hi,
erstmal:
dafür dass du dich so intensiv damit auseinander setzt.
wenn du nachträglich das gleiche ergebnis haben wie das was automatisch als jpeg aus der cam kommen würde brauchst du kein raw, das gibt keinen sinn...sondern macht nur unnötige arbeit.
ich schreib dir mal meinen ablauf und warum ich das so mache mit den raws.
bild wird nur im raw (bei größter auflösung, egal für was) aufgenommen, dann mit lightromm (raw-konverter, ähnlich canon dpp) importiert. anschließend werden die bilder bewertet (1 stern = müll, 5 Sterne= gutes material, 3 sterne = drüber schlafen und nochmals anschauen). dann wird jedes bild mit einstellungen versehen, bis es so aussieht wie ich es haben will (dass muss dann nicht zwingen so aussehn wie orginal). also: belichtung anpassen, tiefen/lichten, kontrast sättigung, schärfe usw alles manuell machen. (genau dass macht im jpeg-format deine kamera anhand festgelegter parameter. alternativ kannst du diese festgelegten parameter anhand der "picture styles" auf deine raws anwenden.<--sinnlos)
wenn das raw dann soweit passt werden in photoshop kopien (!!) bearbeitet (diese legt mir lightroom automatisch beim export an), um die orginalbilder zu erhalten und notfalls immer darauf zugreifen zu können.)
warum das ganze:anfangs hab ich nur im jpeg fotografiert und recht bald gemerkt dass mit raw die nachträgliche bearbeitung einfacher geht, auch wenn sie etwas arbeitsintensiver erscheinen mag. ich habe gerne so viele einflussmöglichkeiten (vor allem korrektur des weißabgleichs) wie möglich auf meine bilder (um notfalls auch etwas gröbere fehler zu korrigieren, zb falscher weißabgleich oder belichtung). dies wäre im jpeg nur wesentlich eingeschränkter möglich.
raw bietet viel feinere möglichkeiten das bild in die richtung zu trimmen wie es dir gefällt, und du kannst das bild immer zurücksetzen auf "0", dass heisst immer auf die aufnahmedaten zurückgreifen.
idee für deinen workflow:
nur raw aufnehmen (so zwingst dich selber es zu lernen^^)
bild im canon dpp o.ä. bearbeiten wie es dir passt.
bilder die du veröffentlichen, entwickeln oder sonst was damit machen willst aus dem raw-konverter heraus exportieren in jpeg format (mit jeweils passendem ziel-farbraum für jeweilige nutzung)
thema farbraum allgemein: ich hab in der cam, in lightroom sowie photoshop adobe rgb eingestellt. bei bedarf wird konvertiert.
ach noch was zum thema schwarzweiß aufnahmen (picturestyle monochrom): bilder erst am pc in sw wandeln, dann hast du (im raw modus) sehr gute einstellmöglichkeiten was die sw-umsetzung anbelangt und kannst viel besser damit arbeiten. warum? weil du statt eingangsmaterial aus grautönen zusätzlich die farben mit drin hast und die einzelnen farbkanäle individuell steuern kannst um ein optimales sw-bild zu erhalten
so, und nun gratulieren ich mir erstmal selber zu meinem bisher längsten geschrieben beitrag hier ^^
hoffe ich konnte dir ein wenig helfen?
gruß
marcus
erstmal:

wenn du nachträglich das gleiche ergebnis haben wie das was automatisch als jpeg aus der cam kommen würde brauchst du kein raw, das gibt keinen sinn...sondern macht nur unnötige arbeit.
ich schreib dir mal meinen ablauf und warum ich das so mache mit den raws.
bild wird nur im raw (bei größter auflösung, egal für was) aufgenommen, dann mit lightromm (raw-konverter, ähnlich canon dpp) importiert. anschließend werden die bilder bewertet (1 stern = müll, 5 Sterne= gutes material, 3 sterne = drüber schlafen und nochmals anschauen). dann wird jedes bild mit einstellungen versehen, bis es so aussieht wie ich es haben will (dass muss dann nicht zwingen so aussehn wie orginal). also: belichtung anpassen, tiefen/lichten, kontrast sättigung, schärfe usw alles manuell machen. (genau dass macht im jpeg-format deine kamera anhand festgelegter parameter. alternativ kannst du diese festgelegten parameter anhand der "picture styles" auf deine raws anwenden.<--sinnlos)
wenn das raw dann soweit passt werden in photoshop kopien (!!) bearbeitet (diese legt mir lightroom automatisch beim export an), um die orginalbilder zu erhalten und notfalls immer darauf zugreifen zu können.)
warum das ganze:anfangs hab ich nur im jpeg fotografiert und recht bald gemerkt dass mit raw die nachträgliche bearbeitung einfacher geht, auch wenn sie etwas arbeitsintensiver erscheinen mag. ich habe gerne so viele einflussmöglichkeiten (vor allem korrektur des weißabgleichs) wie möglich auf meine bilder (um notfalls auch etwas gröbere fehler zu korrigieren, zb falscher weißabgleich oder belichtung). dies wäre im jpeg nur wesentlich eingeschränkter möglich.
raw bietet viel feinere möglichkeiten das bild in die richtung zu trimmen wie es dir gefällt, und du kannst das bild immer zurücksetzen auf "0", dass heisst immer auf die aufnahmedaten zurückgreifen.
idee für deinen workflow:
nur raw aufnehmen (so zwingst dich selber es zu lernen^^)
bild im canon dpp o.ä. bearbeiten wie es dir passt.
bilder die du veröffentlichen, entwickeln oder sonst was damit machen willst aus dem raw-konverter heraus exportieren in jpeg format (mit jeweils passendem ziel-farbraum für jeweilige nutzung)
thema farbraum allgemein: ich hab in der cam, in lightroom sowie photoshop adobe rgb eingestellt. bei bedarf wird konvertiert.
ach noch was zum thema schwarzweiß aufnahmen (picturestyle monochrom): bilder erst am pc in sw wandeln, dann hast du (im raw modus) sehr gute einstellmöglichkeiten was die sw-umsetzung anbelangt und kannst viel besser damit arbeiten. warum? weil du statt eingangsmaterial aus grautönen zusätzlich die farben mit drin hast und die einzelnen farbkanäle individuell steuern kannst um ein optimales sw-bild zu erhalten

so, und nun gratulieren ich mir erstmal selber zu meinem bisher längsten geschrieben beitrag hier ^^
hoffe ich konnte dir ein wenig helfen?
gruß
marcus
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