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Objektive testen und prüfen mit einfachen Mitteln

dark star

Themenersteller
Hallo,

als ich mir ein neues Objektiv zulegen wollte, habe ich mir die frage gestellt, wie kann ich herausfinden, ob ich ein gutes Exemplar oder schlechtes bekommen haben.

Nach einigen Recherchen bin ich zu folgenden Test und Prüfungen gekommen:

Fokussiertest:

Testziel von hier (hat den Vortel, dass das Ziel Senkrecht zur Kameraposition ausgerichtet ist.):
http://www.loncarek.de/pages/Articles/FocusTarget?userlang=de
Für kurze Entfernungen bei verschiedenen Entfernungen und Brennweiten bei offener Blende mit Stativ und Fernaulöser testen. Wichtig ist dabei, das die Entfernung nicht zu groß gewählt wird, damit der Fokusbereich der Kamera (dieser ist größer als der im Sucher dargestellte Bereich) auch noch auf dem Ziel liegt.
Belichtungsmessung auf Spotmessung.
AF-Bereich auf Spot-AF in der Mitte.

Um bei weiteren Entfernungen noch ein gutes Ziel zu bieten habe ich dann 1 Liter Getränkeflaschen schräg in einer Reihe versetzt zueinander aufgesetllt, so dass der Barcode mit der Schrift zur Kamera zeigt.
Ist in Ähnlicher Form hier mit Batterien zu sehen.
https://www.dslr-forum.de/showpost.php?p=6556673&postcount=5
Bei den Battarien ist es aber leicht möglich, dass das Ziel zu klein ist.
Hier noch zusätzliche Hinweise zum Thema:
https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=662926

Beurteilt habe ich das Ergebnis bei 100% Ansichten.

Ganz wichtig ist dabei wirklich bei verscheiden Entfernungen zu testen.

Schärfeprüfung:

Wie aber die Schärfe beurteilen?

Nach einigem Suchen, habe ich mir hier:
http://www.magnumprints.com/shop/ar...Test-Chart.html?shop_param=cid=57&aid=041001&
einen ISO 12233 Testchart bestellt. Der Preis hier ist finde ich noch ganz erträglich.
Der Testchart wurde dann auf eine MDF-Platte aufgezogen.

Ich habe den Testchart dann senkrecht und waagerecht (Wasserwaage) aufgehängt und ausgeleuchtet so gut es mir möglich war.
Bei der Beleuchtung habe ich darauf geachtet, das ich eine Reproduzierbare Beleuchtungssituation habe. Sprich nur Kunstlicht und kein Tageslicht. Beim Tageslicht werden immer Abweichungen auftreten.

Ich habe dann die Kamera bei den verscheidenen Brennweiten so ausgerichtet, dass der Bildausschnitt den Markierungen auf dem Testchart entsprachen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Kamera von der Höhe und seitliche Ausrichtung auf der Mitte der Testcharts ausgerichtet ist.
Bei der Höhe kann man dies prüfen in dem der Abstand verändert wird und man beobachet ob sich die Position der Fokusmarkierung der Kamera verändert. Man kann aber auch einfach messen.
Für die seitliche Ausrichtung kann man sich gut an den Markierungen auf dem Testchart orientieren.
Wenn der Fokusrahmen symmentrisch zur Mitte es Testcharts ausgerichtet ist müssen die Markierungen in den Ecken des Bildausschnittes auch symmetrisch sein. Das kann man gut prüfen, in dem man die Kameraposition absichtlich seitlich zur korrekten Achse zum Testchart verschiebt.

Die Aufnahmen habe ich gemacht in Livebild mit Fernauslöser.
Durch Livebild wird der Fokus durch ermitteln des maximalen Kontrastes ermittelt und der Fokus ist damit genauer als mit dem normalen Autofokussensoren.
Ich habe für jede Brennweite je 3 Aufnahmen mit der jeweiligen Blendenstufe gemacht also z.B.:
70 mm Blende: 2.8 ; 4.0 ; 5.6 ; 8.0 ; 11.0
100 mm Blende: 2.8 ; 4.0 ; 5.6 ; 8.0 ; 11.0
135 mm Blende: 2.8 ; 4.0 ; 5.6 ; 8.0 ; 11.0
200 mm Blende: 2.8 ; 4.0 ; 5.6 ; 8.0 ; 11.0

Die Erbenisse habe ich mir dann bei 100% Ansicht angesehen und gleiche Ausschnitte bei unterschiedlichen Blenden verglichen.

