• Neuer Gutscheincode unseres Partners Schutzfolien24:
    DSLR-Forum2025
    Dauerhaft 10% Rabatt auf alle Displayschutzfolien und Schutzgläser der Eigenmarken
    "Upscreen", "Screenleaf", BROTECT" und "Savvies".
    Der Code ist für alle Geräteklassen gültig.
  • In eigener Sache!

    Liebe Mitglieder, liebe Besucher und Gäste
    ich weiß, es ist ein leidiges Thema, aber ich muss es ansprechen: Werbung, Werbeblocker und Finanzierung des Forums.
    Bitte hier weiterlesen ...

  • Nicht erreichbare Adressen im Benutzerkonto
    Wir bekommen zurzeit eine große Anzahl an E-Mails, die das System zum Beispiel als Benachrichtigungen an Nutzer verschickt,
    als unzustellbar zurück, weil z.B. die Adressen nicht erreichbar sind oder das Postfach gar nicht existiert.
    Stellt doch bitte sicher, dass die Benachrichtigungen, die ihr vom System erwartet, auch zugestellt werden können.
    Nicht erreichbare E-Mail-Adressen sind dazu wenig hilfreich.
    Danke!
WERBUNG

Bestes Portrait-Objektiv für wunderschönes Bokeh – Empfehlungen?

MatthiasRamahi

Themenersteller
Hallo zusammen,


ich wollte mal fragen, welches Objektiv ihr aktuell für Portraits am liebsten nutzt – speziell, wenn es um ein wirklich schönes, weiches und cremiges Bokeh geht. Preislich sollte es nicht über 1.400 € liegen.

Ich selbst nutze momentan das Sigma ART 85 mm f/1.4 DG DN an meiner Sony A7R IV und bin damit eigentlich extrem zufrieden. Die Schärfe, das Bokeh und die Verarbeitung sind top. Trotzdem frage ich mich, ob es vielleicht noch Objektive gibt, die einen noch spezielleren, vielleicht sogar „herausstechenden“ Look liefern.

Von der Brennweite her bin ich mir nicht ganz sicher – 85 mm finde ich klasse, aber vielleicht sind 105 mm oder 135 mm noch spannender? Oder ist ein 50 mm mit lichtstarker Blende die bessere Wahl für den besonderen Look?

Das Sigma 135 mm f/1.8 wollte ich schon länger mal ausprobieren, bin aber noch nicht dazu gekommen. Außerdem habe ich in letzter Zeit viel Gutes über die Voigtländer-Objektive gehört – die sollen ja diesen traumhaft verträumten Look haben, was mich sehr reizt. Adapterlösungen wären für mich auch kein Problem, falls sich da spannende Möglichkeiten ergeben.


Wie sind eure Erfahrungen? Welche Brennweite und welches Objektiv haben euch bei Portraits am meisten gefallen?


Hier mal ein Beispielbild, das ich mit meinem Sigma ART 85 mm gemacht habe:
👉 Beispielbild ansehen


Bin gespannt auf eure Tipps und Meinungen!
 
Hallo zusammen,


ich wollte mal fragen, welches Objektiv ihr aktuell für Portraits am liebsten nutzt – speziell, wenn es um ein wirklich schönes, weiches und cremiges Bokeh geht. Preislich sollte es nicht über 1.400 € liegen.

Ich selbst nutze momentan das Sigma ART 85 mm f/1.4 DG DN an meiner Sony A7R IV und bin damit eigentlich extrem zufrieden. Die Schärfe, das Bokeh und die Verarbeitung sind top. Trotzdem frage ich mich, ob es vielleicht noch Objektive gibt, die einen noch spezielleren, vielleicht sogar „herausstechenden“ Look liefern.

Von der Brennweite her bin ich mir nicht ganz sicher – 85 mm finde ich klasse, aber vielleicht sind 105 mm oder 135 mm noch spannender? Oder ist ein 50 mm mit lichtstarker Blende die bessere Wahl für den besonderen Look?

