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Analog Entwicklung s/w Filme

hallo!
Mal eine Frage :
was sind eigentlich Masterrollen??
hg
 
Ich denke, WRS meinte nicht den APX, der ja eh seit 2006 nicht mehr produziert wird, sondern die "Spezialfilme", die heute zweckentfremdet als Rollei 200s, 80s, Digibase etc. auf dem Markt sind.

was sind eigentlich Masterrollen??
Masterrollen sind große Rollen mit dem Filmmaterial, aus denen dann die verschiedenen Konfektionierungen (z.B. KB oder 120) geschnitten werden. Je nach Konfektionierung ist der Film dabei auf verschieden dicken Trägern gegossen worden.
Man kann z.B. aus einer Masterrolle für Rollfilme keine Planfilme schneiden, da der Träger dafür zu dünn ist.
Bzw. man könnte natürlich schon, ist aber sehr unüblich für fotografische Zwecke.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Auskunft, so etwas ähnliches hatte ich vermutet.
D.h. wenn ich mir das jetzt so kurz überlege, liegt der mehr oder weniger fix fertige Film irgendwo im Kühlhaus und wird wenn dementsprechende Mengen benötigt werden konfektioniert also abgepackt oder eben in gebrauchsfertigen Zustand gebracht - so ähnlich wie die Brötchen zum Aufbacken - liege ich hier soweit richtig??
 
Ja, so kann man sich das vorstellen. Vermutlich wird immer in größeren Sitzungen für die nächsten Monate (oder evtl. sogar Jahre) konfektioniert, muss sich ja auch lohnen.

Einige tausend Rollen werden das wohl pro Durchgang dann schon sein.
 
jetzt einmal dazu eine Verständnisfrage:
wenn ich jetzt aus diesem vorher eingefrorenen Masterrollen und dann neu konfektionierten filme mir jetzt in einer größeren Menge kaufe und die dann wie immer empfohlen wird, selbst bei mir im Tiefkühlfach lagere, leidet dann die Qualität darunter?
 
Ja, Wolf-Rainer, aber wie man hört ist man bei den letzten Rollen angekommen.

Bei den AGFA-Leverkusen-Masterrollen vielleicht, aber doch nicht bei AGFA-Gaevert! AGFA-Leverkusen-KB-Filme gibt es noch sehr reichlich!

Die angebliche Wiederauferstehung der neuen AGFA-Filme etc. werden dann hoffentlich nicht unter dem Namen ADOX verkommen! :rolleyes:
 
jetzt einmal dazu eine Verständnisfrage:
wenn ich jetzt aus diesem vorher eingefrorenen Masterrollen und dann neu konfektionierten filme mir jetzt in einer größeren Menge kaufe und die dann wie immer empfohlen wird, selbst bei mir im Tiefkühlfach lagere, leidet dann die Qualität darunter?

Solange sie dazwischen nicht gequält wurden (z.B. zwei Monate im Hochsommer im Schaufenster gelagert :D ) muss man sich keine Sorgen machen. Bei s/w sowieso nicht. Bei Farbe lohnt es sich schon eher, auf eine möglichst wenig unterbrochene Kühlkette zu achten.
 
Bei den AGFA-Leverkusen-Masterrollen vielleicht, aber doch nicht bei AGFA-Gaevert! AGFA-Leverkusen-KB-Filme gibt es noch sehr reichlich!

Die angebliche Wiederauferstehung der neuen AGFA-Filme etc. werden dann hoffentlich nicht unter dem Namen ADOX verkommen! :rolleyes:

Naja, das letzte Haltbarkeitsdatum von Agfa Lev. ist 2013 ...

Wieso sollte etwas unter dem Namen Adox verkommen? Die Bemühungen von Foto Impex sind doch wohl aller Ehren wert! Und schon jetzt bietet Adox Lösungen an, die andere nicht im Programm haben.
 
