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Automatikmodus für Tiefenschärfe

Ocelot_

Themenersteller
Hallo zusammen,

ich stelle die Frage im Canon Bereich da ich momentan mit Canon ausgestattet bin (550D / 15-85 / 50 f1.4 / 70-200 f4 / 430EXII)

Es gibt eine Automatik für Zeit, für Blende, Voreinstellungen für Portät, Landschaften usw - und es gibt einen Modus z.B. bei der 550D, der nennt sich A-DEPT, welcher einfach gesagt nur versucht, alles vom AF registrierte scharfzustellen.

Ich wünsche mir die Möglichkeit, in meiner Kamera z.B. 15cm einzustellen.
Der Rest könnte wie auch beim Zeitmodus automatisch optimal gewählt werden, je nach Entfernung des Motivs.

Hab ich was übersehen oder gibt es so eine Automatik tatsächlich nicht?
 
...automatisch optimal gewählt werden, je nach Entfernung des Motivs.
...

Und da liegt der Hase im Pfeffer, um die Schärfentiefe zu berechnen, müssen:

Blende, Brennweite, Sensorgröße und Motiventfernung bekannt sein und letztere wird so weit ich weiss nur in ganz grober Näherung (wenn überhaupt) zur Kamera übertragen, also hast du nix übersehen, die Automatik musst du schon durch Hirnschmalz/DoF-Rechner kompensieren.
 
Hab ich was übersehen oder gibt es so eine Automatik tatsächlich nicht?

Gibt es nicht (mehr) und wäre auch ziemlich sinnlos, weil einfach viel zu viele Leute ihre Bilder beschneiden und in viel zu unterschiedlichen Größen betrachten (was zu analogen Zeiten nicht so ausgeprägt war). Und da davon auch Schärfentiefe und Freistellung abhängt, müsste man bei jedem Foto je nach späterer Verwendung einen weiteren Parameter (den zulässigen Zerstreuungskreis) einstellen.



Gruß, Matthias
 
Situation z.B. Hochzeit:
ein Pärchen... er steht direkt hinter ihr, 5 Meter dahinter noch einige andere Leute.
Das Pärchen benötigt nach Schätzung max 50cm Tiefenschärfe um beide Gesichter im "scharfen" Bereich abzubilden. Also dreh ich das Rad nur auf 50cm - sonst nichts. Wäre für mich einer meiner Lieblingsautomatiken. Ein Fokuspunkt meldet scharf auf Ihren Augen - also weiß ich, dass alles 25cm hinter ihren Augen noch scharf ist.
Die übrigen Leute sollen, soweit es die Technik zulässt, unscharf werden. Wenn es das Objektiv usw nicht zulässt, dann eben nicht - hauptsache erstmal das scharf was ich brauche.

Ich kann mir nicht vorstellen warum das zum einen kein gängiges Feature ist und zum anderen erst recht nicht warum das technisch nicht gehen soll.

@Matthias: Ich hab Deine Sätze 3 Mal gelesen und geb's auf - ich versteh nicht was und wie Du es meinst - evtl. fehlt mir dazu auch die Ausbildung :o
 
@Matthias: Ich hab Deine Sätze 3 Mal gelesen und geb's auf - ich versteh nicht was und wie Du es meinst - evtl. fehlt mir dazu auch die Ausbildung :o

Stell mal ein Bild mit mäßiger Schärfentiefe auf Deinem Bildschirm dar und geh dann in die andere Zimmerecke. Ändert sich die Schärfentiefe? Ja, tut sie, es erscheint ein größerer Bereich scharf. Du könntest auch das gleiche Bild in verschiedenen Größen nacheinander auf dem Bildschirm betrachten. Gleicher Effekt, das kleinste hat am meisten Schärfentiefe. Dafür braucht man weiter keine Ausbildung, bloß ein bisschen geometrisches Vorstellungsvermögen.



Gruß, Matthias
 
Achso, also mit meinen Worten - "ist das Bild leicht unscharf, kann es noch im Kleinformat verwendet werden, da es kaum auffällt" - korrekt? Aber das wäre ja etwas am Thema vorbei!? Also hab ich es wohl doch nicht verstanden...
 
Wenn ich es richtig verstehe, hätte der TO gerne einen in die Kamera integrierten Schärfentieferechner, der durch entsprechende automatische Einstellung der Blende dafür sorgt, dass ein benutzerdefinierbarer Bereich (z.B. 50 cm) vor und hinter dem gewählten Fokuspunkt auf jeden Fall scharf dargestellt wird. Da die Kamera ja die Brennweite des Objektivs (zumindest bei Canon-Objektiven) oder die aktuelle Brennweiteneinstellung (Zoomobjektiv) kennt, müsste so etwas eigentlich zu realisieren sein.

Letztlich ist die Schärfentiefen-Automatik, die der TO schon genannt hat, ja auch nichts anderes, nur dass man hier den Bereich nicht numerisch eingibt, sondern über den AF definiert.

Ich hoffe, ich habe das richtig dargestellt/verstanden?
 
