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Pentax und Blitzen im Hypersync/Supersync Modus

Klar offene Blende um schmale Schärfenzone zu erhalten, aber warum Blitzen, wenn Umgebungslicht ausreicht?
Der Witz ist eben, dass am Ende das Licht dort in der Aufnahme ist wo DU es haben willst. Fülllicht wäre so ein Google-Suchbegriff für dich. Lichtführung im Allgemeinen eigentlich auch mal einen Blick wert. Oder einfach ausprobieren. Selbst du wirst den Unterschied erkennen, bin ich mir sicher.

mfg tc
 
Man darf ja auch HSS und Hypersync nicht durcheinanderwerfen, das sind zwei völlig verschiedene Lösungsansätze. HSS geht mit Pentax und einem passenden Systemblitz (von Pentax oder auch von Metz, im Zweifelsfall sogar im Wireless-Betrieb, aber nur wenn auch ein Pentax-/Metzblitz AUF der Kamera sitzt, da seit der K7 keiner der fest eingebauten Blitze mehr HSS unterstützte), hier wird mehrfach geblitzt, während der Verschluss durchläuft.
Grundsätzlich anders funktioniert Hypersync: Hier wird ein möglichst langsam abbrennender Blitz benötigt, der zum Zeitpunkt der Auslösung (1. Vorhang) gezündet wird und die gesamte Zeit in ausreichender Stärke brennt, während der Verschluss durchläuft. So werden die ansonsten auftretenden schwarzen Balken vermieden, jedenfalls wenn der Hypersync-beherrschende Trigger mit zum individuellen Kameraexemplar passender Verzögerung eingestellt ist.
Hypersync funktioniert mit Canikon wunderbar (mit je nach individuellem Kameraexemplar unterschiedlicher maximaler Verschlusszeit im Bereich bis zu 1/8000, mit fast jedem Exemplar aber bis mindestens 1/1000), mit Pentax aber auf keinen Fall. Das hat einen ganz simplen und eigentlich (für Pentax) sehr einfach zu behebenden Grund: Ab einer Verschlusszeit von 1/180 wird der Mittelkontakt des Blitzschuhs der Pentaxkameras nur noch aktiviert, wenn darauf ein Blitz sitzt, der Pentax-TTL spricht und Pentax-HSS beherrscht, ansonsten gibt es hier kein Signal. Das gleiche gilt für die PC-Buchse. Bei Canikon wird im manuellen Modus bei jeder beliebigen Verschlusszeit ein Signal auf den Mittenkontakt gesendet, sodass hier Hypersync-unterstützende Trigger funktionieren können. Pentax hat hier in der Firmware eine Limitierung eingebaut, mutmaßlich um fälschliche Defektmeldungen zu vermeiden, wenn bei Einsatz von schnelleren Verschlusszeiten und (kurz abbrennenden) Systemblitzen schwarze Balken im Bild auftauchen. Ärgerlich ist das aber für informierte Anwender, die gerne Hypersync einsetzen würden und bereit sind, ein paar schwarze Balken hinzunehmen, bis sie das optimale Hypersync-Timing für ihre Kamera gefunden haben.
Ich persönlich finde, dass Pentax eine C-Option anbieten sollte, um dieses Verhalten auszuschalten - wäre vermutlich gar kein großer Aufwand, und für einige ein echter Zugewinn an Funktionalität. Leider wird wohl die Meinung/der Wunsch einer Einzelperson nicht dazu führen, dass so eine Option in künftigen Firmwares berücksichtigt würde :(
 
Ab einer Verschlusszeit von 1/180 wird der Mittelkontakt des Blitzschuhs der Pentaxkameras nur noch aktiviert, wenn darauf ein Blitz sitzt, der Pentax-TTL spricht und Pentax-HSS beherrscht, ansonsten gibt es hier kein Signal.
Daher ja auch der Vorschlag, dieses Verhalten über einen Pentax-HSS-Blitz zu ermöglichen und dann das Zündsignal über einen optischen Servo zu generieren, der die anderen Blitze dann supersynced, bevorzugt durch Supersyncen eines einfachen Funktriggers, der seinerseits die Blitze zündet.

Als Problem kristalisiert sich hier aber heraus, das es scheinbar nicht oder nicht immer möglich ist, den Pentax-HSS-Blitz in einen manuellen Modus zu versetzen, so das kein Vorblitz erfolgt - andererseits aber optische Servotrigger mit Vorblitzunterdrückung und Sync-Ausgang / Blitzschuh in Zeiten, wo fast jeder Aufsteckblitz einen S1 / S2 Modus besitzt, sehr rar zu sein scheinen...