Danke Arthur!
für die Auskunft, dann ist es wohl besser man deckt sich mit dem "Original" ein und nicht mit Labeln wo man genau weiß das war nie ein Hersteller. Ich denke die Verwendung von analogem Material ist dann zu schade, wenn man sich seine Aufnahmen verhunzt nur weil man nicht mit optimalem Material unterwegs war- ist...so unter dem Motto: für meine Frau das zweitbeste Schnittzel und ich nehme die drittbesten Austern"
 
Im Übrigen sind die ADOX-Papiere wirkliche Oberklasse. Denen traue ich locker zu, auch fantastische s/w-Filme zu gießen. Zudem ist ADOX auf kleine Mengen ausgelegt, die müssen keine Riesenchargen produzieren. Bin kein Fanboy, aber solchen Kleinfirmen gehört die Zukunft in Bezug auf Filmfotografie.
 
für die Auskunft, dann ist es wohl besser man deckt sich mit dem "Original" ein und nicht mit Labeln wo man genau weiß das war nie ein Hersteller. Ich denke die Verwendung von analogem Material ist dann zu schade, wenn man sich seine Aufnahmen verhunzt nur weil man nicht mit optimalem Material unterwegs war- ist...so unter dem Motto: für meine Frau das zweitbeste Schnittzel und ich nehme die drittbesten Austern"

So eng würd ich das jetzt nicht sehen. Man kann ruhig auch umgelabelte Sachen wie die aktuellen Agfa/Fuji Filme oder andere Hausmarken kaufen. Im Endeffekt stecken überall Markenhersteller dahinter.
Ich friere das Zeug halt nach dem Kauf direkt ein, und gut ist. Ich hab aber auch nicht den Anspruch, dass ich über Jahre hinweg völlig konstante Ergebnisse möchte. Einige legen sich ja aus dem Grund etliche Filme des gleichen Typs und der gleichen Charge auf Lager, aber das geht mir persönlich dann doch ein Stück zu weit.
 
Das geht mir ehrlich gesagt auch zu weit, denn wenn die doch begrenzte Menge (und ein voller Tiefkühler stellt auch eine begrenzte Menge dar) aufgebraucht ist, dann geht das große Gejammer und Gezetere los und im Inet werden dann Filme zu Traumpreisen angeboten mit Steigerungsraten ausgestattet, wo man eigentlich den Griechen empfehlen müßte ins Filmgeschäft einzusteigen um ihr Budget zu sanieren:evil:
 
Naja, das letzte Haltbarkeitsdatum von Agfa Lev. ist 2013 ...

Wieso sollte etwas unter dem Namen Adox verkommen? Die Bemühungen von Foto Impex sind doch wohl aller Ehren wert! Und schon jetzt bietet Adox Lösungen an, die andere nicht im Programm haben.

Mich tangiert das Filmthema ja (fast) nicht mehr, aber Foto-Impex schmückt sich da mit stolzen Federn eines traditionellen Namens, bestehend seit 1870. Aber egal, dass Thema wird sich in naher Zukunft wohl von selbst erledigen. :rolleyes:
 
EINSPRUCH: Die Firma AGFA-Geavert in Belgien produziert aktuell ein Menge von Filmmaterialien von A - Z! Nur die deutsche AGFA in Leverkusen ist derzeit in Konkurs gegangen. Ferner können die eingefrorenen Masterrollen noch nach zig Jahren "frisch" konfektioniert werden! ;)

Dumm nur, daß bei dem in Belgien produzierten Material von A-Z irgendwie kein "normaler" Film für bildmäßige Fotografie dabei ist.

Wenn nun die besagten Masterrollen nicht gerade in den Bleikammern von Venedig tiefgeroren sind, sind sie immernoch einem gewissen Maß an Strahlung ausgesetzt (was sie verschleiern läßt). Das muß natürlich niemanden daran hindern, ein beliebiges "frisches" Haltbarkeitsdatum aufzudrucken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lieber C-User, zur Frage mit den fremden Federn fällt mir vor allem eine Firma immer wieder auf, die angeblich immer die einzig legitimen, politisch und tonwertmäßig korrekten und natürlich sagenhaft verbesserten NACHFOLGER von eingestellten Filmen bewirbt, für die es gar keine Nachfolger gibt.

