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Erfahrungen: Bildbearbeitung auf Hi End NAS mit 2.5Gbit/s vs 10 GBit/s

Status
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Was hier aber komplett ausser acht gelassen wird ist, was macht der TO denn sonst noch mit dem NAS, wieviele greifen darauf zu, wie oft über das Internet, wird Regelmäßig zb. Filme gestreamt?
 
Was ich mich frage für den Privatbereich: Brauchst du wirklich diese hohe Geschwindigkeit wenn dein Katalog auf dem PC liegt? Wäre nicht eine über Thunderbold angeschlossene Festplatte als Arbeitsbereich sinnvoll welche du im Hintergrund mit der NAS synchronisiert?
 
Ich habe die "neue NAS" nun aufgebaut und ans Netz gebracht.
Stromverbrauch mit 2x12 TByte Platten + 1x250GByte Bootplatte ist ca. 35Watt. Damit kann ich gut leben.
[Gigabyte A520 Board / Ryzen 4600G / 16GByte DDR4 RAM / XILENCE 500Watt Netzteil]

Zum Thema Speed: TrueNAS setzt auf das ZFS FileSystem und nutzt bei meiner Konfig ca. 12 GByte RAM als Übertragungscache.
Es bedeutet, dass in der Praxis die volle Netzwerkgeschwindigkeit ausgenutzt wird, wenn man auf die NAS schreibt.

Nun ist der häufigere Anwendungsfall, dass man von den HDDs liest.
Ich habe ja nur 2 HDDs zu einem gespiegelten Verbund zusammengefasst, die Übertragunsleistung ist also identisch mit der einer HDD. Das ist ein eher ungünstiger Aufbau.

Wenn ich nun z.B. 3 x 12 TByte Festplatten eingebaut hätte und diese als RAID Z1 betreiben würde, hätte ich a) 24 TByte HDD Gesamtspeicher und b) würden sich die Streamgeschwindigkeiten addieren.
So bekommt man auch gut 600-700MByte/s transferiert, obwohl HDDs (und keine SSDs) den Datenspeicher bilden. Vielleicht rüste ich diese noch nach - wäre eine Option, wenn die 12 TByte voll sein sollten.
Und spätestens dann wären 10 GBit/s als Netzwerkverbindung sinnvoll. Wie gesagt - auch mit HDDs!!!

So siehts aktuell aus, ich kopiere gerade die Daten der alten NAS auf die neue (natürlich hier mit max. 1 GBit's, weil die alte NAS so angebunden ist).

1708873314294.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe ja nur 2 HDDs zu einem gespiegelten Verbund zusammengefasst, die Übertragunsleistung ist also identisch mit der einer HDD. Das ist ein eher ungünstiger Aufbau.

Beim Schreiben ist das so. Beim Lesen hängt es davon ab, wie der Controller das handeled. Die Datein sind ja nicht identisch auf den Platten verteilt, so das eine immer schneller liefert als die andere. Und wenn der Controller entsprechend verteilt, kann es bi doppelt so schnell sein, wie mit nur einer Platte. Und klar, die Verteilung auf immer mehr Spindeln bringt natürlich weitere Geschwindigkeitsvorteile. Der Preis ist, das sich die Ausfallwahrscheinlichkeiten addieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hängt davon ab, wie der Controller das handeled. Die Datein sind ja nicht idenztisch auf den Platten verteilt, so das eine immer schneller liefert als die andere. Und wenn der Controller entsprechend verteilt, kann es bi doppelt so schnell sein, wie mit nur einer Platte. Und klar, die Verteilung auf immer mehr Spindeln bringt natürlich weitere Geschwindigkeitsvorteile. Der Preis ist, das sich die Ausfallwahrscheinlichkeiten addieren.
Das stimmt. Aktuell können 50% der HDDs ausfallen; mit der Raid Z1 Konfiguration max 33%.

Ich kann aber jetzt schon sagen, dass sich der Selbstbau vs, neuer kommerzieller NAS voll gelohnt hat. Die beiden neuen HDDs brauchte ich ja eh und der Selbstbau PC kam (inkl. Gehäuse) auf gut 400€ (inkl. 2.5Gbit/s Karte)
Die CPU ist Overkill für den Anwendungszweck, aber was kleineres gibt's von AMD kaum. Der Ryzen 4300G kostet 13€ weniger und verbraucht aber gleichviel (bei 4/8 Kernen vs 6/12)

Die Direktverbindung NAS / BildbearbeitungsPC per Cat6a Kabel funktioniert bestens; das RestNetz ist über die 1Gbit/s angebunden. So kann meine Frau weiterhin auf ihr "HomeDrive" zugreifen (ist schnell genug) während ich vollen Speed habe und so keine teuren schnelleren Switche benötige.
 