Dabei konnte ich bei dem mir vorliegenden Objektiv feststellen, dass die Schärfe deutlich erkennbar von Blende 2.8 auf 4.0 zunahm.

Ich wollte es aber etwas genauer wissen.
Darum habe ich mir von IMATEST die Software Imatest Studio heruntergeladen:
http://www.imatest.com/docs/MTF_appearance.html
http://www.imatest.com/docs/lens_testing.html
http://www.imatest.com/docs/sharpness.html#sharpness
http://www.imatest.com/docs/sfr_instructions2.html
(Man hat dort die Möglichkeit 20 MTF50 Messengen als Testversion zu machen.
Erst dann muss man die Software zu einem moderaten Preis erwerben.)

Bei Traumflieger.de stammen die Angaben zur Auflösung der Objektive auch aus dem IMATEST-Programm. Siehe hier:
http://www.traumflieger.de/objektivtest/so_testen_wir/traumflieger_labor.php

Auch die Angaben auf dpreview.com stammen aus einer solchen Messung.
Siehe hier:
http://www.dpreview.com/learn/?/Glossary/Lens_Reviews/sharpness_display_01.htm
Allerdings werden dort Linienpaare angegeben dies entspricht dem halben Werte der MTF50 Angabe von Imatest.
Siehe hier:
http://www.imatest.com/docs/sharpness.html#newtest

Hier der Auszug aus der Tabelle mit der Aussage zu dpreview:

----------------------------------------------------------------
Line Widths/Picture Height (LW/PH):
Measures overall image sharpness. Line Widths is traditional for TV.
Note that 1 Cycle = 1 Line Pair (LP) = 2 Line Widths (LW).
----------------------------------------------------------------
Line Pairs/Picture Height (LP/PH):
Measures overall image sharpness. Used by dpreview.com.
----------------------------------------------------------------
Die Tabelle ist ungefähr in der Mitte der oben angebenen Seite zu finden.)

Auch auf
http://www.photozone.de/
werden die MFT50-Werte für die Beurteilung der Schärfe herangezogen.
Siehe z.B. hier:
http://www.photozone.de/canon-eos/512-canon_70200_28is2_50d?start=1


Äußerliche Beurteilung:

Rein äußerlich habe ich mir am Objektiv noch die beiden außen liegen Linsen angesehen ob dort Kratzer oder Fehler in der Beschichtung vorliegen.

Natürlich müssen auch alle Bedienelemente einwandfrei und leichtgängig funktionieren,

Natürlich darf auch das reale Fotografieren zur Beurteilung des Objektives nicht zu kurz kommen und muss einen ganz wichtigen Platz einnehmen.

Was meint ihr dazu?

Habe ich noch etwas vergessen oder könnte ich etwas verbessern?
 
Zuletzt bearbeitet:
Was meint ihr dazu?
Völlig überzogener Aufwand. Fotografieren und gut ist. EDIT: Diese ganze Testerei bewirkt doch nur eines: Vollkommene Verunsicherung. Wie soll da was gutes am Ende bei herumkommen, ohne Vergleichsbasis (und die ist bei dem ganzen Aufwand nicht gegeben) ist es müssig die Ergebnisse zu interpretieren.
 
Als Vergleichswerte können die Angaben auf dpreview.com doer Traumfleiger. de dienen.

Mir ist schon klar, dass ich nicht erwarten kann, dass ich exakt die gleichen Messwerte wie dort angegeben erhalten werde.

Das wird schon der Fall sein weil dort andere (bessere) Testcharts und eine sehr viel bessere Ausleuchtung verwendet wird.

Was ich aber schon festellen kann, ist ob ein Objektiv von innen nach außen bei der Schärfe nachlässt.

Weiterhin kann beurteilt werden, ob das Objektiv beim abblenden an Schärfe zulegt.

Bei dem 70-200 2.8 IS II war es o, dass es beim Abblenden von 2.8 auf 4.0 klar schärfer wurde. Dies konnte ich mit bloßem Auge in der 100% Anssicht erkennen.
Bei allen Test ist das 70-200 2.8 IS II aber gerade dafür gelobt worden, dass die Schärfe bei offener Blende nicht abnimmt.

