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Sigma 3-D look

leporinus

Themenersteller
Ich habe heute dieses Blatt fotografiert und finde, daß es ausgesprochen dreidimensional wirkt. Ist das der Sigma 3D-look?

Das Objektiv war ein Flektogon 2.4/35 bei f2.8.
 
Hallo,
den 3-D look in der Verkleinerung zu zeigen, ist möglicherweise vergebliche Liebesmühe.
Ich werde es trotz meiner Bedenken mal versuchen.
Das Gezeigte ist eines der ersten Bilder, die ich mit der SD10 zu Testzwecken geschossen habe.
Beim Betrachten dieses Fotos kam mir spontan der Gedanke an diesen sogenannten 3-D Effekt, den ich auch in der analogen Fotografie zuvor immer schmerzlich vermisst habe.
Unsere zwei Augen zeigen immer prächtige 3D-Bilder und die Zweidimensonalität des Fotos ist dann meistens sehr enttäuschend.
Das hat mich letztendlich dazu veranlasst, mir die eventuell lohnenswerten Motive immer mit nur einem Auge anzusehen, häufig mit frustrierendem Ergebnis.

Dieser Effekt der räumlichen Tiefe stellt sich vornehmlich mit dem Grün unterschiedlicher Baumarten dar und ist mir auch in nachfolgenden Bildern mit der SD10 immer wieder aufgefallen.
Eine Erklärung zu diesem Phänomen kann ich allerdings nicht liefern.

Gruß Milan

Anhang anzeigen 251995
 
Mit dem SIGMA - Foveon - Konzept gelingen ausgesprochen "plastische" bzw. "dreidimensionale" Photos, die zudem mit "brillianten", "besonders leuchtenden" Farben korellieren. Solches muss man dann aber auch durch RAW-Auswertung "sichern". Die sauberen Kantenzustände der Photos, in Verbindung mit der hohen Farbauflösung, bewirken diesen Effekt Leider kann man diese "Brillianz" der Photos bei kleingerechneten Photos nicht so recht rüberbringen. Ich stell trotzdem mal Beispiele hier ein.


Grüße

Klaus
 
Dieser Effekt der räumlichen Tiefe stellt sich vornehmlich mit dem Grün unterschiedlicher Baumarten dar und ist mir auch in nachfolgenden Bildern mit der SD10 immer wieder aufgefallen.
Eine Erklärung zu diesem Phänomen kann ich allerdings nicht liefern.

Also bei diesem Bild ist doch ganz klar, dass hier die Bäume im Hintergrund
vom Dunst umgeben sind, deshalb die andere Farbe. Ich sehe keinen Sigma
Effekt.
 
Es ist ja auch 'ne gehörige Portion Einbildung dabei. Ich kann, wenn ich will, jedes Bild mit bisch'n Tiefenschärfe als 3D interpretieren. Je nach Lichteinfall und Objekt, mal mehr mal weniger stark.
 
Nichts für ungut, aber das scheint mir doch jetzt alles ein Einreden zu sein und sorgt halt dann wieder für die typischen "uns spuckt jeder in s Wasser"-Diskussionen zwischen verständnislosen Sigma-Markenfans und ungläubigen Nicht-Sigma-Usern (und auch Künftigen-Sigma-Usern :) ).

Tolle Landschaftsbilder gehen auch mit anderen Kameras und ein "3D Effekt" stellt sich sicher ein, und zwar dann wenn der Fotograf entsprechend gut / geschickt gearbeitet hat. Ob absichtlich oder nicht. Egal ob analog, digital und was für ein Sensortyp.

Disclaimer: ACHTUNG die Aussage "Tolle Landschaftsbilder gehen auch mit anderen Kameras" bedeutet NICHT daß tolle Landschaftsbilder mit Sigma-Kameras nicht ebenfalls möglich sind und stellt keine Bewertung oder Abwertung von Kameras mit Foveon-Sensor dar.

Gruß
Thomas
 
Das ist der "wenig Tiefenschärfe 3D-look". Hängt nicht von der Marke des Sensors ab :)

Schönes Foto!

Gruß
Thomas

Ich habe mir natürlich ähnliche Fotos schon angeschaut, welche mit Bayer-Kameras gemacht wurden. Die haben aber alle einen sehr künstlichen look, der wohl durch das schärfen entsteht. Man sieht an der Blattkante immer Halos.