Da hätten wir zum Beispiel den Kodak Tech Pan, der vor Ewigkeiten eingestellt wurde. Viele Firmen haben sich dann darangemacht, andere knallharte, niedrigstempfindliche Dokumentenfilme - meist Agfa Copex - umzuetikettieren und mit speziellen Entwicklern weichzuklopfen und noch ein bißchen Emfindlichkeit herauszukitzeln. Die haben alle eigene Namen dafür gefunden. Nur eine einzige Firma war so dreist, einem Agfa Copex direkte Ähnlichkeit wenn nicht sogar eine zu 99,99% bewiesene Vaterschaft des verflossenen Tech Pan anzudichten und nannte ihn fortan "Advanced Tech Pan". Ups.

Als der Agfa APX nicht mehr als Rollfilm lieferbar war schmiß sich dieselbe Firma in die Bresche und verkündete mit höchst unangenehmer Marktschreierei, sie habe eine Lösung, nämlich aus Kleinbild-Masterrollen geschnittene Rollfilme. Nun, der Träger war ein bißchen anders, nämlich für Kleinbild, wen schert's wenn er in der Kamera nicht plan liegt? Ups.

Nun muß ich ein bißchen in meinem Gedächtnis kramen: war es nicht auch bei genau diesen Filmen, daß die Rollfilme dann versehentlich zu schmal konfektioniert waren? 60mm Breite statt 61,5mm? Wen schert's daß manche Kameras das übelnahmen? Ups.

War es nicht auch bei diesen und/oder anderen Rollfilmen derselben Firma, daß die Enden der Rollfilme so schlampig an der Spule befestigt waren, daß einige Kunden sich wunderten, warum ihre Rollfilme neuerdings mehr Aufnahmen als bisher ermöglichten? Leider kann ich das nicht mehr nachschlagen, die Firma hat die Spuren im Web ziemlich gründlich tilgen lassen, sogar in ihrem damaligen Haus- und Hofforum aphog.de, der Heimat der Jubelperser, aus der zahlreiche Kritiker der Firma hinausgeworfen wurden. Ups.

Tja, und als der APX 100 endültig Geschichte war und die letzten gammligen Rollen verscherbelt worden waren, da hat dasselbe Unternehmen noch einen Schluck aus der Pulle genommen und "neue" Filme herausgebracht, von denen jeder weiß, daß es umgeschnippelte, umetikettierte Masterrollen alter Kentmere-Filmen waren und dichtete diesen Filmen, die nun mal ganz eigene Eigenschaften haben, genau die Eigenschaften von APX 100 und 400 an, um denjenigen, die Agfas alte Filme vermißten, eine neue Heimat zu geben, auch wenn es was ganz anderes war und ist. Naja, außerdem wurden die Filme auch gleich für heilig erklärt, das schwülstige Marketing der Firma war und ist so dilettantisch, daß es meiner Meinung nach schon an Selbstverletzung grenzt, wenn man Filme und Chemie bewirbt als würden Fotografen auf die Poesie schwachsinniger Shoppingkanäle im Verblödungsfernsehen stehen.

Erinnern wir uns auch an einen beliebten Entwickler von Amaloco. Die Restbestände wurden nach dem Ende von Amaloco von eben jener Firma vermarktet. Als die Fässer alle waren füllte man eben andere Chemie ab, sagte aber den Kunden nicht bescheid, und die wunderten sich, weil die Zeiten nicht mehr stimmten. Manche wunderten sich noch ein bißchen mehr, als eine Charge dafür sorgte, daß auf den entwickelten Filmen nichts zu sehen war. Dumme Sache, ein Entwickler, der nicht entwickelt... naja, man hat das dann diskret abgestellt, aber auch heute noch tauchen in Foren heulende User auf, die eine alte Pulle erwischt haben - eine richtige Rückrufaktion gab es meines Wissens nicht.