Auf:
http://www.the-digital-picture.com/Reviews/Canon-EF-70-200mm-f-2.8-L-IS-II-USM-Lens-Review.aspx
Wurde beschrieben, dass es unter den verscheidenen Exemplaren des 70-200 2.8 IS II durchaus Unterschiede gibt.
Siehe hier:
----------------------------------------------------------------------------------------
Of the three copies I evaluated, the second traded some 200mm image quality for slightly improved 70mm image quality. The with-extender tests at 280mm and 400mm confirm this of course. Feedback from others is that the "sample 2" lens is indeed an outlier - but still very good.
----------------------------------------------------------------------------------------

Bei einem Sigma 50 1.4 konnte ich klar feststellen, dass ein entfernungsabhängiger Fehlfokus vorlag.

Bei dem Geld das für diese Objektive bezahlt werden muss, möchte ich schon wissen, ob das Exemplar, welches ich bekommen habe, in Ordnung ist.

Das erspart mir dann auch eventuellen Ärger, wenn ich ein Objektiv später mal wieder verkaufen möchte.

Ist schon klar, dass man das ganze mit Augenmaß betrachten muss und nicht auf die Spitze treiben darf!

Wie würdet ihr beurteilen, ob ihr ein Exemplar bekommen habt, welches im guten Bereich der Serienstreuung liegt oder eher als schlechter als der Durchschnitt der Serie zu beurteilen ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
Völlig überzogener Aufwand. Fotografieren und gut ist. EDIT: Diese ganze Testerei bewirkt doch nur eines: Vollkommene Verunsicherung. Wie soll da was gutes am Ende bei herumkommen, ohne Vergleichsbasis (und die ist bei dem ganzen Aufwand nicht gegeben) ist es müssig die Ergebnisse zu interpretieren.

genau so sehe ich das auch. Dieses ewige rumgeteste geht mir auf den Frack. Die Jungs haben meistens noch nie ein sehenwertes Bild zu stande gebracht.
 
Natürlich darf auch das reale Fotografieren zur Beurteilung des Objektives nicht zu kurz kommen und muss einen ganz wichtigen Platz einnehmen.
Was meint ihr dazu?[/B]

Was heißt hier "natürlich"?
Ein Objektiv checkt oder "testet" man anhand der Motive, die man überwiegend oder ausschließlich fotografiert.
Alles andere ist - mit Verlaub gesagt - totaler Schmarren.
Zudem sagen auch alle diesbezüglich zitierten Tests Null aus. Ganz gleich, von wem sie nun stammen.
 
Wie soll denn anhand von realen Aufnahmen verglichen oder beurteilt werden?

Die Einflussfaktoren z.B. draußen bei Sonneneinstrahlung ändern sich von einer Sekunde auf die Andere (Wolke vor der Sonne).

Eine Beurteilung am Motiv ist immer äusserst subjektiv, weil es keinen Vergleichsmaßstab gibt. Das Bild gefällt einem eben oder nicht. Die Schärfe zu beurteilen halte ich für sehr schwierig vor allem wenn es um einen Vergleich geht.

Ich bitte mal um konkrete Vorschläge zur Beurteilung anhand eine normalen Fotomotives!;)

Wenn die Optische Qualität und Leistung eines Objetive nich wichtig ist, kann man ja auch gleich hingehen und kauft sich ein Superzoom (Suppenzoom) und dreht einfach die ISO hoch. :devilish:

Dann hat hat man gleiche Verschlusszeiten, wie bei den hochwertigen Blende 2.8 L Objetiven.

Natürlich ist die Bildqualität nicht vergleichbar und mit der Schärfentiefe über die Blende freizustellen ist auch nicht in dem Maße möglich, aber auf dem Bild ist das gleiche dargestellt.

Ich behaupte mal, in der Auflösung kommt ein gutes Superzoom zumindest in der Bildmitte, bei bestimmten Brennweiten an die hochwertigen 2.8ter L Zooms ran.
Siehe hier:
http://www.dpreview.com/lensreviews...sreviews/widget/LensReviewConfiguration.xml?4
 
Wie soll denn anhand von realen Aufnahmen verglichen oder beurteilt werden?

Indem du eines deiner bevorzugten Motive auswählst und einfach bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen knipst. Dann siehste alles.

Ich bitte mal um konkrete Vorschläge zur Beurteilung anhand eine normalen Fotomotives!

Die individuellen Motive sind bei jedem unterschiedlich. Meine beispielsweise - Pressetermine und Street - würden dir absolut nix nützen.

Die Einflussfaktoren z.B. draußen bei Sonneneinstrahlung ändern sich von einer Sekunde auf die Andere (Wolke vor der Sonne).