Ich finde an meinem Foto die rechte Kante so prägnant. Ganz klar abgegrenzt, aber ohne jegliche Härte.
 
Ich habe mir natürlich ähnliche Fotos schon angeschaut, welche mit Bayer-Kameras gemacht wurden. Die haben aber alle einen sehr künstlichen look, der wohl durch das schärfen entsteht. Man sieht an der Blattkante immer Halos.

Ich finde an meinem Foto die rechte Kante so prägnant. Ganz klar abgegrenzt, aber ohne jegliche Härte.

Man muß Bayer-Fotos nicht zwingend nachschärfen. :)

Und bei so einer 1000px Verkleinerung ist nur noch die EBV maßgeblich, nicht der Sensor womit das mal in viel größerer Auflösung ursprünglich aufgenommen wurde.

Daß viele im Internet gezeigte Fotos zu überschärft sind, ist bekannt - kann man aber letztlich nicht den Sensortypen vorwerfen.

Genau wie viele Sigma-Fotos in Fotoforen m.E. an der übertriebenen shadow-highlight-Funktion leiden, und je mehr die Funktion in anderen Programmen auch implementiert ist, breitet sich diese "Seuche" aus.

Ist ebenfalls aber nicht Schuld des Sensors oder der Software, sondern einfach nur der Leute, die das in übertriebenem Maße einsetzen....
 
Ich habe mir natürlich ähnliche Fotos schon angeschaut, welche mit Bayer-Kameras gemacht wurden. Die haben aber alle einen sehr künstlichen look, der wohl durch das schärfen entsteht. Man sieht an der Blattkante immer Halos.

Ich finde an meinem Foto die rechte Kante so prägnant. Ganz klar abgegrenzt, aber ohne jegliche Härte.


kuck Dir mal das hier an:

Lightroom-2633.jpg
 
Abgesehen von der Tiefenschärfewirkung kommt der räumliche Eindruck beim Bild des Threadstarters durch die Beleuchtung zustande. Es gibt nämlich an jeder Stelle einen Helligkeitskontrast zwischen Vorder- und Hintergrund. Die rechte Kante wirkt so prägnant, weil ausgerechnet dort, wo der Hintergrund heller wird, das Blatt im Schatten liegt, sodass der Helligkeitskontrast umgekehrt wird.

Die räumliche Wirkung im Bild von milan5670 kommt durch verschiedene Dinge:
- Durch Größenunterschiede ist die räumliche Staffelung gut ablesbar, denn die Bäume dienen dem Auge als Maßstab.
- Durch die Sonne und den Schattenfall werden die Bäume im Vordergrund räumlich modelliert.
- Luftperspektive: Von vorne nach hinten sinkt der Kontrast, es wird dunstiger und bläulicher.
- Der sonnige Vordergrund hebt sich besonders gut vom recht düsteren Himmel ab.

Das hat alles ziemlich wenig mit Objektiven und Sensoren zu tun und ziemlich viel mit Dingen, die schon die Maler vor ein paar Hundert Jahren wußten.
 
Bei dem Bild von Milan5670 kommt der Vorteil des Foveon Sensors insofern zum Tragen, als er auch die entfernteren Objekte in einer präziseren Detaildarstellung wiedergibt, als z.B. ein Bayer-Sensor. Dadurch entsteht die verbesserte Tiefenwirkung des Bildes.
 
Bei dem Bild von Milan5670 kommt der Vorteil des Foveon Sensors insofern zum Tragen, als er auch die entfernteren Objekte in einer präziseren Detaildarstellung wiedergibt, als z.B. ein Bayer-Sensor. Dadurch entsteht die verbesserte Tiefenwirkung des Bildes.

Bei einem auf 900x600 Pixel verkleinerten Bild von besserer Detaildarstellung zu sprechen ist absurd.
 
Bei dem Bild von Milan5670 kommt der Vorteil des Foveon Sensors insofern zum Tragen, als er auch die entfernteren Objekte in einer präziseren Detaildarstellung wiedergibt, als z.B. ein Bayer-Sensor. Dadurch entsteht die verbesserte Tiefenwirkung des Bildes.

mehr Schärfentiefe durch Foveon? ;)
 
Abgesehen von der Tiefenschärfewirkung kommt der räumliche Eindruck beim Bild des Threadstarters durch die Beleuchtung zustande. Es gibt nämlich an jeder Stelle einen Helligkeitskontrast zwischen Vorder- und Hintergrund. Die rechte Kante wirkt so prägnant, weil ausgerechnet dort, wo der Hintergrund heller wird, das Blatt im Schatten liegt, sodass der Helligkeitskontrast umgekehrt wird.

