• Neuer Gutscheincode unseres Partners Schutzfolien24:
    DSLR-Forum2025
    Dauerhaft 10% Rabatt auf alle Displayschutzfolien und Schutzgläser der Eigenmarken
    "Upscreen", "Screenleaf", BROTECT" und "Savvies".
    Der Code ist für alle Geräteklassen gültig.
  • Stimmt ab über die Sieger des DSLR-Forum Fotowettbewerbs August 2025.
    Thema: "Kurven"

    Nur noch bis zum 31.08.2025 23:59!
    Jeder darf abstimmen!
    Zur Abstimmung und Bewertung hier lang
  • In eigener Sache!

    Liebe Mitglieder, liebe Besucher und Gäste
    ich weiß, es ist ein leidiges Thema, aber ich muss es ansprechen: Werbung, Werbeblocker und Finanzierung des Forums.
    Bitte hier weiterlesen ...

  • Nicht erreichbare Adressen im Benutzerkonto
    Wir bekommen zurzeit eine große Anzahl an E-Mails, die das System zum Beispiel als Benachrichtigungen an Nutzer verschickt,
    als unzustellbar zurück, weil z.B. die Adressen nicht erreichbar sind oder das Postfach gar nicht existiert.
    Stellt doch bitte sicher, dass die Benachrichtigungen, die ihr vom System erwartet, auch zugestellt werden können.
    Nicht erreichbare E-Mail-Adressen sind dazu wenig hilfreich.
    Danke!
WERBUNG

Wie lange hält eine EOS 30D

Jetzt denke ich, warum gibt der Kram nicht seinen Geist auf, ein 94er LCD Toshiba und ein 24 Zoll Eizo hätte ich gerne als Upgrade.:D :D :D

Weil ein funktionstüchtiges Provisorium am längsten hält. :D

Nein, im Ernst, der Body ist gewissermassen ein Verschleissteil. Für Amateurzwecke sollte er lange genug halten und wenn er defekt ist kann man sich dann überlegen ob sich eine Reparatur lohnt. Wer >100k-Auslösung für einen Body einplant sollte sich sowieso fragen ob er nicht mit einer einstelligen besser beraten wäre. Und mal ehrlich, was macht man als Amateur mit so vielen Bildern?

Gruß,
Günter
 
Die 30D ist im Amateurbereich die stabilste Canon...
Und wer hindert einen Amateur daran, über eine 1er nachzudenken? Daher ja auch meine Einschränkung (wer sich ernsthaft Gedanken manchen "muss").

Unter diese Kategorie fallen m.M. nach nur die wenigen Leute, die in max. 2 Jahren an die 100k oder darüber kommen und, warum auch immer, nicht bereit sind, sich einzuschränken. Wer aber im Jahr 50k Auslösungen und mehr macht, dem sind, neben den reinen Kosten, auch andere Dinge wichtig. Da kann es schon sehr stören, wenn man beim Defekt erst einmal 2-3 Wochen (natürlich in der Regel zum falschen Zeitpunkt) auf eine Reparatur warten muss. Oder wenn die Kamera gar auf einer Fototour fernab der Heimat ihren Geist aufgibt.

Wenn ich dann quasi eine Ersatzkamera bereithalten soll, um bei einem möglichen Defekt trotzdem weiter fotografieren zu müssen, lohnt sie der Gedanke an eine hoffentlich stabielere Kamera schon. Natürlich kann die auch kaputt gehen, die Wahrscheinlichkeit ist aber erheblich geringer.

Und mal ehrlich, was macht man als Amateur mit so vielen Bildern?
Das ist auch eine Frage, wie man "Amateur" und "Profi" definiert. Nach klassischer Definition kann man auch als reiner Hobbyfotograf schnell ein Bereiche "hineinrutschen", in denen man sich nicht nur profimäßig verhält, sondern auch auf solche Auslösezahlen kommt.

Natürlich kann man auch bei Anfragen einfach "nein" sagen. Dann sind einem aber sehr schnell die Türen versperrt, hinter denen man eigentlich als Amateur sowiso nichts zu suchen hat :)

Gruß Bernhard
 
Da kann es schon sehr stören, wenn man beim Defekt erst einmal 2-3 Wochen (natürlich in der Regel zum falschen Zeitpunkt) auf eine Reparatur warten muss. Oder wenn die Kamera gar auf einer Fototour fernab der Heimat ihren Geist aufgibt.

