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Warum Weißabgleich?

Dazu hab ich auch mal ne Frage: Geht auch eine weiße Karte? Im Prinzip legt man doch mit der Pipette nur fest wo keine Farbe vorhanden ist oder? Also wo Weiß, Grau oder Schwarze Stellen im Bild sind und "normiert" diese mit der Pipette, richtig? Gibt es die Pipette auch in PS/E7?
Prinzipiell natürlich. Aber. Ein augenscheinliches schwarz hat sehr oft massive farbstiche und rauscht ja im allgemeinen sehr, da die pixel unterbelichtet sind. also nicht brauchbar. ein weiss (papier, taschentuch, usw usw hat oft künstliche "strahler" drin, die das objekt augenscheinlich weiss machen, aber nicht unbedingt farbneutral für die cam sind. zudem besteht die gefahr (wenn das weiss nur ein teil des bildes ist) dass der bereich überbelichtet wird, ein kanal im clipppung ist und somit die RGB-werte nicht mehr gleichwertig. Das Resultat aus diesen Überlegungen ist eine genormte Graukarte, die Reflektionsarm das Farbspektrum reflektiert in einer mittleren Helligkeit (eben grau). Es ist nicht über und auch nicht unterbelichtet und es ist neutral ;) Ganz Nebenbei kann man eine 18% Graukarte auch noch zur Lichtbelichtungsmessung nehmen. Wenn man sie von der Hauptlichtquelle beschienen möglichst grossflächig fotografiert, sollte der "Balken" im Histogramm mittig sitzen. Das spart einem schonmal den Belichtungsmesser. :)
 
Prinzipiell natürlich. Aber. Ein augenscheinliches schwarz hat sehr oft massive farbstiche und rauscht ja im allgemeinen sehr, da die pixel unterbelichtet sind. also nicht brauchbar. ein weiss (papier, taschentuch, usw usw hat oft künstliche "strahler" drin, die das objekt augenscheinlich weiss machen, aber nicht unbedingt farbneutral für die cam sind. zudem besteht die gefahr (wenn das weiss nur ein teil des bildes ist) dass der bereich überbelichtet wird, ein kanal im clipppung ist und somit die RGB-werte nicht mehr gleichwertig. Das Resultat aus diesen Überlegungen ist eine genormte Graukarte, die Reflektionsarm das Farbspektrum reflektiert in einer mittleren Helligkeit (eben grau). Es ist nicht über und auch nicht unterbelichtet und es ist neutral ;) Ganz Nebenbei kann man eine 18% Graukarte auch noch zur Lichtbelichtungsmessung nehmen. Wenn man sie von der Hauptlichtquelle beschienen möglichst grossflächig fotografiert, sollte der "Balken" im Histogramm mittig sitzen. Das spart einem schonmal den Belichtungsmesser. :)

OK Danke! Ich dachte ich komm um eine Graukarte drum herum. Ich finde die Preise für dieses Stück Pappe/Kunststoff ganz schön deftig.
 
Bei RAW kann man bedenkenlos den WB auch später machen

Für mich persönlich (nur ich alleine, also keine Verallgemeinerung) hat sich diese oft gemachte Aussage als unbrauchbar herausgestellt. Grund:

Man mache folgenden Test. Ein Foto mit vorherigem Weißabgleich in der Kamera und eines mit Auto WB (bei Canon) unter den gleichen Bedingungen. Dann versuche man den Weißabgleich mit EBV (in meinem Fall DPP und Photoshop) so einzustellen, dass das Ergebnis dem Bild entspricht, bei dem der Weißabgleich in der Kamera gemachten wurde.

Den Weißabgleich mit EBV bekomme ich nur hin, wenn ich eine Graukarte auf einem der Bilder habe und mit Hilfe der Pipette den Weißabgleich auf andere Bilder übertragen kann. Dann entspricht der Weißabgleich dem den ich Vorort gemacht habe. Ohne die fotografierte Graukarte ist mir das Ergebnis zu ungenau und das gefummel zu aufwendig. Deshalb mache ich den WB in der Kamera vor Ort und ab und zu mit EBV und der fotografierten Graukarte. Nur so ist bei mehreren Bildern der Weißabgleich konsistent.
 
Vorausgesetzt der Bildschirm ist richtig kalibriert.
Bei Hauttönen wäre ich vorsichtig.

@Ralf St: Pro Situation einen WB wie ich vorher schon mal beschrieben habe, dann sind die Hauttöne wie sie sein sollten. Geht auch bei Canon.
Bei RAW kann man bedenkenlos den WB auch später machen.

Allerdings finde ich es schon ganz nett, zumindest einen halbwegs passenden WB vor Ort zu machen, immerhin werden die Bilder auf dem LCD auch mit dem WB angezeigt. Wer will schon seine gerade gemachten Portraits die ganze Zeit mit nem üblen Blautich ansehen/zeigen.

Nebenbei bitte das Histogramm nicht vergessen. Wenn durch einen falschen WB vor Ort ein Bild eher bläulich ist, wird der Rotkanal "zu klein" angezeigt und man später bei den Portraits partielle Überbelichtungen in den Hautbereichen.

Klar, das kann man auch im RAW noch gut geradeziehen, da es meist nicht mehr wie ne halbe Blende ist. Aber ist nunmal nacharbeit. Besonders die Leute, die vor Ort mit dem Histo max-to-the-right belichten, könnten hier und da wg falschem WB auf die Nase fallen. Das Clipping im Bild zieht nämlich erst, wenn alle Farben clippen.
 
Darf ich auch noch kurz eine Frage in den Raum werfen?

Warum wird eigentlich eine Graukarte verwendet und nicht eine "Weißkarte"?
 
Das wurde doch vor 3 Fragen beantwortet ;) Eine Weisskarte könnte überbelichtet sein, und somit kann man nicht mehr das Verhältnis von Rot zu Grün zu Blau bestimmen.

Generell habe ich mir inzwischen auch angewöhnt, den WB auf einen festen Wert zu setzten, weil damit die meisten Bilder schon ohne weiteres Gefummel gut aussehen. Ich verwende draussen eigentlich fast immer "bewölkt", auch wenn die Sonne scheint, damit werden die Bilder nicht so kalt. Den AutoWB finde ich (bei Canon zumindest) schlecht, der liegt mir zu oft daneben. Die 1er Serie ist hier sicherlich besser dran, denn die haben ja einen extra Umgebungslicht Sensor.
 
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