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Wie oft verkauft ihr ein Bild...?

Sie mögen technisch gut sein, der Aufwand mag groß sein, aber unter Kunst verstehe ich was anderes.

Also sorry..., aber jetzt muss ich auch etwas deutlicher werden: ich habe das Wort "Kunst" hier nicht ins Spiel gebracht, das waren andere. Ich habe nirgends geschrieben, dass ich meine Fotos als "Kunst" verstanden haben will. Das allererste mal, als ich dieses Wort selber benutzt hatte, schrieb ich:

"Und letzten Endes ist "Kunst" eine äusserst subjektive Sache. Dieses Thema müssen wir hier nicht diskutieren."

Und wenn du das ganze im Kontext liesst, dann müsstest du erkennen, dass ich es sogar ganz im Gegenteil meinte. Denn ich schrieb:

"[IkeaBilder] mit Kunst hat das rein gar nix zu tun. Bei mir werden auch Bilder hängen, die im Grunde einfach nur eine Landschaft zeigen,

Wie man unschwer herauslesen kann, sehe ich mein Bild selber nicht als Kunst an. Daher folgt ja dann auch von mir selber die Frage:
"Ist das jetzt "Kunst"? Keine Ahnung... ", was umgangssprachlich so viel bedeuted wie: "eher nicht". Und danach kommt die Erklärung, warum ich dieses Bild trotzdem nicht verschenken mag.

Also hör bitte auf mir zu unterstellen, ich würde meine Fotos eigenmächtig zu wahren Kunstwerken erheben, ich bin nicht auf Drogen!

Beweisen muss man aber bei Kritik selber schon mal gar nichts. Kein Kritiker muss beweisen, dass er es selber besser kann.

Natürlich nicht, da bin ich deiner Meinung. Aber wenn ein Kritiker sagt, dass kann er selber, dann soll er es auch können müssen. Ich kann mich auch über ein gekochtes Essen negativ äussern, obwohl ich nichtmal wüsste wie man einen Kochlöffel richtig hält. Aber wenn ich behaupte ich könne dieses Gericht besser zubereiten als der Koch, dann muss ich das auch wirklich können.

Grüssle
JoeS
 
Wenn du keine Kunst verkaufen möchtest, dann ist der Preis für ein Bild Materialkosten -50% für gut erhaltene Gebrauchtware.:)

Greets
/bd/
 
Tatsächlich verkauft ein Künstler Dienstleistungen, Konzepte, Ideen und Illusionen.

Mag sein. Aber ich betreibe die Fotografie lediglich nebenher. Die Möglichkeiten sind also schon allein aus Zeitgründen sehr eingeschränkt. Gewisse Dienstleistungen biete ich im Rahmen dieser eingeschränkten Möglichkeiten trotzdem an. Darin sind dann Konzepte und Ideen zwangsläufig inkludiert. Aber wie gesagt: Die Möglichkeiten sind eingeschränkt, wenn man sich zur Vollbeschäftigung nur nebenher mit der Fotografie befassen kann. Illusionen? Weiss ich nicht, da geht's dann eher in Richtung Kunst.
Aber nur um das nochmals klarzustellen: ich verstehe mich in erster Linie als Fotograf. Wenn dann dabei etwas rauskommen sollte, das andere zur Kunst erheben, dann wäre das eine wunderbare Sache. Bei mir bis dato leider nicht geschehen. :)

Grüssle
JoeS
 
Du schreibst viel darüber, warum etwas nicht so ist, wie es sein sollte und wenig darüber, was du tun willst, damit es so ist, wie es sein sollte.

Stichwort Illusion: Du verkaufst die Illusion, dass der Kunde das Bild unbedingt braucht um glücklich zu sein.

Greets
/bd/
 
Wenn du keine Kunst verkaufen möchtest, dann ist der Preis für ein Bild Materialkosten -50% für gut erhaltene Gebrauchtware.:)

/bd/

Man kann sich nicht selbst zum "Künstler" machen. Das machen andere. Also kann man auch nicht selber seine Arbeiten als "Kunst" bezeichnen. Wenn die äussere Akzeptanz fehlt, dann ist es nur im Kopf des Erzeugers eine "Kunst", für den Rest der Welt ist es nur ein Schmarrn...

Wie könnte ich also - wie du schreibst - "Kunst" verkaufen wollen?