Bei Canikon wird im manuellen Modus bei jeder beliebigen Verschlusszeit ein Signal auf den Mittenkontakt gesendet, sodass hier Hypersync-unterstützende Trigger funktionieren können.
Das kann ich so nicht stehen lassen :)
Das mag für Nikon gelten, ist bei Canon aber definitiv nicht ganz so wie beschrieben. Zwar stimmt es, dass immer ein Signal auf den Mittenkontakt gesendet wird, bei Canon ist dieses aber mechanisch auf das öffnen des ersten Vorhangs synchronisiert - kommt im Fall von HSS also viel zu spät, um als Zündsignal herzuhalten.
Entsprechende Funktrigger geben sich daher als HSS Blitz gegenüber der Kamera aus und verwenden das TTL-Kommando zum Beginn der HSS-Leuchtphase als Trigger - ggf. mit einer (einstellbaren) Verzögerung, um die Belichtung optimal in der Leuchtphase zu platzieren...

Ist bei Canon also nicht viel anders als bei Pentax, mit dem Unterschied: für Canon gibt es HSS-fähige TTL-Trigger, für Pentax nicht.

Bei Nikon scheint es so zu funktionieren, das der Mittenkontakt dort mit Beginn der HSS-Leuchtphase getriggert wird. Daher genügt zum Supersyncen eines manuellen (nicht HSS-fähigen) Triggers wie zb dem YN 560-TX bei Nikon auch ein zwischen Kamera und Trigger eingeschleifter YN 622N, während bei Canon an den 622C das Supersync-Signal nur am PC-Port anliegt, nicht aber am Blitzschuh (Außer, man verwendet den YN 622C-TX und stellt die ganze Gruppe auf SuperSync - dann übersetzt der TX dies und zündet den Blitzschuh supersynced)

~ Mariosch
 
Im Dunst des nicht Verstehens, nicht genaues Wissen und Glaube an die Weisheit der Fotobücher, die immer wieder abgeschrieben wurden, ist meine praktische Antwort mit Gerätevorschlag vermutlich untergegangen:

Mein alter Mecablitz 40 mz und auch die Stäbe wie der 45 CT-4 haben eine Abbrenndauer von 1/200-300, welches zu meiner Verblüffung ausreicht, den Sensor der K3 auch bei einer 8000stel komplett auszuleuchten - also ziemlich fixe Vorhänge. Wohlgemerkt im Normalmodus (die beiden können überhaupt nicht HSS). Laut Datenblatt hat der aktuelle 52er Metz sogar eine Leuchtdauer von 1/125 und müsste demnach locker funzen. Die Originären Pentaxe haben eine viel zu kurze Zeit.

Man braucht lediglich zum Triggern über eine Vorblitzerkennung einen HSS fähigen Aufsteckblitz, um die 180stel zu umgehen (wie vorher von wahren Fachleuten genau beschrieben wurde).

Und bei diesen Blitzen verhält es sich genau wie mit Sonnenlicht: je kürzer die Verschlußzeit, je weniger Licht auf dem Sensor - was dann auch bei einem entsprechendem Studioblitz zu einer deutlichen Reduktion der Beleuchtungsstärke führt.

Nachtrag: Habe gerade mit meinen Studioblitzen D-300, welche eingebaute Vorblitzerkennung haben, probiert: auch mit diesen geht es, aber wesentlich mehr Licht im Vergleich mit dem CT45, wenn überhaupt, fällt damit auch nicht auf den Sensor. Ich glaube mich erinnern zu können, diese Blitze haben neben 300Ws auch 1/300 Abbrenndauer.
Also die Geschichte funktioniert auch mit Pentax völlig unkompliziert und ziemlich unaufwändig.

K.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man braucht lediglich zum Triggern über eine Vorblitzerkennung einen HSS fähigen Aufsteckblitz

Heisst das, dass Du den Slave-Blitz bewusst auslösen lässt durch den VORBlitz des HSS-Aufsteckblitzes?
Oder meinst Du eine Auslösung mittels Ignorieren des Vorblitzes? Wenn dies der Fall ist: Können das die genannten Blitze von sich aus oder welchen Trigger mit Vorblitzignorierung konkret (Hersteller und Modell) nutzt Du unter diesen?

mit meinen Studioblitzen D-300, welche eingebaute Vorblitzerkennung haben

Photo+Video Technik Chamäleon D-300?