Achso, also mit meinen Worten - "ist das Bild leicht unscharf, kann es noch im Kleinformat verwendet werden, da es kaum auffällt" - korrekt? Aber das wäre ja etwas am Thema vorbei!? Also hab ich es wohl doch nicht verstanden...

Im Prinzip ja. Aber wieso ist das am Thema vorbei? Wenn Du ein Bild doppelt so groß betrachtest (aus gleicher Entfernung) oder einen entsprechenden Ausschnitt vergrößerst, halbiert sich die Schärfentiefe (mindestens! Wenn sie vorher groß war, ist der Effekt noch drastischer). Was willst Du da denn in Deine Schärfentiefe-Automatik eingeben?

Wenn Du aber sowieso alle Bilder gleich groß betrachtest und keine Ausschnitte machst, kannst Du doch einfach die Blende um (mindestens) 2 Stufen schließen, wenn Du auf die halbe Entfernung rangehst. Ist zwar keine Automatik, aber machbar. Wenn Du dann auch zoomen willst, wird's aber etwas unübersichtlich.


Gruß, Matthias
 
Hallo,
so eine Automatik ist problematisch, weil es zu oft vorkommt, dass die Schärfentiefe (50cm) nicht erreicht werden kann. Dann müsste man eine Alternative definieren. Mehr Schärfe vor oder nach dem Schärfepunkt...

Die gängigste "Automatik" heisst Erfahrung. Man sieht doch durch den Sucher was passiert. Falls eine andere als die Offenblende eingestellt ist, gibt es doch noch die Abblendtaste. :p

Grüße Karsten
 
Situation z.B. Hochzeit:
ein Pärchen... er steht direkt hinter ihr, 5 Meter dahinter noch einige andere Leute.
Das Pärchen benötigt nach Schätzung max 50cm Tiefenschärfe um beide Gesichter im "scharfen" Bereich abzubilden. Also dreh ich das Rad nur auf 50cm - sonst nichts. Wäre für mich einer meiner Lieblingsautomatiken. Ein Fokuspunkt meldet scharf auf Ihren Augen - also weiß ich, dass alles 25cm hinter ihren Augen noch scharf ist.
Die übrigen Leute sollen, soweit es die Technik zulässt, unscharf werden. Wenn es das Objektiv usw nicht zulässt, dann eben nicht - hauptsache erstmal das scharf was ich brauche.
So einfach ist das nicht. "Schärfe" ist u.a. eine Sache des Betrachtungsabstands des späteren Bildes. Ein DOF-Rechner Basiert meist auf einem bestimmten Zerstreuungskreis. "Schärfe" ist also etwas weiches, schätzendes, sehr viel mit dem persönlichen Geschmack verbundenes. Gemein gesagt: Es ist immer und ausschliesslich eine ganz dünne Ebene in einem Bild scharf. Alles andere wird unscharf, egal bei welchen Einstellungen. Fakt ist aber auch, dass es ganz darauf ankommt, ob und wie stark man diese Unschärfe sieht, und sie einen stört. Wenn Du mit einer guten Linse ein 36MP Bild machst, dann in die 100% Ansicht gehst, wirst Du Dich wundern, auf welche komischen Ergebnisse ein DOF-Rechner kommt.

Ich würde Dir raten, nicht so viel auf Technik und Rechnerei zu setzen, sondern ggf mal ein paar typische Szenen nachzustellen und Dir ein paar Werte zu merken, mit denen Du zufrieden bist. Ne Gruppenaufnahme mit einer 50mm Optik und 10m Abstand ... Blende x ... ganz für Dich persönlich. So "feste" Berechnungen helfen einem nix. Wenn Du viel Licht hast, und hinter der Gruppe "nix" ist, würde ich bis f11 abblenden ... wenn aber 5m hinter der Gruppe ein Baum ist, würde ich eher aufblenden, damit der Baum zumindest leicht unscharf wird (wenn man Leute und Baum nicht versetzen kann). Oft hat man auch nicht genug Licht, um abzublenden ... ergo ... Kompromiss. Egal wie man es macht ...
 
Hier hast du ein Berechnungstool, welches es auch als App für Smartphones gibt: http://www.dofmaster.com/dofjs.html

Dort findest du heraus, welcher Bereich scharf ist.

Nein! Genau unter den erschwerenden Randbedingungen, die ich gerade genannt habe (Ausschnittvergrößerung, Ausgabegröße, Betrachtungsabstand) rechnet das genauso falsch, wie so eine Automatik es täte, wenn man nicht vorher die Parameter anpasst.



Gruß, Matthias
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich es richtig verstehe, hätte der TO gerne einen in die Kamera integrierten Schärfentieferechner, der durch entsprechende automatische Einstellung der Blende dafür sorgt, dass ein benutzerdefinierbarer Bereich (z.B. 50 cm) vor und hinter dem gewählten Fokuspunkt auf jeden Fall scharf dargestellt wird. Da die Kamera ja die Brennweite des Objektivs (zumindest bei Canon-Objektiven) oder die aktuelle Brennweiteneinstellung (Zoomobjektiv) kennt, müsste so etwas eigentlich zu realisieren sein.