Wenn ich dann quasi eine Ersatzkamera bereithalten soll, um bei einem möglichen Defekt trotzdem weiter fotografieren zu müssen, lohnt sie der Gedanke an eine hoffentlich stabielere Kamera schon. Natürlich kann die auch kaputt gehen, die Wahrscheinlichkeit ist aber erheblich geringer.

Richtig, deshalb nimmt man zu einem wichtigen Termin (oder auf eine Reise, von der man unbedingt Bilder mitbringen will um beim Amateur zu bleiben, siehe unten) einen zweiten Body mit, egal ob man eine 300D oder 1Dxxx als ersten Body hat. Der geht nämlich immer dann kaputt, wenn man es nicht brauchen kann (Murphys Law), egal wie lange das Teil eigentlich noch halten sollte. Insofern braucht man sowieso relativ schnell einen zweitbody, zumindest wenn man sich im (Semi-)Profesionellen Bereich bewegt.


Das ist auch eine Frage, wie man "Amateur" und "Profi" definiert. Nach klassischer Definition kann man auch als reiner Hobbyfotograf schnell ein Bereiche "hineinrutschen", in denen man sich nicht nur profimäßig verhält, sondern auch auf solche Auslösezahlen kommt.
Zunächst ist ein Profi einmal jemand, der das Fachgebiet (hier die Fotografie) profesionell betreibt und damit seinen Lebensunterhalt verdient, also gewerbsmässig arbeitet. Ein Amateur is dagegen des es aus Liebhaberei betreibt (Extra nochmal im Fremdwörter-Duden nachgeschaut, aber das war auch mein verständniss bisher). Das sagt zunächst einmal nichts darüber aus, ob ein Profi unbedingt die besseren Bilder macht oder mehr Zeit mit dem Fotografieren verbringt oder mehr Bilder macht.

Es sagt aber was darüber aus, wie die betreffenden Personen rechnen müssen.

Ein Profi muss sich genau überlegen was passiert, wenn er ein bestimmtes Bild/ein Shooting/einen Auftrag, ... nicht (vollständig) machen kann weil die Ausrüstung versagt. In der Regel wird das finanzielle Konsequenzen haben, zum einen direkt, weil der Auftraggeber nicht zahlt (und ggf. Schadensersatz fordert), zum anderen indirekt, weil ihm andere Aufträge nicht erteilt werden. Nun muß der Profi überlegen, wieviel ihm das Risiko wert ist und zur Abwendung des Risikos investieren (Versicherung, zweiter Body, ggf auf Linsen, ...). Am Ende muss er aber mit seiner Ausrüstung Geld verdienen um davon leben zu können.

Ein Amateur kann dagegen soviel investieren wie er mag, und zwar aus Geld welches er wie auch immer erwirbt. Die Ausrüstung muss sich nicht 'bezahlt' machen. In der Konsequenz bedeutet das, dass er sich einen zweiten (oder stabileren, oder beides) Body kaufen kann, wenn er Angst hat, dass er bestimmte Aufnahmen nicht machen kann, weil seine Ausrüstung defekt ist. Er hat jedoch, qua definitionem, keinen wirtschaftlichen Nachteil, wenn ihm ein Bild entgeht. Ob er sich hinterher grün und blau ärgert ist ein anderes Thema.

Natürlich kann man auch bei Anfragen einfach "nein" sagen. Dann sind einem aber sehr schnell die Türen versperrt, hinter denen man eigentlich als Amateur sowiso nichts zu suchen hat :)
Naja, hier kommen wir in den 'Semi-Profesionellen' Bereich. Der Duden sagt dazu: 'weitgehend, fast schon profesionell'. Und in dem Moment, in dem ein Amateur einen Auftrag annimmt befindet er sich in diesem Bereich, ob er will oder nicht. Der Unterschied ist, dass der Amateur leichter 'nein' sagen kann als der Profi (sofern ich nicht für später profesionelle Ambitionen hat). Ein Profi muss sich entweder die entsprechende Ausrüstung beschaffen oder er bekommt den Auftrag (und ggf. Folgeaufträge) nicht und hat so wieder einen wirtschaftlichen Nachteil. Dem Amateur kann es zunächst einmal egal sein.