Dann nimm halt Tage, an denen es nicht so ist. Oder mach 50 Aufnahmen mehr. Wo ist das Problem?

Eine Beurteilung am Motiv ist immer äusserst subjektiv, weil es keinen Vergleichsmaßstab gibt.

Darum gehts ja auch nicht, ob einem anderen deine Bildchen gefallen. Sie müssen einzig dir gefallen. Zudem gehts auch nicht um den Inhalt, sondern - bei dir (!) - einzig um Schärfe und so`n Kram.

Wenn die Optische Qualität und Leistung eines Objetive nich wichtig ist, kann man ja auch gleich hingehen und kauft sich ein Superzoom (Suppenzoom) und dreht einfach die ISO hoch.

Wer sagte denn, sie sei nicht wichtig?

...Verschlusszeiten, wie bei den hochwertigen Blende 2.8 L Objetiven.

Auch f4/5,6-Objektive können hochwertig sein.


Ach ja, dpreview und Konsorten. Wem`s was bringt - nur zu.
 
Hier mal zwei pdf von zwei Messungen an der gleiche Stelle des Testcharts, mit nur der Änderung von Blende 2.8 auf Blende 4.0.
(Naturlich wurde die verschlußzeit von der Kamera entsprechend angepasst.)

Wie würdet ihr das Ergebnis interpretieren, wenn ihre diesen Test als Zusatzinformation hinzuzieht?:
http://www.photozone.de/canon-eos/512-canon_70200_28is2_50d?start=1

Übrigens, wenn man den Testchart, ein Stativ und ein paar Lampen hat, benötigt man für so einen Vergleich nur wenige Minuten.
Ist also nicht mit viel Aufwand verbunden.
Daher verstehe ich nicht, was dagegenspricht, sich die Qualität eines Objektives welches über 2.000,- € kostet mal genauer anzusehen.
 
Wie würdet ihr das Ergebnis interpretieren, wenn ihre diesen Test als Zusatzinformation hinzuzieht?:
http://www.photozone.de/canon-eos/512-canon_70200_28is2_50d?start=1
Die Informationen sind nicht vergleichbar, also ist es absoluter Murks diese auch nur in irgendeiner Weise in den Vergleich einzubeziehen.
Übrigens, wenn man den Testchart, ein Stativ und ein paar Lampen hat, benötigt man für so einen Vergleich nur wenige Minuten.
Ist also nicht mit viel Aufwand verbunden.
Daher verstehe ich nicht, was dagegenspricht, sich die Qualität eines Objektives welches über 2.000,- € kostet mal genauer anzusehen.
Weil man sich Gedanken über Dinge macht, die man nicht kontrollieren kann und die Tests ohne jegliche Aussagekraft sind, man hat halt keinen Vergleich es sei denn Du kaufst direkt 10 Objektive und versuchst daraus das beste herauszuselektieren. Nur nicht wundern, wenn bei einem Zoom mal das eine bei 200mm besser erscheint als ein anderes dass bei 70mm einen Ticken anders ist und mitten drin dann ein drittes einen Aussreisser nach oben hat. Das bringt nichts ausser den Verschluss näher an den Exitus und den Nutzer dazu dem Gerät und sich selbst nicht zu vertrauen.
EDIT: Die Imatest-Software kannst Du übrigens getrost löschen, die Aussagekraft der damit gemachten Messungen ist minimal und nur im Vergleich von Objektiven an gleicher Kamera. Leider hat sich dieser Unsinn an aussageschwacher Messwertflut (getreu dem Motto "wer viel misst misst viel Mist") eingebürgert, die Software ist ein Danaergeschenk...
P.P.S: Die Messungen sind sowieso daneben gegangen, da ist eine Schärfung auf das Bild angewendet worden (und wenn es nur die automatische Schärfung durch das Demosaicing mit einem gradientensensitiven Demosaicing-Algorithmus ist), die macht alle Messungen sowieso komplett nutzlos und die Ergebnisse unbrauchbar...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein nettes Vorgehen, aber ich finds auch total übertrieben.

Wenn du dir einen Ferrari kaufst, dann willst du damit fahren. Du willst den Ferrari bestimmt nicht wochenlang auf den Prüfstand schicken und den Motor in jeder Einzelheit auslesen lassen.

Total unsinnig. :D

Wenn mit einer Optik ein echtes Problem besteht, merkt man das relativ schnell beim Fotografieren, wenn man eigene Fehler ausschließen kann. Und selbst dann schick ich das Objektiv ein und mache keinen langen Tests.