Die ganze Lösung ist Overkill, wenn sie nun nur an einem Rechner hängt. Da wäre USB schneller.
Betrachtungssache. Ich möchte eine zentrale "Datensenke" für die Daten meiner Frau und mir haben.
Unser "digitales Leben" wird dort abgelegt. Und das ist es mir wert - und lieber, als mit x externen Festplatten zu tun zu haben.
 
Mich würde hier vor allem der Stromverbrauch stören. 35 Watt wären mir (für den beschriebenen Einsatz) zu viel. Das sind bei 24/7-Betrieb immerhin fast 0,8kWh pro Tag und bei 0,3 EUR/kWh fast 100 EUR Stromkosten im Jahr. Eine kleine private Cloud/NAS für die "Dinge des täglichen Gebrauchs" lässt sich auch mit <10W realisieren.
 
Mich würde hier vor allem der Stromverbrauch stören. 35 Watt wären mir (für den beschriebenen Einsatz) zu viel. Das sind bei 24/7-Betrieb immerhin fast 0,8kWh pro Tag und bei 0,3 EUR/kWh fast 100 EUR Stromkosten im Jahr. Eine kleine private Cloud/NAS für die "Dinge des täglichen Gebrauchs" lässt sich auch mit <10W realisieren.
Dafür rauche ich nicht :) Und nach 2 Stunden Nichtaktivität gehen die HDDs in den Sleep Modus - pro HDD gut 7 Watt weniger. Das BasisSystem sollte dann bei gut 18 Watt liegen
 
Eine kleine private Cloud/NAS für die "Dinge des täglichen Gebrauchs" lässt sich auch mit <10W realisieren.
Wie auch immer Du so etwas realisieren willst.

Mich würde hier vor allem der Stromverbrauch stören
jeder setzt andere Prioritäten.

Und nach 2 Stunden Nichtaktivität gehen die HDDs in den Sleep Modus
Hast Du das verifiziert? Wenn Du nur diesen einen Pool hast, dann werden die Platten direkt nach dem Standby wieder aufgeweckt, weil da Systemdataset liegt und immer neue Statistiken schreibt.
Es gibt wohl ein Script "HDD Spindown Timer" oder so ähnlich was das irgendwie regeln soll aber ob und wirklich K.A. Und S.M.A.R.T kann wohl auch einem in die Suppe spucken.
 
Wie auch immer Du so etwas realisieren willst.


jeder setzt andere Prioritäten.


Hast Du das verifiziert? Wenn Du nur diesen einen Pool hast, dann werden die Platten direkt nach dem Standby wieder aufgeweckt, weil da Systemdataset liegt und immer neue Statistiken schreibt.
Es gibt wohl ein Script "HDD Spindown Timer" oder so ähnlich was das irgendwie regeln soll aber ob und wirklich K.A. Und S.M.A.R.T kann wohl auch einem in die Suppe spucken.
Verifiziert habe ich das noch nicht. Ich werde aber morgen mal einen Verbrauchszähler dranhängen und dann den mittleren Verbrauch / Monat messen.
Die Synology wird aber auch bei gut 20Watt gelegen haben - bei einem Bruchteil der Leistung.
 
Verifiziert habe ich das noch nicht.
Nur damit wir uns nicht falsch verstehen - Stromverbrauch ist nicht meine Frage. Das muss jeder selbst wissen was wie viel ihn Wert ist.
Mir geht es alleine um das von Dir genannte Standby. Ich hatte es glaube ich 2 mal in letzten 8 Jahren doer so probiert und es funktionierte nie. Die Platten gingen Aus und sofort wieder an was den Start/ Stop Zähler massiv nach oben getrieben hat. In meiner Kiste laufen 7 Platten (5x16TB und 2x14TB). Das ganze Powermanagement habe ich abgeschaltet weil es eben noch vorletztes Jahr nicht funktionieren wollte.
 
Das Grundthema war ja, ob 10GBit/s vs 2.5 GBit/s Sinn machen würden.
Eine Grundvoraussetzung für diese Entscheidung ist ja die grundsätzlich technische Verfügbarkeit beider Optionen.
Und jetzt - man mag es kaum glauben - stößt man auf technische Hürden, die ich mit über 20 Jahren Netzwerkerfahrung niemals für möglich gehalten hätte.

1) Realtek 2.5Gbit LAN Adapter

Auf der NAS Seite nutze ich einen "2,5 GBase-T PCIe 3.1 Netzwerkadapter mit Intel I225-V".
Der eigentlich vorgesehene Realtek 2.5Gbit/s Adapter (TP-Link) erwies sich als nicht unterstütz von FreeBSD 13x - zumindest nicht, ohne selbst Treibermodule in den Kernel zu "bauen". Da nebenher in den Foren von Realtek abgeraten wurde, wurde es der INTEL.

