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Eos 1000D...Bilder irgendwie zu hell?!

Sorry, aber das ist wieder der typische Fall: Ich geh mit meiner neuen Kamera raus, hab kaum eine Ahnung, suche mir aber gleich eine schwierige Lichtsituation aus und bin von den Bildern erstmal enttäuscht. Mal sind es weiße Hunde im Mittagslicht, dann säuft ein schwarzer Hund unterm Tannenbaum ab oder Fury, das schwarze Pony, wird auf dem Bild zum schwarzen Loch.

Was du wissen musst, ist: Das menschliche Auge verträgt mehr Kontrast als eine Kamera. Das heißt, wo es sehr helle und sehr dunkle Partien gibt, erkennt dein Auge noch Details (Zeichnung), die Kamera jedoch nicht. Bei Motiven mit extremen Kontrasten fressen die hellen Bereiche aus (null % Zeichnung), die schwarzen laufen zu (100 % Deckkraft).

Für dich bedeutet das: Erkennen, wenn so eine Lichtsituation besteht und manuell eingreifen. Deine Kamera weiß nicht, was abgebildet oder dir besonders wichtig ist. Sie belichtet jedes Bild automatisch auf eine mittlere Helligkeit. Daraus folgt, dass du überwiegend dunkle Motive leicht unterbelichten solltest und helle Motive (im Schnee) leicht überbelichten. Wenn du lichttechnisch schwierige Motive mit RAW fotgrafierst, hast du die größten Chancen, nachher per Bildbearbeitung korrigierend einzugreifen.

Bei deinen Hunden gibt es normale und helle Bereiche (Fell). Da hättest du manuell unterbelichten müssen mit dem Nachteil, dass die normal hellen Bereiche dadurch zu dunkel abgebildet werden. Bei unbewegten Objekten kannst du eine Belichtungsreihe machen und die Bilder per HDR zusammenfügen, bei bewegten Objekten musst du anders belichten oder per EBV versuchen, noch was zu retten.

Vielleicht hat die Automatik deiner Kamera per Blitz versucht, die extremen Kontraste auszugleichen. Keine schlechte Idee im Prinzip, wenn man zum Beispiel schwarze Augen bei Personen vermeiden will, die man zur Mittagszeit in der Sonne fotografiert. Fürs Auge sieht alles normal aus, auf dem Bild werden die Kontraste aber verstärkt und die Augen verschwinden im Schatten…

Spicer
 
Weiße Schrift auf weißem Papier gibt keinen Kontrast, egal wie hell oder dunkel man belichtet.
Kein guter Vergleich: Hunde sind eher selten 2-dimensional. Auch wenn das auf diesem Bild weitgehend so wirkt!
Abgesehen davon sieht man am Kopf eine Zeichnung, weiter hinten beginnt schon die Unschärfe.
Genau, deshalb gibt es auch keine Zeichnung am Schwanz, an den Beinen usw. Aber mit dem Schatten hast Du natürlich Recht, er hilft enorm dabei Strukturen und Formen herauszuarbeiten. Hier ist aber die Fläche, die der Hund auf dem Bild einnimmt, zu 80% überbelichtet. Und deshalb sehen wir eine unstrukturierten, flächigen Klecks mit 3-dimensionalem Kopf, Beinen, Schwanz.

Fazit: Die Automatik der Kamera hat sich Mühe gegeben, aber versagt!
 
Im Fell ist durchaus noch Zeichnung, man muss sie nur durch geeignete Maßnahmen herausarbeiten... ich bin mit Sicherheit alles andere als ein "Photoshop-Crack", aber nicht einmal 5min haben ausgereicht, um aus dem überbelichteten Etwas einen ansehlichen Schnapschuß zu machen...
 
