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Bildbearbeitung in CameraRaw vs. Fotoprogramm

Chriss74

Themenersteller
Hallo Forum!

Wenn ich ein RAW-Bild aus der Kamera in meinem Foto-Programm bearbeiten möchte, wird zunächst ein PlugIn namens "CameraRaw" aufgerufen. Hier kann ich den Weißabgleich usw. ändern, aber auch Entrauschung, Schärfung, Aufhellung usw. vornehmen.

Nun meine Frage: Ich kann eine Entrauschung und Schärfung ja auch im eigentlichen Foto-Programm vornehmen. Wo liegt der Vorteil, dies bereits im CameraRaw zu tun? Bringt mir das einen Qualitätsvorteil?

Ein Raw-Bild hat bekanntlich mehr Farbtiefe als z. B. ein jpg-Bild. Wenn mein Raw-Bild aus dem CameraRaw heraus ins Fotoprogramm kommt, verliere ich dann bereits Farbtiefe, oder arbeitet das Fotoprogramm (z. B. Photoshop) mit der vollen Farbtiefe solange weiter, bis man es zum Schluß als jpg abspeichert?

Wie ist die grundsätzliche Empfehlung? Soviel wie möglich im PlugIn CameraRaw bearbeiten oder ist es letztlich egal?

Gruß + Danke für jeden Hinweis,
Chriss
 
Adobe Camera Raw (das meinst Du vermutlich) ist ein RAW-Konverter.

Bei der Konvertierung des RAW-Formates hast Du prinzipbedingt noch die meisten Qualitätsreserven. Daher ist es sinnvoll, so viel Bearbeitung wie möglich bereits im RAW-Konverter zu machen.
 
Ja, ich meine den Adobe Camera Raw. Danke für die Antwort.

Wieso gibt es denn eigentlich dieses Plugin? Wäre es nicht viel besser, wenn ich ein RAW-Bild direkt in Photoshop einladen könnte und die RAW-Informationen bis zum Schluß zur Verfügung ständen?

Für die grundlegende Bearbeitung reicht die Funktionialität des Camera Raw ja meist aus. Was mir fehlt ist die Möglichkeit, nur Teilbereiche eines Bildes zu bearbeiten. Das geht mit Camera Raw nicht, oder doch?

Gruß,
Chriss
 
Die meisten Kameras wollen für die Raw-Entwicklung wieder eine Extrawurst, müssen also die Programme angepasst werden. Eine neue Version zu installieren macht zwar je nach Programm mehr oder weniger Mühe, aber bei PS ist es sicher schöner, einfach nur ein kleines Plugin für die neuen Kameras auszutauschen. Ausserdem taugt das Plugin auch für PSE, und man hat gleich die nützlichsten Regler zur Bildentwicklung auf einen Blick.
Wenn Du das Bild als 16Bit in PS öffnest, dann hast Du auch alle Informationen des Raws bis zum Schluß zur Verfügung.
 
Wenn Du das Bild als 16Bit in PS öffnest, dann hast Du auch alle Informationen des Raws bis zum Schluß zur Verfügung.
Alle Informationen zwar nicht (auch abhängig von den Einstellungen bei der Konvertierung), aber deutlich mehr als in 8 Bit.
Z. B. wenn man die Tonwerte im RAW-Konverter spreizt, kann man die verlorene Zeichnung auch aus 16-Bit-Files nicht wieder zurückgewinnen.

Chriss74 schrieb:
Wäre es nicht viel besser, wenn ich ein RAW-Bild direkt in Photoshop einladen könnte und die RAW-Informationen bis zum Schluß zur Verfügung ständen?
Da würde Dein Computer einschlafen. RAW-Konverter arbeiten nondestruktiv, also sie greifen ständig wieder auf die Rohdaten zurück; so kannst Du jeden Schritt einzeln wieder rückgängig machen, ohne den Rest der Einstellungen zu beeinträchtigen. Aber je mehr Bearbeitungsschritte man da integriert, umso rechenintensiver wird es. Schon mit den üblichen Farb- und Kontrastkorrekturen sind viele Konverter ziemlich lahm; an Bearbeitung mit mehreren Ebenen mag man da noch gar nicht denken. Das kann sich natürlich ändern, wenn die Computer schneller werden.
 
Wieso gibt es denn eigentlich dieses Plugin? Wäre es nicht viel besser, wenn ich ein RAW-Bild direkt in Photoshop einladen könnte und die RAW-Informationen bis zum Schluß zur Verfügung ständen?