Das soll jetzt nicht heissen, dass jemand, der sein Geld anderweitig verdient und dann mal einen Foto-Auftrag annimmt um sich ein bischen was dazu zu verdienen, sich nicht auch überlegen muss, wie er damit umgeht.

Ich für mich würde einfach dem Auftraggeber klar sagen was ich habe, also z.B. einen Body, und ihm keine Garantie geben dass der durchhält. Wenn er damit leben kann ist gut, wenn nicht muss er entweder einen zweiten Body beschaffen oder sich jemand anderes suchen. Wenn dann was schiefgeht, darf er sich hinterher aber auch nicht beschweren. Deshalb würde ich bestimmte Sachen (insbesondere im Freundeskreis) auch ablehnen, da mir das zu heikel ist, wenn was schiefgeht.

Gruß,
Günter
 
Richtig, deshalb nimmt man zu einem wichtigen Termin (oder auf eine Reise, von der man unbedingt Bilder mitbringen will um beim Amateur zu bleiben, siehe unten) einen zweiten Body mit
Wenn man Lust hast, noch mehr Zeugs mit sich herum zu schleppen, dann kann man sicher immer ein zweites Gehäuse (aber bitte mitsamt adäquater Ersatzlinse, denn auch die könnte kaputt gehen) mitschleppen. Ich bevorzuge da eher die Erfahrungswerte der User, die sich bei der Haltbarkeit der Kameras meist (mind.) an der Herstellerangaben orientieren. Mit Ausnahme einiger 1D MKII, die zu Beginn recht schnell ihren Geist aufgegeben haben, sind Berichte über defekte Kameras mit Ausfällen weit unterhalb der hier im Forum geschätzten Haltbarkeit recht selten. Dagegen nimmt das Risiko bei Errweichen dieser Grenze doch erheblich zu.

Er hat jedoch, qua definitionem, keinen wirtschaftlichen Nachteil, wenn ihm ein Bild entgeht. Ob er sich hinterher grün und blau ärgert ist ein anderes Thema.
Kann aber nicht gerade dies für einen Amateur schlimmer sein als ein wirtschaftlicher Nachteil? Für mich mit ein Grund, warum sich auch viel fotografierende Amateure um das Thema Haltbarkeit ihre Gedanken machen sollten.

Und in dem Moment, in dem ein Amateur einen Auftrag annimmt befindet er sich in diesem Bereich, ob er will oder nicht.
Ok, das passt ansatzweise zu meinem oben geschliderten Fall. Wobei ich schon bewusst "Anfrage" und nicht "Auftrag" geschrieben hatte. Wenn man z.B. mal so weit ist, daß einem die Veranstalter eine Akkreditierung geben, weil sie wissen, daß man in der Regel nachher dann für die Veranstaltung im Netz (auf mind. einer in der Szene bekannten Seite) die Bilder veröffentlicht und so Werbung für die Veranstaltung macht (ohne dafür Geld zu bekommen oder irgendeine konkrete Vereinbarung getroffen zu haben), dann ist zumindest bei mir die Stelle erreicht, an der ich nicht mit nur 3-4 Bilderrn meines Lieblingsteilnehmers nach hause gehen möchte.

Dann mache ich lieber "einige" Bilder mehr, um nachher auch etwas vernünftiges im Kasten zu haben. Gerade mit der 20D war dies auch bitter nötig, bei der 1D kann ich mich wenigstens darauf verlassen, daß die meisten Bilder scharf sind.

Und damit ist man dann schnell, um auf Deine Ausgangsfrage zurück zu kommen, bei solch hohen Auslösezahlen, daß man in 2 Jahren locker die für die 20D geschätzte Haltbarkeit erreicht.

