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Alt 08.12.2009, 15:38   #1
dmkdmkdmk
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Registriert seit: 11.03.2009
Ort: Zürich
Beiträge: 3.396
Standard Nachtfotografie: Landschaft mit Sternenhimmel

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Vielleicht ist es ein bisschen vermessen von mir, hier einen Tipps&Tricks-Thread zum Thema "Nachtfotografie mit Sternenhimmel" zu eröffnen und dabei Tipps anzupreisen, die ich teilweise erst noch ausprobieren muss. Aber da ich mir schon viel zu diesem Thema überlegt und einiges ausprobiert habe, denke ich schon, dass ich das eine oder andere interessante vermitteln kann.

Tagsüber sind wahrscheinlich die meisten Landschaftsfotografen eher unglücklich über einen wolkenlosen Himmel. In der Nacht ist das aber die Gelegenheit für wunderbare Nachtfotos mit Sternenhimmel. Was für das menschliche Auge in der Nacht selbstverständlich ist, ist für eine moderne Spiegelreflexkamera eine echte Herausforderung. Aber was ist denn eigentlich so schwierig?

1. Die Drehung der Erde

Da sich die Erde beständig dreht, hat man im Gegensatz zur sonst üblichen Nachtfotografie nicht unbegrenzt Zeit zum belichten. Die Sterne verschmieren kreisförmig um die Erdachse und ziehen auf längeren Belichtungen spuren hinter sich her. Was man als Nachtfotografie-Einsteiger Anfangs noch interessant findet wird schon sehr bald zu einem sehr ärgerlichen Wegbegleiter, da solche Fotos immer sehr künstlich wirken. Drei Faktoren beeinflussen die länge dieser Spuren:

a) Brennweite
Je länger die Brennweite, umso länger die Spuren. Das ist logisch und brauche ich wohl auch kaum zu erklären. Das hat zur Folge, dass man im Prinzip nur mit Ultraweitwinkelobjektiven oder sehr lichtstarken Festbrennweiten mit F1.4 oder F1.8 überhaupt Landschaften mit natürlichem Sternenhimmel fotografieren kann. Da man aber stets mit Offenblende arbeitet und bei F1.4 an 50mm kaum mehr Schärfentiefe zur Verfügung steht, ist man bei den UWWs eindeutig besser aufgehoben.

b) Blickrichtung
Je nachdem in welche Himmelsrichtung man fotografiert, gibt es unterschiedliche "Verschmierungsmuster". Man wird schnell merken, dass es in unseren Breitengraden am sinnvollsten ist, nordwärts zu fotografieren. Die Sterne um die nördliche Erdachse sind dadurch auch bei längerer Belichtungszeit nicht verschmiert.

c) Belichtungszeit
Die maximal mögliche Belichtungszeit ist stark abhängig von der Brennweite und natürlich auch von der Blickrichtung. Gehen wir mal von einer typischen UWW-Brennweite von 12mm am Crop aus. Nach meinen Erfahrungswerten ergibt sich dann eine maximal mögliche Verschlusszeit von etwa 30s.


2. Fehlende Lichtstärke und Empfindlichkeit

Wir können also 30s belichten - nicht gerade viel, wenn es draussen stockfinster ist und man kaum die Hand vor Augen sieht. Wir haben aber nur zwei Möglichkeiten zur Kompensation:

a) Lichtstarkes Objektiv
Logisch, je mehr Licht wir mit dem Objektiv einfangen können, umso weniger lang müssen wir belichten. Leider sind die meisten UWW-Optiken nicht sehr lichtstark. Das nonplusultra an DX ist das Tokina 11-16mm F/2.8 und an FX ist es das hervorragende Nikon 14-24mm F/2.8. Beide sind offen natürlich nicht der Hit, aber das ist besser als das Kompensieren mit höherer ISO.

b) Hohe Empfindlichkeit
Bei einer UWW-verträglicheren Blende von F4, 12mm und 30s Verschlusszeit braucht man mind. etwa ISO 1250 für einen ansprechend belichteten Sternenhimmel. An DX ist der Preis für ISO 1250 aber selbst an einer Nikon D90 happig: Durch die tiefschwarze Fläche des Nachthimmels sieht man Bildrauschen besonders gut, dazu kommt die lange Belichtungszeit, die den Sensor aufheizt und zu guter letzt: Will man das Rauschen via EBV entfernen verschwinden unweigerlich auch viele weniger helle Sterne, weil sie versehentlich für Rauschen gehalten werden.


