1. Ein richtig tiefergehender Check könnte schon schwierig werden, weil es nicht mehr alle Ersatzteile gibt. So könnte eine kleine Unachtsammkeit ein Objektiv, eine Kamera zum Ersatzteilspender verwandelt.
Ein eher oberflächiger Check, wackelt was wo es nicht soll, läuft der Verschluß, Verschlußzeiten messen,.. kann man natürlich machen. Das könnte eventuell einem Käufer bei Kauf über dem Postweg helfen. Anderseits ist halt die Frage, ob sich der finanzielle Aufwand materiell lohnt.
2. Klar verkaufen. Warum nicht?
Wenn Objektive nur rumliegen ist meiner bescheidenen Meinung nach das Risiko für
Glaspilz höher, oder bei Kameras Probleme mit der Mechanik. Oder gar vergessene Batterien die auslaufen..
3. Bajonett-Umbau: Ich habe gestern Abend ein
FD 400/2.8L zum ersten mal mit allerlei selbst gefertigten Teilen als EF Mount Objektiv zusammengesetzt.
Und ein
500/4.5L und
300/2.8L habe ich auch auf EF Mount umgebaut.
Der zeitliche Aufwand der für diese Umbauten der langen Teleobjektive nötig ist, ist glaub ich der Grund dass momentan dies niemand gewerblich anbietet - bzw sich auf einzelne Optiken konzentriert.
Bei jeder FD Optikadaption brauchts etwas Zeit und Gehirnschmalz da einen guten Weg zu finden, insbesondere die Ankopplung der Blende ist bei den NewFD Optiken etwas aufwendig.
Ich brauche bisher pro Umbau wohl mehr als 30 Stunden konzentrierte Arbeit - läßt sich schwer zusammenrechnen, da ich leider nur immer kurze Zeitfenster habe, in denen ich mal wieder laut basteln kann (Fräse, Stichsäge, Drehbank)
Die kürzeren FD 85/1.2L und 50/1.2. 135/2 werden
hier als Service umgebaut. Die machen jetzt wohl auch am 300/2.8L herum.
4. Die ganz langen FD Optiken lasen sich wohl auch mit einem
gescheiten Adapter und minimaler Änderung auf Unendlich bringen.
5. Hier habe ich einige
Kamera-Werkstätten gesammelt - eventuell wirst Du da fündig.
6. Die besseren Canon FD Objektive sind einfach nur geil! Wenn sie dann mal umgebaut sind, und man manuelle Objektive mag
