Rein technisch spricht nichts dafür den Berg zu Fuß hochzurennen wenn ich auch den Lift nehmen kann. Das Beispiel hinkt durchaus nicht weil es gut zeigt, dass es eben nicht immer um Technik geht. Die Technik ist genau dann hinreichend wenn akzeptable Ergebnisse herauskommen: ich komme rauf auf den Berg. Wenn das der Fall ist dann wiegen alle anderen Faktoren (für mich zumindest) um ein Vielfaches mehr: was ist mein eigentliches Ziel (oben sein, unterwegs was erleben, Geld sparen, Naturerlebnis, spektakuläre aussicht au dem Lift), ... . Und meinetwegen auch "Wie cool finde ich mich dass ich gegen den Strom schwimme und zu Fuß den Berg hoch renne".Rein technisch gesehen spricht nichts für analog, was den Prozessablauf vom Klick bis zum fertigen Bild vor dir auf dem Tisch betrifft.
Die Diskussion hier gleitet immer wieder technische und ergebnisorientierte Aspekte ab. Das ist aber nur ein Teil der Fotografie, der für viele Hobby-Fotografen eine untergeordnete Rolle spielt. Aber für sehr viele Forenten scheint es enorm wichtig zu sein, die beste Kamera mit den tollsten Leistungsdaten zu kaufen. Ich kann dem wenig abgewinnen. Ich habe nicht Freude daran Zahlen in Tabellen zu vergleichen, ich hab jedesmal Freude daran einen belichteten Film aus der Kamera zu holen und nicht zu wissen was drauf ist. Diese Freude entzieht sich jeglicher zu-teuer-zu-alt-zu-unpraktisch-zu-schelcht-zuwasweißich-Diskussion
