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Datenrettung und vollständiges löschen von Datenträgern

winam

Themenersteller
Hallo Leute,
ich habe eine fragen zu dem Bereich Datenrettung und vollständiges löschen von Datenträgern.

Ich habe hier einige alte Datenträger (CF-Karten und MMC sowie SD-Karten) und eine Festplatte, die ich gerne wiederherstellen möchte, damit ich sie dannach vollständig löschen und wieder verkaufen kann.

Welche Software könnt Ihr mir da empfehlen?

Aktuell habe ich PC Inspector auf dem Rechner.

Gibt es bessere Software?
 
Hi,

Spar dir das Wiederherstellen vor dem wipen. Wozu?

Such dir ein Programm aus:

http://hddguru.com/content/en/software/2006.04.13-HDD-Wipe-Tool/

http://hddguru.com/content/en/software/2006.04.12-HDD-Low-Level-Format-Tool/

in beiden Fällen:
WARNING: After running this free wipe tool, the whole disk surface will be fully erased.
Therefore, data restoration will be impossible after using this utility!

Diverse Institute mögen (bei magnetischen Datenträgern) zwar immer noch in der Lage sein, die Daten (teilweise) wiederherzustellen, auch wenn sie mehrfach überschrieben wurden.
Für den normalen, wenn auch vielleicht gewieften Anwender aber nicht möglich.

Also ausreichend für den Weiterverkauf von gebrauchten Datenträgern.
 
Das ist ein Gerücht, Fakt ist das das einmalige Überschreiben (komplett!!) reicht.
http://www.heise.de/newsticker/Sicheres-Loeschen-Einmal-ueberschreiben-genuegt--/meldung/121855

Moin moin :).
Dazu nur soviel: Wir hatten eine HDD welche mehrfach mit normalen Nutzdaten überschrieben wurde mal mit "DiskRecovery" von O&O analysiert -> Was da an Daten wieder zum Vorschein kam :eek: läßt Einen nur erschaudern :top: ...; zumindest für Uns hier ist damit die "heise - meldung" wiederlegt.
Zumindest hier verläßt keine HDD mehr "das Haus" - zumindest nicht ohne vorher mechanisch "überarbeitet" worden zu sein :angel: (Das funktioniert aber nur mit eienm "DeepScan" auf "RAW - Basis" und ist in der normalen Version nicht möglich und eine sog. "Technikerlizenz für den Privatanwender wohl eher nicht tragbar).

Grüße

Andreas
 
Moin moin :).
Dazu nur soviel: Wir hatten eine HDD welche mehrfach mit normalen Nutzdaten überschrieben wurde mal mit "DiskRecovery" von O&O analysiert -> Was da an Daten wieder zum Vorschein kam :eek: läßt Einen nur erschaudern :top: ...; zumindest für Uns hier ist damit die "heise - meldung" wiederlegt.

Du scheinst das nicht so richtig verstanden zu haben. Softwarelösungen wie O&O finden nur Daten, die überhaupt nicht überschrieben wurden, also lediglich logisch gelöscht wurden.
Wenn man alle Blöcke einer Disks oder eines Speichermediums mit Nullen überschreibt (Linux: dd if=/dev/zero of=/dev/..., Windows braucht Spezialsoft) stellen Softwarelösungen genau überhaupt nichts mehr her.

In dem Heiseartikel ging es im Gegensatz dazu darum, ob man durch Analyse von Restmagnetismus mehr wiederherstellen kann, wenn nur ein mal statt mehrfach mit alternierenden Mustern überschrieben wurde.

Ein physikalisches Zerstören der Datenträger ist für technisch nicht kundige Anwender in jedem Fall einfacher zu handhaben, da der Erfolg der Aktion sichtbar ist.
 
Wenn man alle Blöcke einer Disks oder eines Speichermediums mit Nullen überschreibt (Linux: dd if=/dev/zero of=/dev/..., Windows braucht Spezialsoft) stellen Softwarelösungen genau überhaupt nichts mehr her.

aber dd ist schnarchlangsam ! meine 120 GB Platte zwischen 184 Stunden für 1 Durchgang mit BS=512 und 84 Stunden mit BS=4M ist untragbar, erst recht mehrfach !

da empfehle ich lieber von der CT h2testw


überschreibt auch alles und braucht nur rund 24 Stunden
 
Mal eine kurze Zwischenfrage:
Rentiert sich der ganze Aufwand überhaupt noch?
Also ein Terabyte bekommt man inzwischen unter 100.- Euro.
Meine letzte 4GB-Sandisk-Extreme III-Karte hat 17.99 Euro gekostet.
Also mir kommen keine gebrauchten Datenträger ins Haus.