Windows seitig hatte ich mit Realtek nie Probleme - zumindest, solange ich im 1GBit/s Bereich war.
Gestern wurde in ersten Stresstests klar, dass Windows (11) immer wieder mal den Kopiervorgang zur NAS mit "Netzwerkfehler" unterbrach.
Eine Recherche brachte schnell zutage, dass ich nicht alleine damit bin. -->



Auch Intel hat seine Not:

Ich habe einige Treiberversionen ausprobiert und jeweils die "Energiesparmaßnahmen" des Ethernets abgeschaltet, um dann letztendlich mit diesem Treiber glücklich zu werden. Aktuell scheint es zu funktionieren. Übrigens: Am 15.02.24 erschien der erste offiziell von Realtek für WIN 11 zertifizierte 2.5Gbit/s Treiber.

1708938604564.png

Zwischendurch dachte ich daran, den 2.5Gbit Realtek Scheiß rauszuwerfen und 10GBit SFP+ reinzusetzen.
Aber - dann kommt die nächste Hürde.

2) Windows 11

Windows 11 und SFP+ ist ein Trauerspiel. Tatsächlich ist bei vielen Karten ein offizieller Treibersupport "nur" bis Win10 einschl. genannt.

[Mir ist klar, dass das Treibermodell von Win11 und Win 10 "eigentlich" identisch sein soll. Trotzdem ist es den Berichten zufolge oft nicht möglich, die unter Win10 noch einwandfrei funktionierenden Karten unter Win11 ans laufen zu bringen]

Eine funktionierende und bezahlbare Ausnahme soll die "Mellanox MCX311A" sein, die als (bezahlbare) PCI-E x4 Karte geliefert wird und sowohl unter FreeBSD als auch WIn11 laufen soll.

Unter FreeBSD sind lediglich die Module im Bootprozess zu laden, das kann man mit 2 Anpassungen ...

/etc/rc.conf
ifconfig_mlxen0="DHCP"

/boot/loader.conf
mlx4en_load="YES"


... herbeiführen.

Die Karten sind PCI-E x4, das bedeutet, dass sie tatsächlich "nur" max. 8GBit/s übertragen können. Da das von den HDDs in meinem Fall aber niemals geliefert wird, ist dieser Flaschenhals eher akademischer Natur.

[Zum Thema PCI-E x8: Bei normalen Consumer Systemen, in denen die Grafikkarte im ersten PCI-E x16 Slot sitzt UND eine NVME als Bootlaufwerk gesteckt ist, sind oftmals nicht mehr genügend PCI-E Lanes frei, um PCI-E 8x auf dem 2. Slot zu ermöglichen.
Hier schlägt dann die Stunde der High End Desktop PCs a la AMD Threadripper mit den entsprechenden Mainboard Chipsätzen]

Mein Fazit:
Da eigentlich so triviale Unterfangen ist komplizierter geworden, als gedacht.
Aktuell läuft aber nun die 2.5Gbit/s Strecke stabil - und das ist ja schonmal was.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann zumindest für deinen angesprochenen Mellanox berichten und ihm unter Win11 problemlose Arbeit bescheinigen.

(Seit über 1 Jahr im Einsatz jeweils am PC und im Synology DS1821+, dazwischen ein Qnap 2104. Die 8 SSDs laufen im Raid über 10G angeschlossen nicht langsamer als wären sie intern und selbst per 2,5G und sogar per Wifi6 sind sie noch sehr gut nutzbar. Den Schritt zum Selbstbau habe ich mir nie zugetraut und lese hier mal fleißig mit.)
 
Ich habe jetzt 2 Mellanox 10G Karten & 1 SFP+ Kabel (DAC) bestellt. Wird wohl in gut 14 Tagen hier sein. Ich werde berichten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weiteres Update: Nachdem ich immer wieder Aussetzer beim Netzwerk hatte, habe ich die NAS nochmal Platt gemacht und nun den LINUX basierenden Ableger von TrueNAS, nennt sich "TrueNAS Scale" Installiert.
Ich vermute, dass es eine modernere Treiberbasis und breitere Unterstützung von Hardware als bei FreeBSD gibt.

Erste Versuche sind sehr positiv. Das System wirkt moderner und ist auch schneller konfiguriert. Die Schreibleistung ist konstant bei gut 220-240 MByte/s.
1708968942703.png
 

Anhänge

1708971377890.png

TrueNAS SCALE läuft definitiv besser (bei mir) als TrueNAS Core.
Die CPU Last ist auch höher, was bedeutet, dass das System auch arbeitet.

Keine Aussetzer mehr bisher.

Und die HDDs schreiben gut 300MByte/s weg (schneller werden diese zur Zeit auch nicht angesprochen)

1708972748642.png
 
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