Natürlich hat diese Firma das Bejubeln von nicht-ähnlichen Produkten als ganz-genauso-nur-besser-Produkte oftmals nicht selbst gemacht, sondern entweder unter eigenen zahlreichen GMX-Konten erfundene Forentrolle schreiben lassen oder gab einigen nützlichen Idioten eine Großpackung Filme und Chemie, damit sie im Gegenzug authentisch klingende Jubelmeldungen über die sagenhaft einzigartigen Produkte verbreiteten.

Natürlich wurde bei der Gelegenheit auch gerne aus der Anonymität heraus Dreck auf Konkurrenten geworfen. Abwechselnd wurden Kodak, Ilford, Efke, Foma und vor allem und mit Inbrunst Adox als klinisch tot oder kurz davor niedergeschrieben und verleumdet - alle außer Agfa. Das ist eine wirklich unappetitliche, widerwärtige Form des unlauteren Wettbewerbs, die wir auch in diesem Thread wieder sehen, made by C-User alias WRS, willfähriger Jubelperser einiger Unternehmen - und es ist mir eine Freude, ihn heute der Moderation zu melden, da er auch hier offenbar als Werbe- und Verleumdungstroll unterwegs ist.

So, nun erwartet aber nicht, daß ich Firmennamen nenne! :D
 
Zurück zum Thema.

Hier wurden ja schon einige Tipps zum Selberentwickeln gegeben. Die genannten Internet-Adressen sind sehr empfehlenswert.

Darüber hinaus würde ich aber auch nach "alten" Büchern aus den 80er und 90er Jahren suchen, die heute sehr (!) preiswert zu erhalten sind. Wenn es um die grundlegenden Techniken geht, kann man beispielsweise auch heute noch ganz gut lesen:

Günter Spitzing: Das Fotolabor

Theo Kisselbach: Dunkelkammer-Handbuch

Burkhardt Kiegeland: Fotolabor – mein Hobby

Felix Freier/ Norbert Sarrazin: Fotos: Selbst entwickeln – selbst vergrößern

Was die Chemie betrifft, so wird man gerade beim Entwickler sehr unterschiedliche Meinungen hören. Da gibt es keine allgemeingültige Empfehlung.
 
Ey fehlt da nicht was? Egal - zum Thema:
Entwickelt ihr alle Filme streng nach "Waschzettel" oder habt ihr irgendwelche Tips und Besonderheiten bei einzelnen Filmen??
 
Ein guter "Waschzettel" enthält eigentlich alles, was man zur Entwicklung braucht. "Tipps" wie veränderte Temperatur, Rhytmus eingeschlossen.
Ich halte es nicht für zielführend da zusätzlich noch Veränderungen basierend auf irgendwelche Ratschläge von Fremden einzubringen. Dazu unterscheiden sich die durch unterschiedliche Vorgehensweisen eingebrachten Faktoren der Entwicklung (z.b. Stärke der Chemikaliendurchmischen, Zeit zum Ein und Ausgießen) viel zu stark.

Das wichtigste ist: Prozesskonstanz.

Die meiner Meinung nach einzige wirkliche Verbesserung ist das persönliche Eintesten von Filmen, z.B. nach der Methode von Anzinger.http://www.anzinger-online.de/Foto/filmtest.shtml
Das ist aber aufwendig und erfordert Messgeräte.

Movin
 
Das wichtigste ist: Prozesskonstanz.
Da bin ich völlig bei Dir. Gut zusammengefasst.


Die meiner Meinung nach einzige wirkliche Verbesserung ist das persönliche Eintesten von Filmen, z.B. nach der Methode von Anzinger.http://www.anzinger-online.de/Foto/filmtest.shtml
Das ist aber aufwendig und erfordert Messgeräte.

Ein Methode, um Filme einzutesten, ohne dass man dafür Messgeräte anschafft, findet man auf der Homepage von Uwe Pilz:
http://home.arcor.de/piu58/fotoweb/ftechnik.html

Sehr zu empfehlen ist da auch die "Kleine Entwicklerkunde", um einen ersten Überblick über die Wirkungsweise von unterschiedlichen Entwicklern zu erhalten.
 
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