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Tipps und Hinweise zum Capture One Workflow

Dan087

Themenersteller
Hallo zusammen,

ich erarbeite mir gerade einen Workflow in Capture One. Ich würde ich mir gerne ein System anlernen, dass auch auf lange Sicht praxistauglich ist.
Also Tipps und Hinweise sind Willkommen :)

1. Ich importiere Fotos von der SD Karte in eine Sitzung, diese benenne ich mit Datum und Thema (z.B. 21_05_20_Max_Portrait).

2. Ich sortiere die schlechten Fotos aus, vergebe Schlagworte (Person, Thema, Ort) benenne alle verbleibenden Fotos um (z.B. 21_05_20_Max_Portrait_001).

3. Ich wähle Fotos aus, bearbeite, vergebe Sterne und eine Farbmarkierung für fertige Fotos. Evtl. exportiere ich Fotos direkt und gebe sie weiter.

4. Wenn ich fürs erste fertig bin mit den Fotos, importiere ich alle Fotos in einen großen Katalog. Dort habe ich intelligente Alben, die nach Schlagworten, Bewertungen.
Wenn die Sitzung einmal importiert ist bearbeite ich nur noch im Katalog.

Die Dateien (Sitzungsordner sowie das Capture One Catalog File) liegen alle auf einer externen HDD Platte, diese möchte ich regelmäßig sichern.

Sitzungen gefallen mir aufgrund der übersichtlichen Ordnerstruktur.

Meine konkrete Frage:

Ich gehe davon aus, das in dem Catalog File die "Bearbeitungsinformationen" (Belichtung, Weißabgleich ... ) der Bilder gespeichert sind. Die eigentlichen Bilder liegen ja seit dem Import in ihren Sitzungsordnern.

Ist es realistisch, alle Fotos über Jahre in einen Katalog zu importieren?
Mein Wunsch wäre es, intelligente Alben mit Zugriff als all meinen Fotos zu haben.

Alternativ: Wie würdet ihr in meinem Fall die Kataloge anlegen?

Ich freue mich über Ideen und Anregungen.

LG
Daniel
 
Sitzungen gefallen mir aufgrund der übersichtlichen Ordnerstruktur.

Beim Katalog gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Die Dateien bleiben am Ursprungsort und damit wird die eigene Verzeichnisstruktur erhalten.
2. C1 verschiebt die Dateien in eine eigene Verzeichnisstruktur, die einen völlig anderen Aufbau hat.

Bei Sitzungen legt C1 weitere Unterordner an, die man vielleicht nicht braucht.

Alternativ: Wie würdet ihr in meinem Fall die Kataloge anlegen?

Unter der Voraussetzung, dass die Dateien am Ursprungsort bleiben (ganz klar zu empfehlen), reicht ein Katalog. Nur wenn der Katalog irgendwann aufgrund der Größe träge werden sollte, kann über eine Aufteilung nachgedacht werden. Zum Beispiel ältere Bilder in einem separaten Katalog.
 
Bei mir ist es so, dass ein Bild sehr oft später noch mal angefasst wird.
Z.b. wandel ich es in ein SchwarzWeiss Foto um.
Z.b. erstelle ich ein crop.
Z.b. wende ich andere Bearbeitungsschritte an.
Z.b. benötige ich mal was fürs Web oder zum Ausdrucken.



Da habe ich für mich noch keinen standardisierten Workflow gefunden.

Jochen
 
Ich arbeite auch mit Sessions auf MacOS.

Solange ich die Fotos bearbeite, liegt die Session auf der internen SSD. Wenn die Bearbeitung abgeschlossen und ein paar weitere Monate ins Land gegangen sind, verschiebe ich die Session auf eine extern HD.

(Natürlich gibt es separate Backups für die interne SSD, wo alle Sessions auch enthalten sind.)

Wenn die Fotos in der Session fertig bearbeitet sind, importiere ich die JPEGs in Apple Fotos, da ich darüber Bilder mit der Familie teile, oder einzelne als Email verschicke, sie auf dem Apple TV anzeige, usw.
(Und dort die Fotos von meinem iPhone enthalten sind...)
In Apple Fotos benutze ich ein paar Folder, die Gesichtserkennung und ergänze evtl. fehlende Geo Koordinaten.

Zu den Sessions:

1) Schon beim Import vergebe ich die endgültigen Dateinamen und ergänze über Vorgaben Meta Daten. Alle Imports landen im Capture Ordner

2) Ich habe eine Canon 6D, die hat GPS eingebaut. Falls ich es vergessen habe einzuschalten, ergänze ich über "GeoTag" die Geo Koordinaten und schreibe sie in die raws.