Die räumliche Wirkung im Bild von milan5670 kommt durch verschiedene Dinge:
- Durch Größenunterschiede ist die räumliche Staffelung gut ablesbar, denn die Bäume dienen dem Auge als Maßstab.
- Durch die Sonne und den Schattenfall werden die Bäume im Vordergrund räumlich modelliert.
- Luftperspektive: Von vorne nach hinten sinkt der Kontrast, es wird dunstiger und bläulicher.
- Der sonnige Vordergrund hebt sich besonders gut vom recht düsteren Himmel ab.

Das hat alles ziemlich wenig mit Objektiven und Sensoren zu tun und ziemlich viel mit Dingen, die schon die Maler vor ein paar Hundert Jahren wußten.

....aber dass, wenn der Hintergrund unruhiger wäre...durch die schlechte Unscharfwiedergabe eines Objektivs....die Abgrenzugswirkung geringer wäre und das Bild flacher, das wirst Du doch nicht ernsthaft abstreiten?
 
....aber dass, wenn der Hintergrund unruhiger wäre...durch die schlechte Unscharfwiedergabe eines Objektivs....die Abgrenzugswirkung geringer wäre und das Bild flacher, das wirst Du doch nicht ernsthaft abstreiten?
Bezieht sich ja nur aufs erste Bild.

Durch ein schlechtes Bokeh wäre die Abgrenzungswirkung geringer, weil die grafische Klarheit der Formen gestört wird.

Aber dass andere Objektive unter genau diesen Bedingungen (relativ weit entfernter und daher sehr unscharfer Hintergrund ohne all zu starke Spitzlichter) ein störendes Bokeh fabrizieren, möchte ich erstmal sehen.
 
Kann mir mal kurz jemand erläutern was der Sigma 3D-Look ist? Bin selbst mit Google und Wikipedia nicht fündig geworden. :ugly:
 
Kann mir mal kurz jemand erläutern was der Sigma 3D-Look ist? Bin selbst mit Google und Wikipedia nicht fündig geworden. :ugly:

Wo früher am Lagerfeuer mystische Gespenstergeschichten zum besten gegeben wurden, entstehen heute bei Foto-Stammtischen neue Legenden. Genauso wie der ominöse Mikrokontrast der Nikon D2H, der regelrechte Wunder bewirken soll. :evil:
 
Wo früher am Lagerfeuer mystische Gespenstergeschichten zum besten gegeben wurden, entstehen heute bei Foto-Stammtischen neue Legenden. Genauso wie der ominöse Mikrokontrast der Nikon D2H, der regelrechte Wunder bewirken soll. :evil:

Ja, unglaubliche Olympus-Farben, unglaublicher Nikon-Kontrast, unglaubliche Sigma-Dreidimensionalität... die Liste läßt sich fortsetzen bis ultimo :lol:

Es liegt, wie schon viele sagen, in erster Linie am verwendeten Objektiv, den Abbildungsqualitäten, Blendenwert/Schärfentiefe und Bokeh, sowie der Scharfzeichnung (Kleinrechnen, EBV usw.) und auch einfach an den tagtäglichen Bedingungen, manchmal schießt man einen ganzen Tag lang unglaubliche 3D Bilder und an anderen Tagen gelingt es einfach nicht, dabei sind Kamera und Linse total identisch ....

und einmal im Jahr gelingt - manchmal total unbeabsichtigt - ein Traumschuß, der einfach das gewisse Etwas hat, man weiß nicht genau was wie und wo, das Bild ist womöglich eigentlich total langweilig und dennoch, jeder der es sieht, staunt und hält inne, die Farben, die Aufteilung, die Plastizität, alle Wunder treffen auf einmal zusammen .... und dann, was für eine Kamera ? .... kommt womöglich raus daß es jemand mit einer uralten Power Shot oder sonstwas für einem "mickerigen" Gerät aufgenommen hat.

Alles schon erlebt ....

Gruß
Thomas
 
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