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23mm f/1.4 oder 16mm f/1.4 für "environmental" Portraits?

Quolle

Themenersteller
Hallo zusammen,

ich schlage mich neuerdings mit der im Titel genannten Frage herum.

Zunächst hatte ich das 14er 2.8 gekauft, im Set mit dem 35mm f/1.4, allerdings unter der Annahme das ich viel mehr Landschaft fotografieren würde als ich letztlich wirklich tue. Ich lebe in Dublin, also in der Stadt, wo Street wohl auch aktueller ist als Landschaft.

Was aber noch entscheidender ist: Ich mache primär Portraits, möchte aber oft auch die Umgebung mit einfließen lassen - eher Reportage-Stil als gestellte Portraits.

Ich bin da jetzt etwas im Zwiespalt welches Objektiv besser geeignet wäre und dachte, dass vielleicht jemand hier Erfahrungen mit beiden Objektiven hat.

Die entscheidenden Fragen sind primär:
- Ist das 16er zu weit für Portraits, bzw. verzeichnet zu stark?
- Ist das 23er zu "eng" für Landschaft falls ich es doch mal dafür brauche?

Hatte gedacht eine der folgenden Kombinationen zu verwenden:

16 - 35 - 60
oder
23 - 60 - 90
 
Beim 16er sollte das Motiv in der Mitte oder nahe der Mitte sein. An den Rändern verzerrt es Gesichter teilweise. Das solltest du beachten. Da du das 35 1.4 schon hast, würde ich dir eher zum 16er raten. Dafür würde ich folgende Gründe nennen:

- das 16er bietet dir einen ganz anderen Bildwinkel, verglichen mit dem 35 1.4
- das 23er bietet noch nicht diesen Weitwinkellook, was den Hintergrund angeht
- das 16er ist in einer Großstadt für Street vielleicht auch etwas vielseitiger. Ich weiß aber nicht wie eng es da bei dir zugeht.

Als Kombo würde ich dir da zu 16/35/90 raten. Sind nicht zu nah zusammen und jedes bietet dir einen Bildwinkel, der sich deutlich zu den anderen abgrenzt.
 
Ich z.B. würde eindeuting 23/ 35/ 56 oder 60 empfehlen. Für ein 16er hätte ich kaum Verwendung...

Sehe ich ganz genau so. Portraits mit dem 16er sind schon sehr speziell und ganz sicher nicht mehr natürlich anmutend (können aber natürlich trotzdem ganz cool aussehen).

Um Umgebung mit drauf zu bekommen finde ich die 24mm ideal und bietet ja auch den klassischen Bildwinkel dafür. Ohne Umgebung mit drauf, würde ich aber auch hier bereits lieber zu 35 oder, gerade für Freistellung(Kopfportraits dann zu dem 56er greifen.

vg, Festan
 
Für Portraits nehme ich normalerweise ein 50er an der DSLR oder die X100 mit dem 23er, wenn die Umgebung mit aufs Bild soll. Ein stärkeres Weitwinkel wirkt bei Portraits meistens sehr unvorteilhaft: Eierköpfe am Rand, dicke Nasen in der Mitte.
 
Ehrlich gesagt kickt mich die Bildwirkung eines 24er bei Blende 1.4 an KB nicht. Im Bereich 2-3m finde ich einen 3D Effekt verschwindend gering, hinzu kommt ein unruhiges Bokeh (kann hier aus eigener Erfahrung für das Sigma Art 24mm und Nikkor 24mm sprechen, ob es bei Canon auch so ist?). Ich weiß nicht, ob Deine Intention Richtung Offenblende geht? Kann mir nicht vorstellen, dass 16mm 1.4 und APS-C es wirklich bringt. Nimm lieber das 23er, oder warte auf ein 18mm 1.0.
 
Beim 16er sollte das Motiv in der Mitte oder nahe der Mitte sein. An den Rändern verzerrt es Gesichter teilweise. Das solltest du beachten. Da du das 35 1.4 schon hast, würde ich dir eher zum 16er raten. Dafür würde ich folgende Gründe nennen:

- das 16er bietet dir einen ganz anderen Bildwinkel, verglichen mit dem 35 1.4
- das 23er bietet noch nicht diesen Weitwinkellook, was den Hintergrund angeht
- das 16er ist in einer Großstadt für Street vielleicht auch etwas vielseitiger. Ich weiß aber nicht wie eng es da bei dir zugeht.

Als Kombo würde ich dir da zu 16/35/90 raten. Sind nicht zu nah zusammen und jedes bietet dir einen Bildwinkel, der sich deutlich zu den anderen abgrenzt.

Dem kann ich vom Grunde zustimmen. Das 23mm, das ich nicht besitze aber im 18-55mm habe, liegt für mich zu nahe am 35mm. Finde das 16mm sehr, sehr stark. Ergänzend musst Du für Dich selbst wissen, ob erher 56mm oder 90mm am oberen Ende passen. Vielleicht auch das etwas langsame 60mm.
 
Danke schonmal fuer die Rueckmeldungen und Entschuldigung fuer die fehlenden Umlaute. Hab zuhause keine deutsche Tastatur.