Grüsse
JoeS
 
Du schreibst viel darüber, warum etwas nicht so ist, wie es sein sollte und wenig darüber, was du tun willst, damit es so ist, wie es sein sollte.

Verstehe ich nicht. Was ist denn nicht so, wie es sein sollte?

Stichwort Illusion: Du verkaufst die Illusion, dass der Kunde das Bild unbedingt braucht um glücklich zu sein.

Das ist ja ein alter Hut: echte Bedürfnisse existieren nur eine Handvoll, der Rest wird durch äussere Umstände erst erzeugt. So funktioniert ja Werbung. Ein sehr interessantes Thema (Bewusstein, Unterbewusstsein, Manipulation, ...) , aber das sprengt eindeutig den Rahmen. :)

Grüssle
JoeS
 
Du fragst die werte Forengemeinde nach einem Verkaufspreis für die Bilder deiner, na nennen wir es einmal Ausstellung.

Du erhältst verschiedene Antworten, die dein eigentliches Problem aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.

Dein eigentliches Problem ist: Du hast kein Produkt!

Und nein, mehr oder weniger zufällig zusammen gestellte Motive an der Wand einer Cafeteria sind mit oder ohne Vernissage, ob nun nach einem Tag oder auch zwei Monaten immer noch kein Produkt.

Hierzu nur ein Beispiel: Du überlegst, ob du deine Bilder als exklusive Einzeldrucke anbietest. Die daraus folgende Frage wäre doch, wie du dem Bild Eigenschaften eines exklusiven Einzeldruckes verleihst. Dazu gehört etwa die Ausführung als museumsfeste FinArt.

Auch auf diesen Vorschlag wirst du mit aller Wahrscheinlichkeit mit dem Satz: "Das geht nicht, weil..." reagieren.

Nach meinem Eindruck machst du dir also viel Gedanken darüber, warum etwas nicht geht und nicht so viele Gedanken darüber, wie etwas geht.

Meine Empfehlung: Produziere die Bilder mit dem Budget, dass du gerne aus Spass an der Freud ausgeben möchtest und freue dich über die Ausstellung deiner Bilder.

Wenn du hingegen Bilder verkaufen möchtest, dann musst du dir halt Gedanken darüber machen, wie man du marktfähiges Produkt entwickelst und platziert und diese dann auch umsetzen.

Ist es wirklich so einfach?
Ja, so einfach ist das.

Greets
/bd/
 
Du fragst die werte Forengemeinde nach einem Verkaufspreis für die Bilder deiner, na nennen wir es einmal Ausstellung.

Jou, nennen wir es so. Eine Ausstellung wird nicht erst dann zu einer Ausstellung, wenn sie von einem renommierten Aussteller stammt. Ich stelle Fotografien aus. Dat is ne "Foto-Ausstellung", des basst scho. :)

Dein eigentliches Problem ist: Du hast kein Produkt!

Weiss ich nicht, kann sein. Zumindest wenn du unter diesem Begriff so etwas ähnliches wie ein Alleinstellungsmerkmal verstehst. Dann ist das so, ich habe bislang noch keinen bestimmten oder eigenen Stil oder ähnliches entwickelt/kreiert. Ist es das worauf du hinauswillst?

Dazu gehört etwa die Ausführung als museumsfeste FinArt.

Was fällt eigentlich alles unter "FineArt"? Das frage ich mich sowieso immer wieder, wenn ich Fotos sehe, die darunter fallen sollen, ich es aber nicht nachvollziehen kann. Ich habe mit ziemlicher Sicherheit keine solche Fotografien in peto. Oder würdest du hier z.B. sowas wie kleine "ansatzweise Tendenzen" erkennen (wie gesagt: ich nicht):

Nur mal gucken

Hier auch nicht, oder?

Was ist hiermit?

Ein Letztes...

Danke für eine ganz kurze persönliche Meinung...

Auch auf diesen Vorschlag wirst du mit aller Wahrscheinlichkeit mit dem Satz: "Das geht nicht, weil..." reagieren.

...weil ich kein Produkt habe...? :)

Meine Empfehlung: Produziere die Bilder mit dem Budget, dass du gerne aus Spass an der Freud ausgeben möchtest und freue dich über die Ausstellung deiner Bilder.