Im Fell ist durchaus noch Zeichnung, man muss sie nur durch geeignete Maßnahmen herausarbeiten... ich bin mit Sicherheit alles andere als ein "Photoshop-Crack", aber nicht einmal 5min haben ausgereicht, um aus dem überbelichteten Etwas einen ansehlichen Schnapschuß zu machen...

Klar darfst du es hier hier zeigen....bin ja froh wenn ich die Möglichkeit habe zu sehen was man noch retten kann.
 
Noch schnell was zu Allgemeinheit.
Ich wollte nicht die Cam schlecht reden oder ähnliches.

Bin mir bewusst, dass der Fehler bzw. Handlungsbedarf bei mir liegt.
Daher die Frage nach Tips.

Aber ich glaube ich hab schon viel gelernt bisher.

Werde es nächstes Mal versuchen umzusetzen.

Danke schonmal für die vielen Antworten!
 
So, dann hier, das weiße Fell hat natürlich etwas gelitten und ist nicht mehr schneeweiß, aus einer RAW-Datei wäre vermtl. noch mehr rauszuholen, aber es ist imo zumindest ansatzweise zu sehen, daß durch Bildbearbeitung da noch was geht. In kritischen Lichtsituationen solltest du besser in RAW fotografieren und daraus dann Jpegs entwickeln.
 
Sehr schön, wie bist du vorgegangen?

Ganz einfach: Ebene dupliziert, entsättigt, invertiert und weichgezeichnet. Mit einer geeigneten Methode überblendet. Daraus ergibt sich das hellere Bild 2.

Um die Umgebung zu schützen (Bild 1), einfach noch einmal das sichtbare Ergebnis als neue Ebene anlegen und so überblenden, dass nur abgedunkelt wird.

Genix
 
Ganz einfach: Ebene dupliziert, entsättigt, invertiert und weichgezeichnet. Mit einer geeigneten Methode überblendet. Daraus ergibt sich das hellere Bild 2.

Um die Umgebung zu schützen (Bild 1), einfach noch einmal das sichtbare Ergebnis als neue Ebene anlegen und so überblenden, dass nur abgedunkelt wird.

Genix

Ich versteh kein Wort, aber das Ergebnis ist der Hammer!

N bissle was habe ich ja auch schon in Corel Photopaint gemacht, aber aus dem was du grad beschreibst, werde ich nicht schlau.

Aber echt klasse was man doch noch machen kann!:top:
 
Hallo Los Quallos,

der Hund ist eindeutig überbelichtet und alle hier gezeigten Bearbeitungen sind nur - mehr oder weniger gelungene - "Rettungsversuche". Besser ist es aber, das von votnherein zu vermeiden. Nachträgliches aufhellen oder abdunkeln bringt bei jpgs immer Probleme mit sich. Wenn Du das nächste Mal bei den Hunden bist, solltest Du die Kamera wie folgt einstellen:

- Hauptwahlrad auf Modus P
- Belichtungskorrektur auf -1
- Jpeg+RAW aufnehmen

Wenn das JPG gut geworden ist kannst Du das RAW löschen, wenn der Hund aber wieder zu hell ist, hast Du noch das RAW, aus dem man noch sehr viel herausholen kann.
Schau Dir nach jeder Aufnahme das Histogramm an. Es sollte auf der rechten Seite nicht den Rand berühren. Falls es das doch tut, stell die Belichtungskorrektur noch weiter runter.

Viele Grüße
Chris

P.S.: Hat die 1000D schon dieses "Tone Priority"? Das könnte für einen Anfänger auch hilfreich sein um Überstrahlungen zu vermeiden.
 
Ich versteh kein Wort, aber das Ergebnis ist der Hammer!

N bissle was habe ich ja auch schon in Corel Photopaint gemacht, aber aus dem was du grad beschreibst, werde ich nicht schlau.