Letztlich ist die Schärfentiefen-Automatik, die der TO schon genannt hat, ja auch nichts anderes, nur dass man hier den Bereich nicht numerisch eingibt, sondern über den AF definiert.

Ich hoffe, ich habe das richtig dargestellt/verstanden?
Vielleicht noch zur Ergänzung: Die ursprüngliche Schärfentiefenautomatik aus den analogen Kameras hieß DEP und machte genau das, was Du beschrieben hast. Beim Beispiel Brautpaar DEP wählen, AF auf einen Pflasterstein vor dem Paar, Auslöser halb drücken, AF auf einen hinter dem Paar, Auslöser wieder halb drücken, Bild komponieren, auslösen (ging besonders gut beim augengesteuerten Autofokus!). Die Kamera hat dann versucht, durch Abblenden die Schärfe (mit einer entsprechenden Tiefe) auf die Mitte zwischen die Pflastersteine zu legen. Das hat ganz prima funktioniert, ging aber ggf. zu Lasten der Belichtungszeit. Ich hatte das damals[tm] an meinen analogen EOSen doch schon des Öfteren genutzt.

Später gab es dann A-DEP, das war an meiner 20D nicht mehr zu gebrauchen, weil es zu nicht vorhersehbaren Ergebnissen geführt hat. Meine 7D hat es nicht mehr und ich vermisse es nicht. Der "alten" DEP-Funktion hätte ich vielleicht eine Träne nachgeweint...

Könnte ja sein, daß der Eine oder Andere gar nicht weiß, daß es sowas wie DEP schon mal gab! :lol:

Schönen Tag noch!

Hanns
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Alle solche Tiefenschärfeberechnungen sind eigentlich nur seeehr überschlägig zu gebrauchen, weil sie nicht exakt funktionieren können!
Was ist scharf, was ist unscharf, bei 100% oder 9x13 mit 96 dpi am PC???
Was andere als scharf bezeichnen ist für mich vielleicht schon längst unscharf...

Ich ich denke deswegen hat man das bei modernen Kameras gleich weggelassen. Das gäbe ja nur endlose Diskussionen, warum im "Schärfebereich" +/-50 cm bei 100% doch nicht alles scharf ist, oder warum bei 51 cm doch noch nicht frei gestellt ist...
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist scharf, was ist unscharf, bei 100% oder 9x13 mit 96 dpi am PC???
Was andere als scharf bezeichnen ist für mich vielleicht schon längst unscharf...

Das könnte man sich alles noch durch einen passenden zulässigen Zerstreuungskreis "zurecht kalibrieren". Man darf den (bzw. dessen Voraussetzungen) dann nur nicht von Bild zu Bild ändern. Mit den 96dpi hat es aber nichts zu tun.



Gruß, Matthias
 
Stell mal ein Bild mit mäßiger Schärfentiefe auf Deinem Bildschirm dar und geh dann in die andere Zimmerecke. Ändert sich die Schärfentiefe? Ja, tut sie, es erscheint ein größerer Bereich scharf. Du könntest auch das gleiche Bild in verschiedenen Größen nacheinander auf dem Bildschirm betrachten. Gleicher Effekt, das kleinste hat am meisten Schärfentiefe. Dafür braucht man weiter keine Ausbildung, bloß ein bisschen geometrisches Vorstellungsvermögen.



Gruß, Matthias

Danke, toll erklärt.
Und schon hat man heute wieder was neues gelernt :)
 
Situation z.B. Hochzeit:
ein Pärchen... ...
Das Pärchen benötigt nach Schätzung max 50cm Tiefenschärfe um beide Gesichter im "scharfen" Bereich abzubilden. Also dreh ich das Rad nur auf 50cm - sonst nichts. Wäre für mich einer meiner Lieblingsautomatiken. Ein Fokuspunkt meldet scharf auf Ihren Augen - also weiß ich, dass alles 25cm hinter ihren Augen noch scharf ist....:o

Der berechnete Tiefenschärfebereich von z.B. 50cm geht nicht vom Fokuspunkt halb nach vorne und halb nach hinten.
Er teilt sich nicht 1/2 zu 1/2 sondern 1/3 nach vorne und 2/3 nach hinten.

Also bei 50 cm ca 17cm vor dem Fokuspunkt in Richtung Kamera und 33cm hinter dem Fokuspunkt.
 
Er teilt sich nicht 1/2 zu 1/2 sondern 1/3 nach vorne und 2/3 nach hinten.

Der Blödsinn ist wohl auch nicht auszurotten, was? Die Anteile vor und hinter der Fokusebene stehen im selben Verhältnis wie der Nah- und Fernpunkt der Schärfentiefe. Bei kleiner Schärfentiefe ist es (fast) 1:1, bei großer Schärfentiefe bis zu 1:unendlich. Und nur in einem einzigen Fall ist es 1:2.



Gruß, Matthias
 
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