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Zur Methode des HDR's

  • Themenersteller Themenersteller Gast_152099
  • Erstellt am Erstellt am

Gast_152099

Guest
Hallo,

ich beschäftige mich seit kurzem theoretisch mit DRI und HDR. Ich wollt mal fragen: Bei HDR macht man ja je nach Begebenheit 3 oder mehr Bilder in verschiedenen EBV Werten.

Nun meine Frage: Reicht es nicht auch, wenn ich ein Bild im Raw Format hab und ich dann die Belichtungswerte manuell umstelle z.B. -1;0 und 1 und diese dann in 3 Dateien abspeichere und anschließend zum HDR zusammenfüge? Gibt es da einen Unterschied zwischen den beiden Methoden oder gar einen Qualitätsverlust?

Vielen Dank im Vorhinein
 
Ja gibt es. Über die Raw-"Nachbelichtung" kann man zwar auch schon etwas gewinnen aber letztendlich sind in einer richtigen Belichtungsreihe einfach mehr Informationen enthalten als in einem Raw, da kann auch Software nichts dran ändern. Vor allem wenn man einen höheren Dynamikumfang möchte (zB -2 bis +2) führt an einer Belichtungsreihe kein (Software-)Weg vorbei.
 
Hmmm ja, Qualitätseinbusen sind also da.

Mein Ziel ist es: Ein Bild wie das im Anhang hinzubekommen. Das ist wohl mit mehreren Belichtungsreihen nicht möglich, da das Auge zu unruhig ist, bzw. keine Software die Verwacklungen korrigieren kann oder?

Ich frage mich also: Wie ich solch ein qualitativ hochwertiges Bild hinbekomme?????
 
Wenn ich mir die Reflektion im Auge ansehe ist da wohl sehr stark ausgeleuchtet worden. Danach evtl geschärft? Nach HDR sieht das für mich eigentlich nicht aus.

Marco
 
Als Alternative zur Belichtungsreihe bietet sich an, ein so genanntes Pseudo-HDR aus einem Bild zu generieren. Dazu sollte das digitalisierte Foto als RAW-Datei vorliegen. Mit Hilfe der RAW-Software werden Belichtungskorrekturen auf das Ausgangsbild angewendet und als Abzüge der RAW-Datei, im TIF- oder JPEG-Format gespeichert. Die so erstellte „unechte“ Belichtungsreihe wird anschließend, mit Hilfe der HDR-Software, zu einem HDRI generiert. Die Ergebnisse sind nicht so beeindruckend wie die HDR-Bilder aus mehreren Einzelbildern.
Hier mal ein Link zu Thema " DRI und Photoshop " . Hier ist Schritt für Schritt ausführlich beschrieben wie man es macht mit Beispiel dazu . Wen es interessiert einfach mal anklicken lesen und selbst versuchen

http://www.digiachim.de/DRI/index.htm und

http://www.stefansimons.de/dri/index.html

MfG Keidel
 
In einem anderen Thread habe ich mich gerade darüber mokiert, dass ein Effekt gesucht wird, der sogenannte HDR-Style. Dieser kann über den Arbeitsschritt HDR führen, ist aber in den meisten Fällen nicht nötig. Das Tonemapping oder DRI oder oder oder ist auch über pfiffiges Arbeiten in Photoshop zu erreichen.

Und im vorliegenden Fall ist ein RAW und überlegte Ausleuchtung eine Superbasis, um aus dem Einzelbild mit 12 oder 14Bit Dynamik diesen Effekt heraus zu holen. Wie man im Auge sieht, sind 2 Leuchten über und unter der Kamera gesetzt worden, um schöne Flächenausleuchtung zu erreichen.

https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=461619&page=3

mfg chmee

**Nachtrag** Einbußen ? Abhängig vom Bildkontrast reicht ein RAW mit +-1 oder 2 Blendenstufen. In diesem Fall ist der Kontrast nicht so hoch, meine ich, als dass man eine Belichtungsreihe braucht. Wenn starke Lichter im Spiel sind ( zb Sonne ) wird der Kontrastumfang so hoch, dass eine Mehrfachbelichtung Sinn machen würde. Und bitte das Bild nicht immer akademisch mit dem Histogramm analysieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal danke für die Antworten.
Das DRI Tutorial werd ich auf jedne Fall machen!

HDR-Auge-->habe halt bei google "HDR eye" gesucht und das Bild gefunden...

Wie würdet ihr denn vorgehen, um so ein Bild zu machen? Ich habe ne Alpha 350 und das AF 16-80mm 3,5-4,5 DT (SAL-1680CZ)....bräuchte ich dafür ein Makro? Und ist mit guten Lichtverhältnissen gemeint: Das man am besten aus dem Fenster schauen sollte?
 
