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Was charakterisiert ein Makroobjektiv?

AW: Was charaketrisiert ein Makroobjektiv?

Sicher, dass die Nummer stimmt? Die Seite des DIN findest nur "GOST 19040", was aber für Spannungstests bei Metallröhren bei hohen Temperaturen ist. ISO 9336-1 und ASTM E 312 scheinen eher in die richtige Richtung zu gehen oder wurden die nochmal als DIN aufgebrüht?
 
AW: Was charaketrisiert ein Makroobjektiv?

Der Artikel ist absolut richtig, und kein Quatsch. Ein Makroobjektiv unterscheidet sich von einem anderen Objektiv gleicher Brennweite alleine durch die geringere Naheinstellgrenze.
Schade!

Offensichtlich wird nach wie vor noch immer nicht verstanden, was ein so genanntes "Makro-Objkektiv" von den "normalen" Objektiven unterscheidet,

nämlich den Korrektionszustand im Nahbereich.


Guten Abend...
 
Nö. Die Güte der Korrektur (Korrektionszustand) im Nahbereich entscheidet lediglich , ob es sich um ein gutes, oder ein schlechtes Makro handelt.

Ein Objektiv mit 28 mm Brennweite und einer Naheinstellgrenze von 100 cm ist kein Makro, eins mit 28 mm und einer Naheinstellgrenze von 10 cm schon. Die Naheinstellgrenze in Verbindung mit der Brennweite legt den Abbildungsmaßstab fest. Der Abbildungsmaßstab definiert das Makro (schriebst Du ja auch). Insofern bist Du ein bisschen weit aufs dünne Eis geraten mit der polemischen Disqualifikation des Wiki Artikels. Fehlerhaft ist der nämlich nicht.

Grüße, Uwe
 
Insofern bist Du ein bisschen weit aufs dünne Eis geraten mit der polemischen Disqualifikation des Wiki Artikels. Fehlerhaft ist der nämlich nicht.
Stammt der falsche Wiki-Artikel von Ihnen?

Es ist für einen Laien/Nichtphysiker vermutlich recht schwer, die Gesetzmäßigkeiten abbildender Systeme zu verstehen und zu kennen. Allein schon alle konventionellen Linsenfehler in einem optischen System für einen bestimmten Abbildungsmaßstab und ein bestimmtes Öffnungsverhältnis zu minimieren, erfordert einen hohen Konstruktionsaufwand mit sehr viel Know-How.

Erst "moderne" (und sehr teure) Gläsern mit anomaler Teildispersion und hoher Brechkraft erlauben Korrektionen, die früher nicht für möglich gehalten wurden. Dies gilt besonders für apochromatisch bis ins nahe Infrarot hinein durchgehend korrigierte Objektive.

Und genau hier unterscheiden sich die für den Nahbereich hochkorrigierten (Makro-)Objektive von den "normalen" (billigeren) Objektiven. Das hat mit der Naheinstellgrenze nur insoweit zu tun, als das jeweilige Objektiv eben für diese Naheinstellgrenze korrigiert wurde. Normalobjektive sind für geringe Naheinstellgrenzen eben NICHT korrigiert und würden nach (künstlicher) Unterschreitung dieser Naheinstellgrenze unzureichende Abbildungsqualität aufweisen.

Halten wir fest:
Makro-Objektive zeichnen sich durch einen besseren Korrektionszustand größerer Abbildungsmaßstäbe als Normalobjektive aus. Davon profitieren besonders gute Bildfeldebnung und geringe Verzeichnung.

Entscheidend als Auswahlkriterium ist nicht die Naheinstellgrenze, sondern der erreichbare Abbildungsmaßstab und der dabei noch freie Arbeitsabstand Frontlinse - Objekt.
 
AW: Was charaketrisiert ein Makroobjektiv?

Und das sollte man nicht überbewerten.
Ich habe nun das 60er Macro von Canon und auch das 150er von Sigma.
150mm gegen 60mm klingt viel - und macht bei 1:1 ganz genau - ja, ich habe es nachgemessen - gerade mal 11 cm Abstandsgewinn Objekt-Frontlinse aus. Der geht komplett verloren, wenn man an das Sigma dann noch die Geli ansetzt.
Nimmt man dann noch die Größe und Unhandlichkeit des Sigmas gegenüber des Canon-Winzlings dazu, dann sollte man sich schon genau überlegen, ob man am Makro wirklich große Brennweiten braucht.
...