Das Programm Adobe Lightroom tut genau das (also nicht-destruktiv).
Allerdings ist nicht der gleiche Umfang an Funktionen wie in Photoshop vorhanden. Könntest du dir aber mal ansehen, da deine Frage ja berchtigt ist.

Ich bin jedenfalls sehr zufrieden, da ich nie die Zeit hätte, mich mit den ganzen Photoshop-Funktionen zu befassen. Manchmal ist weniger mehr.

Gruss
Jacob
 
Es gibt schon erste Ansätze, die nondestruktive Bearbeitung auszudehnen. Z. B. in Bibble (alternativer RAW-Konverter) gibt es ein nondestruktives Stempelwerkzeug und mit der kommenden Version 5 sogar selektive Bearbeitung.
Aber jeder einzelne Stempelvorgang ist dann sozusagen ein weiterer Punkt in der Liste der Aufgaben, die mit jeder kleinen Änderung neu durchgeführt werden müssen. Für ein paar einzelne korrekturen ist sowas machbar, aber ab einem gewissen Punkt ist die destruktive Bearbeitung herkömmlicher Art wesentlich flotter und angenehmer. Etwa Montagen aus vielen Ebenen, Retuschen mit hunderten ausgestempelten Stellen etc. sind auf heutigen Computern nur destruktiv sinnvoll umzusetzen.

Ich würde davon ausgehen, dass die Aufgabenverteilung sich in den kommenden Jahren mehr und mehr in Richtung RAW-Konverter verschiebt, also dass man immer mehr direkt im RAW-Konverter machen kann und das klassische Bildbearbeitungsprogramm immer seltener gebraucht wird.
Meine eigenen privaten Bilder werden schon heute zu 95 % im RAW-Konverter fertiggestellt.
 
ich schreib mal unten rein

Nun meine Frage: Ich kann eine Entrauschung und Schärfung ja auch im eigentlichen Foto-Programm vornehmen. Wo liegt der Vorteil, dies bereits im CameraRaw zu tun? Bringt mir das einen Qualitätsvorteil?

ACR arbeitet nondestruktiv, du kannst die Originaleinstellung der RAW-Datei jederzeit wiederherstellen. PS legt hierfür eine gesonderte xmp-Datei an, in der die Entwicklungseinstellungen angespeichert werden. Ich persönlich entrausche und schärfe nur in PS

Ein Raw-Bild hat bekanntlich mehr Farbtiefe als z. B. ein jpg-Bild. Wenn mein Raw-Bild aus dem CameraRaw heraus ins Fotoprogramm kommt, verliere ich dann bereits Farbtiefe, oder arbeitet das Fotoprogramm (z. B. Photoshop) mit der vollen Farbtiefe solange weiter, bis man es zum Schluß als jpg abspeichert?

in ACR findest du unter dem Bild den Arbeitsablauf-Dialog, hier kannst du Farbraum, Bittiefe, Größe und die Auflösung bestimmen (ACR merkt sich einmal getroffene Einstellung). Wenn du hier 16bit angibst, kannst du mit Photoshop alles in 16bit bearbeiten. Allerdings nur bis zur Abspeicherung als jpeg, dies geht generell nur als 8bit

Wie ist die grundsätzliche Empfehlung? Soviel wie möglich im PlugIn CameraRaw bearbeiten oder ist es letztlich egal?

ich nutze in der Regel nur die erste Seite von ACR, reicht in den meisten Fällen aus
 
Danke für die bisherigen Antworten!

ich nutze in der Regel nur die erste Seite von ACR, reicht in den meisten Fällen aus

Ja, so habe ich das bisher auch gehalten, bis ich entdecket habe, dass man im CameraRaw Plug-In ja noch einiges mehr machen kann. Deshalb stellte sich mir ja genau die Frage, wo man nun sein Foto am Besten bearbeitet.

Natürlich ist es schön, dass ich in CameraRaw mein Bild schon recht weit bearbeiten kann, und ich rückstandfrei alles wieder rückgängig machen kann. Das geht bekanntlich mit einem einmal gespeicherten Bild im jpg-Format, aber auch im Photoshop-Format nicht mehr.

Gerade Dinge wie entrauschen und nachschärfen sind ja nur in Teilbereichen eines Bildes interesssant, so dass man so etwas im Prinzip nicht im CameraRaw vornehmen kann. Also ist das CameraRaw PlugIn im Prinzip nur für die grundlegenden Dinge (Weissabgleich/Helligkeit/Kontrast) interessant, die das gesamte Bild betreffen, oder?

Gruß,
Chriss
 
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