Immerhin weiss man nie, was schon alles damit passiert ist. Sturzschaden?, Wasser?, ... , Sorry aber bei solchen Sachen wäre mir definitiv das Risiko zu groß. Schließlich habe ich vor wichtige Bilddaten darauf abzuspeichern!
 
Du scheinst das nicht so richtig verstanden zu haben. Softwarelösungen wie O&O finden nur Daten, die überhaupt nicht überschrieben wurden, also lediglich logisch gelöscht wurden.
Wenn man alle Blöcke einer Disks oder eines Speichermediums mit Nullen überschreibt (Linux: dd if=/dev/zero of=/dev/..., Windows braucht Spezialsoft) stellen Softwarelösungen genau überhaupt nichts mehr her.

...

:angel: ... ich denke Wir "reden" aneinander vorbei ->
Gerne darst Du hier bei mir auflaufen und eine HDD nach Wahl mit daten mehrfach überschreiben und zuvor auch gerne normal formatieren -> Das von mir angesprochene Programm findet dennoch den Großteil deiner zuvor auf der Platte genutzten Hauptdaten (auch wenn hinterher eine neue Zuordnung nötig wird da dabei auf Dateinamen selbst keine Rücksicht genommen wird).
Bei einer "LowLevel - Formatierung" haben wir hier noch nicht getestet :angel: - könnte ich aber bald machen da ich eine andere HDD im Schleppi verbauen möchte auf der noch ein älteres Abbild existiert ...

Zudem: Das von mir benannte Programm wird in meinem geschildertem Fall nicht direkt vom OS aus operieren sonder über die extra aus dem zuvor installiertem Programm heraus erstellte Boot - CD, welche somit lediglich über das RAM läuft :cool:.
Probier s hier aus - und dann schauen Wir mal ... :);):cool: ob der Gesichtsausdruck dann nicht eventuell doch diesen Zug -> :eek::eek: annimmt.
So - Allen ein schönes Wochenende ohne nervige Schneegestöber :top:.

Grüße

Andreas
 
Mal eine kurze Zwischenfrage:
Rentiert sich der ganze Aufwand überhaupt noch?
Also ein Terabyte bekommt man inzwischen unter 100.- Euro.
Meine letzte 4GB-Sandisk-Extreme III-Karte hat 17.99 Euro gekostet.
Also mir kommen keine gebrauchten Datenträger ins Haus.

Immerhin weiss man nie, was schon alles damit passiert ist. Sturzschaden?, Wasser?, ... , Sorry aber bei solchen Sachen wäre mir definitiv das Risiko zu groß. Schließlich habe ich vor wichtige Bilddaten darauf abzuspeichern!

ich glaube du verkennst da was,

es geht nicht um Gebrauchtkauf,

ich musste einige male Überbügeln, bzw. wollte das wegen notwendigen Einschickens meines Läppis, wenn ich Platten aussortiere und die sonstwem gebe oder in die Tonne trete ist es mein Wunsch das möglichst wenig restaurierbar ist.
 
Gerne darst Du hier bei mir auflaufen und eine HDD nach Wahl mit daten mehrfach überschreiben und zuvor auch gerne normal formatieren -> Das von mir angesprochene Programm findet dennoch den Großteil deiner zuvor auf der Platte genutzten Hauptdaten

Ja, genau den Grossteil, der nicht mit neuen Daten überschrieben wurde, bzw. als Kopie irgendwo auf der Platte noch rumlag.

Wie freejack schon richtig angemerkt hat: Wenn Daten, die zum Löschen freigegeben wurden (weil logisch gelöscht wurden) wirklich mir neuen Daten überschrieben wurden, dann sind genau diese alten Daten nicht mehr per Software wiederherstellbar.
Das ist rein logisch schon nicht möglich, denn wenn du neue Daten schreibst, dann willst du ja auch genau diese zurückbekommen wenn du sie liest. Der Festplattencontroller liefert also beim Lesen der Platte genau die neuen Daten ans BS und somit Software zurück.

Rückschlüsse auf vorherige Daten sind nur mit spezieller Hardware bzw. durch Auseinandernehmen der Platte in der Forensik möglich.
 
:angel: ... ich denke Wir "reden" aneinander vorbei ->
Gerne darst Du hier bei mir auflaufen und eine HDD nach Wahl mit daten mehrfach überschreiben und zuvor auch gerne normal formatieren -> Das von mir angesprochene Programm findet dennoch den Großteil deiner zuvor auf der Platte genutzten Hauptdaten (auch wenn hinterher eine neue Zuordnung nötig wird da dabei auf Dateinamen selbst keine Rücksicht genommen wird).