So werde ich es machen. Ich schrieb es ja schon, ich habe ja überhaupt keine Erfahrung hierin. Wie hätte ich mir also vorher grossartig Gedanken darüber machen können? Nee, ich werde jetzt einfach mal die Ausstellung (sic!) machen, und meine ersten Erfahrungen damit sammeln. Wenn ich später mal grössere Erfolge feiern sollte, kann ich rückblickend dazu immer noch sagen: "ich war alt, und brauchte das Geld nicht..." :lol:

Danke & schönen Gruss
JoeS
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm, ich finde, das Thema wird vielleicht etwas zu ernst betrachtet.

Wer kauft sich denn möglicherweise ein Bild, das in einer Cafetria hängt?

Ich würde sagen, meist Kunden, die da sitzen, das Bild lange genug gesehen haben und es einfach zu Hause im Wohnzimmer hängen haben möchten (und bereit sind, den angegebenen Preis zu zahlen).
Eher nicht mMn Kunden, die sehr viel wert auf Einzelstücke, Angabe der gedruckten Bilder etc. legen - die gehen wohl eher in die Galerie.

Für mich wäre es völlig egal, ob ich ein Einzelstück oder einen Druck (besonders eines Fotos) erwerbe, wenn ich das Bild haben möchte und den Preis für dieses Bild (und meinen Wunsch, es zu besitzen) angemessen finde.
Welcher Preis angemessen ist, hängt ganz sicher von der eigenen Erfahrung, dem "Gabenwollenwunsch", dem eigenen Geschmack und auch dem eigenen Protemonnaie ab.

Ich fände es fair zu dem Bild/ Angebot zu schreiben, ob es sich um Einzelbstücke handelt oder nicht, ob es eine limitierte Auflage gibt oder nicht, aber selbst wenn das Bild noch zigfach weiter verkauft wird gibt es sicherlich Menschen, die es kaufen würden.
Gerahmte Poster, die immer wieder nachgedruckt werden können, werden ja schließlich auch gekauft, auch mit "Allerweltsmotiven".

Ich würde das Bild als nicht limiterte Auflage so günstig wie möglich anbieten, wenn ich es verkaufen wollte, denn mMn werden Gäste in einer Cafeterie eher spontan aus "Habenwollen - ist schön"-Motivation kaufen und dann nur, wenn sie den Preis für eine eher spontane Kaufaktion angemessen finden, also günstig genug - schließlich kamen sie nicht in die Cafeteria, um ein Bild zu kaufen, sondern haben das da nur zufällig gesehen.



Ein Produkt im Sinne einer Ware mit Marketingstrategie muss man mMn daraus nicht zwingend machen; es gibt genug Menschen, die etwas Selbstgemachtes anbieten (s- die ganzen Handwerkermärkte), und genug Menschen, die das dann auch kaufen - egal, ob Einzelstück oder nicht.

Wenn ich etwas verkaufen wollte, würde ich versuchen, gestaffelte Preise zu entwickeln, also auch vielleicht kleine oder ungerahmte Fotos für unter 100 oder unter 50 € anbieten bzw. dies als Option anbieten (Bild mit Rahmen X €, Bild ohne Rahmen Y €, Poster mit/ohne Rahmen Z € usw.).
Wahlweise könnte man dann auch limitierte und nicht limitierte Auflagen und Einzelstücke zu unterschiedlichen Preisen anbieten.

LG
Frederica
 
...weil ich kein Produkt habe...? :)
Danke & schönen Gruss
JoeS
Und genau daran scheiterst Du jetzt schon die ganze Zeit. Das will Dir /bd/ erklären.
Du hast eben kein Produkt. Du hast ein Foto. Eine Sammlung von Photonen durch SW umgewandelt dass es abpeicherbar ist als Datei.
Daraus musst Du jetzt ein Produkt machen. Eines, das die Kunden haben wollen und bereit sind Dir dafür einen Betrag zu überlassen.
Du musst Dir also Gedanken machen wie Du dieses Foto ausarbeitest, welche Trägerbasis, welches Oberflächenfinish, wie Du es rahmst, wie Du es prasentierst dass es wirkt.
Also ein Produkt erstellen. Und erst dann verkaufst Du eine Gesamtillusion: das Bild mit der Darstellungsform. Denn nur in diesem Gesamtkontext wird es die Anforderung erfüllen zu wirken und einen Habenwollenreflex auszulösen.
Ist das so schwierig zu verstehen?
 