Das Sigma 135 mm f/1.8 wollte ich schon länger mal ausprobieren, bin aber noch nicht dazu gekommen. Außerdem habe ich in letzter Zeit viel Gutes über die Voigtländer-Objektive gehört – die sollen ja diesen traumhaft verträumten Look haben, was mich sehr reizt. Adapterlösungen wären für mich auch kein Problem, falls sich da spannende Möglichkeiten ergeben.


Wie sind eure Erfahrungen? Welche Brennweite und welches Objektiv haben euch bei Portraits am meisten gefallen?


Hier mal ein Beispielbild, das ich mit meinem Sigma ART 85 mm gemacht habe:
👉 Beispielbild ansehen


Bin gespannt auf eure Tipps und Meinungen!
Das SIgma 105 1.4. Kann man auch auf Sony adaptieren - ich habs in der Canon Variante.


(alternativ Wiesner, falls du es auf deutsch gucken willst:

)

Frost fast es auch noch wunderbar zusammen.
 
Fujifilm 35mm f/1.4

Wunderschönes Bokeh und ein toller look. Zwar nicht perfekt scharf (zumindest nicht an 40MP APS-C, aber dafür mit viel Charakter und eigenem Look).

_DSF6391-Bearbeitet-2-resized.jpg

(Bevor jemand etwas sagt, der Thread ist ja offen gefragt. Leider gibts das Fuji nicht für Sony E Mount :/)
 
Es kommt auch darauf an, wie der Hintergrund sich gestaltet. Ist der eher unruhig und muss ich die Person stärker isolieren, nehme ich auch gerne einfach das 70-200 2,8 (Canon RF) bei langer Brennweite.
Ansonsten Sigma 105/1,4 Art oder wenn ich mehr Hintergrund darstellen möchte, das Sigma 50 oder 35/1,4 Art.
Grüße,
Florian
 
Mit AF: Sony 100/2.8 STF. Oder das alte 138/2.8 STF mit A-Mount und einen Billo-Adapter, das ist eh manuell. Der STF-Look ist auf jeden Fall speziell und digital unnachahmlich. Selbst nach Jahren weg von Sony adaptiere ich das STF immer noch an alles, weil es einfach special ist. Und das Beste ist, man kriegt es quasi hinterhergeworfen, weil iiiihhhh, A-Mount, aaaaaahhhhh nur F/2.8 und uuuuhhhh, manuell. Die Dreifaltigkeit des geht gar nicht in 2025 :ROFLMAO:
 
Das Canon EF135/2.0 und das EF200/2,8.

Mit der längeren Brennweite ist das halt ein anderer Look. Beide sind inzwischen recht bezahlbar und mit Adapter auch an Sony nutzbar.
Canon Objektive hab ich soweit nicht auf dem Schirm gehabt. Ich hatte mal eins mit einem Adapter, dann ging aber der Autofokus nicht mehr, was mich echt sehr gestört hat.
 
Fujifilm 35mm f/1.4

Wunderschönes Bokeh und ein toller look. Zwar nicht perfekt scharf (zumindest nicht an 40MP APS-C, aber dafür mit viel Charakter und eigenem Look).

Anhang anzeigen 4759768

(Bevor jemand etwas sagt, der Thread ist ja offen gefragt. Leider gibts das Fuji nicht für Sony E Mount :/)
35mm hatte ich da tatsächlich nicht so auf dem Schirm. Ich hab aber ein 35mm Samyang 1.8, mit dem ich recht zufrieden bin. Für den Preis war es aufjedenfall super gut. Portraits habe ich aber noch kaum damit gemacht =). Ich werd es mal probieren
 
Nun die Brennweite müsstest du dir schon Gedanken machen sonst wird das sehr weitläufig ob 35mm oder 200 oder 300mm ...
Ich denke ich tendiere eher zu den höheren Brennweiten (105-135mm) weil ich die niedrigen schon recht gut abdecke. Ich bin mir halt nicht sicher ob ein 70-200 2.8F ansatzweise genau so gut ist wie ein 135 1.4F. Aber das 70-200 wäre aufjedenfall viel nützlicher im allgemeinen für mich
 
