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Ich habe schon öfters gelesen, dass das Licht ohne Diffusor dem Licht eines Beauty Dish sehr nahe kommt. Was ist praktischer on Location der BD oder eine Octa (soll sich ja falten lassen wie ein Schirm)
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Nein...ein Beauty Dish-ähnlicher Effekt ergibt sich nur bei der Verwendung der Elinchrom-Deflektoren, die normalerweise aber die zentrale Elinchrom-Halterung an den Blitzköpfen voraussetzen. Ob und wie das mit Adapter an Profoto-Köpfen funktioniert, weiß ich nicht, denn die Profotoköpfe haben das ja eigentlich so nicht...k.A. ob der Adapter dann diese Halterung bietet, kann mir aber schwer vorstellen, dass das von Platz und Proportionen her möglich ist. Ob du das anderweitig hingebastelt kriegst, müsstest du testen.
Du kannst die Deep Octa natürlich auch anders variieren, z.B. nur mit dem inneren Diffusortuch oder wie von dir beschrieben ohne alles.
Ich hatte beide zum Testen und hab mich dann für die 70er entschieden. Verwende sie überwiegend mit Deflektor oder mit nur innerem Diffusortuch, selten als "normale" Softbox mit beiden Diffusortüchern.
Finde das, was die Deep Octas ausmacht, kommt bei der 70er irgendwie noch deutlicher bzw. charakteristischer rüber. Die 100er ist schon wieder so groß, dass ich den Effekt des noch etwas knackigen und etwas gerichteteren Lichts schwerer zu reproduzieren fand. Auch bei der Arbeit on location/outdoor ist die 70er angenehmer einfach von der Größe her. Und ja, dabei finde ich die Vielseitigkeit, Faltbarkeit und das geringe Gewicht von dem Ding unschlagbar! Bei der 100er hast du, wenn du keine Diffusoren/Deflektoren sondern das Ding "nackt" nutzt auch einen etwas ausgeprägteren Hotspot, wobei ich mir gut vorstellen kann, dass die matte Glasglocke bei Profotoköpfen das deutlich abmildert.
Bei Studioarbeit hat man ja meist eh etliche andere große Softboxen zur Verfügung, so dass ich die Größe bisher nicht vermisst habe. Wenn du viel mit Personengruppen arbeitest, kann das aber anders aussehen, dann brauchst du die Größe vielleicht auch on location.