Eine verzwickte Situation.
Für eine D700/D3S und ein Nikon 14-24mm F2.8 sind das keine grösseren Schwierigkeiten. DX-Besitzer müssen sich einiger Tricks behelfen:

Darkframe
Die meisten DSLRs können nach der regulären Belichtung einen sog. Darkframe machen. Das heisst die Kamera belichtet nach dem regulären Foto nochmals gleich lang, aber bei geschlossenem Verschluss. Das in diesem zweiten Bild enthaltene Rauschen wird vom Ausgangsbild "abgezogen". Was in der Theorie vielversprechend klingt, ist in der Praxis eher ernüchternd. Ein klein wenig bringt es aber schon.

Winterzeit
CMOS- und CCD-Sensoren rauschen besonders, wenn sie warm werden. Um das Bildrauschen zu reduzieren, hilft also auch ein kühles Umfeld. Der Winter bietet sich damit nicht nur wegen der längeren Nachtperiode besonders an, sondern auch wegen dem Klima. Man bedenke, dass der Sensor relativ gut isoliert im Kameragehäuse und in der Kameratasche versteckt ist. Um ihn möglichst schnell abzukühlen also am besten die Kamera herausnehmen und das Objektiv abschrauben.

EBV
Anstatt mit exzessiver Bildentrauschung sämtliche Sterne zum verschwinden zu bringen, kann man auch mal selektiv den Kontrast im Sternenhimmel erhöhen. Dadurch verschwindet das störende Rauschen im Schwarz während viele nicht so helle Sterne heller gemacht werden. Das Clippen der hellsten Sterne stört dabei überhaupt nicht.

3. Die Landschaft

Nachdem wir nun jetzt wissen, wie wir einen möglichst natürlichen und nicht rauschenden Nachthimmel bekommen, könen wir uns der zweiten grossen Herausforderung widmen: der Landschaft.
Währenddem beim Nachthimmel 30s gerade noch so reichen, ist bei der Landschaft dann definitiv nichts mehr damit zu holen. Um dennoch ein ansprechendes Landschaftsbild mit mehr als nur Sihlouetten aufs Foto zu bringen, muss man einen der beiden folgenden "Tricks" anwenden:

a) Künstliche Beleuchtung

Man nehme einen Blitz, eine Taschenlampe oder nütze einfach bereits bestehende Lichtquellen um den Vordergrund entsprechend aufzuhellen. Das kann dann so aussehen:





b) Langzeitbelichtung

Selbstverständlich geht das bei weitläufigen Landschaften ohne jegliche Lichtquellen nicht. Dann empfehle ich, die Landschaft separat mit beliebig langer Belichtung zu fotografieren, je nachdem noch ein HDR daraus zu machen und dann den verschmierten Himmel daraus mit einem separat gemachten Einzelbild zu ersetzen. Hiervon habe ich leider kein Beispiel, da ich noch auf meinen Fernauslöser und das richtige Wetter warte. Ich werde es aber demnächst ausprobieren und das Ergebnis hier posten.


Ich hoffe, dem einten oder anderen Mut für die Landschaftsfotografie mit Sternenhimmel gemacht zu haben. Ich bin gespannt auf eure Beiträge zu dem Thema.

Von xchar0n und leonica66 gibt es jetzt auch noch eine Zusammenfassung als FAQ
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg DSC_6226 Yosemite Sternenhimmel.jpg (206,1 KB, 32643x aufgerufen)
Dateityp: jpg DSC_8138 Mesa Verde WoMo by Night.jpg (77,2 KB, 32450x aufgerufen)

Geändert von Nightshot (28.03.2013 um 00:16 Uhr)
dmkdmkdmk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2009, 16:08   #2
kaif_98
Benutzer
 
Registriert seit: 21.08.2009
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 427
Standard AW: Nachtfotografie: Landschaft mit Sternenhimmel

Naj, ich bin da bisher noch ohne Erfahrungen, finde es aber auf theoretischer Ebene interessant. Zu dem Beitrag fallen mir erst einmal zwei Fragen ein.