Wers mag, dem mag deine Testerei gefallen. :) Ich fotografiere lieber schöne Dinge.

Gruß
laurooon
 
@ ******************
In wie weit sind die Informationen nicht vergleichbar?
(Bitte Rückmeldung, wo die Unterscheide sein sollen, würde mich wirklich interessieren.)

Ok, wenn du dich daran stören solltest, das ich Angaben zu 100 mm Brennweite gemacht habe die auf Photozone.de nicht angegeben ist.

Hier mal Werte für 200 mm.

Ist eigentlich ganz einfach zu vergleichen.

Auf:
http://www.photozone.de/canon-eos/51...s2_50d?start=1
Ist die Auflösung in einer Grafik und Tabelle dargestellt, in der zu erkennen ist, das die Auflösung bei:
200 mm und Blende 2.8 in der Mitte 2368 LW/PH beträgt
und bei
200 mm und Blende 4.0 in der Mitte 2499 LW/PH beträgt

In meinen hier angehängten Auswertungen ist die Darstellung zwar anders aber als MFT50-Wert findest du dort folgende Angaben:
200 mm und Blende 2.8 MTF50: 1933
und bei
200 mm und Blende 4.0 MTF50: 2338

Man muss die Werte in der Darstellung in den pdf halt nur etwas Suchen.

Sicher hast du recht, dass Zooms über den Brennweitenbereich unterschiedlich gut Auflösen können.

Mir geht es wie ich immer nur betonen kann um die Richtung und nicht den Vergleich der exakten Werte.

Ich habe die Ergebnisse für das mir vorliegende Exemplar des 70-200 2.8 IS II so interpretiert, dass es an Schärfe gewinnt wenn es abgeblendet wird.

Nach anderen Test über dieses Objektiv sollte dies nicht in dem Maße der Fall sein wie an dem mir vorliegenden Exemplar.

Ich möchte die Objektive nur prüfen wenn ich sie gekauft habe, um mir sicher zu sein zumindest ein Durchschnittliches erhalten zu haben.

Wenn die Ergebnisse der Test ind Ordnung sind wird auch nicht mehr weiter getestet.
Ich habe es schließlich zum fotografieren gekauft und nicht zum testen. :D
 
Als Vergleichswerte können die Angaben auf dpreview.com doer Traumfleiger. de dienen.

Mir ist schon klar, dass ich nicht erwarten kann, dass ich exakt die gleichen Messwerte wie dort angegeben erhalten werde.
...

Du gehst scheinbar davon aus, dass dpreview, Traumflieger usw. ein Top-Exemplar erwischt haben?!? Das wissen die auch nicht. Der Vergleich mit diesen Werten bringt dann auch nichts.

Zudem halte ich von der ganzen Testerei auch nicht viel. Es gibt sie tatsächlich, fehljustierte Objektive. Aber das merkt man nach ein paar "normalen" Bildern sofort.
 
@Radubowski
Ich möchte gerne eure Meinung dazu hören, was ihr von den Tests haltet die ich durchgeführt habe um zu klären, ob ein Objektiv in Ordung ist und nicht negativ aus der Serienstreuung herausfällt.

Ich habe daher auch geschrieben, was ich äußerlich am Objektiv prüfe.

Mich würde wie schon gesagt sehr interessieren, ob und wie ihr Objektive prüft wenn ihr sie erstanden habt.

Es kann sich ja auch um ein gebrauchtes handeln, und da möchte man doch auch gerne wissen was man fürs Geld bekommt.

@laurooon
Das Beispiel mit dem Auto ist sehr gut.
Das passt wirklich.
Wenn ich mir ein Auto kaufe und ich fahre es auf der Autobahn aus und es fährt nur 200 km/h anstelle der im KFZ-Brief angegeben 235 km/h.

Dann würde ich schon mal mit der Werkstatt sprechen ob das so in Ordnung ist.
Beim Wiederverkauf macht sich ein Auto welches die angegebene Geschwindigkeit nicht erreicht bestimmt nicht so gut.

Ich würde das Auto um so intensiver prüfen wenn ich wüsste, dass es bei dem bestimmten Modell Probleme damit gibt, dass einige ihre Höchstgeschwindigkeit nicht erreichen.

Mir käme es da auch nicht auf 5 oder 10 km/h an, aber bei über 20 km/h wenige würde es mich schon beunruhigen.
 