Und die Schlüsselfrage:
Hast Du mal mit einem starken HSS-Blitz verglichen, wieviel mehr Licht da ankommt als mit simplem HSS?
 
Im Dunst des nicht Verstehens, nicht genaues Wissen und Glaube an die Weisheit der Fotobücher, die immer wieder abgeschrieben wurden, ist meine praktische Antwort mit Gerätevorschlag vermutlich untergegangen:
Da ist nix unter gegangen. Aber das Grundkonzept des SuperSync ist ja (über alle Systeme hinweg) bekannt und wurde deshalb auch gleich in #2 in diesem Thread erstmals erwähnt. Man könnte jetzt bestenfalls Erfahrungen darüber austauschen welche optischen Auslöser hier am besten geeignet sind. Der aktuelle SCA Adapter fürs Metz-Remote System ist dabei vermutlich der teuerste und leider auch unflexibelste was den Slaveblitz selbst angeht...

mfg tc
 
Heisst das, dass Du den Slave-Blitz bewusst auslösen lässt durch den VORBlitz des HSS-Aufsteckblitzes?
Oder meinst Du eine Auslösung mittels Ignorieren des Vorblitzes? Wenn dies der Fall ist: Können das die genannten Blitze von sich aus oder welchen Trigger mit Vorblitzignorierung konkret (Hersteller und Modell) nutzt Du unter diesen?



Photo+Video Technik Chamäleon D-300?

Und die Schlüsselfrage:
Hast Du mal mit einem starken HSS-Blitz verglichen, wieviel mehr Licht da ankommt als mit simplem HSS?

a) Auslösen per Vorblitzignorierung. HSS funzt nur im p-TTL Modus. Das kann der Metz SCA 3083 M2 Adapter für meinen alten 40MZ SCA und mein Dörr-Slaveblitzauslöser mit Vorblitzerkennung (der leider ebengrade nicht mehr funzt).
b) ja. Und das Chamäleon hat eine eingebaute Vorblitzerkennung.
c) habe ohne groß zu messen festgestellt, daß der Metz 40 mz-1i deutlich heller ist als der 360fzg im Hss-modus. Ich habe noch den 540er, kann ich mal bei Gelegenheit probieren. Der CT 45 war deutlich heller - aber der Slave ist ja nun defekt.

Der Metz Adapter SCA 3083 M2 digital, der nur im SCA3000 System funzt erkennt 0 bis 2 Vorblitze, der Dörr 0-5 für alle normalen hot shoes und das Chamäleon 0-2.

Nachtrag: eben aus der Hand ohne wissenschaftlichen Anspruch bei 1/4000 und 3m: fgz360 Bl.2,8 und HSS scheint dem MZ40 bei Bl.8 zu entsprechen (das wäre zumindest LZ24).

Gruß, K.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich persönlich finde, dass Pentax eine C-Option anbieten sollte, um dieses Verhalten auszuschalten (
Da kenne ich noch mindestens zwei die das auch gerne hätten.

Schön wäre eine eingebaute Hypersync Möglichkeit oder zumindest eben das Ausschalten der Blitzunterdrückung. Toll wäre auch ein Drittanbieter wie Yongnuo der einen Funkauslöser für das P-TTL Protokoll auf den Markt bringt. Damit wäre allen Strobisten schon viel geholfen.

Hat jemand schon mal das Auslösen der Kamera und des Blitzes parallel mit einem Funkauslöser versucht um damit Hypersync zu simulieren?

VG
Heinz
 
Sobald die Kamera etwas an den beiden Blitzbuchsen detektiert, wird auf 1/180 geschaltet. Blitz oder Funke.

Nochmal ein Statement zu hss und Verlust an Licht:
Der Blitz muß ja mindestens 1/300 leuchten also bringt er vereinfacht gesagt die volle Leistung, wenn der Verschluß mindestens 1/300 geöffnet ist. Also ist es genau wie jegliches anderes Licht: stelle ich auf 1/3000, kommt auch nur 1/10 des Lichtes an. Ob Taschenlampe, Linsenscheinwerfer, Sonne oder Studioblitz von 1000WS.

Also egal ob hypersync oder hss oder Dauerlicht, bei 1/9000 Verschlußgeschwindigkeit kommt nur rund 1/30 des Lichtes auf den Sensor.
Grob gerechnet ist dies doch völlig logisch.
Also wird aus dem Studioblitz mit 1000Ws ein guter Aufsteckblitz mit 30 WS und aus dem Jinbei Porti mit 300 WS ein Aufklappblitz.

K.
 
Zuletzt bearbeitet:
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