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Was sind das für weiße Punkte?

wie lang war die Belichtung?
So lange, wie es in den Exifs steht und auch so lange, wie es hier im Thread bereits geschrieben wurde ;)
 
Das ist schon echt übel, ich hab am Anfang gedacht, mein Monitor ist staubig :eek:

Ich dachte immer, Hotpixel treten als farbige (vornehmlich rote) Punkte auf ?
 
Ja, sieht nicht so toll aus, und ist gerade bei Sternenbildern etwas unpraktisch :evil:;

Wie gesagt hat CS4 die roten Hotpixel bereits rausgerechnet; hab's mal in DPP geöffnet, dann sieht es so aus (den anderen Weißabgleich ignorieren):

 
Hmmm... 40 Minuten ist schon eine Menge. Da fühlen sich die Hotpixel so richtig wohl ;)

Soweit ich das bisher verstanden habe, macht man das in der Astrofotografie normalerweise anders: Es werden viele relativ kurze (z.B. 30 Sekunden, hängt aber auch sehr vom Motiv ab) Einzelaufnahmen gemacht, plus ein paar "Darkframes" mit aufgesetztem Objektivdeckel. Die Aufnahmen werden dann mit speziellen Programmen, z.B. startrails für Sternenspuren oder deep sky stacker für normale Aufnahmen zu einem Bild zusammengerechnet. Die Darkframes enthalten die wenigen noch vorhandenen Hotpixel und werden vom Rest des Bildes abgezogen. Es gibt auch noch Bias- und Flatframes, siehe FAQ von deep sky stacker.

Meinen ersten (und leider bisher einzigen) Versuch mit dieser Methode habe ich hier gepostet. Trotz Darkframe sind noch ein paar Hotpixel übriggeblieben (ist halt auch nur Statistik), die ich händisch rausretuschiert habe. Ein paar hatte ich auch noch übersehen, z.B. links oberhalb vom Polarstern ;)

Edit: Ups... vieles davon stand ja auch schon im von Grand-Duc verlinkten Thread drin. Hab ich irgendwie übersehen :o
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich dachte immer, Hotpixel treten als farbige (vornehmlich rote) Punkte auf ?

Das würde mich jetzt aber auch mal interessieren, wie weiße Hotpixel (also 3 oder 4 Hotpixel in einem Bayer-Quadrat) entstehen können. Rein statistisch wäre so etwas doch extrem unwahrscheinlich, oder? Kann ein einzelner Hotpixel evtl. bei extrem langer Belichtung seine Nachbarn "anstecken"? Edit: Oder kommt dieser Effekt vom Demosaiking, d.h. der RAW-Konverter interpretiert einen einzelnen voll ausgesteuerten Pixel als "hier muss es weiß gewesen sein", unabhängig von den nur ganz schwach ausgesteuerten Nachbar-Pixeln?

P.S.
(vornehmlich rote)
Kann eigentlich nicht von der Farbe abhängen, wegen des Bayer-Farbfilter. Jeder Pixel ist gleich wahrscheinlich ein Hotpixel (also im Durchschnitt über alle Kameras, nicht für einen bestimmten Sensor). Und damit ist rot oder blau genauso wahrscheinlich wie grün (da 2x mehr grüne als rote oder blaue).
 
ein dark machen und abziehen, ist ganz normal bei astroaufnahmen, ich zitiere mal wiki:

Die Aufnahmen bestehen außerdem aus mehreren Dunkelbildern (Darkframes); benötigt werden 10–20 Stück. Diese werden mit denselben Kameraeinstellungen und bei derselben Außentemperatur gemacht, jedoch ist das Teleskop dabei abgedeckt oder ein lichtundurchlässiger Filter ist eingelegt. Diese Dunkelbilder werden später im Computer untereinander zu einem Masterdark kombiniert und dessen Inhalt von jedem Lichtbild abgezogen. Die Digitalkameras zeigen auf Dunkelbildern nur ihre internen Fehler wie Hotpixel und das Sensorglühen; die erwärmte Karmeraelektronik belichtet mit ihrer Infrarotstrahlung Teile des Sensors von hinten. Diese Fehler sind auch in den Lichtbildern enthalten und werden aus diesen wieder herausgerechnet.


gruß

alex
 
Ich hab grad dasselbe Problem bei mir bemerkt, hatte kein Objektiv drauf, nur die Abdeckkappe und hatte bei ISO 400 / 10 Minuten Belichtungszeit dieses Ergebnis (siehe Anhang). Lauter Punkte, die zwar vielleicht ganz toll nach Sternen aussehen, aber natürlich keine sind.
Außerdem stören mich diese violetten Farbfehler oben links und rechts, die bei einer Belichtungszeit ab 2 Minuten entstehen (so ab ISO 200 bereits).
Stört bei der Astrofotografie natürlich ungemein...

