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Wie geht das mit dem Mond?

chatman

Themenersteller
Hallo!

Ich frage mich, wie man Fotos wie dieses hier zusammenbringt:

https://www.dslr-forum.de/attachment.php?attachmentid=256089&d=1178140370

bei mir sieht das ganze so aus wie unten zu sehen.
Der augenscheinlichste unterschied ist wohl die zeichnung der krater und gebirgszüge, die bei meinem bild durch das helle Gelb überstrahlt werden.

gibt es da spezielle kniffe oder muß man einfach mit den atmosphärischen bedingungen glück haben? (wobei ich mich nicht erinnern kann schon mal so einen "klaren" Mond gesehen zu haben)

Gruß
Martin
 
Kürzer belichten.. also ich hatte immer so 1/8s oder so da weerden die raltiv scharf und gut sichtbar!
 
Hab selbst auch noch kein ordentliches hinbekommen. Aber zu den techn. Erfordernissen konnte ich hier im Forum folgendes in Erfahrung bringen:

Ein ordentliches Stativ und dann Fernauslöser und Spiegelvorauslösung nutzen um Verwacklungsunschärfen zu vermeiden. Belichtungstechnisch passt bei Vollmond oft f8 bei 1/100 recht gut. Zusätzlich ne Belichtungsreiche machen. Längere Verschlusszeiten dürften auch schon für Unschärfen sorgen.
 
Hi,

wo ist das Problem bei Mondfotos ?

Was fotografiert ihr da ? Eine Landschaft, auf die Sonnenlicht fällt. So exotisch ist das doch nun wirklich nicht. Der einzige Unterschied ist der rabenschwarze Raum darum herum und die Entfernung.

Also, vergesst mal die Automatiken, stellt alles auf manuell und das Gehirn auf "ein".

Belichtungsreihen, beginnend z. B. mit f5.6 und 1/500 Sekunde, bringen einen relativ schnell dem richtigen Ergebnis näher.

Ansonsten hilft natürlich ein klarer Himmel und rudimentäre Kenntnisse in der Nachbearbeitung, insbesondere der Kontrastanhebung, Gradation und Farbkorrektur.

Grüsse

Mattes
 
Vielleicht hilft das hier:
https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=147877
Und immer dran denken: Der Mond ist auch nur ein Stein im Sonnenlicht....
Ein wenig abblenden (F8-F10), Stativ, Spiegelvorauslösung, Kabelauslöser, und mit 1/100-1/200 sollte es klappen... Mach einfach ein paar Belichtungsreihen und nach ein paar Minuten hast du die optimalen Parameter... Nach Möglichkeit keine Automatikprogramme verwenden sondern alles manuell einstellen...

Gruß Tom
 
Danke euchm werde mich heute (so das Wetter mitspielt) mal an ein paar Belichtungsreihen wagen.

Bei 1/125 und Blende 8 gehts aber auch ohne Stativ wenn IS vorhanden oder?
 
Bei 1/125 und Blende 8 gehts aber auch ohne Stativ wenn IS vorhanden oder?

Probier es aus.
Wenn Du den Mond einigermaßen groß haben möchtest wirst Du in den Telebereich gehen müssen. 200-300mm sollten wohl eher ein Minimum darstellen. Und das bei 1/125 ruhig zu halten... also ich habe da so meine Schwierigkeiten :)
 
Hallo Chatman.

Ohne Stativ ist es schwieriger, Bildstabilisierung hin oder her.

Aber bei Blende 5.6 und ISO 200 kannst Du locker mit 1/500 Sekunde fotografieren, das sollte auf jeden Fall gehen.

Was Du auch probieren kannst, ist das Abstützen des Objektivs. Das kann z. B. auf dem Autodach, einem Baum etc. passieren. Einfach fest das Objektiv an z. B. einen Baumstamm drücken, bringt schon eine Menge.

Grüsse

Mattes
 
ist doch einfach.

selektivmessung oder spotmessung einschalten, mond mittig anvisieren, auslösen. Und den schnitt kann man per ebb noch korrigieren

schafft man alles locker ohne stativ!

ps: kein schöner Mond, iso zu hoch, weil ich gar nicht vorhtte nen Mond zu fotografieren, aber ein Beispiel.100% crop
 
Zuletzt bearbeitet:
Probier es aus.
Wenn Du den Mond einigermaßen groß haben möchtest wirst Du in den Telebereich gehen müssen. 200-300mm sollten wohl eher ein Minimum darstellen. Und das bei 1/125 ruhig zu halten... also ich habe da so meine Schwierigkeiten :)

Aber richtig Spaß macht es dann doch jenseits der 1000mm :D

Anbei ein 100% Crop mit 1200mm/F6 aufgenommen bei ISO 200 und 1/90s.
Und als zweites die Übersicht damit man die Größenverhältnisse von Mond und Gesamtbild erkennt.

Das Teil kostet weniger als ein Teleobjektiv, ist wohl etwas unhandlicher und braucht ein wenig Zeit zum "Auspendeln" weil die Holzbox auf der es liegt nicht sehr stabil ist.

http://www.teleskop-service.de/gsseiten/GSVorschau/Dobsons/dobson.htm#TSD8e

Also könnte man fast sagen ich habe kein Stativ verwendet, so instabil wie das Ding ist kann man nicht von "statisch" sprechen.
Das hat aber gleich noch einen Vorteil: weil es eh so wackelig steht kann man sich den Fernauslöser auch gleich noch schenken und per Hand auslösen mit 2 Sekunden Selbstauslöser, die Zeit reicht dann um die Schwingungen fast ausklingen zu lassen.