Das 1.Bild z.B.: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1595719/display/29356232

Sicher interessant und gut gestaltet, ein klein wenig WOW-Effekt, aber für wen? Ich stelle mir Bilder immer groß vor, um einen Eindruck zu gewinnen und je größer dieses Bild, desto wirkungsvoller oder eben dementsprechend präsentiert in deinem Sinne.

In einer Cafeteria mag es Aufmerksamkeit beim einen oder anderen erregen,
in einer Galerie aber würde es mit anderen Augen gesehen.

Dem Bild bleibt also nichts anderes übrig, als sich in solch ein Gesamtkonzept
einzuschmiegen zu diesem Preis oder als Kalenderbild auf die Welt zu kommen oder eben bei IKEA etc.

Ich würde auch nicht fragen, ob solch ein Bild ein Unikat ist, denn Unikate
leben vom Namen, vom Ursprung und mir wäre es egal, ob es noch in einigen anderen Wohnungen hängt. Und wie Frederica schrieb:
Auf einer Handwerksmesse werden auch die Schnitzereien gekauft, ob Unikat oder nicht.

Der Bildinhalt ist in 1/10 sec erledigt (vllt eine Reihe Versuchsschüsse), dann noch etwas Bearbeitung und fertig. Aufwand dahingehend gering.
 
Hm, ich finde, das Thema wird vielleicht etwas zu ernst betrachtet.

Glaube ich so langsam auch… Wahrscheinlich habe ich mir einfach auf einer bestimmten Ebene viel zu viele Gedanken gemacht, durch den Umstand ausgelöst, dass es meiner erste Ausstellung ist… Mittlerweile sehe ich das ganze deutlich entspannter. :) Es kommt wie's kommt...

Ich fände es fair zu dem Bild/ Angebot zu schreiben, ob es sich um Einzelbstücke handelt oder nicht, ob es eine limitierte Auflage gibt oder nicht

Wie schon angedeutet, ich werde die Bilder "ganz normal" verkaufen (also…, wenn es überhaupt zu Verkäufen kommen sollte…. ;) ) Nach dem Motto: keep it simple.

Wenn ich etwas verkaufen wollte, würde ich versuchen, gestaffelte Preise zu entwickeln, also auch vielleicht kleine oder ungerahmte Fotos für unter 100 oder unter 50 € anbieten bzw. dies als Option anbieten (Bild mit Rahmen X €, Bild ohne Rahmen Y €, Poster mit/ohne Rahmen Z € usw.).

Das ist das einzige, was ich vielleicht noch dazu schreiben wollte, aber ganz allgemein gehalten, nach dem Motto: wenn etwas anderes gewünscht wird (Grösse, Rahmen, vielleicht auch Ausarbeitung…) anfragen.



Und genau daran scheiterst Du jetzt schon die ganze Zeit. Das will Dir /bd/ erklären.

Bin ja froh um alle Bemühungen, aber es hilft halt nix, wenn ich etwas anderes verstehe. Die Sprache ist halt hin und wieder etwas unzulänglich, erst recht die rein Geschriebene. :)

Du hast eben kein Produkt. Du hast ein Foto. Eine Sammlung von Photonen durch SW umgewandelt dass es abpeicherbar ist als Datei.

Nee, ich hab da doch schon etwas mehr. Ich Habe Fotos unter Acrylglas in versch. Grössen, ich habe (andere Motive) in Acrylglas auf Alu-Dibond, ich habe kleine holzgerahmte Bilder, ich habe grössere holzgerahmte Bilder, quadratisch, rechteckig, und teilweise auch quasi unsymetrisch (nur keine Runden), ich habe Trilogien in einem Rahmen…. Ist es das, was du unter "Produkt" verstehst? Ich verstand unter dem Begriff "Produkt" von /bd/ ehrlich gesagt etwas völlig anderes. Ich verstand es nicht als "materiellies Produkt" im Form von einem "fassbaren" Bild. Sondern, ich verstand unter diesem Produkt eher etwas in Richtung "Einzigartigkeit" o.ä. Z.B. gibt es eine (japanische?) Künsterlin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, "schwebende" Personen in Alltagssituationen abzulichten. Oder ein New Yorker Fotograf, der seine Poträts ausschliesslich als Schnappschüsse (quasi schon Paparazzi-Modus) auf der Strasse realisiert. Das hatte ich unter "Produkt" verstanden.
Ja was denn nu…?