Das Sigma 105mm F1.4 ist schon einige Male erwähnt worden. Es ist toll was das Bokeh angeht und auch sonst Top. Allerdings ist es auch ein echter Klopper, hat sogar einen Stativfuß. Ohne diesen ist deine Kamera extremst kopflastig. Kamera halten mit angeflanschtem 105mm würde ich dem Bajonett nicht zu lange zumuten in der Waage und ohne Abstützung. Wenn du das Objektiv nur für Portraits brauchst ist auch der Autofokus schnell genug. Ansonsten ist für mich das GM 135mm F1.8 das bessere, vor allem da leichter und sehr schneller Autofocus wenn man auch mal schnelle Bewegungen, wie Sport, Tiere oder spielende Kinder einfangen will. Ich habe beide und nehme meist oder fast immer das 135mm. Das GM 70-200mm F2.8 ist zwar die Allzwegwaffe aber das Bokeh kommt nicht an das des 105 0der 135mm ran.
 
Zuletzt bearbeitet:
Canon Objektive hab ich soweit nicht auf dem Schirm gehabt. Ich hatte mal eins mit einem Adapter, dann ging aber der Autofokus nicht mehr, was mich echt sehr gestört hat.
Es gibt wohl Adapter mit und ohne Autofokus. Ich kenne mich aber nicht allzu gut damit aus, habe eine Canon.

Es gibt ja verschiedene Arten von Bokeh, die auch Geschmackssache sind. Man sieht das immer bei unscharf abgebildeten, punktförmigen Lichtquellen. Das Sigma bildet die eher „klassisch“ weich ab, es gibt aber auch das „Seifenblasen“-Bokeh, wo eher der Rand hell erscheint und das „swirly“ Bokeh, wo bei unruhigem Hintergrund eine Art Wirbel erscheint, weil die Lichtpunkte verzerrt werden.

Da das natürlich auch extrem von Entfernung und Hintergrund abhängt, ist das immer schwer vergleichbar.

Wenn Du was spezielles willst, dann eher swirly oder Seifenblase. Wenn Du es weich und cremig willst, erscheint mir das vorhandene Sigma eine gute Basis, dann eher verschiedene Hintergründe ausprobieren.

Noch weicher werden dann Objektive, bei denen die sphärische Aberration unterkorrigiert ist, auf Kosten der Schärfe insgesamt. Es gibt auch Objektive, die ein Verstellen der sphärischen Aberration erlauben, das ist dann aber sehr speziell.
 
1P5A0806.jpeg

Hier sieht man das Seifenblasen/Soap Bubble ganz gut. Das ist ein Canon EF300/2,8, das wurde damals sehr auf Schärfe optimiert, die sphärische Aberration eher überkorrigiert.

Ich würde das eher nicht für ein Porträt nehmen, aber manche mögen die Seifenblasen.
 
Im „Portraits“ Thread in der Galerie findest Du in Beitrag 8793 ein schönes Beispiel für ein „swirly“, also Wirbel-Bokeh.

„Creamy“, also zerfließend, sind dort viele Beiträge.

Wenn Du es einfach nur weicher willst, würde ich erstmal mit Entfernung und Beleuchtung spielen, bevor Du viel Geld für ein Objektiv ausgibst. Das macht vermutlich mehr aus.
 
Es gibt ja die Idee, für ein schönes Bokeh brauche man immer besonders lichtstarke Objektive. Zumindst im Nahbereich (z. B. Kopfportät) stimmt das aber nicht. Ich kenne "lichtschwache" Objektive mit wunderschönem Bokeh und "lichtstarke" Objektive mit scheußlichem Bokeh. In der Praxis wäre mir etwas weniger Freistellung mit gutem Bokeh lieber als maximale Freistellung mit dürftigem Bokeh.

Ich fand z. B. das Bokeh des Cosina 3,5/100mm Macroobjektivs immer sehr angenehm. Das war ein sehr günstiges Plastikgehäuse-Macroobjektiv, das es auch unter weiteren Markenamen (Soligor, Voigtländer etc.) zu kaufen gab. Es gab für verschiedene Kameraanschlüsse jeweils eine AF- und eine MF-Version (optisch alle identisch). Wenn man heute eines davon zum Adaptieren kauft, würde ich eine MF-Version vorziehen, weil ihr Fokusring besser bedienbar ist.