3) Dann werden die Fotos gesichtet, Meta Daten, Schalgworte vergeben, Farben, Sterne, ...

4) Alle Fotos, die ich bearbeiten möchte, verschiebe ich in den Select Ordner.

5) Jetzt kommen die Bearbeitung
5a) evtl. mit Round Trip zu Affinity Photos und zurück in CO1

6) Dann der Export. Diese landen in Unterordners des Output Ordners. Diese Unterordner sind automatisch mit dem Namen des Rezepts benannt. Während man die Auflösung ja nachschauen kann, steht im Namen insbesondere die Qualität bei jpegs, z.B. 75% oder 100% etc.


Warum benutze ich keinen Katalog:

Seit über 8 Jahren nutze ich Capture One. Ich habe seitdem noch nie ein fertiges (!) Foto ein zweites Mal bearbeitet, weil mir die Bearbeitung nicht gefiel. (Natürlich würde ich heute manches anders bearbeiten als früher, ich lerne ja dazu...).
Was sehr selten vorkommt, ist ein erneuter Export in geringerer / höherer Auflösung (für einfachen (!) Print oder Webseiten) und / oder "reiner" Beschnitt auf anderes Format (16x9, 1x1, 5x4, 4x3). Dann schliesse ich halt kurz die externe HD an und starte CO von dort.

Ich habe daher bisher nicht das Bedürfnis gehabt, alle Fotos in einem Katalog im Zugriff haben zu wollen, um mal schnell eine raw Bearbeitung wieder abzuändern.

Kommt hinzu, dass ich meine iPhone jpegs über Apple Photos (Affinity Photos) bearbeite, sofern mal erforderlich.

Zu Deiner Frage zu den Katalogen.

Wenn Du Deine Sitzungen auf eine externe HD verschiebst und die Ordner Hierarchie dort über die Zeit stabil bleibt, dann würde ich die Fotos über "Import Session" in den Katalog übernehmen. Dann werden nur die Bearbeitungen, Meta Daten usw. in den Katalog importiert, aber alle Fotos bleiben, wo sie sind.

Das Katalog File würde ich aber immer auf eine interne SSD legen.

Du kannst dann auch die Fotos bearbeiten, ohne das die externe HD angesteckt sein muss. Das realisiert CO1 über die Vorschauen, die dann auch auf der internen SSD liegen. Die solltest Du so gross erzeugen wie nötig, d.h. die Auflösung sollte deiner Monitorauflösung entsprechen.
CO1 kann fasst alle Bearbeitung auf den Vorschauen durchführen. (Was geht und was nicht musst Du auf den Support Seiten nachlesen).
Nur für einen neuen Export muss - natürlich - die externe Platte angesteckt sein.




--peter
 
Vielen herzlichen Dank für die informativen Antworten.
Der Tipp mit dem Katalog File auf der internen SSD ist super, so habe ich meine Fotos auch unterwegs ohne die externe Festplatte zur Verfügung.
Auch die direkten Importmöglichkeiten in den Katalog werde ich mir genauer anschauen.
LG
Daniel
 
Zu der Vorgehensweise werfe ich noch weitere Möglichkeiten

1. Die Bilder von der Speicherkarte auf ein von Dir festgelegten Ort importieren und nicht in die Session
2. Katalog selbst auf die interne Platte/ SSD legen

Zu 1. - Du importierst z.b Die Bilder von einem Tag nach /Fotos/Portraits/Max/21.05.2021
so als Besp. Diesen Ordner packst Du bei der Session die dafür erstellt ist zu den Favoriten. Damit hast alles was Du so brauchst.
Wenn Du mit der Bearbeitung fertig bist, importierst Du in den Katalog nicht die Session, sondern den Bildordner. Da darunter auch die Bearbeitungen liegen, werden die bei Import direkt berücksichtigt.
Die Session kannst Du danach löschen. Auch falls es Dich stört den Ordner CaptureOne in jeweiligen Bildordner

Zu 2 - C1 arbeitet mit Smartvorschauen. Wenn die Vorschaubilder "passend" gemacht sind (Einstellung) kannst Du mit den Bildern auch dann arbeiten wenn die Bilder selbst nicht online sind. Also die externe Platte o.ä worauf sie liegen nicht angeschlossen ist.
(Diesen Punkt bitte aber vorher prüfen - nicht das Phase One etwas an der Stelle verändert hat und es nicht mehr so funktioniert!. Gelesen von so einer Änderung habe ich nicht)
 
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