Ein Makro wäre sicher gut, aber nicht unbedingt nötig. Beleuchtung von seitlich oder oben vorne mit Softboxen oder ähnlichem, eventuell auch mit anderer Lichtfarbe arbeiten. Wenn Du weder Softbox noch Schirm hast kannst Du einen Reflektor aus weisser Pappe oder Styropor basteln.

Model auf Hocker setzen, Licht ausrichten, ein paar Probeshots und fertig. Keine Ahnung welche Naheinstellgrenze Dein 16-80 hat, auf Dyxum stehen 35cm, das sollte eigentlich reichen. Blende ungefähr auf 8, damit solltest Du die schärfsten Ergebnisse bekommenund Licht entsprechend anpassen (Blitzleistung).

gruss, alex
 
sowas geht im übrigen auch nur mit software. da muss nicht mal ein bild aus der kamera dabei sein. wenn du allerdings dem dateinamen glauben schenkst, dann würde ich auf eine einzige raw-aufnahme tippen, die dann sehr stark bearbeitet wurde.
 
Das gezeigte Bild hat mit HDR nichts am Hut. Da ist einfach Tonemapping im Spiel. Mit Photoshops "Tiefen und Lichter" plus USM mit großen Radien kann man da schon einiges machen.
 
Das gezeigte Bild hat mit HDR nichts am Hut. Da ist einfach Tonemapping im Spiel. Mit Photoshops "Tiefen und Lichter" plus USM mit großen Radien kann man da schon einiges machen.

Vollkommen richtig. Allerdings werfen fast alle die Begriffe DRI ,HDR und Tonemapping durcheinander oder halten sie für Synonyme.
Grundlagen der jeweiligen Methodik wurden hier schon etliche Male durchgekaut; Details und die MAthematischen Grundlagen der Methoden der HDR Erstellung und des Runterrechnens finden sich auf den Seiten der Entwickler (einfach nach deren Namen suchen; eine brauchbare Software nennt auch meist den Kopf, der hinter der Mathematik steht und nicht nur die Programmierer).
 
Also man kann auch ein HDR aus nur einem Bild machen, wird halt nicht ganz so toll wie eines mit mehreren Bildern, aber man kann schon was drauß machen.

Stell' später mal ein Beispiel ein, geht jetzt leider gerade nicht :rolleyes:

Gruß,
Andi
 
Vollkommen richtig. Allerdings werfen fast alle die Begriffe DRI ,HDR und Tonemapping durcheinander .

Das ist wohl war :) und deshalb auch noch mal eine kleine erklärung dazu :

Begriffe und Abkürzungen aus der HDR-Fotografie: HDR: Steht für High Dynamic Range und bezeichnet eine Methode, die aus unterschiedlich belichteten Aufnahmen eine 32-Bit Datei erstellt, die anschließend, im Rahmen des Tone Mapping Verfahrens zu einem 16- oder 8-Bit-Bild heruntergerechnet wird. HDR ist eine eigenständige Technik, die spezielle Software benötigt. DRI: Steht für Dynamic Range Increase und bezeichnet eine Bearbeitungsmethode, die aus unterschiedlich belichteten Aufnahmen mittels Ebenen und Masken ein Bild mit einem erhöhten Kontrast erzeugt. Dabei werden keine 32-Bit-Dateien erzeugt. Häufig wird DRI auch als Überbegriff für sämtliche Verfahren und Techniken zur Erweiterung des Dynamikumfangs eingesetzt. Exposure Blending: Steht ebenfalls für die Verarbeitung unterschiedlich belichteter Aufnahmen, mit dem Ziel, diese so zu verarbeiten, dass in den Tiefen Zeichnung vorhanden ist und gleichzeitig die Lichter nicht ausfressen. Die Methode kann automatisiert, mit Hilfe einer Software, durchgeführt werden oder bei voller Kontrolle, jedoch wesentlich zeitaufwendiger, mittels Ebenen und Masken. LDRI: Das Low Dynamik Range Image ist das Ausgangsbild für die HDR-Verarbeitung. Meist werden zwischen drei und neun unterschiedlich belichtete 8-Bit Aufnahmen (LDRI) zu einem 32-Bit Bild verrechnet. Je nach abzudeckendem Kontrastumfang können dies auch erheblich mehr Bilder sein. HDRI: Damit wird das eigentliche 32-Bit High Dynamik Range Image bezeichnet. Fälschlicherweise wird häufig auch das Tonemapped Image als HDRI bezeichnet, das eigentlich ein LDRI ist, da es durch das Tone Mapping Verfahren wieder zum 8- oder 16-Bit Bild verrechnet wurde. Tone Mapping: Der 32 Bit umfassende Dynamikumfang des HDRI muss in einen für Standardgeräte darstellbaren Farbraum umgewandelt werden – also in eine Farbtiefe von 8 oder 16 Bit. Diese Technik wird Tone Mapping genannt. Je nach Verfahren und Art der Anwendung kann durch das Tone Mapping der typische HDR-Effekt verstärkt oder reduziert werden. Pseudo-HDR: Als Alternative zur Belichtungsreihe bietet sich an, ein so genanntes Pseudo-HDR aus einem Bild zu generieren. Dazu sollte das digitalisierte Foto als RAW-Datei vorliegen. Mit Hilfe der RAW-Software werden Belichtungskorrekturen auf das Ausgangsbild angewendet und als Abzüge der RAW-Datei, im TIF- oder JPEG-Format gespeichert. Die so erstellte „unechte“ Belichtungsreihe wird anschließend, mit Hilfe der HDR-Software, zu einem HDRI generiert. Die Ergebnisse sind nicht so beeindruckend wie die HDR-Bilder aus mehreren Einzelbildern.