Zitat:
Zitat von dmkdmkdmk Beitrag anzeigen
Darkframe
Die meisten DSLRs können nach der regulären Belichtung einen sog. Darkframe machen. Das heisst die Kamera belichtet nach dem regulären Foto nochmals gleich lang, aber bei geschlossenem Verschluss....
Geschlossener Verschluss = Objektivdeckel drauflassen oder ist das was anderes?


Zitat:
Zitat von dmkdmkdmk Beitrag anzeigen
Winterzeit
CMOS- und CCD-Sensoren rauschen besonders, wenn sie warm werden. Um das Bildrauschen zu reduzieren, hilft also auch ein kühles Umfeld. ... Um ihn möglichst schnell abzukühlen also am besten die Kamera herausnehmen und das Objektiv abschrauben.
Wäre es auch einen Versuch Wert, das Kameragehäuse in den Kühlschrank zu legen? Den Akku kann man ja herausnehmen. Dies könnte auch eine passende Methode für längere Belichtungen mit IR-Filter sein....
__________________
Canon EOS 450d - Canon EOS 400d - Canon 18-55 IS - Tokina 12-24 II - Sigma 24-60 EX - Canon 28-135 IS USM - Sigma 30 EX HSM - Canon 55-250 IS - Canon 85 USM - Sigma 120-400 OS HSM - Zubehör & Analog s. Profil - Rezensionen: Tokina 12-24 II - Yongnuo YN460 - Yongnuo YN465 - Bilora 243 - Bilora 320R - Magnesit 519 - IR-Filterset - Delamax WT-1003 -


...und im Übrigen bin ich für einen Bedankomaten in diesem Forum
kaif_98 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2009, 16:11   #3
der11te
Benutzer
 
Registriert seit: 20.06.2006
Ort: Land Brandenburg
Beiträge: 897
Standard AW: Nachtfotografie: Landschaft mit Sternenhimmel

Vielen Dank für die Tips. Ich werde mal versuchen wie von Dir beschrieben an die Sache heranzugehen.
Einen Einwand habe ich jedoch zum Thema Darkframe. So wie ich es kenne wird damit kein Rauschen reduziert, es geht lediglich darum die Hotpixel zu entfehrnen. Hierfür ist es wohl auch das praktischste und beste Verfahren.

Gruß, Jörg
der11te ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2009, 16:14   #4
Z00m
Benutzer
 
Registriert seit: 12.01.2009
Ort: Schweiz
Beiträge: 1.473
Standard AW: Nachtfotografie: Landschaft mit Sternenhimmel

Super Sache
Danke für deinen Beitrag
__________________
Blog: www.dermoment.ch Pix (Social): flickr Pix (Selection): fotocommunity Das Glas macht die Musi und nicht der Body klick
Links: ( Canon Manuals )( DOF Calc )( Lichtwert )( Canon Flashwork )( Warum ein IS ab <1/500sec nix bringt bzw. Kontraproduktiv sein kann )( Canon-Threads )

Wenn nicht speziell vermerkt sind meine Tierbilder Wildlife (also KEIN Zoo/Tierpark/Wildschutzgebiet)
First they ignore you, then they laugh at you, then they fight you, then you win.
Z00m ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 08.12.2009, 16:16   #5
Tragon
Benutzer
 
Registriert seit: 13.05.2006
Beiträge: 847
Standard AW: Nachtfotografie: Landschaft mit Sternenhimmel

Zitat:
Zitat von kaif_98 Beitrag anzeigen
Geschlossener Verschluss = Objektivdeckel drauflassen oder ist das was anderes?
Ja, ist was anderes. Die Kamera macht einfach ein Bild mit geschlossenem Verschluss, auf dem dann auch die selben Hotpixel, wie auf dem eigentl. Bild sind. Diese werden dann mit der Sonftware entfernt.