Das würde ich auch so sehen.

Ein paar cm können zwar gelegentlich viel ausmachen, aber überschätzen sollte man auch das nicht. Aus eigener Erfahrung weiss ich das Insektenfotos auch mit einem Makro 70mm (KB) möglich sind.

Darüber hinaus sollte man auch berücksichtigen das mit Makroobjektiven unterschiedlicher Brennweite, letzlich ebenso wie in der "normalen" Fotografie, auch unterschiedliche Bildwirkungen erzielt werden.
 
Nö. Die Güte der Korrektur (Korrektionszustand) im Nahbereich entscheidet lediglich , ob es sich um ein gutes, oder ein schlechtes Makro handelt.


Grüße, Uwe

Nein, ein Objektiv hat einen Anwendungsbereich, für diesen wird es optimal korrigiert. Normale Objektive sind für mittlere Entferungen korrigiert, Makroobjektive für die Nähe.... wenn sie durch heute übliche Techniken wie sich beim fokussieren verschiebende Linsen auch für die Ferne geeignet sind ist das ein nettes Goodie ... früher war das oft nicht so und Makros waren in der Ferne normalen Teles unterlegen.

Nachteil der Bauweise mit floating Elements ist, dass sich im Nahbereich normalerweise die Brennweite ändert, dies bewirkt den oben schon beschriebenen Effekt, dass ein rein auszugsfokussiertes Objektiv im Nahbereich genauso gross bei gleicher Entferung abbilden kann, wie ein eigentlich längerbrennweitiges Objektiv.
 
Nö. Die Güte der Korrektur (Korrektionszustand) im Nahbereich entscheidet lediglich , ob es sich um ein gutes, oder ein schlechtes Makro handelt.

Ein Objektiv mit 28 mm Brennweite und einer Naheinstellgrenze von 100 cm ist kein Makro, eins mit 28 mm und einer Naheinstellgrenze von 10 cm schon. Die Naheinstellgrenze in Verbindung mit der Brennweite legt den Abbildungsmaßstab fest. Der Abbildungsmaßstab definiert das Makro (schriebst Du ja auch). Insofern bist Du ein bisschen weit aufs dünne Eis geraten mit der polemischen Disqualifikation des Wiki Artikels. Fehlerhaft ist der nämlich nicht.

Grüße, Uwe

mit Hinweis auf die DIN-Norm 19040:

Makrofotografie ist Fotografie mit Abbildungsmassstäben im Bereich 10:1 bis 1:10,
also von Gegenständen, die ca. 300mm bis 3 mm groß sind und formatfüllend (KB) abgebildet werden sollen. Ob die nun "nah" oder "fern" zur Linse sind, spielt bei dieser Begriffsdefinition ebensowenig eine Rolle wie die Abbildungsqualität.

Festzuhalten bleibt aber, dass
1. "echte Makroobjektive" für diesen Abbildungsbereich besonders sorgfältig korrigiert sind (während die "normalen" Objektive meistens auf die Entfernung unendlich gerechnet werden);
2. im Foto-Marketing (besonders der Kompaktkameras) schon als "Makro" bezeichnet wird, wenn man mit der Kamera möglichst nah ans Objekt ran kann.
Unter dieser Prämisse sind damit aber auch normale Objektive (bei Einstellung unendlich) mit aufgesetzter Nahlinse (wenn diese speziell auf das betreffende Objektiv korrigiert ist) ebenfalls als Makroobjektive einzustufen.
3. eine Ausschnittsvergrößerung aus einer Abbildung >10:1 kein Makro liefert.

Definitionen hin oder her, letztendlich zählt das Ergebnis ;)
 
Das was Joachim schreibt deckt sich mit meiner Meinung.
Man muss zwischen Makrofotografie und Makroobjektiv unterscheiden.
Die Naheinstellungsgrenze halte ich auch als unbrauchbar zur Spezifizierung eines Makroobjektives.

Ein Tamron Spiegeltele 500mm 1:8 hat einen Abbildungsmasstab von 1:3 und eine Naheinstellung von 1,7m.

60mm oder 150mm?
Ein Vorteil des 150mm Makroobjektives besteht in der besseren Möglichkeit Objekte frei zu stellen. Ich bekomme bei 150mm im Allgemeinen einen schöneren Hintergrund als bei 60mm Brennweite.

Schönen Gruss Jörg
 
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