Wenn man mehr Fotos vom Mond machen will sind die 300 Euro gut angelegt, Ein gutes Teleobjektiv kostet wesentlich mehr und zeigt doch wieder nur einen kleinen grauen Fleck in einem Meer von Schwarz :)
Wenn ich mir für den einen Zoobesuch im Jahr ein teures Tele leisten kann warum dann nicht sowas extra für Mond und Sonne:top:

Gruß
Marcus
 
Hallo!

Ich frage mich, wie man Fotos wie dieses hier zusammenbringt:

https://www.dslr-forum.de/attachment.php?attachmentid=256089&d=1178140370

bei mir sieht das ganze so aus wie unten zu sehen.
Der augenscheinlichste unterschied ist wohl die zeichnung der krater und gebirgszüge, die bei meinem bild durch das helle Gelb überstrahlt werden.

gibt es da spezielle kniffe oder muß man einfach mit den atmosphärischen bedingungen glück haben? (wobei ich mich nicht erinnern kann schon mal so einen "klaren" Mond gesehen zu haben)

Gruß
Martin

Ich denke, daß das Bild unscharf ist. Denn der richtige Fokuspunkt beim Mond liegt nicht bei unendlich, sondern etwas davor!! Also manuell fokussieren, dann wird's auch schärfer. Ein Kollege macht Astrofotografie und hat's mir so erklärt.

Gruss, Frank
 
Also wenn der Mond für den Focuspunkt noch nicht "unendlich weit weg" ist, was denn bitte dann:) ?

Das dachte ich auch immer.. ist aber nicht so. Das wirst Du merken, wenn Du manuell auf den Mond fokussierst. Stell auf uneendlich ein und Du wirst sehen.. unscharf. Eine wenig zurückdrehen und es wird scharf.
Ich glaube, das hängt mit der Schärfentiefe zusammen.
Gruss, Frank
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei den modernen Objektiven ist das so, dass eine Drehung bis zum Anschlag sozusagen auf weiter als unendlich einstellt. Es geht aber doch. Und zwar mit Autofokus. Einfach mit dem Messfeld auf den Rand vom Mond zielen und fokusieren. Dann den Autofokus ausschalten und nicht mehr an der Entfernungseinstellung rumdrehen. Abblenden ist dann auch noch eine gute Idee.
 
Also wenn der Mond für den Focuspunkt noch nicht "unendlich weit weg" ist, was denn bitte dann:) ?

Mit "Unendlich" liegt der Mond exakt in der Schärfeebene. Verwendet man ein altes, manuell zu fokussierendes Objektiv, dreht man es tatsächlich einfach bis zum Anschlag.

Bei modernen AF-Objektiven funktioniert das nicht, weil der "Unendlich"-Fokuspunkt ein Stück vor dem mechanischen Anschlag liegt. Das ist konstruktionsbedingt nötig, weil sich der AF dem Schärfepunkt durch "Einpendeln" (soll heißen: durch Hin- und Herfahren) nähert. Deshalb ist dieser mechanische "Override"-Bereich jenseits des Unendlichpunktes notwendig. In der Praxis merkt man es nur nicht, weil ein schneller AF das im Millisekundenbereich hinbekommt.

Als die ersten AF's Anfang der 90er-Jahre aufkamen und der USM noch nicht erfunden war, konnte der Vorgang schon mal ne halbe Sekunde dauern. Das Hin- und Her des AF war da noch richtig schön mitzubekommen und das konnte manchmal nerven.

Aber zurück zum Thema: der AF sollte schon richtig auf den Mond fokussieren können. Wenn nicht, bleibt nur eine fummlige Scharfstellung per Hand übrig, die aber genau auf dem Sucherbild kontrolliert werden muss. Der mechanische Anschlag des Objektivs ist definitiv die falsche Einstellung!

Gruß
Pixelsammler
 
Hi,

ja, auf Unendlich einstellen bringt nix -> unscharf (ist ja jetzt schon ausgiebig erläutert worden).

Habs aus Jux und Tollerei mal probiert mit meinem 70-300mm VR, ohne Stativ, das Objektiv einfach am Fensterrahmen aufgelegt (seitlich). Habe viele Bilder gemacht, das Beste davon anbei. Ich freue mich auf ein Stativ, das muss jetzt dann bald mal her :-)

Viele Grüße
 
...am Fensterrahmen aufgelegt...
Die "Unschärfe" Deiner Bilder rührt zum Teil auch von der wabernden Luft her, die zum offenen Fenster hinausströmt. Der Temperaturunterschied braucht dafür gar nicht groß zu sein. Am allerbesten geht so was im Garten. Einfach einen Gartenstuhl auf einen Tisch stellen, schon hat man eine tolle Stütze. Der Grill sollte aber nicht in der Nähe stehen (wieder Schlieren durch heiße, aufsteigende Luft). ;)
 
Hi,

ja, auf Unendlich einstellen bringt nix -> unscharf (ist ja jetzt schon ausgiebig erläutert worden).

Habs aus Jux und Tollerei mal probiert mit meinem 70-300mm VR, ohne Stativ, das Objektiv einfach am Fensterrahmen aufgelegt (seitlich). Habe viele Bilder gemacht, das Beste davon anbei. Ich freue mich auf ein Stativ, das muss jetzt dann bald mal her :-)

Viele Grüße

Hallo an alle,

Vielleicht hatte ich ja einfach Glück? Ich habe mit dem 18-200 von Nikon den Mond mit AF nicht einmal so schlecht erwischt. Vielleicht lag es daran, dass es noch nicht ganz dunkel war? Ich habe eine Belichtungsreihe geschossen und mit HDR nicht einmal viel mehr herausholen können.

MfG

Yeph
 
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