Ist das so schwierig zu verstehen?

Offensichtlich schon….?


Das 1.Bild z.B.: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1595719/display/29356232

Sicher interessant und gut gestaltet, ein klein wenig WOW-Effekt, aber für wen? Ich stelle mir Bilder immer groß vor, um einen Eindruck zu gewinnen und je größer dieses Bild, desto wirkungsvoller oder eben dementsprechend präsentiert in deinem Sinne.

Deswegen ja eine Ausstellung. Es ist halt ein grosser Unterschied, ob du ein solches Bild nur auf dem Monitor siehst, oder als 120 x 80cm auf Barytpapier ausgestellt. Als Beispiel.


Der Bildinhalt ist in 1/10 sec erledigt (vllt eine Reihe Versuchsschüsse), dann noch etwas Bearbeitung und fertig. Aufwand dahingehend gering.

Also, ich glaube das ist der absolut letzte Faktor, nachdem sich der Preis eines ausgestellten Fotos richten müsste….? Denke ich zumindest…

Grüssle
JoeS
 
Also, ich glaube das ist der absolut letzte Faktor, nachdem sich der Preis eines ausgestellten Fotos richten müsste….? Denke ich zumindest…

Grüssle
JoeS

Glaube ich nun nicht so ganz. Ich kann einen wunderbar gerahmten, in Fineprint ausgedruckten Löwenzahn nicht um den gleichen Preis verkaufen wie eine ausgefuchste Studioaufnahme mit Model etc. Kommt aber sehr auf die Käufer an, so wie du schon mal angedeutet hast: Wer von Fotografie Ahnung hat, kann einschätzen, was hinter einem Foto steckt.

Aber in erster Linie steht die Freude daran, zahlst du drauf, geht deine Welt sicher auch nicht unter. Verkaufst du auch nur e i n Bild, ist das doch schon ein Erfolgserlebnis.
 
Glaube ich nun nicht so ganz.

Hm, okay, vielleicht fliesst das mit rein. Aber sagen wir mal so: eine Stunde im Fotostudio muss "aufwandsstechnisch" nicht dem gleichen entsprechen, wie eine Stunde outdoor. Deswegen: wie will man "Aufwand" evaluieren, wenn die Zeitkomponente nicht hilfreich ist?

Aber in erster Linie steht die Freude daran, zahlst du drauf, geht deine Welt sicher auch nicht unter. Verkaufst du auch nur e i n Bild, ist das doch schon ein Erfolgserlebnis.

Sach ich doch, ganz meine Rede. :)

Grüssle
JoeS
 
Hm, okay, vielleicht fliesst das mit rein. Aber sagen wir mal so: eine Stunde im Fotostudio muss "aufwandsstechnisch" nicht dem gleichen entsprechen, wie eine Stunde outdoor. Deswegen: wie will man "Aufwand" evaluieren, wenn die Zeitkomponente nicht hilfreich ist?
Grüssle
JoeS

Outdoor oder Fotostudio - das ist nicht das Entscheidende, sondern, und das sehen eben nur solche mit Erfahrung: In welcher Fotografie sehe ich handwerkliches Geschick, handwerkliche Kunst etc. In den Geschenkkalendern der Apotheken und Banken sicher nicht.
Dies geht nun aber über das eigentliche Thema weit hinaus und trifft nicht deine Absichten.
Mach' es, habe Freude daran, auch wenn du nicht ein einziges Bild an den Mann/natürlich auch die Frau bringst. Dann hängt das Bild bei dir zu Hause.
 
Immer wenn ich über Kunst, Aufwand und Preis(wertigkeit) nachdenke, fällt mir das Foto "Rhein II" von Andreas Gursky ein und ich höre wieder damit auf.

http://www.artinfo24.com/kunstmarkt/news-840.html

Roland9, du wirst mir doch recht geben, wenn ich sage, dass ich folgendes von dir verlangen darf: Ich möchte, dass du 100 mal an die Tafel schreibst: "Ich werde mich nie wieder über in Wasser geworfene Erdbeeren lustig machen". :ugly:

Finde ich echt unglaublich, wie dieses Bild es in die Museen schafft, um so einen Preis zu erzielen.

Grüssle
JoeS
 
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