Wenn die echte Notwenigkeit besteht, ein Objektiv zu testen, dann ist dagegen nix zu sagen. Aber wenn das erste was man nach dem Ausspacken macht, ist Testcharts zu fotografieren, ist das schon irgendwie "seltsam" (ums höflich zu sagen!).

Ich denke, dass man heute mehr und mehr dem Testwahnsinn verfällt, was letztlich zu Reklamationen führt, die in der Praxis nie aufgefallen wären. Das wiederrum belastet dann den Hersteller und treibt ggf. die Preise in die Höhe.

Wenn ich dieses Forum lese, so kommt es mir so vor, als würde jeder 2. sein Geraffel zum Service schicken, weil das Testchart um 0,01mm vom Normwert abweicht.

Ebendarum seh ich das so kritisch. Weniger fotografieren, mehr testen. Ist doch nicht ganz "normal"?

Gruß
laurooon
 
Daher verstehe ich nicht, was dagegenspricht, sich die Qualität eines Objektives welches über 2.000,- € kostet mal genauer anzusehen.

Wenn DU sowas machst, spricht überhaupt nichts dagegen. Schließlich gibt es auch Leute, die Ziegelsteinmauern oder Hundehaare knipsen und sich wegbeamen, wenn beim Checken in der 500%-Ansicht auch nur ein halber Pixel aus der Reihe tanzt. Die Bilder übrigens, die jene mit einer derartigen Einstellung zuwege bringen, sind fast durch die Bank weg grottenschlecht. Doch für all jene, die primär Wert auf inhaltlich gute Bilder legen, ist das knipsen von Flaschen und das anschließende Hin- und Herhüpfen zwischen dpreview, photozone etc. reichlich kindisch. Gleichwohl kann es jeder handhaben, wie er mag.

Wenn ICH mir eine Optik zulege, dann mache ich als "Test" damit jene Bilder, die ich auch sonst mache: Veranstaltungen, P`konferenzen, Events, Interview-Porträts und ähnliches. Und als Ausgleich zum Job noch Street. Für diese Motivbereiche brauchts keine lächerlichen Testcharts, um festzustellen, ob das Objektiv xy mit MEINER Art Bilder zu machen zurecht kommt und mir das bietet, was ich erwarte und haben möchte. Und wohl kaum ein Profi käme auf die Idee, sich durch irgendwelche Linien/mm in irgendwelchen PDF zu wühlen und sich im Netz alles mögliche Hin und Her reinzuziehen.
 
@ ******************
Ich habe ja auch extra geschrieben, dass die eigentlichen Werte nicht unbedingt vergleichbar sein müssen. (Bei meinem Beispiel stimmen sie aber fast überein.)

Aber die Tendenz, dass ein Durchschnittliches Exemplar des 70-200 2.8 IS II beim abblenden von 2.8 auf 4.0 nicht viel schärfer wird zieht sich als roter Faden durch alle Tests.

Es ist den den MFT50 Werten aber so, dass die äußeren Einflüssen eine vergleichsweise geringe Auswirkung auf die Ergebnisse der Messung haben.
So habe ich das jedenfalls beim lesen der Erklärungen dazu verstanden.

Ich habe mich ja auch nicht nur auf die Messwerte konzentriert, mit bloßem Auge konnte man den Unterschied auch sehen in der 100% Ansicht.
 
Puhhh also wer seine Zeit mit solchen Tests "verschwendet" der hat wirklich zuviel davon! Ich halte von solchen messerein überhaupt nix... wenn ich ne neue Optik bekomme, dann teste ich sie zuhause schnell auf Front/Backfokus, wenn das passt hab ich spaß mit der Linse in dem ich sie draußen wo sie hingehört "Benutze"
 
Aber die Tendenz, dass ein Durchschnittliches Exemplar des 70-200 2.8 IS II beim abblenden von 2.8 auf 4.0 nicht viel schärfer wird zieht sich als roter Faden durch alle Tests.
Wenn die Tests überhaupt das Objektiv testen würden - aber sie testen die Interaktion des Sensors, AA-Filters, Mikrolinsen und des Objektivs. Und die relevantesten Parameter sind meines Erachtens die AA-Filter/Mikrolinsen-Interaktion und dabei fallen dann oftmals einige Eigenheiten des Objektivs unter den Tisch weil sie im Wust der ganzen optischen Elemente vor dem Sensor untergehen.
 
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