Gelöschtes Mitglied 63529
Guest
Sorry, aber das ist wieder der typische Fall: Ich geh mit meiner neuen Kamera raus, hab kaum eine Ahnung, suche mir aber gleich eine schwierige Lichtsituation aus und bin von den Bildern erstmal enttäuscht. Mal sind es weiße Hunde im Mittagslicht, dann säuft ein schwarzer Hund unterm Tannenbaum ab oder Fury, das schwarze Pony, wird auf dem Bild zum schwarzen Loch.
Was du wissen musst, ist: Das menschliche Auge verträgt mehr Kontrast als eine Kamera. Das heißt, wo es sehr helle und sehr dunkle Partien gibt, erkennt dein Auge noch Details (Zeichnung), die Kamera jedoch nicht. Bei Motiven mit extremen Kontrasten fressen die hellen Bereiche aus (null % Zeichnung), die schwarzen laufen zu (100 % Deckkraft).
Für dich bedeutet das: Erkennen, wenn so eine Lichtsituation besteht und manuell eingreifen. Deine Kamera weiß nicht, was abgebildet oder dir besonders wichtig ist. Sie belichtet jedes Bild automatisch auf eine mittlere Helligkeit. Daraus folgt, dass du überwiegend dunkle Motive leicht unterbelichten solltest und helle Motive (im Schnee) leicht überbelichten. Wenn du lichttechnisch schwierige Motive mit RAW fotgrafierst, hast du die größten Chancen, nachher per Bildbearbeitung korrigierend einzugreifen.
Bei deinen Hunden gibt es normale und helle Bereiche (Fell). Da hättest du manuell unterbelichten müssen mit dem Nachteil, dass die normal hellen Bereiche dadurch zu dunkel abgebildet werden. Bei unbewegten Objekten kannst du eine Belichtungsreihe machen und die Bilder per HDR zusammenfügen, bei bewegten Objekten musst du anders belichten oder per EBV versuchen, noch was zu retten.
Vielleicht hat die Automatik deiner Kamera per Blitz versucht, die extremen Kontraste auszugleichen. Keine schlechte Idee im Prinzip, wenn man zum Beispiel schwarze Augen bei Personen vermeiden will, die man zur Mittagszeit in der Sonne fotografiert. Fürs Auge sieht alles normal aus, auf dem Bild werden die Kontraste aber verstärkt und die Augen verschwinden im Schatten…
Spicer
Was du wissen musst, ist: Das menschliche Auge verträgt mehr Kontrast als eine Kamera. Das heißt, wo es sehr helle und sehr dunkle Partien gibt, erkennt dein Auge noch Details (Zeichnung), die Kamera jedoch nicht. Bei Motiven mit extremen Kontrasten fressen die hellen Bereiche aus (null % Zeichnung), die schwarzen laufen zu (100 % Deckkraft).
Für dich bedeutet das: Erkennen, wenn so eine Lichtsituation besteht und manuell eingreifen. Deine Kamera weiß nicht, was abgebildet oder dir besonders wichtig ist. Sie belichtet jedes Bild automatisch auf eine mittlere Helligkeit. Daraus folgt, dass du überwiegend dunkle Motive leicht unterbelichten solltest und helle Motive (im Schnee) leicht überbelichten. Wenn du lichttechnisch schwierige Motive mit RAW fotgrafierst, hast du die größten Chancen, nachher per Bildbearbeitung korrigierend einzugreifen.
Bei deinen Hunden gibt es normale und helle Bereiche (Fell). Da hättest du manuell unterbelichten müssen mit dem Nachteil, dass die normal hellen Bereiche dadurch zu dunkel abgebildet werden. Bei unbewegten Objekten kannst du eine Belichtungsreihe machen und die Bilder per HDR zusammenfügen, bei bewegten Objekten musst du anders belichten oder per EBV versuchen, noch was zu retten.
Vielleicht hat die Automatik deiner Kamera per Blitz versucht, die extremen Kontraste auszugleichen. Keine schlechte Idee im Prinzip, wenn man zum Beispiel schwarze Augen bei Personen vermeiden will, die man zur Mittagszeit in der Sonne fotografiert. Fürs Auge sieht alles normal aus, auf dem Bild werden die Kontraste aber verstärkt und die Augen verschwinden im Schatten…
Spicer