen. D.h. wenn der Sensor behebbare Fehler aufweist, dann wird IMHO bereits heute wie von dir beschrieben vorgegangen, weswegen der momentane Preis wohl eher bereits der Preis mit dieser Vorgehensweise ist.

Gruß,
Jens
 
Aber du vergleichst hier ein Produkt, welches in nahezu jedem Haushalt anwendung findet mit einem hoch spezialisierten Produkt. Bei LCDs und CPUs macht die Masse wirklich was aus, Canon hingegen produzieren ihre Sensoren selbst in begrenzter Stückzahl - neben all den Spekulationen, ob es möglich wäre hier durch Masse wirklich günstiger zu werden ist vor allem auch entscheidend, ob Canon überhaupt einen Sinn darinn sieht. Weil so wie es im Moment aussieht, wertden sie auf absehbare Zeit nicht von einem Mitbewerber gezwungen, günstige FF-Cams anzubieten.
Zum 1. Teil des Absatzes:
Ich möchte es nicht an Absolutzahlen festmachen, da sind TFTs sicher massiv in der Überzahl. Unter einer hohen Stückzahl bei FF würde ich schon eine Menge verstehen, die auf dem Niveau der APS-Sensoren liegt. Dass bei letzteren die Produktionskosten bereits stückzahlbedingt massiv gesunken sind, darf man wohl annehmen.

Zum 2. Teil des Absatzes:
Dass ich die Wahrscheinlichkeit des Szenarios bezüglich eines allgemeinen Aufschwungs von FF auch nicht für sehr hoch halte, habe ich ja selbst ausgesagt.
Mir ging es hauptsächlich um die Bemerkung, dass es wohl nicht der Sensorpreis alleine ist, der eine diesbezügliche Entwicklung so unwahrscheinlich macht.
Erwin
 
Ich glaube auch nicht das die 40D oder wie sie auch heißen mag,
FF haben wird. Wer das braucht hat ja die 5D und deren Nachfolger im Angebot. Weiters glaube ich auch nicht, dass CROP ausstirbt, zumindest solange es einen nennenswerten Preisunterschied gibt. Die Camera Preise sinken immer mehr und es wird für eine nicht zu vernachlässigende Käuferschicht egal sein ob FF oder Crop, ein paar hundert Euro aber einen grossen Unterschied schon.
 
Stichwort BG: Wie stehen die Chancen, dass der BG-E2 von der 20D/30D auch an der 40D noch passt ? Wie oft wechselt Canon die Formate der Griffe ?

Sacha
 
Hallo Petrus,
wie kommst Du darauf, dass ein Diafilm einen größeren Kontrastumfang als ein Negativfilm hat?

Frank

Klassisches Missverständnis:

Der Negativfilm hat den grösseren Kontrastumfang bei der Belichtung, schafft in der Wiedergabe auf Papier aber nur einen geringeren Kontrast.

Der Diafilm hat den kleineren Kontrastumfang bei der Belichtung, schafft aber bei der Projektion einen grösseren kontrast als der Negativfilm mit seinem Papierbild.

Und nun zurück zum Thema, die Glaskugel 40D
 
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