Wenn Du die Platte einmal richtig löschst, also tatsächlich jedes Bit überschreibst, ist überhaupt nichts mehr wiederherzustellen.

Das haben die Autoren des verlinkten Papers mit hohem Aufwand nachgewiesen. Wenn euer Wiederherstellungsprogramm nach dem Löschen und überschreiben etwas findet, macht ihr was falsch.
 
...
Rückschlüsse auf vorherige Daten sind nur mit spezieller Hardware bzw. durch Auseinandernehmen der Platte in der Forensik möglich.

Hallo :).
Na soweit wird ein "Normalanwender" wohl nicht seine HDDs sezieren wollen / müssen :cool:;).
Auf jeden Fall war ich sehr überrascht ob der Daten welche da zu Tage kamen :eek: - deshalb hatte ich ja meine Post geschrieben :angel:;).
Logischewrweise finden sich so nicht quasi "Erstgeschriebene" aus dem erstem Zyklus der Festplatte; soweit solte meine Schilderung bzw. Darstellung nun auch wieder nicht reichen.

Grüße

Andreas
 
Das funktioniert aber nur mit eienm "DeepScan" auf "RAW - Basis" und ist in der normalen Version nicht möglich und eine sog. "Technikerlizenz für den Privatanwender wohl eher nicht tragbar.

Die Testversionen von DiskRecovery haben vollen Funktionsumfang, bis auf
den Punkt das man die gefundenen Dateien nirgends speichern kann.

"DeepScan" und "RawScan" sind auch keine Zauberfunktionen, die physisch
nicht mehr vorhandene Daten entdecken können - die Beschreibung der
Funktionen deutet zumindest nicht darauf hin:
http://www.oo-software.com/home/de/products/oodiskrecovery/info/index.html

Ich habe das daher mal eben selbst auf einer alten 30gb Laptopfestplatte
getestet, Ablauf wie folgt:

Schritt 1: Formatieren mit NTFS (ohne "Schnellformatierung")

DiskRecovery findet danach jede Menge Dateien, von denen viele auch
verwendbar sind (zumindest zeigt die Vorschau durchaus verwendbare jpg
und Bmp-Dateien an). Manche Bilddateien sind allerding beschädigt,
vermutlich weil sie schon früher gelöscht und partiell überschrieben wurden.

Schritt 2: Eraser, 1-Pass durchlauf mit Pseudo-Random Daten, "Cluster tip
data" und "alternate data streams", also keine der "Paranoia"-Methoden wie
z.B. DoD 5220.22-M oder Gutmann (siehe ganz unten)

Danach findet DiskRecovery die 20 von Eraser per Zufallsprinzip
geschriebenen Dateien mit Größen zwischen 100 MB und 3 GB.

Ein Stichprobe mit WinHex ergibt, das von Nutzdaten keine Spur mehr zu
finden sind (jpg-Dateien haben z.B. einen charakteristischen Header, der
einfach zu finden ist.)

Das ganze ist auch in sich logisch - ohne Umgehung der Festplatten-Hard
und -Firmware kommt auch DiskRecovery an keine anderen Daten wie jede
andere unter Windows laufende Software auch.

Darauf deutet auch die Beschreibung von DiskRecovery hin:

Die Datenrettung mit O&O DiskRecovery 4 ist von allen Windows
unterstützten Datenträgern möglich. [...] Einzige Voraussetzung für eine
Datenrettung ist, dass der Datenträger von Windows erkannt wird.

Wird ein bestimmter Bereich der Platte überschrieben, stehen an der Stelle
eben andere Daten, die alten Daten sind weg. Wäre das anders, würde eine
Festplatte nicht so funktionieren wie sie soll.

Ob man unter Umgehung der Festplatten-Elektronik eventuell noch an Daten
herankommen kann, steht auf einem anderen Blatt. Da spielen dann Faktoren
eine Rolle wie z.B. die Präzision, mit der ein Schreib-Lesekopf positioniert wird.

Details findet man im Papier von Peter Gutmann,
auf dem auch eine der Löschmethoden von Eraser basiert.

Ich würde sagen, wenn man keine Zeit hat reicht die 1-pass Methode, ist
man ausreichend Paranoid sollte man DoD oder Gutmann verwenden und wird
von der NSA verfolgt sollte man den Erwerb so eines Gerätes in Erwägung ziehen

Grundsätzlich sollte man eigentlich vorher überlegen, ob man sensitive Daten
nicht gleich in einem verschlüsselten Container speichert (z.B. mit TrueCrypt).

Grüße
thomas
 
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