Gruß Bernhard
 
Wenn man Lust hast, noch mehr Zeugs mit sich herum zu schleppen, dann kann man sicher immer ein zweites Gehäuse (aber bitte mitsamt adäquater Ersatzlinse, denn auch die könnte kaputt gehen) mitschleppen. ... Dagegen nimmt das Risiko bei Errweichen dieser Grenze doch erheblich zu.
Vor allem letzteres stimmt natürlich. Vieles hält länger als die Design-Lebensdauer, aber das Risiko eines Ausfalls nimmt zu. Worauf ich hinauswollte ist ja mehr, dass das Risko auch bei relativ neuen Geräten nicht 0 ist und man ja auch mal selber was verdummen (sprich runterwerfen) kann. Wenn man unbedingt Bilder braucht (z.B. Hochzeit) ist ein Reservebody und, wie Du richtig sagst, auch eine Reserve-Linse, Pflicht. Ansonsten ist es es halt Risikoabwägung. Ich habe auch keinen zweiten Body und werde mir keinen kaufen, dann gibt es eben keine Bilder vom Urlaub, oder man fährt mal wieder hin...

Kann aber nicht gerade dies für einen Amateur schlimmer sein als ein wirtschaftlicher Nachteil? Für mich mit ein Grund, warum sich auch viel fotografierende Amateure um das Thema Haltbarkeit ihre Gedanken machen sollten.
Unter Umständen ja. Und sich über Haltbarkeit Gedanken zu machen ist sicher richtig und ich schliesse es nicht aus. Die Frage ist halt für den Amateur, ob er sich den Luxus eines zweiten Bodys erlauben will und kann, oder ob er lieber von dem Geld noch ein paar Tage in Urlaub fährt und dort ggf schöne Motive findet. ;) Wenn dann der Body defekt ist, Pech, dann hat man wenigstens noch ein bischen Urlaub. ;) Kommt halt auf den Einzelnen an was ihm wichtig ist. Entscheidend ist, und ich denke da sind wir uns einig, dass man akzeptiert das der Body irgendwann kaputt geht. Wie man mit dieser Tatsache (und den Folgen) umgeht muss jeder selbst wissen.


Ok, das passt ansatzweise zu meinem oben geschliderten Fall. Wobei ich schon bewusst "Anfrage" und nicht "Auftrag" geschrieben hatte. Wenn man z.B. mal so weit ist, daß einem die Veranstalter eine Akkreditierung geben, weil sie wissen, daß man in der Regel nachher dann für die Veranstaltung im Netz (auf mind. einer in der Szene bekannten Seite) die Bilder veröffentlicht und so Werbung für die Veranstaltung macht (ohne dafür Geld zu bekommen oder irgendeine konkrete Vereinbarung getroffen zu haben), dann ist zumindest bei mir die Stelle erreicht, an der ich nicht mit nur 3-4 Bilderrn meines Lieblingsteilnehmers nach hause gehen möchte.
Mir ist nicht entgangen, dass Du Anfrage statt Auftrag geschrieben hattest. Ich sehe es halt so, dass wenn ich auf die Anfrage einsteige, ich quasi einen Auftrag annehme, auch wenn kein Geld fliesst. Und wie gesagt, wenn der 'Anfrager' damit klarkommt wenn ich ihm sage dass ich keine Garantie übernehme dass es Bilder gibt ist das OK, dann kann mache ich das gerne. Wenn er unbedingt Bilder braucht mache ihm klar, dass er sich jemand anderes suchen soll und ich ggf. gerne nebenher fotografiere. Dann mache ich natürlich auch so viele Bilder wie ich denke das nötig sind, ohne Rücksicht auf den Verschluss. ;)


Und damit ist man dann schnell, um auf Deine Ausgangsfrage zurück zu kommen, bei solch hohen Auslösezahlen, daß man in 2 Jahren locker die für die 20D geschätzte Haltbarkeit erreicht.
Naja, die Frage bleibt aber, ob das noch Amateur ist oder schon ins semi-profesionelle abdriftet (wobei Canon ja die Zweistelligen durchaus als semi-prof Bodys vermarktet). Das wird jetzt aber Wortklauberei, ich denke ich habe verstanden worauf Du hinaus willst und akzeptiere es. ;)

Gruß,
Günter
 
Wie lange eine 30D hält...? :confused: Das kommt ganz darauf an, was du mit ihr machst... wenn du mit ihr fleißig bist, dann spätestens bei 100000 Auslösung die Feder vom Verschluss ...:( wenn du sie nur in dem Schrank legst und nicht anfasst länger...:top:

Es kommt auch darauf an, wie die Technik hält. Ich hatte meine 30D 2 Tage und schon waren zwischen Sensor und Sperrfilter 2 Staubkörchen... das ist nicht ganz so das Problem. Jedoch war nach 800 Auslösungen ein sog. "FLEX" defekt.