Wegen des weichen Bokehs sehr gern für Kopfporträts verwendet habe ich auch das Nikon AF-S 70-300 G VR (bevor es mir kaputtgegangen ist). Man muss gar nicht immer auf 300mm gehen. Meist habe ich es irgendwo zwischen 100mm und 150mm benutzt.
Das Nachfolgemodell soll ebenfalls ein sehr gutes Bokeh haben, eignet sich aber wegen AF-P und E nicht so gut zum Adaptieren.
Ich bin halt Nikon-User, aber könnte mir vorstellen, dass auch andere Hersteller Tele-Zooms mit schönem Bokeh im Angebot haben. Da fehlt mir leider der Überblick. Man liest leider nicht so viel über die Bokehs der "lichtschwachen" Tele-Zooms. Das ist schade.

Apropos Nikon: Hier gibt es noch die legendären DC-Objektive ("Defocus Control") mit Blende 2,0 in 105mm und 135mm, mit denen man das Bokeh wahlweise für den Vordergrund oder für den Hintergrund optimieren kann. Sind leider auch gebraucht noch keine Schnäppchen. Aber da haben wir mal den Fall, dass ein Hersteller Objektive eigens und vornehmlich aufs Bokeh hin optimiert hat und dafür sogar noch Einstellmöglichkeiten bietet.

Wenn man kleinere Maßstäbe anstrebt (bis hin zu Ganzkörper), braucht man natürlich zunehmend Lichtstärke, um überhaupt noch eine Freistellung zu sehen.
Ich habe schon diverse 85mm-Objektive verglichen, die zwar alle sehr lichtstark sind, aber deren Bokeh ich nicht immer empfehlen möchte.
Zwar finde ich im Hinblick auf die Freistellung den praktischen Unterschied zwischen Blende 1,4 und 1,8 vernachlässigbar, aber zumindest bei Nikon würde ich die 1,4er-Varianten (AF 1,4/85 D und AF-S 1,4/85 G) vorziehen, weil sie eindeutig mehr auf weiches Bokeh hin optimiert sind als die jeweiligen 1,8er-Versionen (bei denen das Bokeh schon etwas unruhiger ist).
Mein Preis-Tipp fürs Adaptieren wäre das manuell zu fokussierende Samyang/Walimex 1,4/85 (gibt/gab es für diverse DSLR-Anschlüsse). Das hat auch ein sehr weiches Bokeh und kostet weniger als eine der AF-Varianten der Markenhersteller.

Wenn die Brennweite kürzer sein darf, kann ich das Nikon AF-S 1,4/50 G empfehlen. Ist deutlich preiswerter als z. B. das entsprechende Sigma Art und vielleicht nicht so perfekt randscharf bei Offenblende, aber in Sachen Bokeh eher überlegen.
Es gibt auch noch ein AF-S 1,4/58 G, das von Nikon als Bokeh-Objektiv beworben wurde. Aber es ist erheblich teurer als das 50er und den Aufpreis wohl nicht wert.
 
Moin!
Eigentlich bist du mit dem 85er für Portraits doch schon gut ausgestattet,
man aber z.B. über ein Sigma 105mm f/1,4 nachdenken, oder
als Alternative ein Glas so um die 50mm überlegen.

135mm bzw. 200mm an ff/KB empfinde ich, für Portraits, als ein wenig zu lang.

mfg hans
 
Ich würde für diese Aufgabe das Nikon 105/2.0 DC oder das 135/2.0 DC nehmen. Bei diesen beiden ist das Bokeh verstellbar. Schon in der neutralen Stellung finde ich es recht gut, man kann aber gezielt Hintergrund oder Vordergrund weicher stellen - jeweils auf Kosten etwas mehr Härte im Bokeh in der anderen Richtung.
 
WERBUNG
Zurück
Oben Unten