Zitat:
Zitat von der11te Beitrag anzeigen
Einen Einwand habe ich jedoch zum Thema Darkframe. So wie ich es kenne wird damit kein Rauschen reduziert, es geht lediglich darum die Hotpixel zu entfehrnen. Hierfür ist es wohl auch das praktischste und beste Verfahren.
Da hast du zweimal recht.

Tragon
__________________
Du sollst Skinheads nicht mit Nazis verwechseln
Nein, ich bin weder Skin, noch Nazi.
Tragon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2009, 16:17   #6
All-Ex
Benutzer
 
Registriert seit: 02.01.2008
Ort: Frankfurt
Beiträge: 540
Standard AW: Nachtfotografie: Landschaft mit Sternenhimmel

Dann will ich auch mal was beitragen um das angesprochene Bildrauschen zu senken. Die verwendete Canon 450D rauscht bei ISO1600 schon ganz gut, aber das ist alles kein Problem.

Diese Aufnahme ist auf Elba entstanden, dort ist kaum Lichtverschmutzung (Insel!). Das erste Bild unten ist ein Original-Bild, bevor ich es zum DeepSkyStacker gegeben hab (Canon 450D, 15 Sekunden belichtet, Blende 2,8, ISO 1600, 18mm, normales Stativ ohne Nachführung). Wenn Eure Bilder schon vor dem DeepSkyStacker nicht ungefähr so rauskommen, kann der Stacker wohl auch nicht mehr viel rausholen. Da hilft nur aufs Land fahren, wo möglichst wenig Beleuchtung ist (siehe auch hier: Lichtverschmutzungskarten für Deutschland).

Ich hab 15 Bilder wie das erste unten + 4 Dark-Frames mit Objektivdeckel gemacht. Jedes Bild hab ich mit DPP und Standard-Einstellung als 16 Bit TIFFs exportiert und in den DeepSkyStacker geladen. Dort hab ich mehr oder weiniger den Assistenten und die Default-Einstellungen benutzt. Dann ist das zweite Bild unten herausgekommen.

Durch die Erddrehung zwischen den Fotos entstehen die Unschärfen am Rand und dem Kabel. Das Bildrauschen dagegen gleicht sich im Durchschnitt aus und ist dann weg. Man könnte die Landschaft auch aus dem ersten Bild nehmen und montieren.

Original-Foto:


Gestacktes Ergebnis:


Zitat:
Zitat von kaif_98 Beitrag anzeigen
Wäre es auch einen Versuch Wert, das Kameragehäuse in den Kühlschrank zu legen? Den Akku kann man ja herausnehmen. Dies könnte auch eine passende Methode für längere Belichtungen mit IR-Filter sein....
Dann hättest Du bei höherer Außentemperatur eine beschlagene Kamera (auch von innen) und erstmal mit massiven Feuchtigkeitsproblemen zu kämpfen, würd ich nicht probieren.
__________________
Bilder auf fotocommunity
Fotos dürfen bearbeitet, aber nur im selben Thread wieder eingestellt werden.

Geändert von All-Ex (08.12.2009 um 16:23 Uhr)
All-Ex ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2009, 21:40   #7
:Kraftakt:
Benutzer
 
Registriert seit: 06.11.2008
Ort: Zürich
Beiträge: 312
Standard AW: Nachtfotografie: Landschaft mit Sternenhimmel

Hi,

Toller Beitrag

Aber ich finde, wenn man von Nachtfotografie spricht, darf man nicht vergessen, auch analoge Kameras zu erwähnen!

- Keine Hotpixel
- Kein Rauschen (nur Korn, und das wird nicht stärker je länger man belichtet)
- Kein Akku der zu neige geht (Allerding nur bei den voll mechanischen Modellen, oder bei solchen die neben den elektomag. Verschluss auch noch einen mechanischen haben)

Aber natürlich nur gut, für die, die sich in die Materie einarbeiten wollen...

MfG

Toby
__________________
"That is called grain. It is supposed to be there."
:Kraftakt: ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2009, 23:40   #8
Rainmaker No.1
Benutzer
 
Registriert seit: 01.02.2007
Beiträge: 3.102
Standard AW: Nachtfotografie: Landschaft mit Sternenhimmel

Hallo,

@ Toby,

na dann wollen wir auch gleich noch ein paar weitere "Vorteile" der analogen Aufnahmemethode nennen.