Kann mir jemand sagen, was ich gegen diese beiden Probleme machen kann?
 
Ich hab grad dasselbe Problem bei mir bemerkt, hatte kein Objektiv drauf, nur die Abdeckkappe und hatte bei ISO 400 / 10 Minuten Belichtungszeit dieses Ergebnis (siehe Anhang). Lauter Punkte, die zwar vielleicht ganz toll nach Sternen aussehen, aber natürlich keine sind.
Außerdem stören mich diese violetten Farbfehler oben links und rechts, die bei einer Belichtungszeit ab 2 Minuten entstehen (so ab ISO 200 bereits).
Stört bei der Astrofotografie natürlich ungemein...

Kann mir jemand sagen, was ich gegen diese beiden Probleme machen kann?

Glückwunsch, du hast somit schon mal ein Dark erstellt mit ISO 400 und 10 Minuten, jetzt fehlt nur noch das passene Lightframe........
 
Danke für den Hinweis :)

Was heißt das jetzt auf deutsch für den Laien? Hab zwar schon irgendwas von Rauschsubtraktion gelesen (falls es damit zu tun hat), aber keine Ahnung, was ich jetzt also machen soll. Kannst Du's mir vielleicht etwas detaillierter erklären, was ich jetzt genau machen muss UND vor Allem, welcherlei Software dazu benötigt wird...
 
Danke für den Hinweis :)

Was heißt das jetzt auf deutsch für den Laien? Hab zwar schon irgendwas von Rauschsubtraktion gelesen (falls es damit zu tun hat), aber keine Ahnung, was ich jetzt also machen soll. Kannst Du's mir vielleicht etwas detaillierter erklären, was ich jetzt genau machen muss UND vor Allem, welcherlei Software dazu benötigt wird...



http://www.astropictures.de/darkframe.htm
Software z.b. fitswork oder Deep Sky stacker.

PS: ich will dir nicht die Freude an astrobildern nehmen, aber deine Sony ist da nicht so gut für geeignet.
 
Die violetten Farbfehler sehen übrigens nach Verstärkerglühen aus und lassen sich etwas verringern, wenn man in Winternächten fotografiert und die Kamera vorher gut auskühlen lässt - allerdings sollte man dann die Akkus rausnehmen, damit die nicht so sehr in der Leistung schwächeln. Eine kühle Kamera rauscht auch weniger.

Ansonsten bekommt man Photoshop als Testversion ohne Gefahr, sich einen Computerschädling einzufangen ( ;) ) und ohne sich bei Adobe registrieren zu müssen aus diversen Photoshopbüchern beigelegten DVD's.

Grüße, Grand-Duc
 
Hmmm... 40 Minuten ist schon eine Menge. Da fühlen sich die Hotpixel so richtig wohl ;)

Soweit ich das bisher verstanden habe, macht man das in der Astrofotografie normalerweise anders: Es werden viele relativ kurze (z.B. 30 Sekunden, hängt aber auch sehr vom Motiv ab) Einzelaufnahmen gemacht, plus ein paar "Darkframes" mit aufgesetztem Objektivdeckel. Die Aufnahmen werden dann mit speziellen Programmen, z.B. startrails für Sternenspuren oder deep sky stacker für normale Aufnahmen zu einem Bild zusammengerechnet. Die Darkframes enthalten die wenigen noch vorhandenen Hotpixel und werden vom Rest des Bildes abgezogen. Es gibt auch noch Bias- und Flatframes, siehe FAQ von deep sky stacker.
War mein erster Versuch überhaupt. Ich wollte das einfach mal testen :)

Das mit den mehreren Aufnahmen habe ich mir auch schon überlegt; Allerdings wird der Sensor doch dann ebenso warm (ich gönne der Kamera ja nur wenige Sekunden Pause zwischen den Bildern, insgesamt belichte ich gleich lang), wodurch sich die Anzahl der Hotpixel auf Dauer nicht verringern würde. Gibt es noch einen weiteren Vorteil dieser Methode? (außer dass ich sie irgendwann anwenden muss, weil sonst das Bild zu hell wird)
 
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