Gruß Keidel
 
HDR: Steht für High Dynamic Range und bezeichnet eine Methode, die aus unterschiedlich belichteten Aufnahmen eine 32-Bit Datei erstellt, die anschließend, im Rahmen des Tone Mapping Verfahrens zu einem 16- oder 8-Bit-Bild heruntergerechnet wird.

Ist so als Definition von HDR schlicht und einfach falsch, denn das einschließende .. im Rahmen.. hat mit HDR nichts mehr zun. Da gehört ein Punkt hin. Deine Beschreibung beschreibt eher HDRI.

HDR : Ist die Abkürzung für die Bildspeicher- und verarbeitungsverfahren, die mehr als 8Bit Kontrastumfang - per Defintion eigentlich Fließkommawerte im Wertebereich zwischen 0 und 1 - in sich tragen.

Nicht mehr nicht weniger. Als Grenzfall ist die 16Bit-Verarbeitung in Photoshop zu sehen, welche nicht HDR und auch nicht normale LDR-EBV ist, aber eben per 16Bit-Auflösung/Pixel und nicht Fließkommawerten.

HDR hat seinen Ursprung im Film und DCC-Bereich ( zB 3D-Rendering oder Filmabtastung ), somit hat HDR auch nichts mit unterschiedlich belichteten Aufnahmen zu tun.

Man (Ich) muß sich (mich) wohl abfinden, dass HDR-Fotografie auf ewig so benannt bleibt, obwohl es per Definition absoluter Humbug ist. Für den Begriff HDR sollte man sich bei Paul Devebec, der dies im Rahmen der Siggraph 1998 als Natural Light Rendering vorgestellt hat, bedanken, später dann OpenEXR bei ILM.

Links:
Paul Devebec - http://www.debevec.org/
ILM - http://www.openexr.com/about.html
Wikipedia HDRI - http://de.wikipedia.org/wiki/High_Dynamic_Range_Image

mfg chmee
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich habs mal probiert....aber schöner als das nachfolgende Bild wird es nicht!
 
Also im direkten Vergleich ist das Auge aus Deinem zweiten Post wesentlich weiter aufgerissen und somit vielleicht schon eher ein Eye-Catcher!?! Außerdem ist jede Menge Make Up im Spiel (Bronze + leicht Rosa), Wimpern sind ebenfalls behandelt. Nicht zuletzt ist das Bild noch vignettiert.

Die Iris bekommt man ohne Nachbearbeitung wahrscheinlich nicht so extrem zweifarbig hin...

Gruß,
Jan
 
(...) Nicht mehr nicht weniger. Als Grenzfall ist die 16Bit-Verarbeitung in Photoshop zu sehen, welche nicht HDR und auch nicht normale LDR-EBV ist, aber eben per 16Bit-Auflösung/Pixel und nicht Fließkommawerten (...)

und wenn du nen 16bit bild in photoshop bearbeitest, dass zb nur 4 lw dynamikumfang hat? würdest du das auch zwischen hdr und ldr ansiedeln?
 
und wenn du nen 16bit bild in photoshop bearbeitest, dass zb nur 4 lw dynamikumfang hat? würdest du das auch zwischen hdr und ldr ansiedeln?

Und wenn ich ein 1Bit-Bild in HDR umwandle, ist das gleich HDR ? :confused:
Wir sollten dann doch schon bei maximal nutzbaren LW bleiben, die uns die Technik bietet.
Ein LKW wird auch nicht zum Bobbycar, nur weil er unbenutzt und leer auf dem Firmengelände rumsteht.

mfg chmee
 
darauf wollte ich ja raus. mir is neu, dass kontrastumfang in bit angegeben wird ... dachte dass heisst dann blendenstufen oder lw
 
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