Problem: Wegen der Modellpolitik von Canon und Nikon bleiben dann nur die Billig-Heimer. Für den Erfolg der Firmen war das Prinzip Big ist beautiful mitverantwortlich. Es herrscht das eherne Gesetz: Das bessere Modell hat immer etwas größer zu sein als günstigere. Damit haben sie sich gegen Konkurrenten wie Olympus, Pentax und Minolta durchgesetzt. Den Anfang hatte Nikon mit den F-Modellen gemacht. Danach sind die Kameras immer mehr gewachsen und die Marktanteile auch. Dito Canon. Aber Nikon verfolgt dieses Prinzip deutlich radikaler als Canon. Das kleine 1''-System wurde vor die Wand gefahren in panischer Angst, ein wertiges, kompaktes System auf den Markt zu bringen und die Df, die ja eigentlich eine Kamera im Seventys-Look werden sollte, wurde aufgeblasen bis zu einer Karikatur einer Kamera. Es gibt also schlicht keine hochwertige und kompakte Nikon.
Oder eine 5200. Auch gut. Vollformat benötigt er ja wohl nicht bei Digital.
Ich würde auch D3xxx oder D5xxx empfehlen.
Kompakt und hochwertig sind die Modelle der Hersteller, die sich am Retro-Style der 70er orientieren. Also Olympus, Fuji und Sony (und Leica M). Weil das aber Systemkameras mit einem kürzeren Auflagemaß als die SLR-Systeme sind (außer Leica M), geht es bei denen prinzipiell nur mittels Adapter.