- geringe Emfindlichkeit durch schlechte Schwarzschildexponenten
- Farbverfälschungen durch unterschiedliche Schwarzschildexponenten der Schichten
- Eine wunderbare Körnung hochempfindlicher Filme die in ihrer Schönheit nur von einer Kartoffelreibe übertroffen wird.
- kumulieren der Lichtverschmutzung


@ All-Ex,

die Aktion 15 Lights mit nur vier Darks zu kombinieren ist nicht sonderlich schlau, denn über das rauschige Masterdark bringt man nur unnötig Rauschen in das Summenbild. Die Anzahl der Darks sollte eigentlich mindestens gleich oder besser noch höher als die der Lights sein.
Die Bilder sind aber natürlich trotzden toll, ich wünschte ich hätte hier so einen Himmel.


@ dmkdmkdmk,

Die Verwendung eines Darks kommt hier meiner Meinung nach doch sehr schlecht weg. Natürlich gibt es für ein kurzbelichtes Einzelbild eine bessere Methode, aber für längerbelichtete Bilder gibt es eigentlich keine Alternative.

Der Tipp mit dem Auskühlen lassen der Kamera kann sich sehr schnell ins Gegenteil verkehren wenn nämlich Tau auf der Optik landet. Dann hat man den Salat weil dann die meisten Fotografen einpacken können, wer hat schon eine Objektivheizung.
Ausserdem ist in den meisten Fällen der Gewinn nur marginal. Wichtiger ist, dass man zwischen den Bildern der Kamera zeit lässt zu abkühlen. 30 sek. bis 60 sek. sollten dazu in den meisten Fällen ausreichen. Bei Reihenaufnahmen die gemittelt werden wird man natürlich meist auf diese Wartezeit verzichten.

Bei der Beleuchtung sollte man noch den Mond hinzufügen, ein leicht aufgehellter Himmel rauscht nicht gar so heftig und ein dunkles Blau wirkt recht angenehm und die Landschaft macht sich auch gleich viel besser. Bei schwachen Himmelsobjekten sollte man sich aber natürlich jegliche Himmelsaufhellung sparen, denn hier wirkt sie wie ein stärkeres Rauschen.

Und noch eine Kleinigkeit am Rande. Wenn die Sterne in den Lichtern geclippt werden, dann ist natürlich auch schnell ein Teil der Farbigkeit und damit der Bildwirkung weg.


MfG

Rainmaker
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erfolgreich gehandelt mit:

Hefti-, Solarim, richy1982, Smurf1811, Xyntec, Vofsa04, Jo_Gibär, king_of_nowhere, Zeitdruck, cobra_ffb ...
Rainmaker No.1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2009, 23:48   #9
pastre
Benutzer
 
Registriert seit: 09.08.2009
Ort: Hierunda
Beiträge: 138
Standard AW: Nachtfotografie: Landschaft mit Sternenhimmel

n' Abend,

wollte demnächst auch mal das Thema praktisch angehen. Nur ist mir eins noch nicht ganz klar.
Kann ich mit dem Deep Sky Stacker auch Sterne mit Landschaft problemlos stacken? Weil ja jedes Bild auf die Sterne ausgerichtet wird und dabei die Landschaft doch eigentlich verschwimmen müsste wegen Erdrotation und so...!? Oder übernimmt das die Software?

edit: hat sich erledigt

MfG
__________________
PENTAX DSLR, Festbrennweiten, Licht.

Geändert von pastre (09.12.2009 um 09:20 Uhr)
pastre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2009, 10:17   #10
All-Ex
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Registriert seit: 02.01.2008
Ort: Frankfurt
Beiträge: 540
Standard AW: Nachtfotografie: Landschaft mit Sternenhimmel

@pastre: Die Landschaft wird verschwimmen, siehe meinen Beitrag oben mit Beispielbild.
__________________
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All-Ex ist offline   Mit Zitat antworten
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