Ich sage aber auch wieder, wenn der Motor eines fabrikneuen Autos hochgeht steckste auch nicht drinnen...:evil: ist eben alles nur Technik und immer mehr Elektronik! :lol:

VG MK
 
Weil ein funktionstüchtiges Provisorium am längsten hält. :D

Nein, im Ernst, der Body ist gewissermassen ein Verschleissteil. Für Amateurzwecke sollte er lange genug halten und wenn er defekt ist kann man sich dann überlegen ob sich eine Reparatur lohnt. Wer >100k-Auslösung für einen Body einplant sollte sich sowieso fragen ob er nicht mit einer einstelligen besser beraten wäre. Und mal ehrlich, was macht man als Amateur mit so vielen Bildern?

Gruß,
Günter

Wieso Bilder, ich lass mir immer vom Spiegel Luft zufächern, quasi als exklusiver Ventilator...:cool:
 
Mitte September 2006 freute ich mich auf meine neu erworbene 30d.

Mitte November hat mein AE-Sensor (Belichtungssensor) den Geist aufgegeben. Außer bei "manuell" bekam ich nur dunkle oder stark unterbelichtete Bilder.

War aus meiner Sicht ein klarer Garantiefall, da ich mir keiner Schuld in der Behandlung oder Bedienung bewusst war. Canon hat dies auch so gesehen und entsprechend repariert (GIMA). Der Techniker hat lapidar gemeint, dass so was zwar sehr ungewöhnlich aber nicht völlig ausgeschlossen sei.

Da ich sehr weit von der 100K-Grenze war, hatte ich offensichtlich einfach Pech.:(

Hat noch jemand ähnliche Erfahrung gesammelt?

Gruß, texaner
 
In der Regel halten derartige Kameras länger, als sie der Halter halten und zum Nachfolgemodell wechseln möchte.

Also ich glaueb kaum, dass ich die 100.000 Klicks, bei meiner 30D je ausreizen werde. Wer im Jahr als Amatuer mehr als 10.000 Bilder hinbekommt, der solte sich ohenhin überlegen, ob er sich nicht eine Videokamera kauft.

Gruss
Boris
 
Hallo Freunde,

mit euerer Erlaubnis noch ein paar Anmerkungen aus der Profi-Praxis: Verschlüsse können kaputt gehen, das ist mir aber in gut 18 Jahren, die ich für die Tageszeitung arbeite, noch nicht einmal mit "Plastikkameras" wie der seligen EOS 500N passiert. Meine EOS 20D war aus einer der allerersten Lieferungen, was mir zu Anfang (bis zum dritten oder vierten Firmware-Update) massive Fokusprobleme (bei Canon nix wirklich Neues) bescherte. Dass die Maschine im letzten September die Grätsche machte, hatte auch nichts mit dem Verschluss zu tun, obwohl der gut 180 000 Auslösungen hatte. Statt dessen sponn die Elektronik, was wohl die späte Folge mehrerer rettungslos verregneter Rockfestivals war. Unsereiner muss nämlich auch dann noch weiterfotografieren, wenn der Amateur (der Glückliche!) mit einem tiefen Seufzer sein Equipment einpackt und den Termin unter "verpasste Gelegenheit" abhakt. Daher kann ich die Frage nach der EOS 30D recht differenziert beantworten: Behandelt man sie normal, haut sie nicht über Gebühr herum und mutet ihr vor allem keine Dauereinsätze in schlechtem Wetter zu, dann hat man GARANTIERT lange Freude an ihr, denn sie ist noch einmal eine Ecke robuster und verlässlicher, als die 20 - die Evolution statt Revolution war in dem Fall echt von Vorteil.
Schlägt man allerdings damit gerne auch Nägel in die Wand :evil: oder gehören zu den bevorzugten Motiven Bambushütten im Monsun :ugly: , ist die 30er definitiv überfordert, denn sie hat keine speziellen Gummidichtungen, die die Elektronik vor übermäßiger Nässe schützen. In dem Fall ist eine 1er (im Zweifelsfall wegen des doch heftigen Preises gebraucht von einem Amateur gekauft, der damit nicht "an der Front" war) auf jeden Fall die bessere Wahl - wobei es auch da keine Garantie auf "ewige" Haltbarkeit gibt, wohl aber eine bessere Chance.