Es stimmt natuerlich, dass ich es selbst rausfinden muss was am Besten passt. Das 16mm hat auch noch den Vorteil des WR, hier in Irland ist das wirklich hilfreich, das 23er aber ist deutlich billiger, billig genug das ich mir auch noch ein Samyang 12mm f/2 leisten koennte und Landschaft abgedeckt haette wenn ich es brauche. Am Besten gehe ich mal in den oertlichen Laden und frag einfach ob ich mal 23er und 16er ausprobieren kann um mir selbst ein Bild zu machen. Das Bokeh des 16er fand ich in den Test die ich gesehen habe bisher ziemlich gut.

Da ich auch sehr viel Makro mache bevorzuge ich ein 60er anstatt dem 56mm 1.2, auch wenn das wohl die logischere Wahl waere.

Also vielleicht 16 / 35 / 60 / 90 - Sollte ich mal zu viel Geld haben ;)
 
Das 16/1.4 ist für mich(!) DIE Reportagelinse. Gerade weil es in einem recht weit gefassten Bereich der Bildmitte keine erkennbare Verzerrung gibt. Für Portraits mit Umgebung in meinen Augen eine Traumlinse. In meinem Berufsalltag (Hochzeitsreportagen) hat das 16/1.4 das 23/1.4 abgelöst. Ich kann dir das Objektiv definitiv empfehlen.
 
Wie schon geschrieben, alles seeeeehr subjektiv. Dennoch meine Kommentare:

Damit sich ein Bild noch als "Portrait" qualifiziert, müsste es nach meinem Verständnis maximal eine "Amerikanische" zeigen, also den Anschnitt einer Person oberhalb der Knie. Das geht mit dem 16er gerade noch so, aber auch nur noch im zentralen Bildbereich. Kurz gesagt, ich halte das 16er für zu weit dafür.

Das 23er sollte besser gehen, für meinen Geschmack (also extrem subjektiv) ist es jedoch nicht Fisch noch Fleisch, was die Bildwirkung angeht. Es fehlt der echte Weitwinkeleindruck aber auch die intimere Tiefenstaffelung eines 35ers.

Ich überlege ernsthaft, mir genau für diese Aufgabe eine Leica Q zu meiner bisherigen Ausrüstung zuzulegen. Falls Fuji mal ein 1,2/18mm bringt, wäre das genauso passend.

Zusammengefasst: Ich liebe den Look von Portraits mit Normalbrennweite und könnte mir auch gute Portraits mit einem 28mm-Äquivalent vorstellen, wenn es weit genug geöffnet ist.

Viele Grüße,
Sebastian
 
Ein Porträt ist ein Abbild einer Person. Ob das jetzt ein Hochzeitspaar ist, das verschwindend winzig innerhalb einer weiten Landschaft ist oder die Detailaufnahme von Augen. Sonst gäbe es sowas wie environmental portrait garnicht, wenn jeder nach deiner Definition arbeiten würde.

Dabei wäre eine Festlegung auf den Begriff von vorn herein nötig gewesen, da viele ja anscheinend (große Nasen und ähnliches) von Kopfporträts ausgehen. Wenn man mit dem 16er die normalen Porträtdistanzen einhält, dann gibt es auch keine großen Nasen. Die Perspektiven, die so etwas machen, liegen sehr nah an der porträtierten Person (<1m). Und nein: die Perspektive ändert sich NICHT (!) durch eine Änderung der Brennweite, sondern rein durch die Änderung des Standpunktes des Fotografen.

Das Problem ist doch, dass diese Brennweiten alle nicht exotisch sind. 24mm, 35mm, 50mm, 85mm... die Dauerbrenner.

Dass das 16er bzw ein 24er an Kleinbild sehr gut für Porträts geeignet ist, zeigen mir viele Aufnahmen von befreundeten Fotografen. Nur sind das dann immer environmental portraits und verlangen vom Fotografen bei Weitem mehr Vorsicht was das Arrangement um das Modell herum angeht.
 
Ich hatte mich ja bemüht, die Subjektivität meiner Aussagen zu betonen. Hat wohl noch nicht gereicht...

Noch mal ganz subjektiv: Für mich steht bei einem Portrait das Gesicht einer Person im Vordergrund. Das bedeutet sicher nicht ausschließlich Kopfportrait. Aber mir wäre dafür subjektiv ein 24er (Äquivalent) zu weit.

Es gibt aber wirklich viele sehr gute Fotos von Menschen, die mit diesem Bildwinkel entstanden sind, keine Frage!

Viele Grüße,
Sebastian
 
Ob dir der große Bildwinkel des 16ers für diese Anwendung liegt, kannst du näherungsweise mit dem 14er ausprobieren. Es ist aber ebenso wie das 16er schon etwas speziell. Das eine gibt dir Lichtstärke, das andere mehr UWW. So richtig als Personenallrounder sehe ich beide nicht. Personen wirken eigentlich sehr gut mit dem 35er, aber dafür brauchst du etwas Abstand. Manchmal mehr, als man auf die Schnelle bekommen kann. Mein Voting wäre 14/23/56 oder 14/35 als kompakte und erschwingliche Lösung oder einfach eine X100T. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau das war auch meine Überlegung.

Ich hatte zuerst das 23mm, welches mir aber für Reportage (Portaits) zu eng war. Bin dann auf das 16er geschwenkt und finde es Hammer !!

Ich nutze die Fuji nur für Reportage und mal eben so mitnehmen (sonst Nikon D610). Mich hat der Leica Look (Paul Ripke und Lina Tesch) mit dem 24/1,4 an KB immer sehr gereizt. Deswegen das 16mm.

Fürt diese Zwecke ist es unübertroffen !!!!
 
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