Das Ergebnis lässt sich theoretisch auf mehreren Wegen erzielen. Der schnellste Weg wäre die Gradationskurve, aber dazu müsste man ganz genau wissen, wie man das macht. Der kontrolliertere Weg wäre der im Ansatz beschriebene, den ich auch gewählt habe. Bei Photopaint kann ich leider nicht weiterhelfen, aber da es sich dabei ja offenbar auch um ein umfangreiches und Ebenen-taugliches Bildbearbeitungsprogramm handelt und die verwendeten Funktionen fundamental sind, müsste es damit ebenfalls gehen. Hier deshalb noch einmal ausführlicher eine möglichst universelle Beschreibung (in Klammern die konkreten Befehle in Gimp):

=====
Bild 2:
=====

1. Ebene duplizieren/kopieren. Als Überblendmodus der Ebene so etwas wie „Weiches Licht“ („Überlagern“ oder „Weiche Kanten“) einstellen. Auf dieser Ebene dann weiterarbeiten.

2. Ein Graustufenbild dieser Ebene erzeugen. Es reicht wohl meist aus, einfach die Farbe dieser Ebene zu entfernen (FARBE > ENTSÄTTIGEN).

3. Dieses Graustufenbild invertieren, also in ein Negativ umwandeln (FARBE > INVERTIEREN).

4. Das Ganze mit mittlerer oder hoher Stärke weichzeichnen (FILTER > WEICHZEICHNEN > GAUSSSCHER WEICHZEICHNER). Welche Stärke optimal ist, hängt von Bild und Programm ab. Einfach ausprobieren. Der Effekt kann natürlich über die Deckkraft der Ebene abgeschwächt werden, so dass man erstmal ruhig etwas übertreiben kann.

(5.) Unter Umständen das Bild duplizieren/kopieren, um den Effekt zu verstärken. Falls leicht übertrieben, kann das dann über den Deckungsregler reduziert werden. (In Gimp ist die Wirkung oft nicht sehr stark, so dass man dann nur über ein solches Duplizieren weiterkommt. In anderen Programmen wird das entbehrlich sein.)

=====
Bild 1
=====

Wie Bild 2.

Danach:

Aus den sichtbaren Ebenen (Hintergrund und Kopie) eine neue Ebene anlegen („Neu aus Sichtbarem“), so dass das fertige Ergebnis für Bild 2 als eigene Ebene vorliegt. Die Arbeitsebene mit dem Graustufenbild ausblenden (Augensymbol wegklicken) und die obere Ebene auf einen Modus („Nur Abdunkeln“) einstellen, mit dem nur diejenigen Stellen überlagert werden, die dunkler sind als das Original. Damit erreicht man bei diesem Bild, dass praktisch nur das Hundefell dunkler wird.

***

Bitte nicht von der langen Beschreibung abschrecken lassen. Das geht alles sehr schnell und ist mit wenigen Mausklicks erledigt. Man kann sich dabei auch nicht groß vertun, muss eben nur aufpassen, dass das Ergebnis nicht unnatürlich wird oder unerwünschte Halos sichtbar werden.

Genix
 
Hier noch mal eine sehr einfache Variante aus PSE:

Tiefen aufhellen: 5%
Lichter abdunkeln 20%


Gruß Oliver
 
Zuletzt bearbeitet:
P.S.: Hat die 1000D schon dieses "Tone Priority"? Das könnte für einen Anfänger auch hilfreich sein um Überstrahlungen zu vermeiden.
hat die 1000D (leider) nicht. die 450D hat's, aber der abgespeckte bruder eben nicht. aber mit eifnachen tricks wie hier im thread schon beschrieben, ist das nicht zwingend nötig, erleichtert aber ein bisschen die arbeit.
 
zum Bearbeiten ist das Bild eigentlich nicht geeignet, bei der kleinsten Änderung entstehen Artefakte, ein RAW wie gesagt währe vorteilhafter.
Meine Änderung bezieht sich deshalb nur auf die Lichter, und Color Efex Pro/Filter Whiteneutralizier.
 
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