Schönen Gruß,

Hans
 
Der Techniker hat lapidar gemeint, dass so was zwar sehr ungewöhnlich aber nicht völlig ausgeschlossen sei.

Hat noch jemand ähnliche Erfahrung gesammelt?
Ich habe vor Jahren mal ein nagelneues Auto (Saab) abgeholt, Tankuhr zeigte halb voll an. Auf der Fahrt nach Hause blieb das Auto stehen. Ursache: Tankuhr defekt. Ist vom Händler ausgetauscht worden. War blöde (mitten im Winter bei Schneetreiben auf der Autobahn) - kommt aber offenbar schon mal vor...
 
Ich habe vor Jahren mal ein nagelneues Auto (Saab) abgeholt

NA da hast ja wirklich einen tollen Wagen, habe selber schon meinen 2.ten Saab, aber nich nie probleme gehabt.


Zum Thema, ich denke mal da steckt niemand drin in der technik. Kaputt gehen kann die nach 3- 30- 300- 3000 etc. Auslösungen. Lass dich nicht verrückt machen. Die 30D ist mit Sicherheit eine gute Kamera. Viele waren am meckern das gleich Staub auf dem Sensor war. Hat mich auch nicht abgeschreckt. Meine 30D hat jetzt ca. 1500 Auslösungen hinter sich und ich habe noch keinen Dreck festellen können und das wo ich sehr viel zwischen meinen 10-22 und dem 70-200 wechsel.


Matze
 
Wer im Jahr als Amatuer mehr als 10.000 Bilder hinbekommt, der solte sich ohenhin überlegen, ob er sich nicht eine Videokamera kauft.
So langsam werden HDV-Kameras ja erschwinglich.

Ansonsten kaufe ich meine Sachen normalerweise nicht, um sie im Schrank verstauben zu lassen, sondern um sie zu verwenden.
 
Ich habe vor Jahren mal ein nagelneues Auto (Saab) abgeholt, Tankuhr zeigte halb voll an. Auf der Fahrt nach Hause blieb das Auto stehen. Ursache: Tankuhr defekt. Ist vom Händler ausgetauscht worden. War blöde (mitten im Winter bei Schneetreiben auf der Autobahn) - kommt aber offenbar schon mal vor...


mit einer defekten Tankuhr kann man aber trotzdem fahren,
ich denke die Ursache war, der Tank war leer ;)

Gruss Jürgen
 
Genau 4 monate und ca. 1200 auslösungen :grumble:

Mir ist die cam heute nach dem wechseln der cf karte nicht mehr angesprungen, das selbe ist mir vor ca. 4 monaten mit der 350d passiert.
Karte voll, kamera aus, karte gewechselt, kamera tot.

Canon hat offensichtlich ein massives problem mit der elektronik, anders kann ich mir meine 2 defekte in 4 monaten und die sich häufenden beiträge über abgestürtzte kameras nicht erklären.

Jetzt kann ich dieses stück elektonikschrott wieder einschicken und das elektrische leitungssystem wechseln lassen, das war auf jeden fall der defekt an der 350d.
Bei der gelegenheit, kann ich auch gleich den besch.....
monitor reklamieren.

Die tatsache, daß ich über einen zweitbody verfüge dämpft meinen ärger nur bedingt.

Klar die kamera ist im prinzip klasse, aber was die zuverlässigkeit angeht, kann ich mittlerweile nur die empfehlung geben, das haus nie ohne zweitbody zu verlassen.

Das ganze geht mir dermaßen auf die nerven, daß ich, wenn sich andere marken als verlässlicher herausstellen, ernsthaft über einen systemwechsel nachdenke.
 
hallo
es gibt keine blöden fragen nur blöde antworten .......

dürfte nicht immer stimmen:D
dürfte beides möglich sein:p

mfg
dieter
 
WERBUNG
Zurück
Oben Unten